Beiträge von Altbaufan_

    Warum muss man das potentielle Ergebnis auf Bundesebene schon vorab so schlechtreden und von Desaster sprechen? Und was hat das mit der langen Unterfinanzierung der LVB vor allem durch die Stadt (SPD-regiert und bis zur letzten Stadtratswahl von rot rot grün dominiert incl. Dienenberg, Dubrau seit 2013 und Co.!) und das LAND zu tun? Die Stadt hat die LVB jahrelang finanziell verhungern lassen (die Fakten kann man auch im Nahverkehrsforum o. DAF nachlesen), die entsprechenden Manager der LVB waren "zahm" und haben sich nie wirklich PRO LVB positioniert, alles hingenommen bis auf minimale Kritik, das war keine Entscheidung der bösen CDU, AfD oder sonstwem. Fakt.

    Wenn ich mir anschaue, wie manch anderes Verkehrsunternehmen seiner Stadtverwaltung Druck gemacht hat... Die Stadt HÄTTE seit Jahrzehnten die LVB stärker in den Fokus nehmen können, Fördermittel sind teils eben deswegen nicht oder geringer geflossen. Nicht, weil es das alles so gar nicht gegeben hat oder böse CDU-Verkehrsminister im Bund das verhindert haben. Leipzig hat die LVB nie massiv in den Fokus gerückt.


    Ích erinnere mich gut an "Fokus25", d.h. 25% mit ÖPNV als Ziel. Hat man nicht dran festgehalten, sondern es eingekürzt... Der politische Willen hat auch in der Stadt gefehlt, trotz SPD-OB seit Jahrzehnten und trotz grüner Baubürgermeister, die auch für Verkehr Verantwortung hatten. Man hätte nicht alles geschafft, aber (fiktiv) die Umlegung in Mockau wäre drin gewesen, ebenso eine weiter fortgeschrittene Planung der "Südsehne" oder der Fokus auf die Achsaufweitung / Gleisabstände für die neuen XXL+... Am Herzzentrum Linie 4 oder 15 plant man seit 20 Jahren, es gab mal konkrete Planungen mit Favoriten-Varianten, seit mind. 6 Jahren hört man davon eigentlich nichts mehr. Wenn andere Städte es schaffen, neue Strecken zu bauen, könnte man es hier auch. Nicht nur das Geld, sondern auch der Wille v.a. der Stadt fehlt (da ich keine Namen ausplaudern werde, sage ich nur so viel, dass das nicht allein "Meinung" ist, sondern auch intern so gesehen wurde und wird).

    Schönfärben, Bändchen durchschneiden oder die großen Innovationen ankündigen (ver)blendet gut...


    Ich klinke mich daher wieder aus, bevor hier endlose politische Diskussionen losgehen.

    Hatte eigentlich schon jemand erwähnt, dass die Verlängerung der Linie 12 dauerhaft nach Stötteritz von Nov. 2025 auf Nov. 2026 verschoben wurde (vermutlich, weil man in Stötteritz Anfang 2026 bauen will, sofern nicht das gleiche Problem wie oben auftritt)?

    ^^

    Selbstverständlich wird die neue Hst. der 10/11/16 im Bereich Roscherstraße erstmal ohne die Neubaustrecke der 9 gebaut, da die Hst. auf der Eutritzscher Str. nördlich der Kreuzung sein wird, wo die 9 gar nicht lang kommt, außer bei Umleitung. Die 9 bekommt IN der Roscherstraße dann ihre Haltestelle, ähnlich wie es jetzt am W.-Liebknecht-Platz ist. Insofern können die Baumaßnahmen unabhängig voneinander stattfinden, beim aktuellen Bautempo (unabhängig von 416) der Stadt und LVB wird vor 2035 mit dem Neubau der 9 in dem Areal vermutlich nichts passieren.


    Man schaue sich nur den Neubau der 9 in Mockau an, sollte 2024 nach X mal Aufschieben endlich beginnen und wurde wieder verschoben.., mittlerweile ist unter "Bauvorhaben" der Reiter zu diesem Vorhaben sogar wieder komplett verschwunden, also erwarte ich auch 2025 keine Umsetzung. Südsehne, Herzzentrum, Verbindung in Grünau von der 8/15 zur 1/2 "Brünner T", Wiederanbindung Anger-Crottendorf mit Tram uva. passiert ebenso nichts oder das Vorhaben am Hbf von vier auf sechs Gleise auszuweiten, da wird wohl 2040 frühestens gebaut, durch die Neuanordnung des Radweges (incl. weiter unklarer Situation mit ständigen Gefahrenlagen mit den Fußgängern und Taxis/Bussen des Überlandverkehrs für die Radler von West NACH Ost) vor dem Hbf hat man die Option sechs Gleise eh kontakariert, da es sonst nur noch eine Fahrspuhr gen Westen gäbe... Aber wahrscheinlich gibt es dort 2030 eh null Autospuren, weil OB Jung sich das ja so sehr wünscht und er sich vor der Rente vllt noch ein paar "Denkmäler" setzen will, egal wie sinnlos sie sind.


    Einfach nur ein Trauerspiel, wenn man sich andere Städte ansieht. Dort geht es auch oft mit Verzögerung voran, aber es geht wenigstens voran (Berlin, Dresden, Magdeburg, Bielefeld, Kiel mit Wiedereinführung Straßenbahn u.a.)!

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    Ich weiß gar nicht, was ihr alle mit dem Areal 416 oder Neubaustrecken habt ^.^ , meine Anmerkung galt lediglich der massiven Verzögerung vieler Vorhaben, konkret der Abschnitt Lützowstraße bis Chausseehaus (incl. Neubau einer Hst. Höhe Prellerstraße), wo man seit ca. 13-14 Jahren auf Realisierung wartet... Alles andere war von mir gar nicht intendiert, auch wenn es natürlich an anderen Stellen der Stadt (siehe zB Neubau zum Herzzentrum) ähnlich träge voran geht.

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    2010 bzw. noch früher, wo die Planungen für die komplexe Sanierung bereits vorlagen (daher 2010 nur die Instandhaltung), war von "416" noch gar nichts zu sehen. 2015 wurden diese Pläne erstmals durch "CG" öffentlich -siehe auch hier im Forum-, d.h. hätte man wie geplant 2011/12 herum saniert, war die Hst. "Prellerstr. 10/11", "Blumenstraße 16" und "Roscherstraße 10,11,16" auch schon angedacht bzw. mindestens eine neue Hst. zwischen Lützowstraße und Chausseehaus ist schon lange, aufgrund des großen Abstands, vorgesehen. D..h. die Sanierung sollte, aufgrund des Zustands der Straße dort, ganz unabhängig vom Areal "416" schon laaaange erfolgen, auch wegen der Aufweitung für die breiteren Bahnen, die nun vsl. 2026 (auch hier gibt es erneut Verzögerungen, der erste Wagen sollte 2025 den Testbetrieb starten) kommen werden und bisher nur auf der 16 fahren könnten...

    Auf dem Areal sind seit voriger Woche immer wieder Bauarbeiter in Gange, die u.a. die gesamte Oberfläche mit einer Raupe "planieren" (wozu auch immer), an einigen Stellen (Höhe TV-Club) wurden Bohrungen durchgeführt und mit Baggern wurde an verschiedenen Stellen, u.a. in Höhe des LVB Gleichrichterunterwerk Nord (Eutritzscher Str. 22) und Autohaus, irgendwas im Boden gebuddelt.


    Weiß jemand, was der Hintergrund ist?

    Die Baumaßnahme der Stadt, LVB und Wasserwerke Pfaffendorfer Straße / Zoo ist auf unbestimmte Zeit verschoben.


    Grund ist, mal wieder, kein wirtschaftliches Angebot. Dass die Baukosten durch Verschieben nur weiter steigen, ist die andere Seite. Ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut, immer wieder Dinge aufzuschieben? Glaubt jemand daran, dass es nochmal billiger wird? Oder dass durch die Verschiebung von immer mehr Baumaßnahmen der "Rückstau" weniger wird? Bestes Bsp. ist die Georg-Schumann-Str. im Bereich Lützowstr. bis Chausseehaus, die ursprünglich 2010 nach dem heftigen Winter nur geflickt wurde, weil es 2011 oder so generalsaniert werden sollte. Mittlerweile haben wir 2025 und der Abschnitt wurde vor einigen Jahren erneut "nur geflickt"...


    "Leider muss die gemeinsame Baumaßnahme in der Pfaffendorfer Straße verschoben werden. Dies beschlossen die Bauherren, Stadt Leipzig und die Leipziger Verkehrsbetriebe. Auch die Leipziger Wasserwerke verschieben die Modernisierung von Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur.

    Im Ergebnis des EU-weiten Vergabeverfahrens konnte für die Hauptbauleistungen für die Leipziger Verkehrsbetriebe und die Stadt Leipzig kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden. Durch die deutliche Überschreitung des Auftragswertes ist die Finanzierung des Vorhabens nicht gewährleistet.

    Aktuell wird abgeklärt wie und wann ein späterer Bautermin möglich ist. Wir werden auf dieser Seite rechtzeitig über die Neueinordnung der Maßnahme informieren. "

    (c) https://www.l.de/wir-fuer-leip…en/pfaffendorfer-strasse/

    Da ich unweit der Schumann-Str. wohne, kann ich nur sagen:

    Viel zu erkennen ist für mich nicht. Viele kleine Betriebe sind verschwunden und entweder durch Leerstand oder Shisha-Bars, Döner-Läden oder Barber Shops ersetzt. Manchmal auch durch Praxen/Büros statt Einzelhandel.


    Viele Sanierungen (Straße und Schiene) sind teils 15 Jahre im Verzug. Einige Häuser stehen teils schon >10 J. leer, obwohl teils bis 2010 herum noch bewohnt (zB an der Lindenthaler Str., wo es am Mittwoch gebrannt hat).>

    Ich bräuchte eine vollständige Liste aller erreichten Maßnahmen des M.M., um es beurteilen zu können.

    Sorry, aber du kapierst es nicht! Es sind keine Mehreinnahmen, es sind Mehrausgaben. Zumindest der reine Aufwand/Erlös aus den Anwohnerparkausweisen. Und für eine Straßenseite (d)einer Wohnstraße macht ein Anwohnerparken auch überhaupt keinen Sinn!

    Sorry, aber jegliche persönlichen Angriffe, auch wenn sie nicht direkt "beleidigend" und wie das seit der Ampel so schön heißt "unterhalb der Strafbarkeit sind", haben hier nichts verloren.

    Danke.


    ^

    Senefelder Str. - wow, es wurde doch noch saniert! Das Objekt hatte ich hier schonmal um 2012 mit "Sanierung in Kürze" vorgestellt =O .



    Eutritzsch


    Wilhelminenstraße 29 - Das Objekt scheint entmietet zu werden oder bereits zu sein, da man bei Sonnenschein bestens erkennen konnte, dass im Haus zahlreiche bewohnbare Wohnungen leerstehen und das Haus war bis vor kurzem auch noch belebt. Allgemein gibt es in dem Areal viele Häuser, die bald wieder saniert werden (müssen), wo teils deutlich der Putz von Fassaden bröckelt, viele Fassaden wurden in den 90ern und 200ern oft billig saniert und entstuckt (damals war Rettung vor "Schönheit" noch üblich).


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    Die VLW (Bericht siehe Link) saniert die Arthur-Hausmann-Str. 11-17. Es entstehen je 16 2-Raum und 4-Raum-WE. Fertigstellung im Q 1/26, Kaltmieten >10€.


    Das Objekt "PetzschWork" der Gröner Group, damals noch CG, sollte schon 2019 begonnen werden - Wittenberger Str. (19?) Höhe Zerbster/Dessauer Str., findet man nun bei "Colliers Deutschland". Ich habe es dort nicht gefunden, aber lassen wir uns überraschen...


    Wittenberger Höfe (Wittenberger Str. 60) - Das Areal, wo bis vor einigen Jahren noch Veranstaltungen stattfanden, sollte schon vor Jahren saniert werden. Laut Bericht gibt es weiterhin keinen neuen Kenntnisstand bzgl. einer baldigen Sanierung.

    (Quelle ab VLW: Eutritzscher Rundblick, Ausg. Dez. 2024)

    Ich glaube, bei sprachlichen Verfehlungen sollte darauf hingewiesen werden, dann kühlt sich das auch wieder ab. Verabschieden sollte sich deshalb keiner aus der Diskussion. Selbst die Profis in der Politik schaffen es nicht immer, ihre Leidenschaften zu zügeln. Wenn man engagiert für ein Thema ist, sind halt auch schnell Gefühle im Spiel.

    Auf Verfelhungen wird eben kaum hingewiesen, ich lese hier selten mal ein "sorry". Man kann sich auch austauschen und hart in der Sache bleiben, OHNE persönliche Abwertungen vorzunehmen. Das ist durchaus möglich.

    In diesem Sinne, bin ich hier wieder raus ;)

    Ich finde die Diskussion aktuell komplett überflüssig. Die Stadt hat so viele andere Baustellen, vermutlich könnte man mit dem Geld für 7 km Tunnel einmal alle Probleme der Stadt (öffentliche Dinge wie Straßen, Wege, Schienen, Parks, Schulen usw.) in 10 Jahren komplett wegsanieren, wenn man nur das Personal hätte und die Stadt damit nicht lahmlegen würde. Von kaputten Fußwegen, über fehlende Straßenteilstücke bis zum ÖPNV... aber Rosinen im Kopf hat vor allem unser OB ja schon immer.


    Und bitte, lasst es einmal sein, (meine) Aussagen, die eurer Meinung nicht entsprechen, als dumm oder ähnliches hinzustellen, ich finde die Sache aktuell als kompletten Nebenschauplatz um von den Problemen abzulenken, die viel akuter zu lösen sind. An allen Ecken fehlt Geld, aber Milliarden für n Tunnel treibt man dann auf wundersame Weise auf... Mit einer besseren Verkehrsplanung könnte auch die LVB deutlich gestärkt werden, der Netzausbau ist im Vergleich zu vielen anderen Städten (siehe Dresden, Magdeburg, Berlin, Kiel, Bielefeld uva.) unterirdisch, da nicht vorhanden. Eh die "Südsehne" kommt, bin ich vermutlich schon dreimal in Rente, obwohl es noch 30 Jahre bis dahin sind.


    Mir fehlt die Zeit für tiefgreifende Analysen, die mache ich dann lieber im "real life" auf Bürgerveranstaltungen, als sich hier gegenseitig virtuell den Schädel einzuschlagen ;).

    Noch ein weiterer Beitrag dazu von gestern, was ich mal unkommentiert stehen lasse...


    Das Allgemeine Verfügungsverbot dient in Insolvenzverfahren dazu, dem bisherigen Management den Zugriff auf das Vermögen zu entziehen. Ein bekannter Insolvenzverwalter sagt über die Entscheidung des Gerichts: „Das ist ein harter Eingriff, der selten vorkommt.”


    Wenn das Gericht zu solchen Mitteln greift, die selten seien, scheint da wohl noch einiges ans Licht zu kommen in den nächsten Monaten.


    https://www.handelsblatt.com/f…achholding/100093871.html

    Bei CG/Gröner Group AG/GmbH, oder wie auch immer es aktuell heißt, scheint wohl mehr als nur "die böse Medienberichterstattung" dahinter zu stecken und kaum noch Fortschritt bei den Bauprojekten zu sehen sein (Berichte zu teils schon seit Jahren ruhenden Bauarbeiten findet man via Suchmaschine auch aus Erfurt, Karlsruhe, Hamburg uva.). Aktuell läuft eine Razzia in Objekten des Unternehmens, aber auch bei Privatwohnungen:

    Verdacht der Insolvenzverschleppung Durchsuchungen bei Gröner Unternehmensgruppe in Leipzig


    https://www.mdr.de/nachrichten…roener-insolvenz-100.html


    Mal sehen, wann die "CG"-Porsche-Dienstwagen (sic) in einigen Straßen verschwinden, bisher habe ich einige noch regelmäßig gesehen... ?(

    "absolut Sinn freie und geistlose Beiträge. Was soll dieser Quatsch?"


    @ ALLE

    Wie wäre es mal, mit Respekt und Maß zu argumentieren und zu diskutieren? Ich finde den Tonfall (das Zitat ist gar noch harmlos), der hier immer wieder von einigen eingeschlagen wird, katastrophal. So können sich vielleicht Leute beschimpfen, die keinerlei Erziehung genossen haben, aber ob das diesem Forum angemessen ist, bezweifle ich arg.

    Ähnliches habe ich schon bei der DIskussion um die Prager Straße und anderen Themen, die nur indirekt Architektur sind, beobachtet, dass einige meinen, sie haben jegliche Weisheit und können andere runtermachen nach Lust und Laune.
    Da vergeht mir (und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin, einige haben sich ja bereits zu dauerhaftem Schweigen und stiller MItleserschaft entschieden) zunehmend die Lust, hier noch mitzureden oder Bilder, Berichte etc. einzustellen.

    Mit einiger Verzögerung geht die Sanierung Czermacs Garten 2-4 (Altbau) und Neubau durch die Baugenossenschaft Leipzig nun wohl los.

    Geplant ist neben Wohnen auch eine Kita...

    Vorige Woche habe ich auf dem Hinterhof von der Dörrienstraße aus einen Bagger beim Beräumen des Innehofs sehen können.


    Ein Entwurfsbeitrag von 2021 findet man u.a. hier:

    https://sup-gruppe.com/aktuelles/2021/01/06/7193/ (2.Platz)

    https://knoche-architektur.de/…0-czermaks-garten-leipzig (3.Platz)


    Hat jemand den ersten Platz zur Hand? Finde ich irgendwie nicht...

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    Leider wurden die Bordsteinkanten dort nicht ausgetauscht, was irgendwie wie "mal hier mal da was machen" wirkt. Zudem ist dieser Kies sehr fein, bei einem Starkregen wird da sicher vieles schnell weggeschwemmt durch die leicht erhöhte Lage gegenüber der Straße. Ich bin gespannt, aktuell regnet es ja mal eher selten.

    Das Objekt Hans-Oster-Straße 18 wurde im August 2021 über die Sächsische Grundstücksauktionen AG für 2,050 Mio. € versteigert.

    Auch dieses Objekt wird von Immovaria saniert, es gab dazu vor einigen Monaten eine "Story" auf Instagram.


    Auf Instagram wurde heute von Immovaria auch die Sanierung einer alten Fabrik > Lofts angekündigt.