Beiträge von xxfab

    ich bin der meinung, hochhäuser haben in der sichtachse einer bedeutenden prachtstrasse nichts zu suchen. die bereits bestehenden doppeltürme passen da einfach nicht hin. man muss einfach alte ansichten schützen wo's nur möglich ist, gerade in münchen. (es gab wohl auch diese abstimmung, gerade wegen dieser türme, oder nicht?)


    aber wenn der skylinetower wirklich zu sehen wäre, müssten dann nicht bilder existieren, mit denen die bevölkerung darauf vorbereitet. alles andere wäre wieder als "überfall" auszulegen.

    das ist ziemlich richtig was du sagst. ich muss den leuten (also euch allen), die die ganzen updatates in form von photos und zeitungsartikeln sammeln und hier in diesem form platzieren danken. ich finde das suuuuuper toll und engagiert.


    es gibt sicherlich ein ungleichgewicht, ich hab zugriff auf diese im forum bereitgestellten infos, trage aber nichts dazu bei. leider bin ich momentan auch nicht in der lage, d.h. ich hab nicht die passenden externen geräte.


    ich kritisiere aber doch nicht die leute und ihre updates sondern die in den updates zu sehenden gebäude. das sollte doch für niemanden ein problem sein.


    wenn mein ton für dich zu grob war........das kann ich natürlich abstellen, no problem

    war grade in der apotheke herztabletten kaufen.......es geht mir wieder besser...


    mal ehrlich, es gibt nicht viel was mich in der derzeitigen münchner architekturlandschaft zu begeistern vermag. das ist aber nicht meine schuld sondern die schlud der macher.


    begeisterungsfähig bin ich für die arena, bmw und schranne, das wars dann aber auch.


    übrigens, wenn immer alle zu allem ja toll sagen, dann heisst das einfach nur dass die messlatte zu weit unten ist.

    irgendwie wird mir bei diesem projekt immer übel.


    die ursprüngliche farbe hat mit der dallmayerfassade glänzend harmonisiert, da konnte man wirklich von einem essemble sprechen. aber dieses ätzende weiß.


    auch der kopfbau, ehemalige freibank, ist jetzt weiß. ich hab keine ahnung warum die münchner bau-knallköpfe nun einen auf weiß machen. diese farbe ist genauso langweilig wie..........

    den abschlussbau kannste echt in die tonne kicken, der hat hier wirklich nichts verloren. leider muss ich auch dem kritiker der sz zustimmen, was er über die glasfassade schreibt. es wurden sicherlich fehler gemacht. dennoch ist es erstma positiv, dass dieser wiederaufbau doch noch zustande gekommen ist. wie ich aus der az erfahren hab, waren ursprünglich nur die grünen für den wiederaufbau, alle anderen dagegen.


    den glaskasten wird man irgendwann hoffentlich wieder abreissen.

    Zitat von Jai-C

    Muenchen hat bereits zwei VOLLSTAENDIGE Prachtstrassen - die Ludwigstrasse und die Maximilianstrasse (dazu einige andere teilweise erhaltene) - und ist damit durchaus "konkurrenzfaehig". Was hat denn Berlin im Vergleich dazu gross zu bieten?


    klar hat münchen mit ludwigstr. plus leopoldstr., max-str. und auch prinzregenten einiges zu bieten. find auch, dass diese prachtstrßen großartig sind, das beste was münchen zu bieten hat.


    aber beim megaboulevard gehts nicht um pracht und schönheit. es geht alleine darum in münchen in sachen straßenzug eine dimmension zuzulegen. in münchen war die bevölkerung ursrprünglich auch nicht pro ludwigstraße, die damals auch nicht wegen des verkehrs gebaut wurde. es gibt zwar heute keine könige mehr aber sicherlich viele firmen und kultureinrichtungen.


    gäbe es ernstgemeinte absichten für solch einen straßenzug, und da bin ich mir sicher, gäbe es auch sehr viele interessenten und neue ideen für gebäude und einrichtungen an dieser straße, vor allen dingen für einen würdigen abschluss im osten, d.h. hauptbahnhof-westseite.


    aber münchen fehlt z.B. ein großer kreisverkehr, wie siegessäule in berlin oder wie es sie in paris gibt.


    so ein straßenzug bietet lebensqualität, weitblick, grünflächen, oder auch einen kanal, wie der am kö in düsseldorf.


    wenn wir nur den vordergründigen nutzen, d.h. verkehr, als einziges kriterium heranziehen, dann kann man auch die gesamte architektur-diskussion hier im forum in frage stellen, denn um lediglich wohn- und arbeitsraum zu schaffen genügt klotzbauarchitektur der einfachsten bauart, und die frage nach der ästhetik bleibt außen vor. warum baut bmw die erlebniswelt (oder wie das neue ding am oly heist) so aufwendig und schön und spektakulär? ein kasten hätte es doch auch getan?

    da stellt sich doch die frage, warum in dtland tiefbauarbeiten teurer sind als in italien. außerdem wäre es weitaus günstiger im flachland einen trog zu bauen als in italien tunnels und bahnhöfe durch felsformationen zu bauen. also die sache mit den kosten ist mir nicht klar, zudem auch durch moderne gleistechnik die anzahl von 30 gleisen auf etwa 8 gleise reduziert werden könnte.


    ich glaube nicht, dass dieses projekt an den kosten scheitern würde, da es ohne weiteres in viele teilabschnitte unterteilt werden könnte, die über jahre hinweg ausgeführt werden.


    das problem liegt imo darin, dass man die "notwendigkeit" oder die chancen für die stadtentwicklung und das image nicht erkennt, die in einem solchen projekt liegen. obwohl man sich in münchen schon geanken macht über das schaffen von "attraktiven adressen", siehe hochhausbau (was imo aber der falsche weg ist).


    es müsste vielleicht eine initiative aus dem rathaus geben, bei der lediglich dieses szenario theoretisch und modellhaft ausgeführt wird, um zu sehen wie anreiner, die betroffenen grundstücksbesitzer und vor allen dingen die investoren und firmen darauf reagieren. das wäre nicht teuer und könnte unter umst. sogar in begeisterung und euphorie umschlagen.


    man könnte daraus vielleicht auch einen wettbewerb für architekturstudenten ausschreiben, einfach nur um zu sehen was passiert und welche möglichkeiten in einem solchen projekt stecken.


    es gibt keinen zweifel, dass die stadtgestalt münchens (ohne altes zu zerstören) großstädtischer und spektakulärer werden muss, um mit hamburg und berlin mithalten zu können, und imo wäre das der richige weg.

    war kürzlich in italien (riviera) und südfrankreich. erstaunlich viele kleine orte haben untergrund-bahnhöfe und kilometer lange bahnstrecken. wie können die sich das bloß leisten.


    dann sollte das, meiner meinung, auch in münchen möglich sein.


    die gleise müssen unter die erde, da gibts keine alternative.

    ich denke, auch der ursprüngliche entwurf ist für einen solitär viel zu schwach. abgesehen davon hängt eine gelungene formgebung und fassadengestaltung eben nicht von der gebäudehöhe ab.


    eines markantesten kennzeichen einens wolkenkratzers sind die abschlüsse. wenn wie bei diesem ding, das sonst schon nicht viel hergibt, auch noch ein flaches plateau den oberen abschluss bietet, dann ist auch die letzte gestaltungsmöglichkeit vertan.


    das ding hat sich so und so nicht als wahrzeichen durchgesetzt

    ürsprünglich war ja für die hauptsynagoge ein kuppeldach angedacht gewesen. die stadt münchen hätte auf solche typischen ausgestaltungen bestehen sollen, die haben wohl gepennt (elende spiesser!!!).


    vor unserem holocaustbackround kann man wiederum verstehen, dass jüdische bauwerke, sei es museen, denkmäler etc, nicht schön sein können, das wäre irgendwie auch nicht angesagt. vielleicht hätte man sogar einen noch hässlicheren entwurf realisieren müssen.


    lugpaj, an dieser stelle werden wir uns sicherlich nicht über den weg laufen, ich mach auch nen großen bogen, wegen zu geringem wohlfühlfaktor.


    peinlich ist natürlich die geschichte mit der alten synagoge und dem kaufhaus, nur keiner regt sich auf. an dieser stelle wird es neben dem bunkerkaufhaus nur noch einen erinnerungssstein geben, der (ich schäme mich bereits jetzt in grund und boden) nur für hunde taugt, um hinzupinkeln. die beste lösung wäre gewesen, die alte synagoge ruinenhaft aufzubauen mit info-pavillion. eine große chance der erinnerung peinlich unter den tepich gekehrt. münchen halt.


    themenwechsel: hab gelesen, dass lt. einer umfrage architekten und sozialarbeiter die unzufriedensten berufsgruppen sind. erster rang für frisöre. kein wunder wenn die nur schachteln hinstellen, die keiner will.

    dieses neue quartier wird, wie sich bereits erahnen lässt, seinem verheissungsvollen namen "schlossviertel" in keinster weise gerecht. ok, es befindet sich in schlossnähe, das wars dann aber auch schon.


    absolut laaaaaaangweilig, eine parkstadt nach der anderen. ein plus ist das viele grün aber trotzdem hätte man die baumasse anders verteilen müssen. auch ein bisschen wasser könnte für abwechslung sorgen, was ja auch charakteristisch für das schlossgebiet wäre. und wie sollen diese entweder einzelnen blöcke oder ellenlangen riegel jemals belebt werden? auf großartige fassaden kann man auch nicht hoffen, da fassaden im heutigen wohnungsbau nicht mehr existent sind, sie werden einfach nur als montagefläche für balkone missbraucht. aber was kann man vom kommerziellen wohnungsbau schon erwarten, sicherlich keine architektonischen und künstlerischen großtaten.


    in diesem sinne...........ein kräftiges "es lebe der plattenbau"

    Zitat von stativision

    Ob man den Umzug danach auf unbestimmte Zeit verschiebt, ist wieder eine andere Sache. Da muss man abwägen, ob die entstehenden Zinsen der aufgenommenen Schulden die Vorteile auffressen... Das ein Umzug Sinn machen würde, dürfte aber keiner bestreiten.


    langfristig betrachtet ist es natürlich richtig, umzuziehen. aber einfach den richtigen und finanziell günstigsten zeitpunkt abwarten. das geld sollte vorerst für wichtigere dinge eingesetzt werden. es brökelt doch an allen enden.


    zum thema weltstadt: obwohl z.b. madrid politisches, vielleicht auch wirtschaftliches zentrum ist, ist für mich persönlch nach wie vor barcelona spaniens stadt nr.1.

    Zitat von stativision

    Wie auch, wenn es keinen Vergleich zu einem erfolgten Umzug nach Berlin gibt.


    der bnd hat über jahrzehnte über eine distanz zwischen bonn und pullach gut funktioniert, es gab noch nie kritik an der entfernung, es muss ganz im gegenteil einfach keine notwendigkeit bestanden haben, eine nähe zur politik herzustellen.


    sämtliche politiker in der republik sind mittlerweile der meinung, dass ein umzug zum jetzigen zeitpunkt aus kostengründen schwachsinn ist, nur unsere berliner politiker benehmen sich, als würde man ihnen ihr lieblingsspielzeug wegnehmen.

    eine fehlende effizienz des BND ist mir bisher nicht zu ohren gekommen. die BNDler, die den direkten kontakt zur politik benötigen, sind ja bereits seit langem hier, also ich bleib dabei. zu viel geld (momentan), das mag ja in zehn Jahren schon wieder ganz anders sein. diese 1,1 milliarden (2,2 milliarden D-Mark) sind eine unglaubliche summe für den umzug einer behörde. steuergelder können in der heutigen zeit sicher sinnvoller eingesetzt werden. der umzug sollte erstmal hinausgeschoben werden.

    Zitat von Manuel

    Der BND ist zweigeteilt und sitzt in Berlin und Pullach. Das bringt einen regen Pendelverkehr von Personal und Akten. Nichts und niemand ist da, wo gebraucht. Das ist langfristig schlicht zu teuer, was eigentlich jedem auffallen müsste.


    in denke, dass man alleine mit den zinsen aus 1,1 milliarden euro, locker einige mehrere BNDler mit ihren akten ins flugzeug setzen kann. überleg mal wieviele flugtickets du mit 50.000.000 euro jährlich kaufen kannst? oder TÄGLICH 139.000 euro? bei einem angenommenen ticketpreis von 200 euro (nur als beispiel) könnten täglich etwa 700 BNDler hin- und herfliegen.

    erhlich gesagt, 1,1 milliarden is ne menge holz in zeiten knapper kassen. müsste ich selbst dafür bezahlen (und das tu ich als steuerzahler im grunde) würd ich die kohle derzeit lieber in die forschung stecken, auch wenn berlin die jobs dringen benötigt, aber wer braucht sie nicht.


    sicherlich braucht der bnd keine weltstadtnähe (übrigens münchen is ja auch eine). das pentagon befindet sich auch nicht in der wall street.


    die nachrichtenübermittlung und kommunikation hat sich rasant weiterentwickelt, distanzen werden geringer, die welt rückt zusammen, also das ding mit "nähe zur macht" ist eigentlich nur ein vorgeschobenes argument und eine persönlich macke des bnd-gurus. im grunde liegt die macht mittlerweile nicht mehr bei der politik sondern bei der wirtschaft und die wirtschaftsmächtigen sitzten weniger in berlin als in münchen, frankfurt sonst wo.


    komischerweise scheint man in pullach froh zu sein über einen umzug des bnd. bekommen die einen ausgleich? die bundesrepublik ist ja nach wie vor dezentral organisiert und münchen (pullach) wird da sicherlich seine ansprüche geltend machen. was kommt anstelle des bnd an die isar? also eine weitere verschiebung von arbeitsplätzen, die den steuerzahler aufgebrummt wird, so dass der umzug einschließlich der folgehandlungen tatsächlich noch viel teurer wird.


    oje, eine verrückte welt ist das. :nono:


    p.s.: mein rat, erstmal abwarten, gründlich nachdenken und vielleicht später umziehen. ;)

    Zitat von Wagahai

    ^^
    Was hat Dir die Stadt eigentlich getan...Verschmähte Liebe? ;)


    gut öhhhh, ich halte mich vorübergehend für unbestimmte Zeit in münchen auf und werde von daher, logischerweise, auch mit den veränderungen in dieser stadt konfrontiert.


    natürlich (zu verschmähte liebe) gefallen mir "einige ecken" hier sehr gut, sind genial und sonst in deutschland nicht zu finden. aber genau das ist der grund warum mich dinge wie kaufhof und co auf die palme bringen. es ist die dummheit oder das unvermögen der regierenden/handelnden, die nervt. es wird einfach viel entstellt in dieser stadt, weils eben auch viel zu entstellen gibt. scheint hier beliebter volksport zu sein. dabei hat münchen die einmalige chance, durch punktuelle rekonstruktionen, "halbschöne" ecken in wirklich schöne ecken umzugestalten und schöne ecken thematisch gebürend zu verbinden.


    fehler der vergangenheit wiederholen sich ärgerlicherweise immer wieder, zu sehen am beispiel kaufhof von heute und kaufhof? am marienplatz.


    in meinen augen wird durch aktionen wie lorenzstock und kaufhof der eigentliche wiederaufbau nach ww2 verschleppt, es hat bisher nur keiner bemerkt. :lach:

    echt geschmacklos, dass man an der stelle der ehemaligen hauptsynagoge einen solchen bunker hinkackt. angeblich solls ja eine gedenktafel geben, die an die vergangenheit erinnert, einfach nur noch peinlich.
    es wäre taktvoller gewesen das grün so zu belassen wie es war und ein mahnmahl an dieser stelle zu errichten, leider haben die münchner offensichtlich kein moralisches gewissen.
    im münchener planungsreferat sitzten eben nur grobmotoriker.
    und das alles nur, um ein paar verkaufsflächen für eine drittklassige kaufhauskette zu schaffen.
    IMO:shame on you !!! munich