Die Stadt München schlägt 4 Millionen € an EU Geldern zur Flüchtlingsförderung aus, weil diese an Bedingungen (1 Million Eigenbeteiligung + Zweckgebunden) geknüpft sind. Die Grünen fürchten einen Imageschaden für die Stadt: http://www.sueddeutsche.de/mue…-will-sie-nicht-1.3296670
Münchner Biergartenratsch
-
-
-
Hier ein Vorgeschmack vom Alten Peter im Juli 2016, wo man schon sieht, wie Gebäude um die 60-70m wie der Atlas Tower oder das techn. Rathaus aufgrund der Höhenlage aus dem Stadtbild herausstechen.
Mal ganz offtopic - wieso will man angesichts dessen, wie hübsch das alte München (siehe Foto, Vordergrund) ist, eigentlich irgendwas anderes? Wieso ist es für uns so unvorstellbar und fern jeder Möglichkeit, die Bauweise, wie sie unsere Vorfahren über viele Jahrhunderte pflegten, zumindest wieder ZUSÄTZLICH zum Betonmodernismus aufzunehmen, jenseits von Rekonstruktionen, mit Neubautem nach bewährtem Handwerk und bewährter Ästhetik.
Das fände ich wirklich revolutionär, um zurück zum Thema zu kommen. Denn mit modernistischem Bauen kann München da wirklich niemand international vom Ofen vorlocken. 100 m, buhu. Solch ein Häuschen kannst in asiatischen Metropolen in einer Nebengasse verstecken. Aber solche Gässchen bayerischer Architektur, danach schleckt man sich auch in asiatischen Metropolen die Finger, siehe die Touristenmassen.
Und hat selbst moderne Prestigearchitektur jemals Gemütlichkeit und Identifikation stiften können? Einen Genius Loci, wie es das gefühlte München-Sibirisch rund um dem Ostbahnhof so nötig hätte?
Graue Kästen sind in einer "modernen" Großstadt alternativlos? Dachte man in FFM auch, bis das hier abgerißen wurde um das zu bauen.
-
Naja, diese alten Stadtstruckturen gibt es ja in Barcelona, Milano, NYC, London, etc. ja auch. In manchen Städten auch noch viel schöner, als in MUC.
Die will ja auch keiner abschaffen.
Allerdings haben diese Städte auch gezeigt, daß Alt+Neu eine sehr reizvolle Kombi bilden können.
Das Beispiel FFM ist natürlich leicht gewählt. Einen alten Schrottriegel abreißen und um den Römer herum das Alte FFM rekonstruieren.
300m dahinter wird allerdings bald am DB Dreieck mit 4 Gebäuden bis 230m gebaut, zig andere HH mit Plus-Minus 200m werden noch zu der imposanten Skyline dazukommen.
Ich habe mit vielen USA, Japan Touristen auf meinen Reisen geredet, die einen Europa Trip gemacht haben. Zuletzt mit einem USA Pärchen am beach in Barceloneta.
Die fanden z.b. Frankfurt viel interessanter als München. München fanden sie eher langweilig.
-
Um Alt und Neu zu kombinieren - wie man das zB im Dom Römer Areal in FFM ja macht ! - braucht es überhaupt "alt". Im Übrigen ist das genau die sehr gegenwartsbezogene Denkweise, die ich nicht nachvollziehen kann. Schon der Grundgedanke, dass "neu" keinesfalls in der Bauweise, wie sie in München bis vor wenigen Jahrzehnten für zig Generationen üblich war, gebaut werden kann, dass "neu" immer mit einem spezifischen Archetyp (Flachdach usw.) geschehen muss, die ist mir zu eng, zu engstirnig. Nichts gegen dich, so sind wir ja alle geprägt, wir sind alle in unserem Denken Gefangene des Zeitalters das uns geprägt hat. Aber das muss man sich auch gelegentlich selbstkritisch vor Augen halten.
Du sagtest dazu doch ganz begeistert "Jedenfalls scheint hier Alles möglich zu sein.". Offensichtlich gilt das eben gerade nicht. Es ist nur das möglich, was seit 1950 an Architekturhochschulen gelehrt wird. Alles davor ist pfui, pfui, pfui. Ich kann die Begeisterung nicht nachvollziehen und sehe unseren zeitgenössischen Städtebau eher in einer Tretmühle, als in einer Blüte.
-
Also dass die Altstadt innerhalb des Altstadtrings mehr oder weniger unantastbar ist, das ist Konsens. Solche Panoramabilder kommen natürlich gut, und bewegen. Aber andererseits gibt fast jede bessere europäische Stadt solche Bilder her. Und Gassen auch. Es geht in München eher um die Frage ob und wie man den Bereich der Maxstadt/Hbf/Nauhausen/Sendling.. also alles innerhalb des MR abzüglich der AS verdichtet, oder neu gestaltet. Und genau da gehts los weil es hier kaum ansprechende moderne , hohe und zeitgenössische Architektur gibt. As Fak.T ist.
-
Um Alt und Neu zu kombinieren - wie man das zB im Dom Römer Areal in FFM ja macht ! - braucht es überhaupt "alt".
Auch in der Münchner Altstadt sind die Kriegswunden nicht zu übersehen, einige Rekonstruktionen wie in Frankfurt wären sehr nett. Die Entwicklung im Werksviertel (s. zitiertes Foto hinten) ist davon unabhängig. Wenn man annimmt, dass die Altstadt im Osten spätestens an der Isar endet, steht der Ostbahnhof ca. 1000 Meter weiter östlich - und das Entwicklungsgebiet gibt es erst östlich davon. Die Entfernung reicht mE, damit beliebig hohe Hochhäuser dort in der Altstadt nicht stören (vermutlich wären sie in altstädtischen Gassen nicht mal sichtbar) - wobei die Münchner Realität ist derzeit, dass beliebig hoch unter 100 Meter ist.
-
Ja, das stimmt. Aber auch nur solange bis sich die richtigen Investoren für Büros finden und die 100m Marke mal wieder geknackt wird.
Für OB Reiter allerdings 100m+ kein Problem: https://www.tz.de/muenchen/sta…ieter-reiter-2450126.html
-
^ Nicht OB, sondern vorerst OB-Kandidat. Im Artikel ist von Wohnhochhäusern die Rede - und von den unsterblichen Abstandsflächen, als ob der Stadtrat von diesen nicht abweichen könnte. Laut Artikel stellen sich die Grünen auf die Spitze des Nimby-Tums, für die solche Wohnhochhäuser jenseits "jeder seriösen Diskussion" sein sollten. Nun ja, im kleineren Düssel-Dorf mit preiswerteren Immobilien sind immerhin derzeit zwei geplant - eins vage, für eins mit 120 Metern befasste sich der Stadtrat gerade mit einem Durchführungsvertrag, was seriös genug sein müsste. In London sind laut einem kürzlich gelesenen Artikel derzeit 230 Hochhäuser über 20 Geschosse in Bau oder Planung (Büros und Wohnen zusammengerechnet) - selbst auf die Einwohnerzahl umgerechnet würde dies für München eine zweistellige Anzahl bedeuten. Seriös ist es, wenn gebaut wird - und ein wenig Aufzug-Weg ist auf jeden Fall ökologischer als einige Kilometer in eine weit entfernte Vorstadt. So müssen wohl die Grünen andere Vorwände finden.
Dennoch - im Stuttgarter Forum schrieb jemand kürzlich, diese würden zumeist in EFHs wohnen und jede Nachverdichtung torpedieren, also zumindest die Lust am Torpedieren der verbal gepredigten kompakten Stadt muss man wohl seriös betrachten. -
Ok, mittlerweile ist Dieter Reiter der OB von München. Habe eigentlich einen anderen Artikel gesucht von 2014 oder 2015, in dem er auch sagte, daß 200m Hochhäuser in MUC durchaus denkbar wären.
Damit meinte er allerdings Bürohochhäuser.
-
Ganz lesenswerter Bericht über die Tram 19: http://www.bild.de/regional/mu…erraet-49514204.bild.html
-
Was ist daran überzogen, das Übersehen eines Verkehrsteilnehmers bei Nacht mit mangelnder Straßenbeleuchtung in Zusammenhang zu bringen? Was spricht gegen "ein bisschen" mehr Beleuchtung. Wie schon gesagt, fordere ich keine Spanischen oder Arabischen Verhältnisse. Und von Lampen auf Autobahnen halte ich auch nichts - vielleicht noch an kritischen Stellen oder Einmündungen.
Ja, man könnte eine bessere Ausleuchtung flächig fordern. Wo kann man sich da engangieren? Was ich z.B. nicht verstehe ist, warum die Straßen der Gewerbegebiete besser ausgeleuchtet sind als Straßen in den Innenstadtvierteln. Und warum ist auch der Flughafen so gut ausgeleuchet und dort, wo sich wirklich Menschen bewegen ist es dunkel?
-
Erneut Smogwerte, die langsam in Richtung Milano oder Sarajevo gehen. War jetzt in 5 Jahren das 2. oder 3. Silvester, an dem es Tage davor und danach komplett versmogt in der City war. Sichtweite maximal 10-20m!!!
https://www.tz.de/muenchen/sta…-in-muenchen-7185502.html
Wann verbannt die Stadt endlich Diesel Fahrzeuge und LKW's aus der Stadt? Wann schließt das HKW Nord? Immerhin wird es ja 2017 zu einem Bürgerentscheid kommen.
http://www.sueddeutsche.de/mue…d-rueckt-naeher-1.3198857
Bei aller Sympathie für Architektur und auch die dafür nötige Infrastruktur.
Aber ich persönlich will endlich wieder saubere Luft in München.
Was ist denn mit Eletrotrams anstatt von Bussen, stärkerer Förderung von E-Autos bzw. mehr Modelle zum auswählen und vielen anderen Maßnahmen?
-
Die Werte an Silvester sind extrem hoch. Grund: Raketen, Böller und - was den "Smog" erst richtig sichtbar machte - die Inversion, eine Großwetterlage. Hier habe ich den Effekt erklärt:
http://www.deutsches-architekt…hp?p=523992&postcount=782Der Schadstoffausstoß von HKW-Nord, Bussen oder Dieselkfz. ist nicht höher als an anderen Tagen im Jahr. Für eine Großstadt ist es nunmal (noch) nicht möglich, sämtliche Emissionen auf null zu setzen. An den Naturgesetzen der Thermik kann der Mensch zudem nichts ändern, daher ist es das natürlichste auf der Welt, wenn hundertausende Menschen Autofahren, Raketen schießen, ihre Heizungen anmachen oder Rauchen, dass bei Inversion eine dicke - nennen wir sie "Smogschicht" - auftritt.
Die Tage vor Silvester und sogar noch bis gegen 16:00 Uhr am 31.12.,gab es zumindest im Nordosten und im Zentrum von München strahlend blauen Himmel. Wie es anderwo aussah, z.B. bei dir zu Hause weiß ich nicht.
-
Ja, das weiß ich ja Alles und Du hast ja Deine Meinung auch schon öfter erläutert.
Dennoch lag es ja eben nicht an den Raketen und Böllern, wenn man sich den Bericht mal genau durchliest.
Finde es traurig, daß dieses Problem in München einfach nicht in den Griff zu kriegen ist.
Die Landshuter Allee ist leider eine der Straßen mit dem höchsten Stickstoffdioxid (NO₂) Wert Europas.
http://www.br.de/nachrichten/o…landshuter-allee-100.html
Befasse mich intensiv mit dem Thema Smog bzw. der Überschreitung des "normalen" Feinstaubwertes seit sehr vielen Jahren.
Natürlich liegt es u.a. an geographischen Faktoren. Aber das ist ja ganz normal. Es gehört meistens auch eine gewisse Großwetterlage bzw. Inversion dazu.
Dennoch habe ich es in vielen Städten wie Milano live miterlebt, wie es mit der Zeit immer schlimmer wurde.
Letztes Jahr wurden in Rom und Milano sogar komplette Fahrverbote für mehrere Tage verhängt.
Soll es hier auch soweit kommen? Und dann sagen wir: Ja mei, das Wetter ist schuld
Es bringt in diesem Falle also nichts, es auf die Großwetterlage oder Silvester zu schieben (achja in Berlin, Hamburg, etc. gab es eine sternenklare Nacht)!
Vielleicht sollten sich die Grünen mal wieder komplett aus der Flüchtlingsproblematik raushalten und um Dinge kümmern, in denen sie sich etwas besser auskennen.
Es muß jedenfalls etwas unternommen werden. Oder wollen wir ein 2. Milano, wo an ca. 300!!! Tagen im Jahr Smog herrscht?
-
Dennoch lag es ja eben nicht an den Raketen und Böllern, wenn man sich den Bericht mal genau durchliest.
Da muss man unterscheiden. Die Inversion ist die Ursache für den nicht vorhandenen Luftaustausch und für die trübe Soße am Boden.
Das heißt in Folge, dass die Feinstaubbelastung steigt, da die Partikel salopp gesagt lokal gefangen sind.Schießt man jetzt zusätzlich noch tausende Raketen in die Luft (15% des jährlichen Straßenfeinstaubausstoßes werden an Silvester generiert), ist das Resultat, dass die gemessenen Werte fern jeden Grenzwertes liegen.
Die dicke Luft an Silvester und Neujahr ist also in der Tat Schuld des Wetters und der Böllerei. Unter klarem Himmel wäre die Luft offensichtlich deutlich besser, ohne Raketen hätte aber auch die Inversion nicht derart hohe Werte verursacht.
Bei schlechtem Wetter einfach weniger schießen und die Messwerte an Neujahr sind deutlich besser. Will aber auch keiner
Bzgl. LA: Wie gut, dass der Tunnel kommt. Weitere Maßnahmen bis es soweit ist, sollten an dieser Stelle trotzdem unternommen werden.
-
Das ist alles richtig. Nur an die Vernunft der Menschen zu appelieren, bringt leider nichts.
Das hat man in Rom und Mailand gesehen. Den Italienern darfst Du Ihr Auto nicht "wegnehmen". Sprich, fast kaum jemand hat sich an das Fahrverbot gehalten.
In München weniger Feuerwerk oder weniger Autofahren, weniger LKW's in der Stadt? Freiwillig? Hahaha!!!
Da müssen andere Maßnahmen her, bis der Tunnel fertig sein wird. Und das wird keinesfalls vor 2025 sein!
Werden 2017 aufgrund der politischen Lage sowieso stark eingschränkt werden. Warum nicht an den Ringauffahrten Kontrollhäußchen aufstellen und keine LKW's und Diesel Fahrzeuge mehr in die Stadt lassen?
Denke, das wäre eine der Sofort Maßnahmen, die auch wirklich greift.
Dann wäre wenigstens die Luft besser, wenn man schon eine Wiesn einzäunen muß, sämtliche Großveranstaltungen bewachen muß, wie früher Burgen und was noch Alles kommt.
Da sollten die Leute der Umwelt zuliebe auch so eine Maßnahme akzeptieren.
Weiß jetzt allerdings auch nicht, ob dieses Thema direkt in diesen Thread paßt? Hat ja nicht wirklich viel mit Architektur zu tun (leider gibt es aber da nicht gerade viel Neues).
Dennoch sollte uns eine gute und gesunde Luft (auch für unsere Kinder) sehr am Herzen liegen.
-
Einblicke/Fotos der sz zu sehenswerten Münchner Ubahnstationen:
http://www.sueddeutsche.de/mue…-wie-kunstwerke-1.3318812 -
Ach herrje, ist das ein wunderbares Leben. Wenn man an den Baustellen der aktuellen Projekte vorbeifährt, steht ja Alles komplett still.
Genauso sieht es auch im Baureferat oder anderen Planungsstellen aus. Daher auch keine Meldungen über neue Projekte.
Die Herrschaften haben Ferien wie Schulkinder
Ich, als Freiberufler arbeite an 365 Tagen im Jahr (klar geht es auch öfter mal in den Urlaub).
Aber 2 Wochen Weihnachtsferien, 2 Wochen Ostern, etc. das muß man sich erstmal leisten können.
Anscheined kann man es hier. Man braucht also gar nicht schnell neue Wohnungen und Bürogebäude?
Am Burj Khalifa wurde an 365 Tagen im Jahr und 24h/Tag gearbeitet. Alle 2-3 Tage wurde ein Stockwerk hochgezogen.
Achja, uns fehlen ja die Baukräfte ! Die gibt es aber in Polen, Österreich, etc.
Wie wär es denn damit?
In Warschau wurde eine Skyline in relativ kurzer Zeit hochgezogen, für die man hier wohl 20-30 Jahre brauchen würde.
Einfach nur Kopfschüttel und zurück zur Arbeit -
Auch mal wieder sehr aufschlußreich, das Ganze: https://ru.muenchen.de/2017/4/…ich-etwas-geschehen-70670
Glaub, es wird in dieser Stadt alles so bleiben wie bisher.
Habe in den letzten 6 Monaten zu viele Dinge erfahren, die mich schon länger darüber nachdenken lassen, auch jegliches engagieren in einem Forum wie diesem, einzustellen.
Es bringt ja eh nix. München bleibt, wie es ist. Ein Millionendorf mit verkalkten und kleinkarierten Wutbürgern!
-
^
Was ist an dem Link aufschlussreich? Dass die DB langsam und desinteressiert agiert, ist bekannt. So viele Unterführungen und DB Grundstücke müssten mal saniert und aufgeräumt werden aber der Konzern sperrt sich. Druck von der Stadt ist der DB völlig egal. Wir können froh sein, wenn Stamm-2 und der neue HBF gut über die Bühne gehen.
Aber 2 Wochen Weihnachtsferien, 2 Wochen Ostern, etc. das muß man sich erstmal leisten können.
30 Tage Urlaub sind in Deutschland für einen Angestellten ganz normal (Tarifverträge, Arbeitsvertrag). Gesetzlich sind bei einer fünf Tage Woche 20 Urlaubstage vorgeschrieben. Bei BMW ist das FIZ von Weihnachten bis 9.1 geschlossen, hier hast du sogar "Zwangsurlaub"
Dagegen ist es unwahrscheinlich, dass Planer der Stadt wie Schulkinder 14 Wochen Urlaub habenIn der Baubranche ist es anscheinend üblich, um Weihnachten herum, frei zu haben. Beim im Bau befindlichen Chinesischen Generealkonsulat in Sendling könnte das anders sein, dort arbeiten ja ausschließlich Chinesen.