Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus, Bahn, Wasserwege, Gebäude)
-
-
-
Zu niedrig, zu gedrungen - auch im Verhältnis zu den umliegenden Bauten. Ich glaube nicht, dass das wirkt....
-
ich bin mir auch nicht sicher, wie weit dies Gebilde vor Wind und Regen schützt.
-
Gefällt
Mir persönlich gefällt diese Haltestelle! Ich bin erstaunt, wie groß das Dach in Wirklichkeit ist und wie gut es doch vor Wetter schützt. Klar, wenn der Regen von der Seite kommt, hilft auch das Dach nichts, aber das ist halt der Preis für diese Art von avantgardistischer Architektur.:)
Dieses filigrane Dach...
Oranien: Auf den tollen Bildern von Spreetunnel wirkt Die Haltestelle viel gedrungener als in Echt! Ein Mensch ist kleiner als der Sockel, denn dort kommen ja die Rolltreppen aus dem Hbf Tiefgeschoss empor. -
Die beiden letzten Beiträge treffen mE gut, was hier besonders bedauerlich ist: Die Funktionalität hat des Designs zuliebe gelitten - ohne dass das Design spektakulär genug wäre, dies zu rechtfertigen.
Meines Erachtens ist es ua im Verhältnis zur Höhe viel zu lang. Mehr Höhe hätte die Funktionalität noch mehr beeinträchtigt. Ein in beide Richtungen schlechter Kompromiss ist das Ergebnis.
Am Rande: Die Tragik unserer Architekturepoche ist so und so, dass sie "gute" Architektur (in der Regel = "eigenständiger, solitärhafter Entwurf") offenbar häufig nur zulasten der Funktionalität hinbekommt.
-
Ich verstehe die Kritik nicht 100 prozentig. Eins der ersten "Gebäude" in der Nähe des Hauptbahnhofs, die etwas gewagter sind und dann ist es auch nicht richtig. Natürlich kann es immer noch besser gehen, übertrifft aber bisher trotzdem meinen Erwartungen und ich finde das Ergebnis, sofern man es schon beurteilen kann nicht schlecht.
-
-
U1 Verlängerung
Die Planungslaune des Senats bzgl. Verlängerung der U1 von Warschauer Straße nach Ostkreuz scheint die Bahn noch nicht erfasst zu haben. Auch weil der Senat deswegen bisher noch nicht auf die Bahn zugekommen sei.
In den Planungen für den Ostkreuz-Umbau sei eine mögliche U-Bahn-Station jedenfalls nicht berücksichtigt. Sollte es dennoch zu Umplanungen kommen Umplanungen befürchtet die Bahn erhebliche Kostensteigerungen für das Projekt.Von Seiten des Deutsche Bahnkunden-Verbands (DBV) wird zu dem die Wirtschaftlichkeit der Verlängerung angezweifelt.
-
Es geht doch recht langsam voran mit der Haltestelle am Hauptbahnhof.
Bildquelle Theseus532
-
^ Wenn man schon eine provisorische Haltestelle hat will man sie wenigstens ein Weilchen Nutzen. Nichts hält in Berlin bekanntlich so lange wie ....
-
Tram-Haltestelle Hauptbahnhof / BER-Airport-Express
Die Tram-Haltestelle am Hauptbahnhof muss vor Fertigstellung saniert werden. Das Dach hat mehrere Löcher, da die Baufirma den Beton offensichtlich nicht genug verdichtet habe. Die Firma listet nun die Mängel auf und plant die Instandsetzung, was von der BVG anschliessend geprüft und überwacht werde.
Über 50% der geplanten 27 Mio. Passagiere sollten mit öffentlichen Verkehrsmittel zum BER anreisen, weshalb das viel gelobte Verkehrskonzept erarbeitet wurde. Nun sieht es aber so aus, als könne der Airport-Express RE 9 ab Eröffnung des BER (voraussichtlich zweite Hälfte 2017) nicht wie geplant über die Anhalter Bahn zum neuen Flughafen fahren, da die Strecke keine weitere Kapazität mehr zulasse. Nun werden zwischen VBB und DB Netze Alternativrouten für den RE 9 ausgehandelt. Momentan wird überlegt, vom Hauptbahnhof über Gesundbrunnen, Lichtenberg und den Betriebsbahnhof Rummelsburg zu fahren. Die Dresdner Bahn (über Lichtenrade) wird aktuellen Angaben zufolge frühestens 2023 zur Verfügung stehen.
-
Warum sieht der neue Beton aus, als hätte er schon 70 Jahre da gestanden ?
-
^
Ernsthaft?Die Tram-Haltestelle am Hauptbahnhof muss vor Fertigstellung saniert werden. Das Dach hat mehrere Löcher, da die Baufirma den Beton offensichtlich nicht genug verdichtet habe. Die Firma listet nun die Mängel auf und plant die Instandsetzung, was von der BVG anschliessend geprüft und überwacht werde.
-
Pläne zur Weiterführung der Tram nach Moabit
Am Donnerstag wurden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Pläne zur Weiterführung der Tram vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße vorgestellt. Hier wurden die beiden Varianten über Turmstraße und über Alt-Moabit gezeigt, wobei die Variante Alt-Moabit demnach leichte Vorteile hätte. Bei beiden Varianten soll die M10 im 10-Minuten-Takt verkehren, wobei bei der Variante Turmstraße ein gleichzeitiger Parallelverkehr zur Tram mit dem Bus 123 im 20-Minuten-Takt vorgesehen ist.
Hier gibt es eine interessante Foto-Dokumentation des Vortrags (inkl. vorläufiger Planungsskizzen)
Hier ein Bericht der Berliner ZeitungIch persönlich bevorzuge die Variante über Alt-Moabit, da hierbei sowohl eine Weiterführung über Turmstraße/Huttenstraße wie auch über Alt-Moabit/Franklinstraße (zum Ernst-Reuter-Platz (- Bhf Zoo?)) möglich ist.
-
Die mit Abstand sinnvollste Variante wäre die U5 Verlängerung nach Turmstraße, aber der Lichtenberger Senator für Stadtentwicklung will jetzt unbedingt ganz Berlin mit der Straßenbahn beglücken habe ich den Eindruck
-
Tram hier, Tram da
Die mit Abstand sinnvollste Variante wäre die U5 Verlängerung nach Turmstraße, aber der Lichtenberger Senator für Stadtentwicklung will jetzt unbedingt ganz Berlin mit der Straßenbahn beglücken habe ich den Eindruck
mir ist auch unklar, woher dieser Drang nach Tram-Linien-Erweiterung kommt. Vor allem, dass es sich bei der Tram um ein Provinz-Verkehrsmittel handelt (man kommt teilweise zu Fuß schneller voran).
U-Bahn, U-Bahn und nochmal U-Bahn, wenn man eine Metropole werden/bleiben möchte. -
^
Inwiefern ist denn eine Tram ein "Provins-Verkehrsmittel"?
Straßenbahnen sind kostengünstig zu realisieren, bieten höhere Kapazitäten als Busse und sind dank eigenem Gleisbett auch noch schneller.
Klar, U-Bahnen sind in einer Metropole wie Berlin notwendig, aber wer soll das bezahlen? -
Ich stimme "kleiner Moses" zu: Die Tram ist mit das effizienteste Verkehrsmittel, wenn sie auf einem eigenen Gleisbett fährt. U-Bahnen sind ein guter Weg Geld zu verbrennen. Hier ist nicht nur der Bau wahnsinnig teuer - auch die Unterhaltungskosten sind vielfach höher als bei einer Straßenbahn. Ich persönlich finde eine Tram auch recht sympathisch und hätte nichts dagegen, wenn es mehr Linien (insbesondere im Westen) gäbe.
-
S- und U-Bahnen sind sicherlich die besten Transportmittel des ÖPNV. Deren Netz ist in Berlin jedoch bereits (fast) flächendeckend ausgebaut. Bus und Straßenbahn stellen eher das "Subnetz" dar. Warum die Straßenbahn (die immerhin in Berlin erfunden wurde) ein Provinzverkehrsmittel sein soll, erschließt sich mir nicht.
-
Vor allem, dass es sich bei der Tram um ein Provinz-Verkehrsmittel handelt (man kommt teilweise zu Fuß schneller voran).
Vorschlag: Wir starten vom S-Bahnhof Greifswalder Straße aus Richtung Alex – Du zu Fuß, ich mit der Provinz-Tram. Wer zuerst an der Weltzeituhr ist, kriegt zehn Euro. Deal?
Aber im Ernst: Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass hier ernsthaft über Tram vs. U-Bahn diskutiert wird, als wäre das eine die Alternative zum anderen. Das ist vllt. in Städten wie Hannover so, wo die "U-Bahn" eine Straßenbahn ist, die im Stadtzentrum ein paar Stationen unterirdisch fährt. Aber in Berlin erfüllen beide Verkehrsmittel – zumindest idealtypisch – unterschiedliche Aufgaben: Die U-Bahn für längere Strecken, die Tram für kürzere und mittlere Entfernungen.
Natürlich ist eine Tramlinie langsamer und hat geringere Kapazitäten als eine U-Bahnlinie, und natürlich ist eine U-Bahn teurer und aufwendiger im Unterhalt. Aber die Stadt braucht beides: Dass der U-Bahn-Ausbau so schleppend vorangeht bzw. dass für neue Linien kein Geld da ist, ist ein echtes Ärgernis – und dass im Westen der Stadt auch 25 Jahre nach dem Mauerfall immer noch kaum eine Tram fährt, auch. Freuen wir uns also, wenn es wenigstens mit der Tram jetzt mal vorangeht, und hoffen wir darauf, dass Tramlinien wie die nach Weißensee irgendwann doch noch von einer U-Bahn ersetzt werden.