Die Park- und öffentliche Plätze-Besetzer mit ihren Zelten bleiben, warum auch immer. Das Aktionsbündnis "hofft", dass sie irgendwann freiwillig gehen.
Quelle: StZ-Online
Bananenrepublik royale.
Die Park- und öffentliche Plätze-Besetzer mit ihren Zelten bleiben, warum auch immer. Das Aktionsbündnis "hofft", dass sie irgendwann freiwillig gehen.
Quelle: StZ-Online
Bananenrepublik royale.
^ Najaaa, auf einem Campingplatz wäre eine Gebühr fällig und wildes Zelten ist verboten und wird überall - nur derzeit nicht im Schlossgarten - sanktioniert. Aber welche sanitären Einrichtungen nutzen diese Hippies überhaupt?
Keine, wie man riecht.
^ Najaaa, auf einem Campingplatz wäre eine Gebühr fällig und wildes Zelten ist verboten und wird überall - nur derzeit nicht im Schlossgarten - sanktioniert.
Aber welche sanitären Einrichtungen nutzen diese Hippies überhaupt?
Mein Mitbewohner war gestern Joggen und hat gemeint, dass er beobachtet hat, wie da einer ausm Zelt rausgeklettert kam, sich am Bauch gekratzt hat, 10m weiter gelaufen ist, um dann den Boden zu benässen...
Sobald man einen Oben bleiben Button dran hat gelten die bestehenden Gesetze nicht mehr. Ist wie mit einem Diplomatenkennzeichen.
Aber es ist ja so eine bunte und kreative Bewegung aus der Mitte der Bevölkerung, das dürfen wir NIE vergessen.
@ Ohlsen
Versuch du bitte mal nicht alles ernst zu nehmen was hier geschrieben wird und erkenne die Ironie in manchen Posts.
Die Gegner hatten noch nie Argumente, deswegen mussten sie sich von Anfang an aufs beleidigen beschränken... (Lügenpack, Hitler-Merkel, Grube und co. unter die Erde bringen etc. etc.)
Und ich erkenne Ironie in Posts eigentlich immer sehr schnell, bei deinem habe ich die Ironie leider auch nach deinem Ironie-Eingeständnis noch nicht gefunden
Der ganze Irrsinn bei einem hypothetischen Ausstieg von S21 schön zusammengefasst:
Land BW müsste (so Experten) für den Vertragsbruch mindestens 1 Mrd. EURO (Bahn: Derzeit noch und mindestens 1,5 Mrd. EUR) Schadensersatz an die DB AG zahlen, damit wohl mehr als beim Bau von S21 (nämlich ca. 820 Mio. EUR bei Kostenstand 4,1 Mrd. EUR)
Viel Geld dafür, dass man keine 3 neuen Bahnhöfe und riesige Innenstadt-Neubauflächen bekommt. Nachdem für K21 mit ähnlichen Kosten wie für S21 gerechnet wird, nämlich 3,87 Mrd. EUR (Heimerl; Stocker: 1,2 Mrd. EUR) und bisher weder Planfeststellung noch ein einziger Financier in Sicht ist, heißt das dann leider realistische Schreckenszenario: Absurdes Millardengrab und wieder einmal Jahrzehnte langer Stillstand für die Schieneninfrastruktur in BW, Unternehmen, damit Arbeitsplätze und Steuern, wandern ab. Bayern und Hessen danken Kretschmann, mit Handkuss. Ich werde zum Wutbürger.
Quelle: Spiegel Online
Ach, die 1,5 Mille sind doch Peanuts. Die DB dürfte da mehr Angst haben vor gewissen Aussagen bei den Grünen, die in Richtung Regionalisierung (Enteignung DB Netz zugunsten Land) gehen.
Ich würde dem widersprechen, dass S21/K21/whatever der absolute Dreh- und Angelpunkt für die Zukunft der Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg ist. Für den Fernverkehr, sicher, aber der macht nur rund 5% des Gesamtaufkommens an Schienenverkehr aus. Als wichtiger im Gesamtnetz in Baden-Württemberg sind Ausbaumaßnahmen zu sehen die auf eine Kapazitätserhöhung abstellen; darunter fällt insbesondere die Rheintalbahn, aber auch die SFS Mannheim - Frankfurt (und teilweise die NBS Wendlingen - Ulm) oder auch punktuelle kleinere Maßnahmen wie die Beseitigung von von der DB die letzten Jahrzehnte kultivierten Engstellen wie etwa auf der Frankenbahn oder die 5 km vor Zuffenhausen.
Wenn 1,5 Mrd. EUR Peanuts sind, dann können wir ja die eine oder andere Kostensteigerung bei S21 doch sehr gut wegstecken. Für mich sind das auf jeden Fall keine Peanuts, insbesondere dann, wenn ich für etwas mitbezahlen muss, nur damit die Grünen gegen jeden Sinn für wirtschaftliche Vernunft, Demokratie und Verfassung das Geld freihändig aus dem Fenster werfen. Das geht sicher anders.
Außerdem ist die wenig einfallsreiche Alle-Peanuts-Projekte-in-Baden-Kurpfalz-Regionalverkehr-und-Radwege-viel-viel-wichtiger-als-S21-NBS Wendlingen-Ulm-Leier auch ein bisschen lachhaft. Dass jedes Großprojekt, bei dem auch öffentliche Gelder fließen, mit Neid, Missgunst und dem heuchlerischen, grotesk überzogenen Schlechtreden des Projekts durch vermeintlich Benachteiligte oder jene, die sich einen politischen oder wirtschaftlichen Vorteil hiervon versprechen, verbunden ist, ist offensichtlich, so dass dieses "Argumentchen" natürlich keines ist und auch noch niemals eines war. Ähnlich auch das gebetsmühlenartige "Die Bahn muss zuerst ihre Hausaufgaben machen". Die Bahn muss ihre Hausaufgaben nach und nach erledigen, insbesondere die planfestgestellten, finanzierten und angefangenen muss sie ordentlich zu Ende führen, bevor sie alles halbfertig liegen laesst, nur weil gerade zufällig mal ein anderes politisches Windchen weht. Wo leben wir eigentlich.
Bayern und Hessen danken Kretschmann, mit Handkuss.
Warum soll zB Bayern Kretschmann danken? Sicher würden sie gerne die Milliarden lieber in ihren Ländern ausgeben, aber so läuft so etwas leider nicht.
Ein Ausbau der ICE-Strecke Stuttgart-München ist für München und Bayern ebenso vorteilhaft, wie für Stuttgart. Die CSU stand meines Wissens auch immer hinter Stuttgart 21.
Wenn 1,5 Mrd. EUR Peanuts sind, dann können wir ja die eine oder andere Kostensteigerung bei S21 doch sehr gut wegstecken.
In einem Land, in dem die Landesbank mal eben 2,1 Milliarden zugeschossen bekommt (weil man kein Geld vom Bund nehmen will - woher kennen wir das nochmal?) oder man sich ein paar eigene Atomkraftwerke für 4,7 Milliarden gönnt (die man dann dichtmachen muss) - da sind 1,5 Milliarden Peanuts. Gründen wir halt einfach mal wieder ne Beteiligungsgesellschaft, dann stehts nicht mal im Haushalt.
die wenig einfallsreiche Alle-Peanuts-Projekte-in-Baden-Kurpfalz-Regionalverkehr-und-Radwege-viel-viel-wichtiger-als-S21-NBS Wendlingen-Ulm-Leier
Deswegen hab ich ja eigens auch welche im Osten aufgezählt.
Man muss halt schon schauen, was man mit dem Geld anfangen kann. Und vom wirtschaftlichen her ist es eh eher fraglich warum sich das Land zur finanziellen Beteiligung verpflichtet wo es das rechtlich gar nicht muss. Aus rechtlicher Sicht kann man auch den Finanzierungsvertrag durchaus in Frage stellen.
Ähnlich auch das gebetsmühlenartige "Die Bahn muss zuerst ihre Hausaufgaben machen".
Ums radikal zu sagen: Die Bahn gehört zerschlagen. Ausgliederung der DB Netz AG, anschliessende Aufteilung in regionale Teilgesellschaften unter Beteiligung der Länder bzw. der SPNV-Träger. Im Falle Baden-Württembergs der NVBW zuschanzen, d.h. im Endeffekt dem Innenministerium. Dann haben wir diesen Terz schlicht nicht mehr.
insbesondere die planfestgestellten, finanzierten und angefangenen muss sie ordentlich zu Ende führen, bevor sie alles halbfertig liegen laesst, nur weil gerade zufällig mal ein anderes politisches Windchen weht.
Wenn wir jetzt anfangen würden all das zu bauen das in Baden-Württemberg so planfestgestellt rumliegt, dann wären wir etwa 2030 fertig. Und hätten etwa das 3- bis 4-fache von S21 investiert. Und dürften in diesen 20 Jahren natürlich nichts neues planfeststellen. Zum Glück laufen Planfeststellungen nach ein paar Jahrzehnten aus
In einem Land, in dem die Landesbank mal eben 2,1 Milliarden zugeschossen bekommt (weil man kein Geld vom Bund nehmen will - woher kennen wir das nochmal?) oder man sich ein paar eigene Atomkraftwerke für 4,7 Milliarden gönnt (die man dann dichtmachen muss) - da sind 1,5 Milliarden Peanuts.
Jetzt geht die Leier wieder los.
Ich glaube, Du würdest lieber in einem rot - grün regierten Land leben, wie NRW, die noch nciht mal Geld haben, ihre Schulklassen zu streichen?
Oder würdest Du es besser finden, wenn die Landesbank pleite geht?
Oder würdest Du es besser finden, wenn die Atomkraftwerke nach Fukushima weiterbetrieben werden?
Kannst Du vielleicht einmal einen Beitrag mit etwas mehr Inhalt abgeben?
Holger
Zum Glück laufen Planfeststellungen nach ein paar Jahrzehnten aus
Mal im Ernst: Haben die wirklich ein Verfallsdatum?
Davon abgesehen ist eine Projektdauer von insgesamt vielleicht 30 Jahren oder mehr viel zu lang.
Jedenfalls für den Bau eines einzigen Bahnhofs und nicht für den Auf- oder Wiederaufbau eines ganzen Landes.
Stellt euch mal vor wir hätten gar keinen Bahnhof in Stuttgart und würden bei Null anfangen. Und das Ding würde dann so geplant, dass es erst die nächste Generation nutzen kann. Egal, ob man nun pro oder contra S21 ist, die Projektdauer ist einfach der totale Wahnsinn.
Also meines Wissens verfallen Planfeststellungen nach 15 Jahren.
Aber ich würde gerne mal wissen, welche Planfeststellungen denn da angeblich alle so auf Halde liegen?
Holger
In einem Land, in dem die Landesbank mal eben 2,1 Milliarden zugeschossen bekommt
Um genau zu sein hat die LBBW sogar 5 Mrd. bekommen...
Aber naja, wohin es führt wenn eine Landesbank pleite geht sieht man ja in NRW... wenn dir das lieber wäre, bitteschön.
Zudem hinken die "Die Banken haben mal eben soundsoviel Milliarden bekommen, für den Euro-Rettungsschirm wurden mal eben duzende Milliarden locker gemacht..."-vergleiche.
Ich schließe mich Holger an.
Mal im Ernst: Haben die wirklich ein Verfallsdatum?
Besagte 15 Jahre, wobei man dann noch ein paar mal um je 5 Jahre verlängern kann.
Aber ich würde gerne mal wissen, welche Planfeststellungen denn da angeblich alle so auf Halde liegen?
Hauptsächlich Autobahnen und Bundesstraßen. Der Bund hat halt kein Geld. Und unter Grün-Rot wird da garantiert nicht das Land dem Bund das ganze abnehmen wie bei S21 und NBS.
Um genau zu sein hat die LBBW sogar 5 Mrd. bekommen...
Die restlichen 2,9 Milliarden kamen nicht vom Land, sondern von der Stadt Stuttgart (rund 950 Millionen) und den diversen anderen Eigentümern (primär Sparkassen).
Hauptsächlich Autobahnen und Bundesstraßen. Der Bund hat halt kein Geld.
Nicht, dass ich es dir nicht glaub, aber mich würde das schon konkreter interessieren, welche Strecken das wären.