^ Hmm... städtebaulich kann man natürlich die nordkoreanische Botschaft (wie auch den Ullrich) zur Disposition stellen. Andererseits finde ich die zwar nicht schöne, aber stilistische Vielfalt um den Zietenplatz interessant und ich denke, das ist auch ein Grund, warum inzwischen zahlreiche Tourigruppen auf den Platz geführt werden.
Wilhelmplatten, Ullrich-Flachbau, kaiserzeitliche Bürobauten, Nazibau (Arbeitsministerium, wenn auch nicht direkt am Platz gelegen), Nachwende-Bürobauten (u. a. LV Thüringen), Plattenbau-Botschaft Nordkorea und Sozilaistischer Protz-Brutalismus Tschechische Botschaft... das ist schon ein faszinierendes Sammelsurium. Wenn man stattdessen die handeslüblichen meist blutleeren Bürobauten der Jetztzeit hätte, wäre es eher langweiliger.
Und die Mohrenstraße als Verbindungsachse ist zwar funktional ausbaufähig, aber zwischen Friedrichstraße und Zietenplatz trotz oder gerade wegen der vielen Nachwende-Bürobauten optisch eher wenig inspirierend.