Leipzig: Immobilienmarkt und -wirtschaft

  • Immowelt-Vergleich der Angebotskaltmieten 100 deutscher Städte

    Das Immobilienportal Immonet hat mal wieder die Angebotspreise für Mieten in den 100 größten Städten Deutschlands verglichen. Diese sind demnach in einigen deutschen Städten seit 2005 um bis zu 64 % gestiegen – im Schnitt lag die Preissteigerung bei 11 %. Dies entspricht in etwa der allgemeinen Teuerungsrate (Inflation), die in den vergangenen sieben Jahren insgesamt zehn Prozent betrug.


    BILD, 27.06.2012
    Großer Preis-Vergleich
    Mieten seit 2005 um bis zu 64 % rauf
    http://www.bild.de/geld/immobi…5-rauf-24867398.bild.html


    Mit 64 Prozent am stärksten stiegen die Mieten in Göttingen. Hier lag der durchschnittliche Mietpreis 2005 noch bei 4,32 Euro/qm, aktuell liegt er bereits bei 7,07 Euro. Den größten Rückgang gab es in Recklinghausen, minus 19 Prozent auf 5,14 Euro.


    Überraschenderweise stellt Immonet für Leipzig sogar einen Rückgang der durchschnittlichen Miete um 3,08 Prozent von 5,20 im Jahr 2005 auf 5,04 in diesem Jahr fest. Damit würde Leipzig zu den 24 Städten gehören, in denen die Angebotskaltmieten gefallen sind.


    Zum Vergleich ein paar der Nachbarstädte:


    Miete in Euro/m2
    Stadt - 2005 - 2012 - Veränderung in %
    Berlin 5,78 7,83 +35,47
    Chemnitz 4,46 4,74 +6,28
    Cottbus 5,34 4,68 -12,36
    Dresden 5,27 6,11 +15,94
    Erfurt 5,98 6,49 +8,53
    Gera 4,23 4,76 +12,53
    Halle 4,74 5,27 +11,18
    Jena 6,26 8,17 +30,51
    Leipzig 5,2 5,04 -3,08
    Magdeburg 5,14 5,07 -1,36
    Potsdam 7,24 8,29 +14,50
    Zwickau 4,49 4,66 +3,79

  • Immowelt AG - Marktbericht Leipzig

    Parallel veröffentlichte die Immowelt AG ihren Marktbericht Leipzig:


    Pressemitteilungen immowelt.de vom 27.06.2012
    Marktbericht Leipzig: Mieten mit 5,10 Euro stabil auf günstigem Niveau
    http://presse.immowelt.de/pres…uf-guenstigem-niveau.html


  • Sanierungen der LWB in den Jahren 2013 bis 2022

    Die LWB hat in ihre strategische Unternehmensplanung für 2013 bis 2022 entsprechend ihrem Gesamtbestand überwiegend Gebäude aus den 70er und 80er Jahren zur Sanierung vorgesehen, doch sind wohl auch ein paar aus den (20er bis) 50er Jahren dabei. Es sollen zumindest in den nächsten beiden Jahren offenbar in erster Linie seniorenfreundliche Wohnungen entstehen. Für Instandhaltungen und Sanierungen sind in den nächsten zehn Jahren etwa 300 Millionen Euro kalkuliert.


    http://www.lwb.de/news/detail/…r_Bauprojekte_geplant/169



    Zum geplanten Neubau am Wintergartenhochhaus im entsprechenden Thread:
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=341660#post341660

  • Leipziger Mietspiegel 2012: leichter Anstieg der Mieten

    PM Stadt Leipzig, 24.07.2012
    Leipziger Mietspiegel 2012
    http://www.leipzig.de/de/buerg…tspiegel-2012-23536.shtml



    Der aktuelle Leipziger Mietspiegel 2012 liegt vor. „Im Vergleich zum Mietspiegel 2008 ist ein leichter Anstieg der Mieten einhergehend mit einem Anstieg der Ausstattungsqualität der Leipziger Wohnungen zu verzeichnen,“ stellt Bürgermeister Thomas Fabian fest. „Dennoch bleiben die Wohnungen in den unterschiedlichen Marktsegmenten den Leipziger Einkommensverhältnissen entsprechend bezahlbar.“


    Grundlage für die Erstellung des Mietspiegels war eine repräsentative Stichprobe, die durch das Amt für Statistik und Wahlen und das Sozialamt erhoben wurde. Dabei wurden die Adressen von 8.205 Mietern per Zufallsverfahren ermittelt und für die Befragung ausgewählt.
    ...


    Leipziger Mietspiegel 2012
    http://www.leipzig.de/de/buerg…ce/dienste/wohnen/kosten/

  • IVD Mitte-Ost e.V.: Gute Lagen in Sachsen werden teurer

    PRESSEMITTEILUNG
    IVD Mitte-Ost
    Immobilienverband Deutschland IVD
    Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Mitte-Ost e.V.
    30. August 2012
    http://www.ivd-mitte-ost.net/f…/PM_Preisspiegel_2012.pdf



    BILD, 30.08.2012
    Neuer Immobilien-Preisspiegel
    Wohnen in Leipzig immer teurer
    http://www.bild.de/regional/le…eipzig-25949856.bild.html


    LF, 30. August 2012
    Immobilienpreise in Sachsen ziehen an - Mieten in Großstädten immer höher!
    http://www.leipzig-fernsehen.d…?ID=5844&showNews=1210857

  • LWB-Verkäufe April bis August 2012

    Der Verwertungsbestand der LWB schmilzt immer mehr ab. Vor etwas über einem Jahr, am 10.08.2011, waren noch 124 Objekte in der Datenbank ( http://www.deutsches-architekt…d.php?p=309064#post309064 ), am 15.02.2012 89 ( http://www.deutsches-architekt…d.php?p=327416#post327416 ) und am 05.04.2012 72 ( http://www.deutsches-architekt…d.php?p=332921#post332921 ).


    Aktuell sind es 40 Häuser in der Datenbank und auch von diesen sind einige bereits verkauft bzw. werden demnächst in Berlin versteigert. Die verkauften Häuser liegen mit wenigen Ausnahmen alle im Leipziger Osten.


    0 Stadtbezirk Mitte 1 (1/2/3) -0
    00 Zentrum 1
    - Katharinenstraße 19
    01 Zentrum-Ost 0
    02 Zentrum-Südost 0
    03 Zentrum-Süd 0
    04 Zentrum-West 0
    05 Zentrum-Nordwest 0
    06 Zentrum-Nord 0


    1 Stadtbezirk Nordost 7 (7/8/13) -0
    10 Schönefeld-Abtnaundorf 3
    - Dimpfelstraße 3, Gorkistraße 58, Löbauer Straße 43
    11 Schönefeld-Ost 0
    12 Mockau-Süd 1
    - Mockauer Straße 23
    13 Mockau-Nord 2
    - Simon-Bolivar-Straße 94, Wohnanlage Walter-Albrecht-Weg 111- 115
    14 Thekla 2
    - Tauchaer Straße 97, Göteborger Straße 1
    15 Plaußig-Portitz 0


    2 Stadtbezirk Ost 12 (33/42/54) -21
    20 Neustadt-Neuschönefeld 1 (4) -3
    - Hedwigstraße 18
    21 Volkmarsdorf 6 (21/26) -15
    - Bautzmannstraße 19, Bülowstraße 27, Geißlerstraße 20, Idastraße 38
    - Idastraße 40, Mariannenstraße 74
    22 Anger-Crottendorf 3 (6/9) -3
    - Breite Straße 5/Wurzner Straße 2/2 a, Neumannstraße 17, Theodor-Neubauer-Straße 54
    23 Sellerhausen-Stünz 2 (2/3)
    - Wohnanlage Ostheimstraße 1a-17 b, Wohnanlage Ostheimstraße 24-28
    24 Paunsdorf 0
    25 Heiterblick 0
    27 Engelsdorf 0


    3 Stadtbezirk Südost 4 (7/7/6) -3
    30 Reudnitz-Thonberg 2 (3) -1
    - Dresdner Straße 56/58, Viktoriastraße 15
    31 Stötteritz 1 (3) - 2
    - Sommerfelder Straße 36
    32 Probstheida 1
    - Russenstraße 25
    33 Meusdorf 0


    4 Stadtbezirk Süd 2 (2)
    40 Südvorstadt 0
    41 Connewitz 1
    - Eichendorffstraße 3
    43 Marienbrunn 0
    44 Dölitz-Dösen 1
    - Matzelstraße 9/9 a
    44 Lößnig 0


    5 Stadtbezirk Südwest 6 (9/10/14) - 3
    50 Schleußig 0 (0/1)
    51 Plagwitz 0
    52 Kleinzschocher 5 (7) -2
    - Panitzstraße 15, Panitzstraße 17, Ratzelstraße 10/10 a
    - Rolf-Axen-Straße 2, Windorfer Straße 55
    53 Großzschocher 0 (1) -1
    55 Knauthain-Hartmannsd. 1
    - Dieskaustraße 310/312


    6 Stadtbezirk West 0
    60 Schönau 0
    61 Grünau-Ost 0
    62 Grünau-Mitte 0
    63 Grünau-Siedlung 0
    64 Lausen-Grünau 0
    65 Grünau-Nord 0


    7 Stadtbezirk Alt-West 3 (4/7/14) -1
    70 Lindenau 0 (1/2) - 1
    71 Altlindenau 2 (2/3)
    - Wielandstraße 11, William-Zipperer-Straße 50
    72 Neulindenau 0 (1)
    73 Leutzsch 1
    - Georg-Schwarz-Straße 184


    8 Stadtbezirk Nordwest 2 (4/5/9) - 2
    80 Möckern 2 (3) -1
    - Christian-Ferkel-Straße 3, Nernststraße 9
    81 Wahren 0 (1/2) -1


    9 Stadtbezirk Nord 3 (5/6/9) - 2
    90 Gohlis-Süd 2
    - Heinrothstraße 4, Wiederitzscher Straße 12
    91 Gohlis-Mitte 0 (1)
    92 Gohlis-Nord 0
    93 Eutritzsch 1 (3) - 2
    - Hamburger Straße 43

  • Jones Lang LaSalle: Residential City Profiles 1. Halbjahr 2012

    institutional money, 14.09.2012
    Jones Lang LaSalle aktualisiert Residential City Profiles: Investmentvolumen für Wohnimmobilien verdoppelt
    http://www.institutional-money…99b43fb6cfe2886b7befae1e6


    Zum nunmehr neunten Mal hat Jones Lang LaSalle die Entwicklungen in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Leipzig untersucht. Dabei wurden insgesamt 220.000 Mietangebote sowie 92.000 Kaufangebote für Eigentumswohnungen analysiert. Die Darstellung der analysierten Datensätze reicht bis auf Stadtbezirksebene, unterschieden in Baualtersklassen und Wohnungsgrößen.


    Anders als in den westdeutschen Metropolen und Berlin stiegen die Mieten in Leipzig nicht, sondern verharrten im dritten Halbjahr in Folge bei der 5,00 Euro/m²/Monat-Marke. Allerdings stiegen im Stadtzentrum die Mieten für gehobenes Wohnen hingegen deutlich, sodass sich der Mietmarkt der Sachsenmetropole zunehmend ausdifferenziert.


    Die Preise für Eigentumswohnungen verteuerten sich im Gegensatz zum Mietmarkt auf Jahressicht spürbar (+17,7 Prozent auf 1.220 Euro/m²). Die Nachfrage konzentriert sich auf Gründerzeithäuser und Neubauten.


    Residential City Profiles
    http://www.joneslanglasalle.de…identialCityProfiles.aspx


    Der Wohnungsmarkt
    Leipzig – 1. Halbjahr 2012
    http://www.joneslanglasalle.de…01.%20Halbjahr%202012.pdf


    Die Angabe von 5,00 €/m2 und der Anstieg von lediglich 0,4 Prozent beziehen sich auf den Median (50 % der Angebote liegen über und 50 % der Angebote unter diesem Wert). Nimmt man das arithmetische Mittel der angebotenen Mietpreise zur Grundlage, so stiegen die Mieten um 3,2 Prozent auf 5,20 €/m2.


    Wenn man dann mal etwas genauer auf die Details blickt, so zeigt sich z.B., dass sich die Durchschnittsmieten in den einzelnen Stadtbezirken doch deutlich geändert haben und diese immer stärker differieren.


    Im Zentrum wurde die mittlere Miete von 6,00 €/m2 übersprungen, sie liegt nun bei einem arithmetischen Mittel von 6,40 €/m2 (Median 6,20 €/m2) und damit 8,1 (6,6) Prozent höher als im ersten Quartal 2011. Und der Abstand zwischen den teuersten und den preiswertesten Wohnungen steigt. Die teuersten 10 % der Wohnungen im Zentrum kosten mit 8,15 €/m2 fast die Hälfte mehr als noch im ersten Halbjahr 2011.


    Die Mieten stiegen außerdem in Südost auf durchschnittlich 5,30 €/m2 (Median 5,15 €/m2) um 3,8 Prozent, in Alt-West auf 4,95 (4,80) €/m2 um 3,8 (3,7) Prozent und Nord auf 5,55 (5,40) €/m2 um 4,4 (3,7) Prozent.


    Dabei wird in den einzelnen Ortsteilen rund um das Zentrum die Entwicklung noch viel deutlicher sein, was jedoch aufgrund der radialen Einteilung der Stadtbezirke "verschleiert" wird. Der Anstieg der Mieten in Alt-West wird fast ausschließlich auf Lindenau und Altlindenau zurückgehen, während in Neulindenau, Leutzsch, Böhlitz-Ehrenberg und Burghausen-Rückmarsdorf die Mieten eher stagnieren, ähnlich in Nord mit Gohlis-Süd, Gohlis-Mitte und Gohlis-Nord gegenüber Eutritzsch, Seehausen und Wiederitzsch.


    Die günstigsten Mietwohnungen liegen wie 2011 mit durchschnittlich 4,35 (Median 4,25) €/m2 im Großwohngebiet Grünau. Damit liegt selbst im mit Abstand günstigsten Stadtbezirk die durchschnittliche Angebotsmiete über dem KdU-Satz.


    Für Wohnungen unter 45 m2 müssen im Mittel 5,65 €/m2 bezahlt werden. Auch hier sticht das Leipziger Zentrum hervor, wo mit 6,90 €/m2 die 7,00 €-Grenze fast erreicht wird.

  • Deutsche Wohnen will sich stärker in Leipzig engagieren ...

    ... allerdings wird das nur am Rande gestreift. Nichtsdestoweniger ist das Interview mit dem Vorstandschef des MDAX-Konzerns Deutsche Wohnen Michael Zahn durchaus von Interesse:


    Financial Times Deutschland, 16.09.2012
    Deutsche-Wohnen-Chef: Angreifer mit Stil
    http://www.ftd.de/unternehmen/…er-mit-stil/70091318.html


    Wie schnell werden Sie weiter wachsen?
    Zahn: Sehr schnell. Wir befinden uns bereits in Vertragsverhandlungen für weitere 10.000 Einheiten.


    Und mit der bundeseigenen TLG ist eine weitere große Gesellschaft auf dem Markt.
    Zahn Die TLG passt nicht zu unserem Profil, unser Augenmerk im Osten Deutschlands liegt auf Wachstumsregionen wie Leipzig, Erfurt ...


    ... und Dresden, wo die Gagfah ihre Tochter Woba mit 38.000 Einheiten verkauft.
    Zahn: Genau.


    Zu den Beständen der anderen großen börsennotierte Wohnungsgesellschaft in Leipzig gab es mal schon den Versuch einer kurzen Übersicht:


    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=327451#post327451
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=330096#post330096
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=333305#post333305

  • Accentro Wohneigentums-Report 2012

    Der Accentro Wohneigentums-Report 2012 ist kürzlich erschienen:


    PRESSEMITTEILUNG
    Accentro Wohneigentums-Report:
    2011 Rekordjahr für die deutschen Wohnungsmärkte
    http://www.accentro.de/index.p…eigentums-report-2012.pdf


    Leipzig wird in der Pressemitteilung nur ganz kurz erwähnt:



    „Vergleichsweise zurückhaltend zeigten sich die Wohnungskäufer 2011 dagegen in Ostdeutschland – ausgenommen Berlin, Dresden, Leipzig und Rostock – sowie in der Metropolregion Rhein-Ruhr“, so Mingazzini.


    Dafür wird auf der Website wohl zufällig ausgerechnet Leipzig als Städtebeispiel ausgewählt und die Informationen werden damit vollständig ins Netz gestellt. Sie beruhen auf den Zahlen des Gutachterausschusses Leipzig:


    http://www.accentro.de/index.p…aedtebeispiel-leipzig.pdf


    Demnach stieg die Anzahl verkaufte Eigentumswohnungen sowohl im Neubau von 31 im Jahr 2010 auf 82 in 2011 als auch "gebraucht" von 2.422 (2010) auf 2.645. 331 (2010) und 461 (2011) Eigentumswohnungen konnten keiner Kategorie eindeutig zugeordnet werden bzw. sind nur umsatzmäßig registriert ohne Teilmarktauswertung inkl. Pakete.


    Damit stieg auch der Geldumsatz bei verkauften Eigentumswohnungen im Neubau von 10,4 Mio. (2010) auf 28,6 Mio und bei gebrauchten Immobilien von 320,9 Mio auf 359,3 Mio.


    Im Ranking für die Verkäufe Neubau liegt Leipzig damit mit 82 Kauffällen auf Platz 47 von 80 in einer Liga mit Lübeck (105), Jena (103), Pforzheim (102), Leverkusen (100), Bochum (90), Koblenz (89), Erfurt (88), Mönchengladbach (84) und Kassel (83).


    In der PM geht es länger um Dresden:



    Überraschend gut sei das Jahr 2011 aber auch für die Akteure auf
    dem Dresdner Wohnungsmarkt gelaufen. In der Rangliste der deutschen Großstädte mit den meisten Verkaufsfällen belegt die sächsische Landeshauptstadt den fünften Platz – unmittelbar nach den vier Millionenstädten. 4.326 Wohnungen sind 2011 in Dresden verkauft
    worden – damit lässt die Elbmetropole, die im Vorjahresreport noch Platz zehn belegte, Stuttgart (4.309 Einheiten, Platz sechs), Frankfurt (4.043 Einheiten, Platz sieben), Düsseldorf (3.701 Einheiten, Platz acht), Nürnberg (3.638 Einheiten, Platz neun) und Bremen (3.634 Einheiten,
    Platz zehn) hinter sich.

  • Nachdem die LWB bei der Herbst-Auktion der DGA vom 27. bis 29. September 2012 ( http://www.dga-ag.de/r-ergebnisliste.html ) eine Reihe von Häusern zu Preisen um oder sogar über dem Verkehrswert versteigert hat, hat sie am 2. Oktober ihren Immobilienkatalog "aufgeräumt" und bei der Gelegenheit eine größere Anzahl sanierter und/oder bewohnter Gebäuden sowohl in der Kernstadt (Südvorstadt, Connewitz, Schleußig, Altlindenau) als auch in Stadtrandlagen neu aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Objekte in der Datenbank von 40 auf 67. Das Objekt Katharinenstraße 19 in der Innenstadt ist nicht mehr enthalten und wurde offenbar verkauft.


    0 Stadtbezirk Mitte 1 (0/1/2/3) -1


    1 Stadtbezirk Nordost 11 (8/8/13) +6-3
    10 Schönefeld-Abtnaundorf 3 (3) +1-1
    - Gorkistraße 58 (80.000 €, leer), Löbauer Straße 43 (85.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Dimpfelstraße 26/28 (1.035.000 €, vermietet),
    - nicht mehr im Katalog: Dimpfelstraße 3 (DGA, 29.09.2012, 52.000 €, leer)
    11 Schönefeld-Ost 0
    12 Mockau-Süd 2 (1) +1
    - Mockauer Straße 23 (90.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Grunertstraße 10 (210.000 €, vermietet)
    13 Mockau-Nord 3 (2/1) +1
    - Simon-Bolivar-Straße 94 (220.000 €, vermietet), Wohnanlage Walter-Albrecht-Weg 111-115 (155.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Walter-Albrecht-Weg 119 - 225/ Friedrichshafner Straße 152, 154 (280.000 €, leer)
    14 Thekla 1 (2/1) -2+1
    - nicht mehr im Katalog: Tauchaer Straße 97/Göteborger Straße 1 (DGA, 29.09.2012, 68.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Tauchaer Straße 214 -230/Ziusstraße 17 - 33 ( 720.000 €, leer)
    15 Plaußig-Portitz +2
    - neu hinzugekommen: Cradefelder Straße 10 (220.000 €, vermietet), Cradefelder Straße 12 (170.000 €, leer)



    2 Stadtbezirk Ost 12 (12/33/42/54) -4+4
    20 Neustadt-Neuschönefeld 0 (1/4) -1
    - nicht mehr im Katalog: Hedwigstraße 18 (DGA, 29.09.2012, 66.000 €, leer)
    21 Volkmarsdorf 3 (6/21/26) -3
    - Bautzmannstraße 19 (60.000 €, leer), Geißlerstraße 20 (105.000 €, leer), Idastraße 40 (75.000 €, leer)
    - nicht mehr im Katalog: Bülowstraße 27, Idastraße 38 (DGA, 29.09.2012, 64.000 €, leer), Mariannenstraße 74
    22 Anger-Crottendorf 3 (6/9)
    - Breite Straße 5/Wurzner Straße 2/2 a (247.000 €, leer), Neumannstraße 17 (220.000 €, vermietet), Theodor-Neubauer-Straße 54 (125.000 €, leer)
    23 Sellerhausen-Stünz 2 (2/3)
    - Wohnanlage Ostheimstraße 1a-17 b (700.000 €, leer), Wohnanlage Ostheimstraße 24-28 (130.000 €, leer)
    24 Paunsdorf 1 (0) + 1
    - neu hinzugekommen: Schwindstraße 10 (470.000 €, vermietet)
    25 Heiterblick 0
    27 Engelsdorf 3 (0) + 3
    - neu hinzugekommen: Engelsdorfer Straße 379 (540.000 €, vermietet), Riesaer Straße 135 (180.000 €, vermietet), Riesaer Straße 172 (210.000 €, vermietet)


    3 Stadtbezirk Südost 6 (4/7/7/6) +2
    30 Reudnitz-Thonberg 3 (2/3) +1
    - Dresdner Straße 56/58 (230.000 €, leer), Viktoriastraße 15 (150.000 €, vermietet)
    - neu hinzugekommen: Kröbelstraße 6 (265.000 €, vermietet)
    31 Stötteritz 2 (1/3) +1
    - Sommerfelder Straße 36
    - neu hinzugekommen: Sommerfelder Straße 23 (235.000 €, vermietet)
    32 Probstheida 1
    - Russenstraße 25 (530.000 €, leer)
    33 Meusdorf 0


    4 Stadtbezirk Süd 6 (2/2) +5-1
    40 Südvorstadt 2 (0) +2
    - neu hinzugekommen: Bernhard-Göring-Straße 110 (685.000 €, vermietet), Scharnhorststraße 22 (870.000 €, vermietet)
    41 Connewitz 4 (1) +3
    - Eichendorffstraße 3 (535.000 €, vermietet)
    - neu hinzugekommen: Auerbachstraße 4 (275.000 €, vermietet), Biedermannstraße 63 (280.000 €, vermietet), Herderstraße 13 (325.000 €, vermietet)
    43 Marienbrunn 0
    44 Dölitz-Dösen 0 (1) -1
    - nicht mehr im Katalog: Matzelstraße 9/9 a (DGA, 29.09.2012, 62.000 €, leer)
    44 Lößnig 0


    5 Stadtbezirk Südwest 7 (6/9/10/14) +1
    50 Schleußig 1 (0/0/1) + 1
    - neu hinzugekommen: Holbeinstraße 73 (680.000 €, vermietet)
    51 Plagwitz 0
    52 Kleinzschocher 5 (5/7)
    - Panitzstraße 15 (95.000 €, leer), Panitzstraße 17 (95.000 €, leer), Ratzelstraße 10/10 a (290.000 €, Wohnungen leer, Gewerbe vermietet), Rolf-Axen-Straße 2 (180.000 €, leer), Windorfer Straße 55 (1.200.000 €, leer)
    53 Großzschocher 0 (0/1)
    55 Knauthain-Hartmannsd. 1
    - Dieskaustraße 310/312


    6 Stadtbezirk West 0
    60 Schönau 0
    61 Grünau-Ost 0
    62 Grünau-Mitte 0
    63 Grünau-Siedlung 0
    64 Lausen-Grünau 0
    65 Grünau-Nord 0


    7 Stadtbezirk Alt-West 8 (3/4/7/14) +6-1
    70 Lindenau 0 (0/1/2)
    71 Altlindenau 6 (2/2/3) +5-1
    - Wielandstraße 11 (160.000 €, vermietet)
    - neu hinzugekommen: Cranachstraße 23 (190.000 €, vermietet), Demmeringstraße 54/ Apostelstraße 11 (250.000 €, vermietet), Flemmingstraße 16 (190.000 €, vermietet), Hauschildstraße 2 (240.000 €, vermietet), Karl-Ferlemann-Straße 59 (230.000 €, vermietet)
    - - nicht mehr im Katalog: William-Zipperer-Straße 50
    72 Neulindenau 0 (1)
    73 Leutzsch 2 (1) +1
    - Georg-Schwarz-Straße 184
    - neu hinzugekommen: Sattelhofstraße 33 (295.000 €, vermietet)


    8 Stadtbezirk Nordwest 7 (2/4/5/9) +5
    80 Möckern 4 (2/3) +2
    - Christian-Ferkel-Straße 3 (130.000 €, leer), Nernststraße 9 (125.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Nernststraße 1 (460.000 €, vermietet), Nernststraße 13 (450.000 €, vermietet)
    81 Wahren 3(0/1/2) +3
    - neu hinzugekommen: Pferdnerstraße 16 (120.000 €, ?), Pittlerstraße 3 (185.000 €, ?), Stahmelner Straße 106/108 (620.000 €, vermietet)

    9 Stadtbezirk Nord 10 (3/5/6/9) +7
    90 Gohlis-Süd 2
    - Heinrothstraße 4 (375.000 €, vermietet), Wiederitzscher Straße 12 (580.000 €, vermietet)
    91 Gohlis-Mitte 3 (0/1) +3
    - neu hinzugekommen: Coppistraße 36 (510.000 €, vermietet), Heinrich-Budde-Straße 42 (375.000 €, vermietet), Rudi-Opitz-Straße 29 (320.000 €, vermietet)
    92 Gohlis-Nord 0
    93 Eutritzsch 5 (1/3) +4
    - Hamburger Straße 43 (200.000 €, leer)
    - neu hinzugekommen: Delitzscher Straße 176, 178/Essener Straße 2 (150.000 €, leer), Eythstraße 3 (85.000 €, vermietet), Petzscher Straße 23 (590.000 €, vermietet), Wilhelminenstraße 27 (330.000 €, vermietet)

  • Was ist die Aussage des vorigen Postings? Ich bitte nochmals darum, in Postings eine Aussage zu posten, anstatt das Forum mit Zahlenkolonnen zu vermüllen. :Nieder:

  • Hier kann man nur interpretieren:
    "Die LWB konnte etliche ihrer unsanierten Altbauten zu für sie attraktiven Preisen verkaufen und bietet zusätzliche Bauten an.
    Damit wächst die Chance, daß diese Gebäude in nächster Zeit von privaten Unternehmen saniert werden."
    Klingt das stimmig?

  • Eine andere Interpretation und die für Bildzeitungsleser in großen Buchstaben:


    LEERE, UNSANIERTE HÄUSER WERDEN IN ALLEN LAGEN DEUTLICH WENIGER


    Die LWB als die wohl größte Hauseigentümerin in Leipzig bot noch vor kurzem zahlreiche leere, unsanierte Gebäude aus der Bauzeit um die letzte Jahrhundertwende an (weit über 100). Oftmals handelt es sich um Denkmale. Der Blick auf die aktuelle Verkaufsliste zeigt, dass ihre Zahl nun schnell geringer wird. Sie konzentrieren sich außerdem auf einzelne Stadtteile wie Volkmarsdorf und hier insbesondere das "Bülowviertel" (z.T. mit laufenden Kaufverhandlungen) und Kleinzschocher. Überwiegend werden mittlerweile teilsanierte und vermietete, oft sogar voll vermietete Häuser zum Kauf angeboten. Gerade in den Gründerzeitvierteln treffen die LWB-Verkäufe oft die letzten WG-Häuser mit halbwegs günstigen Mieten wie kürzlich in Schleußig die Schnorrstr. 23 mit dem Radladen Rückenwind und nun auch die Holbeinstraße 73. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die meisten der hier angebotenen, fast immer zumindest teilsanierten und nicht selten vollvermietete Häuser nach dem Verkauf erneut saniert und in Eigentumswohnungen für Eigennutzerinnen umgewandelt oder als Kapitalanlage vermietet werden sollen. Die Mieten werden dementsprechend steigen, doch das ist eine andere Diskussion. Bemerkenswert ist weiterhin, dass die LWB nun auch in größerer Zahl große Wohnanlagen in städtischen Randlagen wie z.B. in Thekla mit bis zu 70 Wohnungen oder Sellerhausen mit 158 Wohnungen anbietet. Hier schien lange Zeit der Abriss die einzige Möglichkeit, z.B. bei der Delitzscher Straße 176 und 178/Essener Straße 2.

  • Auf der Website der LWB werden die aktuellen Bestandszahlen genannt (Stand 1.8.2012). Der sogenannte Verwertungsbestand, d.h. von der LWB bewirtschaftete Objekte, die nicht für den dauerhaften Verbleib im Unternehmen vorgesehen sind, umfaßt 1.556 Wohnungen. "Die meisten heute noch im Verwertungsbestand verbliebenen Gebäude sind der Baujahresgruppe vor 1918 zuzuordnen und denkmalgeschützt. Daher sind sie überwiegend zur Veräußerung vorgesehen." Bei einer durchschnittlichen Zahl von zehn Wohnungen in einem Haus der Gründerzeit bzw. der 20er bis 50er Jahre wären das etwa 150 Häuser.


    Vor acht Jahren, 2004, umfaßte der Verwertungsbestand ca. 12.400 Wohn- und Gewerbeeinheiten, 2010 noch 3.348 und 2011 2.572 Wohnungen. "Die weitere Abwicklung des Verwertungsbestands erfolgt planmäßig mit der Zielstellung eines weitgehenden Abschlusses der Veräußerungen im Jahr 2013." BZW: "Von wirtschaftlicher Bedeutung ist zudem der Abbau des Verwertungsbestandes (2012 bis 2013/2014 rund 2.200 Wohnungen)."
    http://www.lwb.de/file/downloa…f98198d7b886636527c67.pdf


    Mehrere der nun angebotenen Häuser dürften allerdings zu dem ebenfalls zur Veräußerung vorgesehenen Streubesitz im Kernbestand gehören. Hierzu heißt es im Geschäftsbericht für 2011: "Der Verkauf von Streubesitz aus dem Kernbestand wird wie geplant fortgeführt (2012 bis 2014 rd. 600 Einheiten)."

  • LEERE, UNSANIERTE HÄUSER WERDEN IN ALLEN LAGEN DEUTLICH WENIGER



    So recht kann ich die Zahlen und Deine Schlussfolgerungen nicht nachvollziehen. Zur Nedden hat in der Sonderbeilage der LVZ zur EXPO REAL 2012 in einem Interview von derzeit 30.000 leerstehenden Wohnungen in Leipzig gesprochen. Da dürfte noch Raum für 60.000 bis 80.000 Menschen brach liegen.

  • Nun ja, 30.000 lehrstehende Wohnungen ist die Zahl, die in letzter Zeit immer wieder genannt wird, nicht nur von zur Nedden, auch in den diversen Medienberichten zu Leipzig.


    In dem im Februar 2012 erschienenen Monitoringbericht 2011 (
    http://www.leipzig.de/imperia/…variante_aktualisiert.pdf ) wird der Wohnungsleerstand zum Ende 2010 auf ca. 34.000 Wohnungen geschätzt. Bis zum 31.03.2012 sind weit über 10.000 Menschen zugezogen, im letzten halben Jahr vermutlich noch mal um die 5.000. Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 1,78 Personen je Haushalt sind das etwa 8500 Haushalte. Damit gäbe es in Leipzig derzeit geschätzt etwa 25.500 leerstehende Wohnungen. Zur Nedden antwortete auf Nachfrage bei der Podiumsdiskussion "Wie wollen wir wohnen? Aktuelle Tendenzen des Wohnungsmarktes in Deutschland und Leipzig" am 11. September 2012, dass es nach seiner Schätzung im Moment zwischen 27.000 und 30.000 leerstehende Wohnungen in Leipzig geben dürfte. Eine Prognose, wann der Leerstand abgeschmolzen sein dürfte, wollte er nicht wagen. Er meinte, das wäre reine Kaffeesatzleserei. Genauere Zahlen wird erst die Auswertung des Zensus 2011 bringen.


    Ich werde jetzt wieder Unmut auf mich ziehen und auf einige ältere Beiträge von mir verweisen: http://www.deutsches-architekt…d.php?p=337582#post337582
    Was hat der hohe Wohnungsleerstand unmittelbar mit dem sich auch in Leipzig ändernden Immobilienmarkt bzw. dem geringer werdenden Angebot an leerstehenden, unsanierten Häusern zu tun? 21.000 der 34.000 Wohnungen mit Stand Ende 2010, also gut zwei Drittel, sind "marktaktiv", also grundsätzlich vermietbar. Es handelt sich in erster Linie um "Billigsanierungen" der 90er Jahre. Unsanierte und damit nach dieser Einschätzung "nicht marktaktive" Wohnungen im Altbaubestand gab es Ende 2010 13.000. Bei einer Durchschnittszahl von 10 Wohnungen im Gründerzeitbestand - 20er und 30er Jahre-Häuser haben meist etwas weniger Wohnungen - waren bzw. wären das 1300 Häuser.


    Nur wo sind die alle hin bzw. was passiert mit diesen Häusern im Moment und in den nächsten Jahren? Die entsprechenden Bestände der LWB sind wie gezeigt deutlich abgeschmolzen, nur ein relativ geringer Teil ist anschließend an die Versteigerung und so gut wie nie an den Verkauf wieder unsaniert auf den Immobilienmarkt gelangt. Entweder werden die Häuser zur Sanierung vorbereitet, was zumeist heißt, dass sie in Eigentumswohnungen geteilt werden, bzw. bereits saniert oder sie werden unsaniert noch "ein paar Jahre gehalten". Interessant wäre nun zu wissen oder zumindest abzuschätzen, wie die beiden Varianten verteilt sind.


    Und es ist eine zweite Änderung zu beobachten, die kaum etwas mit dem Leerstand zu tun hat bzw. von dem völlig unbeeinflußt ist: Der anziehende Verkauf von (teil-)sanierten und bewohnten Gebäuden. Hier wird nach dem Kauf meist (teuer) nachsaniert. Beispiele etwa aus Schleußig, Plagwitz, der Südvorstadt und Connewitz sind genannt worden, weitere können ohne Aufwand hinzugefügt werden.

  • Also ich finde diese Aufstellungen gar nicht uninteressant. Man kann da durchaus einige Tendenzen ablesen. Die letzten Refugien an unsaniertem aber trotzdem bewohnbaren und der Gesundheit nicht komplett abträglichen Wohnraum werden zumindest im inneren Stadtbereich nach und nach verschwinden. Das kann man auch schade finden. Für viele vor einigen Jahren nach abgeschriebene Straßenzüge scheint sich aber eine späte Wiederbelebung anzubahnen, aus rein marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Um so schmerzhafter sind die unnötigen Verluste der letzten Jahre, besonders die von öffentlicher Hand forcierten. Auch die LWB als kommunales Unternehmen war da nicht immer vorbildlich.

  • LVZ, 18.10.2012 - Mieten in Leipzig: Heute und in Zukunft

    LVZ-Online, 18.10.2012
    Mieten in Leipzig: Heute und in Zukunft
    http://www.lvz-online.de/ratge…auen-wohnen-a-159251.html


    Nun fängt auch die LVZ an, ihre Leser_innen auf künftig (deutlich) steigende Mieten vorzubereiten, liefert aber sogleich die Begründung dafür, dass diese berechtigt sind: "Die Mieten in Leipzig sind an die Struktur und den Stellenwert der Stadt angepasst. Dabei muss zunehmen auch beachtet werden, dass die Stadt über eine gute Infrastruktur verfügt. Zudem wird die Stadt auch wirtschaftlich immer interessanter. Daher ist auch in Zukunft mit einer deutlichen Steigerung der Mieten zu rechnen." In ähnlicher Weise heißt es weiter unten im Artikel: "Dass die Mieten nicht auf diesem Niveau verbleiben, kann bereits jetzt abgesehen werden. Leipzig wird in Zukunft auch wirtschaftlich interessant. Daher ist mit künftigen Steigerungen der Mieten zu rechnen. Vor allem die Wohnungen nahe der Innenstadt könnten dabei überproportional zulegen."


    Interessant ist vor allem, wie die LVZ die erwartete Mieterhöhung bewertet: "In der Vergangenheit waren die Mietpreissteigerungen dabei moderat. Innerhalb der Jahresfrist konnte eine Steigerung vermerkt werden, die noch unter zehn Prozent angesiedelt war. Diese moderate Entwicklung wird wahrscheinlich auch in Zukunft vorhanden sein." Ob man eine künftig zu erwartende jährliche Mietpreissteigerung von knapp unter zehn Prozent tatsächlich noch als "moderat" bezeichnen sollte wage ich allerdings zu bezweifeln.


    Mit einigen Beispielen zeigt sie die Abbhängigkeit des durchschnittlichen Mietpreisniveaus von der Wohnungsgröße: Eine Wohnung mit 40 Quadratmetern Wohnfläche kostet derzeit pro Quadratmeter rund 5,61 Euro. Ab 120 Quadratmetern ist die Wohnung ab 6,41 Euro je Quadratmeter erhältlich. Überraschend ist hierbei, dass gerade Wohnungsgrößen zwischen 40 und 80 Quadratmetern deutlich günstiger sind. Hier beträgt der Preis 4,89 Euro.


    Die Logik der abschliessenden Sätze erschließt sich mir allerdings nicht. Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen, was damit eigentlich gesagt werden soll: "Gerade durch die Sanierung von Altbauten in energetischer Hinsicht wird die Steigerung allerdings leicht anziehen. Durch die Sanierung werden die Gebäude aufgewertet, sodass die Ausstattung nicht mehr vergleichbar ist. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass ein Überschuss an Wohnungen entstehen wird. Derzeit ist der Wohnungsmarkt nur leicht im Überhang, da relativ viele Wohnungen abgerissen werden oder unbewohnbar sind. Daher ist mit einem Gleichgewicht zu kalkulieren, das den Preis drücken könnte."

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  • Ich habe mir heute morgen mal die Zeit genommen und die obige Aufstellung aus dem aktuellen LWB-Katalog etwas zusammengefaßt und versucht, sie zu analysieren. Der Katalog umfaßt zum Stand von heute 65 Objekte, seit der letzten Übersicht am 7.10. sind die Gorkistraße 58 (80.000 €, leer) und die Viktoriastraße 15 (150.000 €, vermietet) aus dem Katalog entnommen worden.


    26 Objekte sind leer, unsaniert oder teilsaniert, aber überwiegend von allen Versorgungsnetzen getrennt und haben schon allein deshalb einen höheren Sanierungsaufwand. Davon sind 19 Mehrfamilienhäuser der Gründerzeit und 20/30er Jahre mit insgesamt 224 Wohnungen sowie 2 Bauernhäuser bzw. Villen. Daneben gibt es 5 Wohnsiedlungen der 20/30er Jahre mit 276 Wohnungen, davon allein 158 in der Wohnanlage Ostheimstraße 1a-17 b.


    Dem stehen 39 Objekte, fast ausschließlich aus der Gründerzeit, gegenüber, die bewohnt sind und fast allle teilsaniert oder vollsaniert. Sie umfassen 333 Wohnungen, von denen laut den Angaben im Katalog 264 vermietet und 69 nicht vermietet sind.


    Sieht man mal von den Wohnanlagen ab und betrachtet nur die Mehrfamilienhäuser der Gründerzeit und der 20/30er Jahre, so werden derzeit 264 vermietete und 293 unvermietete Wohneinheiten angeboten, von denen allerdings 69 in ansonsten vermieteten Häusern liegen und lediglich "leergezogen" worden bzw. überwiegend mit geringem Aufwand wieder vermietet werden könnten.