Wirtschaft, Politik, Forschung, Gesellschaft

  • Zu #1.040 (DerBe)


    This – und ich würde sogar die gesamte These als übertrieben bezeichnen. Sicher dominieren US-amerikanische Firmen den weltweiten visuellen Medienmarkt (Bei Musik ist das vielleicht sogar eher Bertelsmann). Das bisherige Netto-Ergebnis von Netflix, Youtube und Co. ist meiner Erfahrung nach aber, das Stars, Sternchen, Serien und Content-MacherInnen aus Kontinental-Europa stärker in den USA wahrgenommen werden als jemals zuvor seit dem 2. Weltkrieg.


    Was den Verfall bzw. unsichere Zukunft des klassischen Studio-Kinos betrifft, den mag man zurecht beklagen, das betrifft aber die Branche überall. Hier ist die Kategorie "Nation" m. E. kaum sinnvoll.

  • Bonteburg:

    Eine These wie die ArtyDeco´s kann nur jemand aufstellen, der sich nicht dafür interessieren möchte, was außerhalb seiner jeweiligen Blase passiert. Von Film und Musik hin zu Fußball und Autos, das kann nicht gut gehen und endet dann auch wie zu erwarten in pauschalem Kulturpessimismus; Globalisierung und folglich Arbeitsteilung, Trendmischung, -verstärkung, - übernahme etc. etc. elegant ignoriert. Das gilt auch für sein Profilbild, Norman Foster, dessen Werk entscheidend von deutschen Architekten beeinflusst wurde (u.a. Otl Aicher).

  • Lieber MiaSanMia, Ihre Ausführungen zum zugegeben streitbaren Beitrag von Arty Deco finde ich doch etwas gewagt. Im Münchner Nachbarforum jubeln sie geradezu über einen möglichen Abriss der Bayerischen Landesbank in der Brienner Straße ohne Sorge um den städtebaulichen wie architektonischen Zusammenhand dieser doch sehr durch die Nachkriegsbauten (aus meiner Sicht im positiven) geprägten Brienner Straße. Auch auf einen Rückgriff auf das Wittelsbacher Palais würden sie nicht ganz verneinen.

    Hier kann man dann doch die These von Arty Deco aufgreifen, und nach einem kulturellen Bestand bzw. Eigenart unseres Landes fragen, der mal nicht in Kapital und Kommerz zu finden ist. Ich selber wuchs in einer bayerischen Kleinstadt auf mit Verwandten in München. Das München der 80er kenne ich deshalb als Kind sehr gut und ich genoss diese gemütliche Dackel-Welt. Ich kann mich auch noch gut an das damalige Hofbräuhaus erinnern, also bevor es eine Geldfabrik wurde, die irgendwas mit Brauchtum und Dirndl verkauft. Dort bekam auch der etwas zu essen, der kein Geld mehr hatte. Die Haltung der damaligen Bedienungen und Ober hat mich nachhaltig beeindruckt. Das war für mich derr Inbegriff von Bayern (im positiven Sinne). Vom heutigen Oktoberfest (bis 2019) brauchen wir gar nicht mehr anfangen.

    Also meine Frage an Sie, wo finde ich in München heute noch München, unabhängig von Wirtschaftsdaten, Geld, Geld-Fußball, teuren Autos, Bio-Metzgern, etc.? Wo diese Gemütlichkeit, die bayerische Eigenart? Oder was genau ist die Münchner Eigenart heute noch? Aus meiner Sicht hat der Kapitalismus das beste an Bayern zerstört und das schlechteste hervorgeholt.

    Ich sehe es zudem nicht so wie Arty Deco, dass nach 1945 nichts kulturelles mehr aus Deutschland kam. Aber blicke ich etwa 20 Jahre zurück, dann fällt mir zu meinem eigenen Land leider nicht mehr viel ein, außer dass es funktioniert, mitmacht, klatscht und jeden mit Argusaugen beobachtet, der aus der Reihe tanzen könnte. Aber Kreativität kann in der Regel halt nur in der Abweichung erblühen. Wo ich dies aber beobachte ist in den illegalen/geheimen Raves, die über Telegram fast überall im Land von jungen Leuten (teils sehr professionell) abgehalten werden. Mal schauen was draus wird.

  • Um mal bei der Architektur zu bleiben: Die beiden herausragendsten "Kultur"- Bauwerke in D der letzten 20 Jahre waren die Elbphilharmonie in Hamburg und die Allianz Arena in München. Beide wurden von Schweizern konzipiert.


    Ich bin weder Nostalgiker noch Kulturpessimist. Ich sehe nur kaum exzellente international erfolgreiche Kulturindustrien in Deutschland nach 1945. Wo sind denn die deutschen Warner Brothers, Luis Vuittons, Beatles, Chanels, Spielbergs, Guccis, Nintendos, Zahl Hadids, Googles ?


    Es gab sie nie. Deutschland hat adidas, BMW, Porsche, die Fußballnationalmannschaft, Hugo Boss und Bayern München. Das wars.

    Deutschlands größte kulturelle Stärke ist es Elitestreben und Künstlerische Exzellenz ungefördert zu belassen.

  • ^Ich denke Rammstein wäre in jedem Falle zu nennen. Kultur findet man interessanterweise eher im Osten. Nicht immer so international erfolgreich wie Rammstein, aber zumindest in Zentraleuropa zu nennen: Wir sind Helden, Kraftclub u.v.m.. Ansonsten ist die Techno Szene in Berlin sicherlich nach 45 zu nennen, wenn sie nicht sogar dort geboren wurde. Auch im Bereich Streetart ist viel in Berlin entstanden.


    Auch Gerhard Richter ist ein internationaler Star und sicher als Aushängeschild zu nennen. Im Prinzip gebe ich dir aber Recht, besonders im Bereich der Pop-Kultur. "Big Bang Theory" hat mehr Einfluss als jedes deutsche verstaubte Theaterstück. Und trotzdem ist es nichts anderes als modernes Theater. Sehr schade, denn das Potential ist da. Man muss sich nur mal die hiesige Kleinkunstszene ansehen: Lauter Ausnahmetalente, von Humor bis Gesellschaftskritik.

  • ^^

    Eichinger war der letzte deutsche Filmproduzent, der internationales Format hatte. Der Untergang und Baader Meinhof Komplex waren beispielsweise auch außerhalb Deutschlands von Kritikern anerkannte Werke. Heute sind die größten Filmproduzenten hierzulande scheinbar Schweiger und Schweighöfer. Nicht unbedingt eine Zierde für die Filmkunst die Beiden, das stimmt schon. Darüber hinaus haben es aber so einige deutsche Regisseure und Produzenten geschafft, sich durch Arbeiten in Hollywood einen Namen zu machen. Zumindest kann man nicht behaupten, die deutsche Filmindustrie würde keine Talente hervorbringen, die außerhalb Deutschlands wahrgenommen werden, denn das stimmt überhaupt nicht.

    Was du dann aufzählst, ist aber ein ziemlich unlogischer Mix von Internetfirmen, Luxusgütermarken, Unterhaltungselektronikherstellern, Architekturbüros und ..den Beatles. Bis auf die Beatles hat all das weit mehr mit Ingenieurswesen und Marketing zu tun, als mit "Kunst". Anschließend zählst du dann "adidas und "Hugo Boss" auf der Deutschen Seite auf, so als wäre das ein relevanter Unterschied zu "Gucci" und "Luis Vuitton".


    Wenn wir bei Kunst&Kultur bleiben wollen, dann darf man auch nicht vergessen, dass wir eine Sprache sprechen, die nur etwas über 100Mio. Menschen auf der Welt verstehen und die der Rest nicht unbedingt als besonders "klangvoll" empfindet. Dazu kommt, dass wir keine völlig abgefahrenen, originär-eigenen Traditionen haben, wie sie Völker entwickeln, die allein auf Inseln groß geworden sind, wie die Briten oder Japaner. Da wir in der Mitte Europas liegen, ist unsere Kultur letztlich auch ein Mischmasch, in den viele Einflüsse aus den Kulturen unserer Nachbarn eingeflossen sind, vor allem der Franzosen. Die haben aber international mehr "sexappeal" und werden eher wahrgenommen, was aber auch ehrlich zugegeben daran liegt, dass sie ihr Kulturleben mehr wertschätzen und deshalb auch ein größeres haben.

  • Eine sehr seltsame Debatte: Qualität und (internationaler) Erfolg, Markenprodukte und Kleinkunst, Beatles und Elitenförderung (???), Gucci und Street Art. Alles geht durcheinander und wird vorgetragen in einem Ton, den man als national-larmoyant bezeichnen könnte: Sehr minderwertigkeits-komplexig. Wobei mir echt nicht klar wird, was eigentlich die Maßstäbe sein sollen.


    Was hat fucking Louis Vuitton mit den Beatles zu tun? Wieviele Auszeichnungen braucht ein Beethoven-Zyklus der Berliner Philharmoniker, um eine "Friends"-Folge aufzuwiegen? Wieviele Literaturnobelpreisträger sind eine Google-Aktie wert? Und wenn die deutsche Netflix-Serie "Dark" eine amerikanische Serie ist, weil Netflix aus Amerika kommt – ist Igor Levit dann ein japanischer Pianist, weil seine Aufnahmen bei Sony erscheinen? (In diesem Falle wäre allerdings Rolls Royce eine deutsche Automarke, weil sie BMW gehört.)


    Und die Architektur? GMP oder Albert Speer & Partner bauen in China ganze Städte. Nun könnte man einwenden, dass sie in Deutschland keine ganzen Städte bauen – aber a) war gerade noch die Wirkung im Ausland entscheidend und b) arbeiten beide Büros sehr wohl in Deutschland.


    Die Babelsberger Studios, Ausgangspunkt dieser Debatte, werden die wichtigsten Studios in Deutschland bleiben. Sie werden, wie seit 20 Jahren, für Hollywood-Produktionen offen sein und damit viele Berlin-Eindrücke in die Welt schicken. Sie werden auch viele Till-Schweiger-Filme ins Land schicken – so erfolgreich und mäßig lustig wie die Heinz-Rühmann-Filme vergangener Tage. Große Filmkunst wird dort eher selten entstehen. Aber das ist seit langem so, denn Kultur und Industrie stehen einander gerne mal im Wege.


    P.S.: Die nach J.K. Rowling erfolgreichste Kinderbuchautorin der Welt, Cornelia Funke, stammt aus Deutschland. Aber was ist schon ein Kinderbuch gegen Nintendo?

  • Es gab sie nie. Deutschland hat adidas, BMW, Porsche, die Fußballnationalmannschaft, Hugo Boss und Bayern München. Das wars.

    Nein, eben nicht. Da ich hier am Rande des Schwarzwaldes wohne, weiß ich, dass es auch Herrenknecht, Mulag, Fischer, Würth, Arburg , Liebherr und viele andere Firmen gibt, die vielleicht nicht so bekannt wie Amazon oder Google sind, aber in ihren Bereichen Weltmarktführer. Diese Liste ließe sich beliebig - auch für andere Regionen Deutschlands - erweitern. Wem sagt Boysen was? 2,4 Milliaden Umsatz und 5.000 Beschäftigte.


    Also raus aus der Berliner Blase Arty Deco . Deutschland ist noch nicht verloren. ;)

  • Alleine im Bereich der Musik fallen mir neben dem Techno (Kraftwerk, Scooter...) sofort noch die Neue Deutsche Welle mit Nena und Co ein - sowie Modern Talking, Scorpions, Rammstein, Tokio Hotel. Bei Kinofilmen waren es eher wenige Werke wie Das Boot, Good Bye Lenin, Das Parfum, Lola rennt, Das Leben der Anderen, Der Untergang. Dafür werden es bei den Serien nach Krimis wie "Derrick", "Tatort", "Alarm für Cobra 11" und "Kommissar Rex" immer mehr hochwertig produzierte Formate wie u.a. "Babylon Berlin" (ARD et al), "Dark", "How to sell drugs online fast" oder "Unorthodox" (Netflix) und "4 Blocks" (Amazon). Über diese zunehmend erfolgreichen deutschen Serien berichtete auch u.a. schon das Handelsblatt. Kurios für mich: In Japan oder Südkorea gucken teilweise 75 bis 90 Prozent auf Deutsch mit Untertiteln (ich hatte das bei "Squid Game" auch mal versucht, aber schnell gelassen, da es anders als bei englischen oder meinetwegen noch manchen anderen europäischen Sprachen völlig unverständlich war). Anderswo las ich, dass sogar die BBC kürzlich eine deutsche Serie im Originalton mit Untertiteln im Hauptprogramm spielte - zum ersten Mal in Jahrzehnten. Bei der Literatur gab es auch immer wieder Erfolge (u.a. Michael Ende, Otfried Preußler, Cornelia Funke, Patrick Süskind, Sebastian Fitzek). Herta Müllers Exilliteratur hat ja sogar erst kürzlich einen Nobelpreis gewonnen. Aber auch bspw. Deutsche Ingenieure, Erfinder und auch Architekten haben immer wieder weltweit Beiträge geleistet. Wobei es für mich nicht trennscharf zu sagen ist, was jetzt spezifisch "Deutsche" Kultur ist. Es bestand ja praktisch schon immer Austausch mit unseren vielen Nachbarländern sowie zunehmend weiten Teilen der Welt. Wo soll eine rein Deutsche Kultur auch herkommen? Es gibt und gab ja auch keine Deutsche Wissenschaft/Forschung o.ä. und in Wahrheit noch nicht einmal wirklich so etwas wie ein "Deutsches Volk"/ "Deutsche Gene", auch wenn bekanntlich mal eine ganze Ideologie darauf begründet wurde. Ich finde, Deutschland und gerade auch Berlin ist global gesehen völlig ausreichend anerkannt und gewürdigt für ein flächenmäßig kleines Land mit 80 Mio aus knapp 8 Milliarden Menschen (i.e. 1%). Und was sollen da erst die noch kleineren Länder wie etwa Ungarn oder Finnland sagen? Da denken viele doch höchstens noch an Gulasch oder Sauna. Eher fällt Deutschland ja immer wieder unangenehm auf, weil man gerade politisch zu viel Einfluss ausüben möchte - und das macht dann teilweise auch den kulturellen Austausch schwieriger.

  • Wieviele Auszeichnungen braucht ein Beethoven-Zyklus der Berliner Philharmoniker, um eine "Friends"-Folge aufzuwiegen?

    Das erste ist nur gute Handwerkswerkskunst das zweite ist ein kreatives NEUES Produkt der Gegenwart, das sich weltweit verkauft und kommerziell erfolgreich ist.

    Deutschland und die Bundesländer stecken jährlich viele Milliarden in die Handwerkskunst, sprich in Opern, Theater und Philharmonien die vorhandenes reproduzieren. Und das auch noch zumeist für ein lokales, klitzekleines Publikum.


    Da liegt der Hund im Pfeffer begraben. Deutschland hat die dümmste Kultursubventionspolitik der Welt.

  • Arty Deco Das nennt sich Pflege des kulturellen Erbes und es werden doch auch nicht nur alte Werke immer wieder neu aufgeführt. Und das Publikum ist auch absolut nicht nur lokal. Gerade als ich damals an der Uni war, bekam ich oft mit, wie sehr bildungs- und kulturaffine Menschen aus dem Ausland die Kulturangebote bspw. hier in Berlin schätzen (und auch deutsche Literatur ist gerade in unseren Nachbarländern auch von überraschend hohem Interesse). Wie geschrieben gibt es aber selbst in der Populärkultur durchaus auch Exporthits und durch die höheren Investments (auch aus dem bösen Ausland) werden es tendenziell eher mehr als weniger. Nebenbei zur Beruhigung: Kapital war wie Kultur auch schon immer international und im ewigen Fluss. Ich weiß jetzt nicht wirklich, wo das Problem ist, wenn eine Serie von Netflix statt von ARD und Co finanziert wird. Und wieso soll etwas international Erfolg feiern/Geltung erfahren, aber es soll bitte allein von Deutschen finanziert und kontrolliert werden?

  • Qualcomm eröffnet Entwicklungsbüro in Berlin für digitale Transformation des Automobils

    Auch mal wieder etwas Anderes: Der global etablierte Chip-Hersteller Qualcomm steigt in Kooperation mit Google immer offensiver in den Zukunftstrend digitaler Infrastruktur für Autos ein. Ein neues Angebot nennt sich passenderweise "Snapdragon Digital Chassis" und bietet vor allem Ansätze zum vernetzten sowie selbst fahrenden Auto. Neben neuen lukrativen Verträgen hat man jetzt auch bekannt gegeben, dass hierfür kürzlich ein eigenes Büro in Berlin eröffnet wurde. Wohl u.a. für den engeren Kontakt zu den zunehmend vorhandenen europäischen Kunden. Wie stark in Berlin auch die Produkte selbst mit entwickelt werden, habe ich in den diversen Quellen nicht genau herauslesen können. Auch nicht, wie viele Mitarbeiter es überhaupt geben soll. Da kommen hoffentlich bald noch ein paar mehr Details.


    Grundsätzlich sehe ich es aber als weitere Aufwertung der Region als Automobilstandort an. Da hat sich in den letzten Jahren nun doch erstaunlich viel bewegt, sowohl was deutsche als auch was internationale Akteure angeht.


    Hier noch ein paar Quellen:

    PM von Qualcomm zur Ansiedlung in Berlin (Englisch)

    Hintergrundinfos des Konzerns zum Digital Chassis (Englisch)

    Deutsche Quellen wie Handelsblatt und Welt äußern sich bislang nur in Nebenabsätzen zur Ansiedlung in Berlin. Ich hoffe wie gesagt, da kommt bald mehr nach.


    Tesla steht offenbar kurz vor Produktionsstart in Grünheide - Giga Berlin soll Motor für neues Kompaktmodell zuliefern

    Eigentlich hatte Elon Musk die Ankündigung der "Berliner" Fabrik ja mit dem Projekt eines für Europa zu entwickelnden Kompatkautos verknüpft. Daraus wird jetzt wohl (zumindest zunächst) nichts. Das zeitnah angekündigt Kompaktmodell für ca. 25.000 Dollar soll jetzt doch in Shanghai entwickelt und produziert werden. Allerdings sollen immerhin die innovativen Motoren in Grünheide hergestellt werden.

    Und dazu kommt noch die gute Nachricht, dass Tesla zum Jahresende wohl endlich alle Papiere vollständig einreichen konnte und dem Vernehmen nach jetzt wirklich bald loslegen kann (die Vorproduktion lief ja schon an, diese Autos dürfen später dann aber nicht verkauft werden). Bald wird es also tatsächlich Autos made in Brandenburg geben und hochinnovative und begehrte Modelle noch dazu.

    Elekroauto News zum nahenden Produktionsstart

    Business Insider zum neuen Kompakt-Tesla

    3 Mal editiert, zuletzt von jan85 ()

  • ^Eigentlich hatte ich spätestens jetzt zum Wochenbeginn mit näheren Informationen gerechnet. Aber durch die größeren Hauptthemen wie den Angriff auf Intel ist die Geschichte mit dem Berliner Entwicklungsbüro scheinbar zunächst komplett untergegangen. Zugleich nehme ich an, dass man vom Berliner Büro wohl leider nicht ganz so viel wird erwarten können wie ich beim zuerst gefundenen Welt-Artikel erst vermutet hatte. Denn dann hätte es doch eigentlich zumindest in den Regionalnachrichten größere Wellen schlagen müssen. Vielleicht also doch eher eine Art direkter Vertriebsweg für anderswo entwickelte Produkte? Es ist auch merkwürdig, dass teilweise von einem Entwicklungsbüro die Rede ist und dann anderswo lediglich von einem Büro...

  • Daneben mal wieder eine Randnotiz zum Pandemiegeschehen: Frau Giffey musste kürzlich Kritik einstecken, weil sie spezielle Angebote für Migrantenmilieus schnüren will (u.a. Stadtteilmütter und Imame einsetzen, um Misstrauen abzubauen...). Damit stelle sie Menschen mit Migrationshintergrund unter Pauschalverdacht, so u.a. die Jusos. Solche Auseinandersetzungen kennt man ja aktuell aus vielen Bereichen. Angeblich gibt es laut einigen Gruppen ja kaum Unterschiede zwischen Menschen (Mann und Frau nur soziale Konstruktionen und ethnisch-kulturelle Herkunft darf ohnehin keine seriöse Betrachtungskategorie mehr bei sozialen Fragestellungen sein).


    Interessant ist dann nur, dass es in anderen Ländern viele Gruppen anders sehen und auch die Daten m.E. eine recht klare Sprache sprechen:

    -Amnesty International beklagt sogar explizit, dass marginalisierte Gruppen wie ethnische Minderheiten weltweit auffällig niedrigere Impfquoten aufweisen und dass es daher gezielte Angebote für ethnische Minderheiten geben muss - also gerade solche Angebote in der nun von Frau Giffey forcierten Form.

    -Großbritannien erfasst ja traditionell viel mehr Daten über Menschen und kommuniziert das auch offen. Die BBC hat nun kürzlich einen extrem ausführlichen Bericht über die Impfsituation veröffentlicht. Dort zeigt sich ebenfalls deutlich die von Amnesty International beklagte Lücke. Und auch der Londoner Bürgermeister Khan (bekanntlich selbst mit Migrationshintergrund) geht in einer Initiative nahezu identisch vor wie Frau Giffey.

    -Und auch wenn es in Deutschland noch immer kein großes Thema ist (in anderen Ländern ist es das seit Monaten), gibt es im Grunde auch hier eine entsprechende Datengrundlage, die laut den Jusos ja angeblich fehlt. Zumindest wenn man dem RKI und seinen Studien weiter Glauben schenkt.


    Ich persönlich finde es schrecklich schädlich und deprimierend, dass in unserer Gesellschaft teilweise wichtige Diskussionen unterbunden werden, nur weil sie nicht zum wachsenden ideologischen Konsens passen. Hier hätte man schon viel früher aktiv werden müssen, das hatte auch ein Neuköllner Amtsarzt schon länger beklagt. Und gerade Neukölln hat wiederholt mit die höchsten Inzidenzen (aktuell mit über 1.000 sogar die zweithöchste in Deutschland - wobei kurioserweise ausgerechnet Bremen mit den so hohen Impfquoten noch darüber liegt aber wohl auch durch die Nähe zu stark durchseuchten Nachbarländern).


    Die gleichen ideologischen Schlachten erfolgen übrigens ja auch an den öffentlichen Schulen, neben Migrationshintergrund ist da auch spezieller Lern- und Förderbedarf ein großes (Un-)Thema. Da geht/ging der Konsens ja seit Jahren klar in Richtung konsequente Inklusion, ohne dass man da empirisch herangeht und etwa über Pilotprojekte und Befragungen die tatsächlich optimale Förderung ermittelt (die wohl nicht zufällig oft zunächst teurer ist, als "einfach" mal flächendeckend alle Kinder auf die Regelschulen zu verteilen). Dass einige betroffene Kinder inzwischen tagtäglich und teils dramatisch unter der Lage leiden, interessiert manche Gruppen praktisch nicht. Das ist nicht einmal zynisch gemeint. Das ist leider tatsächlich meine Beobachtung, dass einige Menschen die Realität absolut nicht sehen wollen, so lange sie nicht in ihr moralisch idealisierendes Weltbild passt. Jedenfalls sind die Bezirke die eine endgültige Schließung der Förderschulen verhindert hatten, inzwischen heilfroh und der Trend dreht sich langsam m.W. doch teilweise wieder zurück zum Nebeneinander von inklusiven Schulen und speziellen Förderzentren. Klar: Besser spät und aus eigenen Fehlern lernen als nie. Jedoch hat das Hin und Her mal wieder alle Beteiligten stark frustriert, Versagensgefühle ausgelöst sowie sehr viel Geld und Energie gekostet und teils auch bereits funktionierende Strukturen zerstört. Mit sorgfältig begleiteten Modellschulen etc. hätte man so etwas wie gesagt verhindern können.


    Ich würde mir sehr wünschen, dass der Corona-Druck die sozialen Debatten wieder stärker auf Fakten und deren sinnvolle Gewichtung ausrichtet. Natürlich ohne irgendwelche Gruppen zu diffamieren. Aber auch ohne reale Probleme partout zu negieren.

  • Ergänzend muss aber auch gesagt werden, dass Frau Giffey das Ansinnen der Jusos mit dem Hinweis auf die Faktenkage abgebügelt hat. Und innerparteilicher Widerspruch darf es meines Erachtens auch geben. Davon lebt die Demokratie.

    Giffey jedenfalls, wird mir immer sympathischer.

  • Berliner Haushaltsdefizit in 2021 betrug lediglich 150 Mio statt 3,8 Mia - Finanzminister fordert dennoch starke Disziplin

    Das letzte (Corona-)Jahr hat den Berliner Landeshaushalt viel geringer belastet als bislang stets angenommen. Durch unerwartet starke Steuereinnahmen habe das Defizit letztendlich "nur" einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag ausgemacht. Neben unerwarteten Mehreinnahmen von deutlich über 1 Mia Euro seien jedoch auch einmalige Nachzahlungen für das moderate Defizit verantwortlich. Deshalb plädiert der Grüne Finanzminister auch für starke Haushaltsdisziplin und klare Priorisierungen. Sehr schön, so eine gesunde Haltung von einem Grünen Finanzminister zu hören. Auch das bestärkt mich wieder einmal in dem Eindruck, dass der Senat sich nun doch endlich lernfähig und verbesserungswillig zeigt.

    Quelle 1 rbb

    Quelle 2 Tagesspiegel


    Bis zu 4 Prozent Wirtschaftswachstum erwartet - Hausaufgaben an die "neue" Regierung

    Für das laufende Jahr wird neben einem erneuten Jobwachstum auch ein solides Wirtschaftswachstum erwartet. Allerdings sieht die Wirtschaft auch entscheidende Baustellen, welche der neue alte Senat anpacken müsse: Die Infrastruktur, die Verwaltung und die Bildung. Da kann ich eigentlich nur komplett zustimmen.

    Quelle Tagesspiegel


    Europäische Fintechs investieren in Berliner Standorte

    Nach der vielbeachteten Großinvestition des Schwedischen Fintech-Konzerns Klarna investiert jetzt auch Frankreichs aktuell größtes Businesskunden-Fintech Qonto einen wirklich ambitionierten Betrag von 100 Mio in seinen Berliner Standort. Damit soll u.a. die Mitarbeiterzahl von 25 auf 125 anwachsen. Außerdem sollen neue Produkte entwickelt und mehr Kunden gewonnen werden.

    Auch das britische Privatkunden-Fintech Revolut betreibt bereits einen Berliner Standort und will sich nun u.a. mit einer neuen Banklizenz breiter aufstellen. Wie stark dabei in den bestehenden Berliner Standort investiert wird, bleibt freilich noch abzuwarten.

    Quelle 1 t3n.de

    Quelle 2 Handelsblatt

    Quelle 3 manager magazin


    Stadler expandiert in Brandenburg und schafft 160 neue Jobs

    Stadler stößt an seinen bisherigen Standorten an Kapazitätsgrenzen und will ein neues Areal entwickeln, wo u.a. die in der Region neu gefertigten Züge in Betrieb genommen werden können. Die Investition wird den Mobilitätsstandort noch weiter stärken.

    Quelle Tagesspiegel


    Berlin und Brandenburg offenbar im Rennen um Vinfast-Ansiedlung - diverse Verhandlungen mit Interessenten

    Nachdem bereits Tesla und diverse Batteriehersteller auf Berlin-Brandenburg sowie Sachsen setzen, buhlt man nun wohl auch um die Ansiedlung des ambitionierten vietnamesischen E-Auto-Konzerns Vinfast. Eigentlich hatten die Analysten bisher eher auf eine Standortwahl bei kriselnden Bestandswerken von Opel und Ford getippt. Allerdings sieht es so aus, als wenn Berlin-Brandenburg im Hintergrund ebenfalls verhandeln. Die Region biete einen guten Namen und rasant wachsende Netzwerke bei Produktion wie auch Entwicklung an (Deutsche Platzhirsche wie auch internationale Herausforderer haben hier zuletzt immer mehr Entwicklungszentren angesiedelt). Rund um Berlin und bspw. in Marzahn selbst auf Stadtgebiet gebe es zudem passende Standorte. Für ein Entwicklungszentrum bekomme man hier auch besonders gut die passenden Fachleute. Ganz nebenbei gibt es mit dem Dong Xuan Center ja auch schon ein starkes vietnamesisch-gesamtasiatisches Business-und-Kultur-Netzwerk in der Stadt, das zumindest als weicher Standortfaktor vielleicht eine positive Nebenrolle spielen könnte.

    Doch selbst wenn es hier keine Einigung geben sollte, sei Deutschland zunehmend im Visier ansiedlungswilliger asiatischer Konzerne, sodass es neue Chancen geben dürfte. Berlin Partner bestätigte auch, dass man mit mit großen internationalen E-Mobilitätsanbietern aus Asien und anderen Regionen im Gespräch sei. Konkrete Namen oder Inhalte wird man aktuell natürlich noch nicht verraten.

    Berliner Zeitung

  • Berliner StartUps erhielten 2021 rund 10,5 Mia Risikokapital

    Durch Corona schießen Anleger immer mehr Geld in die StartUp-Szene. Davon profitiert folglich auch Berlin wieder einmal stark, das so erneut stolze 60% der deutschlandweit investierten Summen (insgesamt 17,4 Mia) einstrich. Übrigens etabliert sich daneben auch das selbsterklärte Laptop-und-Lederhosen-Land Bayern immer stärker als StartUp-Region (4,4 Mia oder 26% der Gesamtsumme), wogegen der Rest noch einigen Rückstand aufweist (Baden-Württemberg, NRW und Hamburg liegen immerhin rund um 400-600 Mio).

    Entsprechend befinden sich auch 19 von deutschlandweit 25 aktuellen Unicorns (mit mind. 1 Mia Dollar bewertete StartUps) in Berlin. Allerdings liegt aktuell nur ein frisches StartUp bei über 10 Mia und das findet sich in München. Weltweit gibt es aktuell über 900 Unicorns und einzelne haben inzwischen auch schon die 100 Mia-Dollar-Grenze übertroffen (zum Vergleich: die weltweit größten Unternehmen, die inzwischen längst keine Start-Ups mehr sind, erreichen selbst erst seit einigen Jahren die Billionengrenze).

    Sueddeutsche Zeitung zum Risikokapital in 2021

    Business Insider mit einer Liste inkl. Kurzbeschreibung der 25 "Einhörner" (nicht wundern: viele bekannte Firmen wie Zalando, Delivery Hero etc. zählen inzwischen nicht mehr zu den aktuellen StartUps)

  • Berlin im Griff von Omikron - Widersprüchliche Signale zur Corona-Pandemie

    Laut Abwasseruntersuchungen ist Omikron ja längst in Berlin angekommen (macht wohl 90% des Infektionsgeschehens aus). Im Augenblick ist es dadurch mal wieder recht schwierig, die Lage vernünftig einzuordnen. Da sind einerseits die rasant steigenden Inzidenzen: Berlin liegt ohne den Meldefehler aus Marzahn vermutlich schon über 1.000 und auch die Hospitalisierungsinzidenz liegt inzwischen mit rund 13 tief im roten Bereich. Normal müssten da alle Alarmglocken schrillen. Doch durch die zunehmenden Impfquoten (nahezu drei Viertel vollständig geimpft und bald die Hälfte auch bereits geboostert) sowie die weit mildere Omikronvariante ist andererseits die Auslastung der Intensivstationen und die Zahl der besonders kritischen beatmeten Patienten eher rückläufig oder stagniert allenfalls. Ebenso verhält es sich mit den Sterbezahlen. Auch wenn die Normalstationen der Krankenhäuser irgendwann an Belastungsgrenzen stoßen könnten, sieht es also aktuell(!) nicht nach einer Eskalation mit Massensterben etc. aus (wobei laut Herrn Lauterbach aktuell auch noch eher junge Leute die hohen Inzidenzen treiben).


    Inzwischen sind diverse andere Länder wie Großbritannien, Spanien aber auch Dänemark mit teilweise weit höheren (Omikron-)Inzidenzen bereits dazu übergegangen, dass man trotz hoher Kurven zunehmend lockert und versucht, mit dem Virus zu leben wie zuvor ohne Virus. Manche halten das für ein gefährliches Experiment, andere sehen es an der Zeit. Ich bin inzwischen durch die Tendenzen aus Südafrika und Großbritannien eigentlich eher optimistisch. Ich hoffe sehr, dass der Spuk spätestens im Frühjahr weitgehend vorbei ist und man auch bei uns zunehmend aufatmen kann. Dennoch sollte man die Entwicklungen natürlich weiter intensiv verfolgen und dann hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

    rbb24 mit dem letzten Update der regelmäßig aktualisierten Kurven

    rbb24 mit einem einordnenden Artikel von heute

  • ^Wenn die Inzidenz durch die Decke geht ist doch klar, dass auch mehr Menschen mit (nicht wegen!) Omikron im Krankenhaus landen. Jeder neuaufgenommene Patient wird getestet und wenn einer nach Leitersturz mit Beinbruch ins Krankenhaus kommt und positiv getestet wird, gilt dieser Patient als Corona-Patient. Das ist ja genau eines der Statistikprobleme (#Datastrophe), die wir in Deutschland haben... Eine Überlastung des Gesundheitswesens droht deswegen aber natürlich nicht.


    Und die Impfung hat auf die Transmission (Ansteckung und Weitergabe des Virus) keine Auswirkung. Interessanterweise haben gerade die doppelt Geimpften und Bundesländer mit der höchsten Impfquote (Bremen) auch die höchste Inzidenz... Omikron wird durchlaufen, vollkommen unabhängig von Impfquoten oder Maßnahmen, die getroffen werden oder auch nicht. Irgendwann wird die Welle von selbst brechen, so wie es in GB schon zu beobachten ist. Und sehr wahrscheinlich sind wir dann bereits in der endemischen Phase. Die Frage, ob die Pandemie dann vorbei ist, ist dann eine rein politische, keine medizinische Frage mehr.

  • Bei einer schweren Grippewelle haben/hatten wir 200-300 Tote täglich. Aktuell sind wir bei 235, Tendenz fallend. Ich hab ursprünglich gedacht, wenn Omikron endemisch wird, dann würden wir jedes Jahr zusätzlich zu den Grippe-Toten eine gewisse Zahl an Omikron-Toten hinzuaddieren müssen, aber die Menschen (Risikogruppe) die an Omikron sterben, sind dieselben, die an der "normalen" Grippe sterben. Unterm Strich dürfte sich die Zahl also nicht stark erhöhen, weil kein Mensch zwei mal sterben kann, aber das Risiko für die entsprechende Zielgruppe steigt natürlich, weil da jetzt noch was ist vor dem sie sich hüten müssen.


    Mit den Booster Impfungen wird wieder dasselbe (alte) Antigen (Spike-Protein) verimpft, das ursprünglich mal für Alpha entworfen wurde und auch noch gerade so für Delta gepasst hat. Omikron hat aber 32 Mutationen im Spike, die von den aktuellen Impfstoffen nicht erfasst werden (die neuen kommen erst im März). Die aktuellen Dritt- und Viert- Impfungen sind so eine art "Stumpfes Schwert" das man immer wieder mit der Breitseite auf das Immunsystem "drauf haut" in der Hoffnung, dass sich durch die schiere Flut an (alten) Spikes (Antigenen) schon genügend "Triggerung" des Immunsystems stattfindet, um auch die neuen Spikes von Omikron quasi als Beifang mit zu markieren und für die T-Zellen zum Abschuss freizugeben. Das funktioniert auch ein Stück weit. Wenn man den Körper aber zu lange mit einem einzelnen Antigen "beschießt", passiert das was bei Allergikern passiert, wenn sie eine Gewöhnungstherapie an ein Allergen machen, -die Sensibilität mit der der Körper auf dieses Antigen reagiert, nimmt stetig ab. Wir können daher nicht "dauerhaft auffrischen". Das Problem mit Erkältungsviren, außer dass sie endemisch sind, ist ja darüber hinaus, dass wir gegen sie (noch) nicht impfen können, weil sie zu schnell mutieren und zu zahlreich sind. Wenn Omikron nun eher zu den "HNO-Viren" gehört, frage ich mich welchen Sinn es eigtl. noch macht extra eine neue Impfung dafür zu forcieren, denn bei der Geschwindigkeit mit der Omikron durchfegt, wird es bis Ende März fast jeder gehabt haben und entweder genesen-immunisiert oder geimpft-genesen-immunisiert sein. Auch dürfte Omikron nächsten Winter aller Vorraussicht nach wieder so weit mutiert sein, dass die aktuell in der Anpassung befindliche Impfung nicht mehr wirkt. Oder wir halten die Durchseuchung mit den Maßnahmen so lange auf, bis der Omikron-Impfstoff da ist und verzögern die Durchseuchung (künstlich) um mehr Menschen impfen zu können, statt sie durch die genesenen-Immunisierung zu "schicken". Mal angenommen, dieser Plan ginge auf und das Virus lässt sich von 2G+ und co. ausbremsen, ist die Impfung dann wirklich noch der (besseren, weil längeren und auch gegen das gefährlichere Delta schützenden) natürlichen Immunisierung vorzuziehen -bei einem HNO-Virus?!


    Omikron stammt übrigens aus der Maus und nein, eine Labormaus war es wohl nicht, das weiß man. Ganz sicher. Kuschelt also bitte mehr nicht so eng mit euren Wild-Mäusen Leute, ernsthaft. :rolleyes:

    Evidence for a mouse origin of the SARS-CoV-2 Omicron variant

    “We believe that Omicron likely evolved in a wild mouse population,” the senior author of the study, Wenfeng Qian, Ph.D., told Medical News Today.