Sonstige Bauvorhaben

  • Wie ich gerade gesehen habe, sollen offenbar die Altbauten Reichsstraße 22 und Großer Hof 1 abgerissen werden. Das finde ich ja übel. Ist da vielleicht näheres bekannt?

    Das wäre übel, da stimme ich uneingeschränkt zu. Es bleibt zu hoffen, dass dies im Rahmen der Überarbeitung noch angepasst wird, zumal der Entwurf diese Abrisse m. E. nicht zwingend notwendig macht.

  • Friedrich-Wilhelm-Platz: Keine Sitzstufen an der Oker


    Zuletzt: RE: Sonstige Bauvorhaben


    Das sogenannte Projekt Okerterrassen ist derzeit nicht realisierbar und wird daher auf absehbare Zeit nicht umgesetzt. Das teilen die Stadt Braunschweig und die Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) mit.

    Geplant war bisher, den städtebaulichen Bereich zwischen Friedrich-Wilhelm-Platz und der BLSK mit Sitzstufen auf der Südseite der Oker bzw. einem aufgeständerten Balkon auf der Nordseite aufzuwerten. Dazu war bereits eine Entwurfsplanung vorgelegt worden.

    Nach derzeitigem Stand würde der Bau der Okersitzstufen aber einen mittleren siebenstelligen Betrag kosten. Dies ist nicht zuletzt der Komplexität einer solchen Baustelle an und in der Oker geschuldet. Beide Partner seien sich darin einig, von einer Umsetzung im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld abzusehen und das Projekt zurückzustellen. Es werde geprüft, die Fördergelder aus dem EU-Programm "Resiliente Innenstädte" für ein anderes Projekt in Anspruch zu nehmen.


    Quelle und vollständige Mitteilung: https://www.braunschweig.de/po…richten/okerterrassen.php

  • Stadtmauerreste am Inselwall


    Hinter der Jugendherberge am Neuen Geiershagen, dem Fuß- und Radweg zwischen Wendenstraße und Inselwall, wurden Reste der mittelalterlichen Stadtmauer wiederaufgebaut. Dabei handelt es sich um einen Ausgrabungsfund, der vor der Neugestaltung des Areals vor einigen Jahren gemacht wurde. Außerdem entstand eine rund vier Meter hohe Info-Stele. Sie deutet an, welche Höhe die ehemalige Mauer gehabt haben dürfte und bietet erläuternde Informationen zu Braunschweigs Stadtgeschichte und zur Befestigung der Stadt im Mittelalter. Ein integriertes Bronzemodell stellt die Stadt um 1250 dar und wurde von Stadthistoriker Elmar Arnhold, dem Braunschweiger Modellbauspezialisten Christian Werner und Thomas Zimmer aus Hermannsburg, aus dessen Kunstgießerei auch das Bronzemodell am Dom stammt, geschaffen.


    Quelle mit weiteren Infos und Bildern: https://www.braunschweig.de/po…mauer-wiederaufgebaut.php

  • Wendenstraße


    Der schon lang bezogene Neubau links neben dem früheren Gloria-Kino hat jetzt endlich auch seinen Dachabschluss bekommen:



    (Die Bildrechte liegen bei mir.)

  • Es ist natürlich ganz wichtig, mit dem Eckbau die vertikalen und horizontalen Gliederungselemente des schönen Altbaus weitgehend zu ignorieren. Dadurch spielt sich der Neubau mal wieder sehr in den Vordergrund, ohne allzu viele ästhetische Reize anbieten zu können.

  • ^ Guter Punkt: Durch stärkere Orientierung am Nachbarbau hätte sich wohl auch eine besser Lösung für das sehr geduckt wirkende Erdgeschoss ergeben. Den Dachabschluss mit dem gläsernen Penthouse finde ich hingegen ganz gelungen.

  • Die Stadt hat 2025 so einiges vor und die Infrastruktur muss erneuert werden.


    https://regionalheute.de/braun…-braunschweig-1741262037/


    Hier eine Auflistung der Projekte mit Terminplan.



    Außerdem müssen wir uns dringend um die Erschließung neuer Baugebiete (Es fehlt Wohnraum, wir stagnieren) kümmern,

    Wir müssen die Stadt sauber halten und im Sommer den Wildwuchs zurückhalten (Das war im letzten Jahr ein großes Thema in der BZ) und wir müssen uns um unsere Innenstadt kümmern, genauer um die historischen Fassaden, Geschäfte und den Ausbau der Behelfsbauten nach dem 2. Weltkrieg (z.B. am Bohlweg).

    Wir haben viel vor in 2025!

  • Das ehemalige Einwohnermeldeamt am Hagenmarkt hat einen Investor gefunden. Es soll eine umfassende Sanierung erfolgen.


    Quelle: Bz

  • ^


    Das glaube ich erst wenn ich es sehe.

    Den Artikel dazu kann ich (Bezahl-Schranke) nicht lesen. ich weiss daher auch nicht, ob ein verlässlicher Zeitrahmen (Zeitplan) benannt worden ist und was von dem zu halten ist. Gut wäre ein Wiedereinzug des Einwohnermeldeamtes. Oder, wie eigentlich angekündigt ein Wiedereinzug der Abteilungen für Bürgerangelegenheiten. (das erinnere ich jedenfalls) Das wäre dann tatsächlich Bürgerservice. Statt der "Bürgernahe" Service in der Friedrich-Seele-Straße.

    Kurz um - Im Moment sind es (jedenfalls für mich) einfach zu viele Konjunktive.


  • Ja, der Entwurf ist optisch wirklich enttäuschend. Wahrscheinlich auch noch verputze Dämmung.

    Ich stimme meinem Vorredner zu: "Langweilig, grau-weiß und unpassend für einen so wichtigen Markt und Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt."

    Diese Visualisierung verstärkt meine anfängliche und formulierte Skepsis um einiges.

  • Laut BZ von heute wissen die neuen Eigentümer noch nicht, ob die Fassade verputz werden soll oder ob wieder geklinkert wird. Der Entwurf sieht mir dann auch mehr nach Konzeptbild aus. Aber ja, an dieser Stelle sollte es schon etwas repräsentativer sein....

  • ^ Immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer.


    Ansonsten stimme ich zu: Eine komplett weiß verputzte Fassade, die dann ja nicht lange weiß bleiben würde, wäre an dieser Stelle wahrlich ein Desaster. Durch Klinker bzw. einen ansprechenden Wechsel aus Klinker und Putz könnte dagegen etwas halbwegs ansprechendes entstehen. Und falls es am Ende aus Kostengründen Putz sein muss, dann bitte nicht so eintönig weiß.