Leipzig: Kleinere Projekte in der Innenstadt

  • In der Schrödterhaus-Passage wurden verschiedene Schriftzüge geschichtlichen Inhalts angebracht:



    Außerdem ein Bild des Vorgängerbaus (vermutlich). Inzwischen sind auch mehrere neue Firmen eingezogen, trotzdem wird die Passage wohl nie wirklich belebt sein.






    (Quelle: Eigene Bilder)

  • Auweia - möchte ich da besserwisserisch ausrufen. Die S-Regeln für Frakturschriften sind wohl nicht mehr jedem geläufig... am Ende wird das sogenannte "Lang-S" niemals verwendet - wie es im letzten Bild ganz reizend beim "das" und "dieses" und, wie schockierend: "Gewandhaus" geschehen ist. Das "Binde-S" bei "Universitätsstraße" muss ebenfalls kurz, nicht lang sein. Von den nicht verwendeten Ligaturen (ch, ck) will ich gar nicht erst anfangen. Auch in den darüber gezeigten Schriftzügen wird konsequent gepfuscht. Ein Hoch auf die Buchdruckerstadt Leipzig! Weitere Boshaftigkeiten zum Zusammenhang dieses unverzeihlichen Fehlers mit der Ästhetik der Räume kann ich mir nur mit Mühe verkneifen. :)

  • Wenigstens ist die Akustik da drin schön hallig, eignet sich wunderbar für Renaissance-Vokalmusik. Um die angeprangerten Fehler zu vermeiden wurde übrigens eigens die "Leipzig-Fraktur" für den Computernutzer entwickelt...

  • GRÖNLÄNDER-HAUS


    Wie bereits im Beitrag #511 berichtet, erhielt das Messehaus einen neuen Anstrich. Anbei ein Foto aus dem Jahr 2009 zum Vorher-Naher-Vergleich >>



    Im Sommer 2009.



    Am Montag, 08.08.2011, stand nur noch auf der Seite vom Burggässchen ein Gerüst.



    An der Petersstraße, rechts vom CONCENTRA-Haus und links vom Petersshof.

  • MERKURHAUS


    Das Merkurhaus in der Markgrafenstraße Ecke Petersstraße erwacht langsam wieder und eröffnet am Samstag, 10. September 2011, in einem Teil des Erdgeschosses das neues "LVB Service-Center" >>



    Blick auf das Merkurhaus an der Markgrafenstraße Ecke Petersstraße.



    Der Eingangsbereich des neuen Informationspunkt.





    An der Markgrafenstraße.



    Schöne Idee mit der Schaufenstergestaltung.



    Vermerkt mit sehenswerten Zielen... unter anderem Linie 12 zum Grassimuseum und Linie 16 zum Panometer.



    Blick von der landwärtigen Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz zum neuen LVB Service-Center. Ob dieser Blick auch noch bleibt, wenn das CityTunnel-Eingangsbauwerk steht?...

  • Das in den 90er Jahren unter Einbeziehung des Erdgeschosses (?) eines Baus von 1887 errichtete Gebäude Grimmaische Straße 25 wird momentan einer durch RKW geplanten Frischzellenkur unterzogen, bei der, ähnlich wie zuletzt am Neumarkt, die postmodernen türkisen Elemente farblich etwas dezenter gestaltet werden und das Erdgeschoss eine neue Fassadengestaltung erhält. Die Fertigstellung und der Einzug der neuen Mieter, einer Parfümerie und einer Modekette, wird für März nächsten Jahres avisiert, ein Schmuck- und Accesoire-Geschäft soll bereits rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft öffnen:



    Entwurf: RKW Architekten

  • Sehr schön, das Gebäude wirkte immer wie gewollt und nicht gekonnt. Vielleicht zeichnet sich hier ein Trend ab, der auf auch andere missglückte 90er-Bauten übergreift.

  • Die Auffrischung in der Grimmaischen ist wirklich zu begrüßen. Aber was nützt die beste Frischzellenkur, wenn nebenan ein Bauwerk entsteht, bei dem man sofort denkt, dass es auch eine (architektonische) Frischzellenkur verdient hätte...

  • Naja, wenn du das Haus rechts daneben meinst, dann kannst du dich ja freuen, da es bald abgerissen und durch ein langweiliges Motel-One ersetzt wird.

  • das Motel-one wird vom ersten tag an eine frischzellenkur benötigen! dagegen wird das seminargebäude gegenüber und das neu gestaltete haus grimmaische straße 25 wie highlights der architekturgeschichte wirken ^^

  • Ich dachte auch, wir waren schon mal so weit, dass der ebenfalls von RKW geplante Neubau zumindest eine Verbesserung zum Status Quo darstellen wird. Insofern kann man sich doch darauf freuen, dass beide Maßnahmen zusammen das Aussehen dieser Kreuzung verbessern werden.

  • Also an einen Konsens kann ich mich nicht erinnern. Zumal mir eine ledigliche Verbesserung des Status Quo an dieser Stelle nicht ausreichen würde.

  • ^ Etwas besseres hätten wir uns wohl alle gewünscht, dazu dürfte das Grundstück aber wohl kaum der TLG gehören. Darf ich das so verstehen, dass du den jetzigen Zustand ernsthaft besser findest?

  • Der jetztige Zustand ist natürlich dem Alter geschuldet. Da sich die Kubatur des Neubaus nicht wirklich ändert, wäre eine Frischzellenkur, die den Austausch der grünen (Glas?)Elemente und des dunklens Sockels beinhaltet klar vorzuziehen. Dies ist m.M.n. einer Fassade vorzuziehen, die an die 60er/70er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert.

  • Die LVZ berichtet heute erneut über die anstehenden Bauprojekte am Brühl, wobei es einige Neuigkeiten zu geben scheint.


    So soll die Sanierung der Gebäude Brühl 56 und 58, die von der Baywobau unter dem Namen Nikolaipalais vermarktet werden, tatsächlich 2012 beginnen. Scheinbar wird dann auch der Neubau Brühl 60 sowie deseasyhotels auf dem Grundstück Nikolaistraße 38, beginnen.


    Der Bau des Parkhauses an der Ecke Brühl / Ritterstraße (genannt Thorer Eck) soll im Frühjahr 2012 beginnen.


    Laut LVZ-Informationen will Siemens in das (leider) zu sanierende ehemalige Brühlpelz-Gebäude Brühl 34-50, jetzt als Brühl-Quartier vermarktet, ziehen. Ein Realisierungszeitraum wird jedoch nicht genannt.


    Zu guter Letzt ist die Rede davon, dass der Brühl-Abschnitt zwischen Halleschem Tor und Katharinenstraße im nächsten Jahr umgebaut wird und der Abschnitt zwischen Katharinenstraße und Richard-Wagner-Platz erst im Jahre 2013 (d.h. nach Fertigstellung der Höfe am Brühl, was ich nicht ganz nachvollziehen kann).


    Keine Neuigkeiten gibt es zum Museumswinkel von Humbeck sowie zur Unister-Zentrale.