Leipziger Wohnungsbau

  • Ohne aktuelle Bilder. Am fraglichen Zustand von Anfang Februar ...

    ... hatte sich bis gestern nichts geändert :/


    Die Neustädter Straße 20 hat die Zielhöhe erreicht

  • Projekt Kreuzstraße 21-31 / Ludwig-Erhard-Straße

    Am nördlichen Teil geht's jetzt auf der Kellerdecke weiter

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    Der südliche Teil hat die Höhe seines älteren Nachbarn erreicht

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    Kreuz-. Ecke Lange Straße

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  • An dieser Zustandsbeschreibung hat sich weiterhin nichts geändert. Seit Monaten herrscht Baustillstand, nachdem es zuvor echt flott ging.

    An den Neubauten Delitzscher Str. 15/17 wurde am Dienstag begonnen, das Gerüst abzubauen. Anscheinend dürfen wir uns hier auf eine weitere Bauruine einstellen. Für mich unbegreiflich bleibt bis heute, wie dieser geringe Abstand zwischen den Neubauten (sichtbar von der Delitzscher Str) jemals genehmigt werden konnte <X ...

  • Unter dem Namen "Das Brand" plant Propos direkt gegenüber der Bauruine "The Brand" in der Brandvorwerkstr./Ecke Arndtstr. den Bau von 18 Wohnungen.


    https://propos-gmbh.de/leipzig/

    Für mich ist es unbegreiflich, dass in dieser exponierten Lage in der Südvorstadt eine Bauruine sich so lange hält. Scheint es doch jetzt, sogar in Zeiten gestiegener Baukosten und hohen Bauzinsen, direkt gegenüber Wohnungen zu bauen immer noch wirtschaftlich? Sonst würde das obengenannte Projekt nicht geplant werden? Oder irre ich mich?


    Hoffentlich wirkt sich die fast indentische Namesgebung nicht negativ auf die Planung aus! (Nomen est omen? ) :huh: In der Lage sollten die Wohnungen doch bestens zu verkaufen bzw. vermieten sein? :/


    Am Ende dieses Beitrages:


    https://www.stadtbild-deutschl…&postID=283628#post283628


    kann man auf dem Bauschild von 2013 lesen: "Wahnsinn...Heute Hochzeit...morgen Einzug ins neue Heim". Da wären heute die potentiellen kaufwilligen Eheleute schon im zehnjährigen Ehejubiläum und hätten noch immer keine Wohnung an dieser Stelle beziehen können. ;) Wirklich Wahnsinn.


    Seit über 10 Jahren ist dort keinerlei Bewegung. Weiß jemand warum?


    Ebenso scheint nichts bei den Kohlgärten zu passieren, die auch auf der Projektseite zu finden sind. Die Garagen und das Parkhaus mit dem ehemaligen Diska Supermarkt sind schon lange rückgebaut wurden und jetzt liegt die Fläche brach ohne erkennbare Bautätigkeiten. :/

    Einmal editiert, zuletzt von Leonidas ()

  • LWB Projekt Shakespearstraße mit 63 WE

    zuletzt hier


    Das Projekt kommt irgendwie nicht so recht in Gang.

    Der Kran steht nun seit einem Jahr und der Rohbau von zwei der vier Häuser ist fertig.

    Vom Innenausbau ist weit und breit noch nicht zu sehen. Zumindest der Dachdecker scheint anwesend zu sein.


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  • Vom Innenausbau ist weit und breit noch nicht zu sehen.

    Dazu ein Zitat von der Projektwebsite:


    "März 2024: Rohbau und Innenausbau


    Die Arbeiten für den aus vier Häusern bestehenden Neubaukomplex schreiten weiter voran. Für das Haus 1 wurde die Baugrube ausgehoben und die Bodenplatte erstellt. Als nächstes werden die Kellerwände errichtet.


    Im Haus 2 erfolgen derzeit die Arbeiten am Dach. Außerdem werden die Heizungs- und Sanitäranlagen installiert und die Elektroleitungen verlegt. Bis Ende März sollen auch die Fenster fertig eingebaut sein.


    Der Rohbau für das Haus 3 ist fast fertig. Aktuell wird die Decke im vierten Obergeschoss eingezogen."


    https://lwb.de/index.php/unter…ojekte/shakespearestrasse

  • Dann war ich wohl etwas vorschnell.

    Es ist trotzdem verwunderlich, das nach einem Jahr der Projektstand nicht weiter ist.

    Schade das man sich darüber ausschweigt. Bis Zum Jahresende 2024 wollte man fertig sein.

    Dann warten wir es mal weiter ab.

  • Ich finde es im Gegenteil vorbildlich, dass die LWB ihre Bauvorhaben mit öffentlichen Bautagebüchern dokumentieren. Natürlich kann man sich immer noch verbessern, aber diesen Standard müssen andere erst einmal erreichen.

  • Kräfteverhältnis zwischen dem Neubau Richard-Lehmann-Straße 25 und seinem deutlich älteren Nachbarn durch die noch laublosen Bäume

  • Für mich ist es unbegreiflich, dass in dieser exponierten Lage in der Südvorstadt eine Bauruine sich so lange hält.

    ...

    Seit über 10 Jahren ist dort keinerlei Bewegung. Weiß jemand warum?

    Evtl. gibt es eine Perspektive für die Bauruine Brandvorwerkstraße 24. Im Jahresbericht des Gestaltungsforums ist der Neubau eines Altenpflegeheims für diese Ecke vorgesehen. Die Planung umfasst die Brandvorwerkstraße 22-28 Ecke Arndtstraße folglich eben jener seit 2016 stagnierende Rohbau und das bestehende angrenzende Gebäude des Maximilianstifts. Beide Einheiten sollen abgebrochen werden da deren Beschaffenheit eine Umnutzung nicht zulässt. Die Neubebauung soll unmittelbar an die Herrmannschen Villen in der Arndtstraße anschließen, der fortgeführte Vorgartenraum ist als Nutzbereich für ein Café angedacht.

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    Quelle: D&P Planungsgesellschaft mbH, Leipzig Prof. A. Wolf, Leipzig / aus `Gestaltungsforum der Stadt Leipzig Jahresbericht 2022/23`

  • Wäre wünschenswert, wenn mit der Bauruine etwas geschieht, aber dieser Entwurf ist kein positiver Beitrag zum Stadtbild. Schade, allmählich zeigte der Trend bei Wohnungsneubauten in den letzten Jahren doch leiiicht nach oben...

  • Schöner wird es damit nicht so recht, aber immerhin stehen Nutzung und Vorgarten auf der Habenseite. Gut ist auch, dass die Fassade Farbe spendiert bekommen soll.


    Doch warum immer noch solche Asymmetrien, wer will das noch sehen? Warum kann man ein Eckhaus nicht als Eckhaus gestalten? Was ist so schwer daran, sich eine Dachform zu überlegen?


    Die Säulengänge auf Vorder- und Rückseite sind ja nett gemeint, aber warum sollte man insbesondere hinten an den nackten Mauern entlangflanieren?


    Vielleicht sollte man mal einen Workshop mit älteren Menschen veranstalten und sie fragen, welche Art von Architektur sie bevorzugen. Da würde wahrscheinlich etwas ganz anderes herauskommen.

  • Die Betonung der Ecke finde ich gelungener als beim Vorgängerbau.

    Wäre jetzt noch das Dach anspruchsvoller gestaltet, gäbe es mindestens ornamentale Friese an gleicher Stelle wie einst (möglich wäre es ja!) und wären auch wieder kleine Balkone zurückgekehrt, am besten halbrund...


    Es wirkt vor Ort recht massig. Ohne Ornament ist es eben schwer, Filigranität herzustellen. Ein paar Gesimse oder eine Rustizierung (wie beim südlichen Nachbarn) hätten auch schon geholfen. Trotzdem kann man zufrieden sein, finde ich.

  • [...] LONGSTAY APPARTEMENTS geplant. Mit diesen sind anscheinend noch höhere Mieten als mit "normalen" Wohnungen möglich. Im Hintergrund agieren offenbar größere internationale Unternehmen, die Geld in derartige Projekte anlegen. Wahrscheinliche "passen" klassische Gewerbeobjekte nicht in das Konzept und erhöhen gegebenenfalls den Verwaltungsaufwand, ohne entsprechend mehr Mieteinnahmen zu generieren. [...] Ich weiß nicht, ob diese LONGSTAY APPARTEMENTS nicht sogar bemannte Eingangsbereiche haben

    Die Mieten sind (deutlich) höher, da Serviced-Apartments möbliert vermietet und i.d.R. Concierge-Services angeboten werden, die (teure) Hausverwaltung und relativ hohe Fluktuation eingepreist sind. Als (Start)kapitalgeber bzw. Entwickler "im Hintergrund" agieren internationale wie nationale und lokale Unternehmen, im Grunde gibt´s das Konzept seit den 70ern in Deutschland - wie so vieles schwappte das aus den USA herüber - erlebte in den vergangenen Jahren jedoch einen regelrechten Boom.

    Nach Vermarktungsstart werden die einzelnen Einheiten meist an Privat verkauft. So wie in diesem Fall die 45 Einheiten. Btw. auf der Website ist einmal von 32-93 qm und einmal von 55-155 qm die Rede?


    Im Vergleich zur klassischen Wohnnutzung ist die Renditeerwartung für alle Beteiligten aus oben genannten Gründen höher, das Investment hat für Privat einen anonymeren Charakter als der Kauf einer normalen Wohnung, was ja bei Kapitalanlegern durchaus gewünscht ist.


    Die klassische Alternative im Gewerbebereich wäre ein Hotel, welches Longstay-Apartments anbietet. Zum einen jedoch erwirbt der Hotelbetreiber nur in wenigen Fällen die genutzte Immobilie, was gegen die Strategie und Portfolio des Entwicklers / Bauherrn sprechen könnte. Zum anderen muss das Baurecht / die Baugenehmigung überhaupt erstmal einen Beherbergungsbetrieb an diesem Ort zulassen. Und schließlich bestehen für Hotels höhere bauliche Anforderungen bzgl. Brandschutz.

    Aber der Verwaltungsaufwand dürfte doch bei einer langfristig vermieteten Gewerbeeinheit geringer sein als bei Logstay, also quasi einem mittelfristigen Hotelaufenthalt.

    Rein rechtlich bewegen sich Serviced-Apartments frei zwischen Gewerbe und Wohnen, wohin das Pendel ausschlägt hängt davon ab, welche Dienstleistungen im Einzelfall angeboten werden. Grundsätzlich ist man dabei bestrebt, der klassischen Wohnraummiete möglichst nahe zu kommen, da die Einstufung als Gewerbe = Mist, s.o.

    Die zusätzliche Schaffung einer reinen Gewerbefläche im EG, z.B. für Einzelhandel, bringt da zunächst nur zusätzliche bauliche und verwaltungsrechtliche Vorschriften mit sich. Nicht gut bei einem Objekt, welches am Markt bestmöglich verwertet werden soll. Für ein Gebäude in Eigentum eines einzelnen (privaten) Bestandhalters oder einer Erbengemeinschaft kann es anders aussehen, gerade dann, wenn persönlicher Bezug zum Ladeninhaber besteht.


    Nur nebenbei: Longstay im Hotelgewerbe ist etwas anderes als Longstay bei "Wohnen auf Zeit" (Via Regia). Bei letzterem bewegt sich die Dauer meist zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Longstay in der Hotellerie beginnt je nach Kette schon bei einer bis ein paar Wochen.

    Ich kann schon verstehen, dass man die Bewohner im EG vor Einblicken schützen möchte und daher ein paar Zentimeter Länge weggenommen hat.

    Im EG werden vermutlich, zumindest nach Außen hin, keine Apartments entstehen, sondern Lobby, Empfang, ggf. Gemeinschaftsräume, Fahrradraum etc. Auf der Website heißt es zumindest, die Wohnungen befinden sich in den Etagen 1 bis 5. Das würde auch eher ähnlichen Projekten entsprechen, die ich kenne.

  • Kohlenstraße / Paul-Gruner-Straße - Kohlenstraße 4


    Grunerstraße 2


    Die "Lösung" mit dem Bestandsbau ist meines Erachtens unterirdisch

  • Beim LWB-Projekt Shakespearestraße 17-19/Bernhard-Göring-Straße 28 wächst vor den 2 Hinterhäusern jetzt der vordere Bau


    Beim Holzbau Braustraße 22 sieht man gut das baubestimmende und namensgebende Material ;)


    derweil erste Teile der Dufourstraße 1 - 5 aus dem Boden illern