Leipziger Wohnungsbau

  • Die Wohnungsbauunternehmen in Leipzig sind trotz Corona gut durch die Projekte gekommen.

    Starke GU Partner vertraglich zu binden die Termine im Vertrag haben scheint sich zumindest hier bzgl. der Termine zu lohnen.

    Persönlich gefällt mir das UNITAS Projekt am besten. Am optischen Anspruch sollte die LWB die Messlatte etwas höher legen obwohl Sie durch den Anspruch Wohnungen für 6,50 € anzubieten finanziell benachteiligt ist.


    LWB Projekt Landsberger Straße - 106 WE + Kita

    Rohbau läuft

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    LWB Projekt Littstraße - 152 WE

    Ausbau läuft fertig wohl im Frühjahr


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    LWB Projekt Bernhard-Göring-Straße 17 - 97 WE + Kita

    Projekt fertig - Bezug?  Miete kalt zwischen 6,50 € / 10,50 €



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    LWB Projekt Straße des 18. Oktober 5-9 - 104 WE

    Projekt fertig - Bezug? Miete kalt zwischen 6,50 € / 10,50 €

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    Wogetra Projekt Nordweg - 40 WE

    Rohbau fertig

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    UNITAS Projekt Salomonstraße 16–18a - 41WE

    Projekt fertig - Bezug zum Teil schon erfolgt

    Miete kalt zwischen ..... bis 10,40 €


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  • Bei dem dachte ich noch schlimmer kanns nicht werden...

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    ...bis uns QM-magd dieses hier präsentiert:

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    (Danke trotzdem für die Bilder! :))


    Echt ärgerlich, dass es sich die LWB anscheinend zur Aufgabe gemacht hat die Stadt in die ästhetische Jauchegrube zu kippen. Bei aller Kostenoptimierung sollte sich der stadteigene Player ein paar selbst auferlegte Standards setzen, die es nicht zu unterschreiten gilt. Andernfalls agiert man nicht besser als die raffgierigste Immobilienheuschrecke. Da kann man sich dann auch die geschönten Visus sparen wie man hier eindrucksvoll beim Göhring-Straßen-Projekt sehen kann.


    Anderes Thema nicht minder ärgerlich: Der Bereich um die Straße des 18. Oktober ist gesäumt von DDR-Punkthochhäusern (oben sehen wir eines). Mir stellt sich die Frage schon länger warum es z.B. Dresden schafft seine Wohn-Dominanten oftmals ziemlich ansprechend zu sanieren und ihnen ein neues Antlitz zu verpassen und bei uns versprühen die Teile immer noch den Charme der DDR-Mangelwirtschaft. Liegt es an mangelndem Willen, fehlenden Mitteln oder besteht in diesem Gebiet ein irgendwie gearteter denkmalrechtlicher Ensembleschutz?

  • ^ Was die Sanierung der PH16er angeht, gibt es in Leipzig zum Glück auch ein paar gute Beispiele. Zu nennen sind zB "Die drei gleichen" im Musikviertel oder die beiden Hochhäuser in der Volksgartenstraße, alle erst vor ein paar Jahren so gestaltet.

    Aber es stimmt schon, gerade um die Straße des 18. Oktober besteht Nachbesserungsbedarf, zumal es sich dort auch einfach unschön ballt.


    Zu den LWB-Neubauten sag ich in architektonischer Hinsicht mal lieber nichts... 🥴

  • Nochmal zum Thema LWB:

    Ich möchte ja hier die LWB nicht in Schutz nehmen aber auf folgendes hinweisen. Die LWB hat Jahrzentelang nur rückgebaut und unterhalten und saniert. Von Neubau hat Sie zum Start des Thema`s ich sag mal so keine "Ahnung" gehabt. Mit den ersten Projekten Ihrem eigenen Neubau einige Erfahrungen gesammelt und wie es so ist mit jedem neuen Architekten dazugelernt (ja ja jedes Projekt ein neuer Architekt=O). Die Baufirmen bauen was die Architekten vorgeben und die Bauherrn bezahlen wollen. So wurde an der ein oder anderen Stelle gespart und Kompromisse gemacht um am Ende wenigestens die Termine und hoffen wir die Bugets zu halten um den "geförderten Wohnraum" fertig zu stellen. Dies ist politisch hoch angebunden und um Jahre zu spät. Da wollen wir mal nicht davon reden, dass noch zig LWB Projekte auf Eis liegen oder die Entwürfe zum zigten Mal umgeplant werden, weil Sie immer noch zu teuer sind und nicht in die Bugets passen. Und dann kommen noch all die schlauen Leute die noch weniger "Ahnung" haben und in irgendwelchen Gremien sitzen und über Dinge entscheiden über die Sie nicht im geringsten die Kompetenz haben zu entscheiden um dann die Kosten hochzutreiben.

    Aber gut wir hoffen das beste für die neuen Projekte Landsberger Straße und Saalfelder Straße.

  • Straße des 18. Oktober 5-9


    ^^^^^^ QM-magd: danke für die Bilder!


    Da ich neulich auch in der Gegend war hier noch ein paar zusätzliche Bilder:

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    Hier die Rückseite von der Phillip-Rosenthal-Straße aus gesehen - die schlichte Fassadengestaltung wird nicht mehr von außen sichtbar sein, sobald die Brache (hier im Vordergrund) in Zukunft irgendwann mal bebaut wird:
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    pics by 555Farang


    Ich frage mich schon, warum dieses LWB-Projekt so hochwertig und insgesamt gelungen daherkommt, und die beiden anderen Projekte (Nähe Oper / Bayerischer Bf.) mit ihrer jeweiligen Billigoptik die Stadt regelrecht verschandeln.


    Welche Seilschaften es da teilweise zwischen Immobilienentwicklern, Stadtverwaltungen und internationalen Finanziers gibt kann man sich übrigens hier in einer exzellenten, 3-teiligen Doku am Beispiel der CG Gruppe anschauen.

  • ^ Das Projekt in der Straße des 18. Oktober hat den geringsten Förderanteil - möglicherweise spielt auch das eine Rolle.


    Klar sind die Fassaden der anderen beiden Projekte nicht besonders spannend - bis auf die lange Seite an der Bernhard-Göring-Straße finde ich sie aber ertragbar. Vielleicht solte man mit extensiver Fassadenbegrünung arbeiten.

    Andererseits sind die Grundrisse wirklich brauchbar und auch die nicht geförderten Wohnungen deutlich günstiger als die beiden Projekte Konstantinum und liv am Gerichtsweg, die ebenfalls gerade auf den Markt kommen. Auch die Unitas versucht seit geraumer Zeit, die Wohnungen in dem wirklich gelungenem Bau für 10-12 Euro loszuwerden. Hier liegt das Problem meiner Meinung nach daran, dass man den Bedarf an großen Wohnungen in der Lage und zu dem Preis überschätzt hat.


    Ich bin gespannt, wie sich die LWB-Projekte hinsichtlich der Vermietungsquote schlagen werden.

  • Die Springerstraße 19 (Zentrum-Nord) ist bereits teilweise bezogen -siehe 1.OG und auch das DG ist bereits bewohnt- und vermutlich in Verzögerung.

    An dem Objekt wird schon recht lange gebaut, in 2020 ging es eher schleppend voran. Die bodentiefen Fenster sorgen dafür, dass man den Bewohnern wundervoll ins Wohnzimmer gucken kann (oder aber die schwarzen Rollos sind vollständig dicht). Wer's schön findet.:rolleyes:



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    (eigene Aufnahme 12/20)

  • Täubchenweg 53


    In Reudnitz ist dieser Neubau von 40 Studentenapartments fertig und inzwischen auch bezogen:

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    location


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    Die vollmöblierten Appartments der Bonava mit bis zu 2 Zimmern sind bestimmt kein Schnäppchen... 🤔

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    pics by 555Farang

  • ^ Die vollmöblierten Appartments der Bonava mit bis zu 2 Zimmern sind bestimmt kein Schnäppchen... 🤔


    Ich hab mal auf einem bekannten Immo-Portal geguckt: 389 Euro All-inclusive-Miete pro Monat, Nebenkosten sowie Strom und Internet sind da schon mit drin. Ich glaube, das ist nicht unverschämt viel.

  • Nürnberger Straße 24


    Hier noch ein paar Bilder des Neubaus von 13 Eigentumswohnungen und 2 Stadthäusern, jetzt vollständig ohne Gerüste:

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    Ansicht Auguste-Schmidt-Straße:

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    pics by 555Farang

  • Schönefeld, Kohlweg 38/Heinrich-Schmidt-Straße 23


    An der Ecke Kohlweg/Heinrich-Schmidt-Straße plant die Vonovia die Schließung einer Baulücke in der dortigen Wohnanlage aus den 20er/30er Jahren. Mit dem Neubau wird der Blockrand wieder vollständig geschlossen. Die Gestaltung mit Klinkersockel lehnt sich an die bestehende Bebauung an, eine historische Ladenzeile soll wiederhergestellt werden und insgesamt 40 sozial geförderte WE sollen enstehen. Der Baubeginn ist für das 1. Quartal 2021 anvisiert, die Bauzeit soll ca. 2 Jahre betragen.


    https://www.l-iz.de/melder/wor…und-daher-guenstig-367168

  • Weiß man denn, wer die Straße des 18. Oktober geplant hat?

    Dazu findet man bei:


    ... diese Ausführungen.

  • Eine weitere Lücke soll in der Kantstraße 37a-c geschlossen werden, und zwar mit diesem auf mich etwas langweilig wirkenden Neubau "Erdmannstr. reloaded". Es entstehen 30 2-4-Raum-Wohnungen und 15 TG-Plätze.


    Nach vorn heraus ist mir die Fensterfläche zu viel und die Balkone zu wenig. Durch die gleich aufgebauten Fenster wirkt es zu eintönig. Im mittlerweile doch recht teuren Süden hätte es für meinen Geschmack etwas mehr sein dürfen.