Zollhafen - neues Stadtquartier in Bau

  • Spatenstich auf dem Baufeld Rheinwiesen II. Nachzulesen hier, hier und hier. Interessant auch die Projekthomepage zum HAVN mit einigen Visualisierungen. Kurzum: 6050m² Bruttogeschossfläche, 44 Wohnungen, 5 Büros, gehobene Einrichtung. Fertigstellung für Q1 in 2026 geplant.

  • Die Detailansichten von Havn gefallen mir wirklich. Viele runde Formen (also nicht nur an den weißen (verklinkerten?) Balkons sondern auch an den grün verklinkerten Fassaden links und rechts. Bei dem Grün hoffe ich auf intensivere Farben.


    PS: Hatte die Woche Fotos von AQA bis hin zu den Inseln gemacht, da ich aber noch nicht bei einem neuen Image-Hoster bin, dauert das noch bisschen.

  • Ok, das Hochladen funktioniert jetzt ;) Ich poste jetzt ein paar Posts nacheinander, weil es sonst unübersichtlich wird wegen der vielen Bilder.


    Ich fange bei AQA an und der Baugrube für das Hochhaus (gehört zum Zigzag-Projekt).


    Zunächst nur AQA. Ich stehe an der Ecke mit dem Gleisdreieck im Rücken und schaue links zuerst mal die Fassade entlang zum Rhein. Bei dem zweiten Blick (parallel zum Rhein) ist zu sehen, dass die Fassade immer ein bisschen springt.


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    Jetzt die Baugrube des Hochhauses. Zwei mal mit dem AQA hinter mir und dann noch Blick Richtung AQA:


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  • Dieser Post jetzt mit einem Schwerpunkt auf den (ganz oder teils) gefüllten Grachten.


    Zuerst das bekannte Ende der Privatgracht von Insel V. Hier noch mit deutlich zu sehendem Eis.


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    Jetzt schau ich die (zukünftig sehr lange) Stadtgracht Richtung Süden. Neben mir ist immer noch Insel V. Die vor- und rückspringenden Fassaden und entsprechend Gärten bzw. Fassaden am Wasser lassen sich erahnen.


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    Nun der Übergang der ersten Gracht (von Insel V) zur zweiten noch fertig zu füllenden Gracht bei Insel IV.


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    Und abschließend die Gracht bei Insel IV (Insel IV ist ja komplett "entrüstet"). Letztes Bild das derzeitige Ende der Stadtgracht am Übergang Insel IV zu Insel III.


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  • Jetzt liegt der Schwerpunkt auf den Fassaden.


    Ich schaue erst einmal die künftige Stadtgracht entlang nach Norden. Dabei sehen wir vorne Insel III, dann Insel IV und Insel V hinten in ihrer Gesamtwirkung.


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    Jetzt nur Insel IV.


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    Ein Detail von Insel III mit einem Stückchen IV im Hintergrund.


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    Noch einmal IV und III: Fassaden an der zukünftigen Privatgracht.


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    Kleines Detail von Insel III. Die Betonelemente (unten) wirken einigermaßen hochwertig und haben einen leichten Sandstein-Look.


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    Jetzt ein paar größere Fassadenbilder von Insel III.


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    Privatgracht zwischen Insel III und Insel II.


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    Insel II geht bei der Fassade ganz langsam voran. Immerhin wird jetzt gedämmt.


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  • Ein kleines Hafenupdate. Erst mal ein paar Blicke über das Nordbecken auf die Inseln. Ich wechsle immer zwischen dem Blick auf die Insel und dann jeweils zwischen die Inseln (also der Blick durch die Privatgracht hindurch). Hier zusammengefasst (am Hafenbecken von rechts nach links, also vom Ende des Beckens aus:

    • Insel V
    • Gracht zwischen IV und V
    • Insel IV (man beachte die großen Stämme im Hof)
    • Gracht zwischen III und IV
    • Insel III

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    Hier wieder die Gracht bei Insel IV (stadtseitig), die nun weiter gefüllt (etwas mehr als in meinem letzten Grachten-Beitrag) wird und schon bepflanzt wurde. Sieht aber noch ziemlich verdreckt aus.


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    Jetzt die zukünftige Privatgracht zwischen IV und III (soweit ja bekannt), aber nun mit zwei Details auf den gezoomten Bildern: einmal ein Freisitz an der Gracht (gehört zu Insel III) und einmal am Ende der Gracht eine teils durchlässige Barriere, die das Ende der Gracht noch mal abtrennt.


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    Ohne Foto: Bei Insel II wurde im Inneren verklinkert. Da kam ich aber nicht hin. Der Klinker ist ähnlich wie bei III (beide ehemals von TREI geplant) etwas lebendiger gesetzt. Hoffe auf baldige Fotomöglichkeit außen, wenn da auch was gemacht wurde.


    Jetzt wieder Fotos: Baugrube des Timber Peak Hochhauses mit AQA hinten. AQA hat das vorletzte Stockwerk fertig und das letzte ist in Bau. Zweites Foto von AQA: Starker dig. Zoom, daher bescheiden zu sehen, aber: Fassadenmuster mit dem dunklen Klinker.


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  • Heute gibt's eine wirkliche Fassadenneuigkeit. Bei Insel II (die zweite Insel von Trei, also die vierte vom Hafenende aus gezählt) zeigt jetzt zu 3/4 ihre Fassade.

    Mir gefällt wirklich, dass auch hier der Klinker recht abwechslungsreich gesetzt wurde. Die großen Betonelemente in rot wirken recht gut und sind (wie auch der Klinker) im Gegensatz zu anderem im Hafen verbauten roten Klinker deutlich heller rot und erinnern an den Mainzer Sandstein. Hier mehrere Fassadenfotos von II und ein Blick in die Gracht zwischen III und II, wo nun auf beiden Seiten eine lebendige Gestaltung der Fassaden zu erkennen ist. Wirkt beim Vorbeiradeln wirklich schön :)


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    Die Gracht bei Insel IV ist vollständig gefüllt. Drei Blicke darauf (soweit ja auch schon mehrfach teilweise befüllt gesehen). Beim Übergang der beiden Grachten ist die Trennung sehr deutlich zu erkennen.

    Die Gärten sind jetzt deutlich attraktiver (weil belebt) und beleben entsprechend das Gesamtbild.


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    Die Lokomotive wurde durch die Eisenbahnfreunde Darmstadt-Kranichstein saniert. Da gibt es eine Doku der gesamten Sanierung. Am alten Platz wieder aufgestellt.


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  • Heute ein paar kleine Ergänzungen:


    Die Baugrube des timber peak (Holz-Hybrid-Hochhaus) hat jetzt eine fast fertige Bodenplatte. Hinten der fertige Rohbau des AQA.


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    Hier ein Fassadenmuster des timber peak. Dass der Entwurf deutlicher banaler ist als der ursprüngliche ZigZag-Turm, war ja schon lange klar. In den Darstellungen hatte ich dann gehofft zu erkennen, dass die scheppe Fassade in Grundzügen erhalten bleibt. Das Fassadenmuster zeigt aber eindeutig, dass nur Rahmen um die Fenster herum leicht angeschrägt sind und nicht die Fenster. Gestalterisches Armutszeugnis im Vergleich zum alten Zig-Zag, das ja vor langer Zeit mal Wettbewerbssieger war. Enttäuschend.


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    Die Gracht von Insel III wurde (anders als bei V und IV) offensichtlich zusätzlich mit einer robusten grauen Folie ausgekleidet. mal schauen, ob bald die Füllung folgt.


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    Ein Blick über die Terrassen/Gärten von III.


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    Blicke in die Höfe der Inseln III, IV und V.


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  • Und jetzt mal ein Blick in die Grube von Havn (zwischen Rhein und AQA). Die Baugrube ist zu sehen. Ziemlich flache Baugrube.

    Auf den Klinker (leicht grünlich) bin ich gespannt und auch darauf, wie die wellenförmigen Balkons aussehen werden (verklinkert?)


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    Noch paar Ansichten von Insel II. Jetzt wird auch das letzte Stück (Fassade an der Privatgracht zur Insel I) verklinkert. Fassadendetails.


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  • kurze Info zur Aktualität der Bilder in meinem Beitrag: Ich habe die Fotos vor 2 Wochen gemacht, kam aber nicht zum Posten.

    Die Fotos waren in der beginnenden Dämmerung entstanden.


    Teil 1: Der Bereich der Inseln direkt am Nordbecken.

    Hier konnte man jetzt am Hafenbecken entlanggehen. Für mich sind die Fassaden hier in ihrem Wechsel, in ihren verschiedenen Materialien und den Abstufungen wirklich attraktiv. Die ursprünglichen Architekturentwürfe zeigten auf der Hafenseite brutale Klötze, das ist aber beim direkten Flanieren überhaupt nicht mein Eindruck. Das lässt sich auf den Fotos nicht so gut einfangen. Auf dem zweiten Foto etwas besser zu erfühlen.


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    Teil 2: Ich schaue jetzt mal in die Privatgrachten vom Nordbecken aus.

    Das ist durchaus spannend, was die Gestaltung der Grachten angeht. Die Grachten bei den Inseln V und IV waren ja mit Steinen gefüllt und da waren die Pflanzen überall verteilt. Die Grachten bei III und II waren einfach nur mit einer dicken Folie abgedichtet, die weiterhin zu sehen war (ohne Steine). Am Ende dieser Grachten befindet sich eine Zone mit sehr intensiver Bepflanzung, die vielleicht dem Filtern oder dem Sichtschutz an dieser Stelle dient.

    Was auch auf den Bildern zu sehen ist: Bei den Inseln V und IV sind die Gärten vom Haus aus ebenerdig durchgezogen. Bei III und II fallen diese dagegen zur Gracht hin ab, so dass die nutzbare Fläche dort minimal ist.


    Also jetzt die Enden der Privat-Grachten vom Nordbecken aus im Vergleich:


    zwischen II (links) und III (rechts) . Zugehörig zu II

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    zwischen III (links) und IV (rechts). Zugehörig zu III.

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    zwischen IV (links) und V (rechts). Zugehörig zu IV.

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    Diese Bilder also: Stadt-Grachten bei III und II (ohne Steine) mit schwimmenden Pflanzkästen (Seerosen?) --> Suchspiel.


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    Teil 3: Der ZigZag-Turm, AQA und Havn.

    Hier ist zu sehen, dass der gesamte Platz unterkellert wurde und eben nicht nur der recht kleine Bereich, wo der Turm stehen wird. Wenn ich da so in die Grube und auf den Stumpf des Turmes schaue, wirkt auf mich die Aussage "Holz-Hybrid-Hochhaus" ein bisschen wie green washing. Sehr sehr viel Beton wurde da versenkt und steckt mindestens mal in den Säulen und Decken des Hochhauses. Hinten das AQA, das jetzt auf dieser Seite Fenster hat.


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    Hier ist AQA von der Straßenbahnhaltestelle aus zu sehen. Hier noch keine Fenster. Havn (links) ist etwas gewachsen.

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  • Hier ist zu sehen, dass der gesamte Platz unterkellert wurde und eben nicht nur der recht kleine Bereich, wo der Turm stehen wird.

    Die Tiefgarage teilt sich der Turm mit dem ZigZag daneben, in dem auch die Einfahrt liegt.

    Bzgl. der Ansage Holz-Hybrid: dies fiel mir auch negativ auf. Es scheinen keine tragenden Teile aus Holz zu geben. Lediglich in der Fassade scheint Holz als Material verwendet zu werden.


    Zum Baufeld Rheinwiesen III gibt es nun eine Projekthomepage: Rheinwiesen Living. Das Rendering in voller Größe gibt es hier: Visualisierung Rheinwiesen living.


    Der südliche Teil der Rheinufergestaltung (Hafeneinfahrt bis Kran) nimmt weiter Formen an. Die neue Kaimauer steht, der untere Weg ist fast fertig angelegt. Die Calisthenics- und Bewegungsportanlagen der "Sports Bay" sowie drei Schaukeln wurden aufgebaut. Ebenso ist die Berandung des Promenadenwegs fertiggestellt und ein provisorischer Weg asphaltiert. Außerdem wurde der historische Kran saniert. Fertigstellung diesen ersten Teils war für dieses Jahr angekündigt. Im weiter südlich gelegenen Teil wird aktuell die historische Mauer am Fort Pritzelwitz denkmalgerecht saniert. Drumherum wird die Grünfläche angelegt. Fertigstellung hier nach letzter Aussage 2025.

  • Nachtrag zum vorigen Beitragen: Die AZ widmet dem Holz-Hybrid-Hochhaus einen eigenen Artikel: Holz-Hybrid-Hochhaus im Zollhafen: So ist der aktuelle Stand (hinter Paywall). Darin heißt es, dass zunächst bis zum vierten Obergeschoss Wände, Decken und Aufzugskern in Stahlbetonweise gebaut werden, und dann ab dem ersten Stockwerk "Holzbetonverbundarbeiten" starten. Diese werden aber nicht weiter erläutert.


    Zur Rheinufergestaltung anbei noch drei Fotos des Bereichs bis zum Kran von Süd- nach Nord. Bei der Auswahl der Calisthenics-Anlage wurde sich offenbar gegen einen kompakten Käfig entschieden. Stattdessen reihen sich die einzelnen Elemente nacheinander auf. Sie wirken dadurch etwas verloren und mit dem Fallschutz drumherum verkleinert sich die Fläche der (Liege)Wiese ungemein. Von dem groß angekündigten grünen Ufer bleibt in Kombination mit dem Breit angelegten Weg dann leider nur ein schmaler Streifen übrig.

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    Auf Höhe des "Havn" schwenkt der Uferweg nach oben zum "Rheinbalkon". Hier steht der sanierte Kran, der laut Visualisierung zukünftig als Verkaufsstand/Theke dienen soll. Daneben hat man drei Schaukeln mit direktem Blick auf den Rhein installiert.
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  • Der Bereich rund um ZigZag-Turm, AQA und Havn entwickelt sich ja zur Zeit vor allem. Daher setze ich heute hier einen Schwerpunkt.


    Vorher ein kurzer Blick auf die Grachten: Teilweise wurde wieder der Wasserspiegel abgesenkt. Insgesamt wirken die Grachten auch wieder stark veralgt und etwas gammelig. Ich hoffe, die bekommen das in den Griff. So sieht es nicht so 100% toll aus.


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    Jetzt gehe ich am Nordhafen entlang auf das oben genannte Trio zu. Erst ein Blick aus der Ferne. Nicht gut zu sehen, aber AQA und Havn haben teils Fenster und AQA wird grad gedämmt.


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    Jetzt nur das Holz-Hybrid-Hochhaus über den Hafen.


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    Details vom Turm. Fassaden-Elemente und Details von Innen. Zu sehen ist, dass Decken außerhalb des Kerns aus Holz sind.


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    Jetzt noch links mit dem Anbau des Turms, der etwas niedriger sein wird.


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  • Für das Baufeld Treidlerhof hat die LBBW nun eine Projekthomepage: Rivage


    Es entstehen 69 Wohnung mit 2-5 Zimmern in 4 Geschossen mit insgesamt 6900m². Die Wohnungen rangieren zwischen 56 und 170m² als Wohnung, Loft, Maisonette oder Townhouse. Folgt man dem Vermarkter der Wohnungen, findet man dort den Hinweis auf Bezugstermin: 2027


    Auf der Seite finden sich auch neue Visualisierungen: Straßenansicht | Hofansicht | Hafenansicht | Closeup | Dachterrasse | Übersichtsplan


    In der Reihe der Baufelder fehlt danach nur noch Baufeld Marina.

  • Da wird auf der HP ja ganz schön immer wieder mit französischen Vokabeln durch die Gegend geworfen ;)

    Die Architektur ist leider sehr klotzig. Die kreativere Kleinteiligkeit der Inseln III und II findet sich leider so nicht mehr bei I.

    (das entspricht ja leider genauso dem ursprünglichen Entwurf)


    Die Bilder auf der HP tauchen das Gebäude teils in das schöne Licht des Sonnenuntergangs und lassen es so viel sanfter erscheinen ;)


    Ich empfinde es sogar auch im Vergleich zu V noch mal klotziger (und V war ja auch schon nicht so kleinteilig) und im Vergleich zu IV durch die farblose Farbgebung auch eher unattraktiv. (IV ist ja durch das sehr markante Rot und die Strukturierung der Klinker für einen Klotz recht interessant) Natürlich würde ich mich gerne von der Realität dann positiv beeindrucken lassen, ich habe aber wenig Hoffnung.

    Das direkt anschließende schmale Bürogebäude wird ja wohl auch wenig spannendes bieten. Von dem Abschluss an der Marina mit den geschwungenen metallischen Flächen erwarte ich dann wieder mehr. Aber diese beiden Projekte liegen ja noch ferner.

  • Mir erschließt sich auch nicht, welche Personen bereit sind, für rund 11k den Quadratmeter in dieser Architektur dicht auf dicht zu leben. Existiert diese Nachfrage tatsächlich? Es ist ja nicht einmal erste Reihe am Rhein, sondern "nur" über die Hafeneinfahrt herüber.

  • Ja die Preise am Zollhafen finde ich auch interessant. Bei manchen Gebäuden wie den Bootchern oder XX ist die Lage und Architektur so exklusiv, dass das vielleicht gerechtfertigt ist. Bei den Inseln sind die Grachten ja durchaus ein spannendes Element aber hier ist - in meinen Augen - die Lage nicht so krass exklusiv. Insgesamt ist mir auch vieles zu eng bebaut. Aber ich wohne da ja nicht. Auf der anderen Seite ist aber die Nähe zum Wasser eben schon etwas besonderes in Mainz.

  • Ein paar Neuigkeiten aus dem Zollhafen:


    Fangen wir mal an den Grachten an. Die Bilder zeigen von oben nach unten: Direkt an den Grachten wird jetzt das Trottoir gepflastert. Bei der Insel IV gab es wohl irgendein technisches Problem: Das Wasser wurde abgelassen und es wir jetzt neu aufgefüllt. Vom Hafenbecken aus ist an dem einen Ende zu sehen, dass da ein Rohr freigegraben wurde (evtl. ein technisches Problem). Außerdem ist auf einem Foto zu sehen, wo die Grachten IV und III zusammenstoßen. Die Brühe bei III (und bei II) sieht nach Tümpel aus aber nicht nach begrünter attraktiver Gracht. Ich zweifle immer mehr am technischen und biologischen Konzept.


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    Jetzt ein paar Bilder um ZigZag (silber) und den neuen Zig-Zag-Holzhybrid-Turm herum. Richtung Rhein sieht man den Rohbau von Havn und direkt neben dem Turm das mit unattraktiv schwarzem Klinker gestaltete AQA. Bei AQA lässt sich die Zickzack-Struktur, die nur an den bebauten Seiten zu finden ist, noch nicht gut erkennen. Zwischen dem Anbau des Turms und dem silbernen ZigZag ist es arg eng.


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    Bei Insel I (siehe oben in Beitrag #Pi (314) arbeiten ein paar Baumaschinen (aber keine Baugrube!) und es hängen ein paar Plakate.


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    *** alle Fotos von mir ***

  • Bei Insel I werden seit einigen Tagen mit den Maschinen alle Beton- und Asphaltoberflächen aufgebrochen. Viel Lärm, aber wenig zu sehen.


    Ergänzung zum Rundgang: mit der erneuten Umlegung des Fuß- und Radwegs auf der Nordmole kann nun seit 3. Februar auf den ersten Teil des fast fertiggestellten Grünufers geblickt werden. Der Bereich zwischen Havn und Hafenbrücke ist begrünt, darf aber noch nicht betreten werden. Daher weiterhin Bauzaun mit Hinweisen, dass Rollrasen, Bäume und Stauden noch anwachsen müssen. In einem neueren Artikel der AZ heißt es hierzu, dass dieser Teil der Grünfläche frühestens Mai/Juni freigegeben werden kann. Im Artikel findet sich auch ein erstes Foto der Anlage. Außerdem einige harte Fakten:

    - 540m öffentliches, begrüntes Ufer, Breite zwischen 20m und 30m

    - Fertigstellung 1. Abschnitt Mai/Juni 2025, 2. Abschnitt 2026
    - 10.000qm Grünfläche, davon 3.500qm Rad und Fußweg

    - 38 Bäume, 900qm Stauden & Gräserflächen, 6.100qm Rollrasen

    - 20 Holzsitzbänke im bekannten Design, hinzu kommen zahlreiche Sitzstufen aus Stein

    - Kosten: ca. 7 Millionen Euro netto

    - in Zukunft solle es auch eine öffentliche Toilette geben