^ Danke für die Info und herzlich Willkommen! Auf diese Nachricht warte ich schon seit Jahren - endlich passiert hier mal was.
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Wird wirklich Zeit - mit Leerstand wird die VLW nach der Sanierung dort vermutlich nicht zu kämpfen haben
Zu sehen ist derweil noch nichts, auch wenn der Innenhof von außen immer nur teilweise einsehbar ist. Vermute fast, dass sich alles ein wenig verzögert, aber mal schauen.
So langsam tut sich etwas in der Ostheimstraße.
Nach der Ankündigung für die Nr. 11 soll auch die Nr. 7A-B saniert werden.
https://www.swienteck-immobili…nung-eigentumswohnung/lod
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Bei der Ostheimstraße bin ich echt zwiegespalten. Natürlich ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn verfallende Gebäude denkmalgerecht saniert werden; das muss ich hier sicher niemandem sagen. Dennoch vergießt der Sozialromantiker in mir eine kleine Träne, wenn man bedenkt, dass die Häusergruppe dieser Straße eigentlich mal für Arbeiterfamilien mit wenig bis gar keinen Mitteln gebaut wurde, und heute wird sie zum Objekt von Investoren und soll für 8,50€ m² kalt rausgehen.
Die Villa in Leutzsch ist nun abgrissen. In der LVZ findet man leider hinter der Paywall noch einige Details zur Geschichte der Villa.
Alles anzeigen^
Danke für die Info.
Dass das Gebäude saniert wird hätte ich nicht gedacht. Ein Bild der Hans-Driesch-Str. 17 vom letzten Jahr:
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Auf dem Areal sind darüber hinaus zwei Neubauvillen geplant:
Bei den VLW-Häusern Kroker-/Wustmannstraße in Gohlis-Mitte geht es unterdessen auch voran:
Baubeginn für den oben ganz oben auf dieser Seite erwähnten Kleisthof samt Gebäude ist gemäß aktueller VLW-Mitgliederzeitschrift dagegen wohl erst im kommenden Frühjahr (siehe https://www.vlw-eg.de/wordpress/umschau22020/#10, Seite 11).
^Das Problem hat anfangs wohl jeder hier
Nutze einen dieser upload-Dienste wie beispielsweise diesen hier: https://www.directupload.net/
^ Directupload ist schnell und unkompliziert, empfehlen kann ich den Dienst aber nicht. Die Bilder verschwinden nach einer Weile wieder und ältere Threadverläufe sind dann so nur noch sehr eingeschränkt lesbar.
^^ Danke für den ersten Eindruck. Die Sanierung der Krokerstraße 14a wird wirklich toll. Ich hatte noch gar nicht vermutet, dass der Giebel einst im Stil der Neorenaissance ausgeführt worden war. Die Haube überm Eckerker noch in Kupfer oder mit Schiefer verkleidet wäre natürlich das i-Tüpfelchen gewesen.
Hier noch ein älteres Foto der Krokerstraße 14a
Bild: Cowboy
Das Gebäude Käthe-Kollwitz- Ecke Thomasiusstraße hat eine Fassadenauffrischung erhalten:
Außergewöhnliche Szenen spielten sich derweil in Gohlis-Süd ab. Und, nein, es handelt sich nicht um ein russisches Deepfake-Photo...
Fassadenarbeiten an der Menckestraße 54:
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Wilhelm-Sammet-Str. 2 + Delitzscher Str. 25 alt
Wilhelm-Sammet-Straße 2 neu
Delitzscher Str. 25 neu
Delitzscher Str. 51 alt
neu
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Hamburger Str. 38 alt
neu
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Laut Amtsblatt ist eine Baugenehmigung zur Sanierung der Weißestraße 7 in Stötteritz erteilt worden:
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So langsam tut sich etwas in der Ostheimstraße.
Nach der Ankündigung für die Nr. 11 soll auch die Nr. 7A-B saniert werden.
Die neue Bedachung fand ich etwas seltsam und hab deshalb mal nachgeschaut, wie es vorher ausgesehen hat...
Das ist zwar ein anderes Haus aus der Ostheimstr., aber ich vermute, dass der Dachbereich sehr ähnlich gestaltet war.
Mit den neuen Gauben könnte ich mich zur Not noch anfreunden, aber die Ecken sind doch eher eine Verwurstung der originalen Form als eine passende Anlehnung.
Interessant vielleicht auch, dass dieses Ensemble in den 60ern mal saniert wurde, hier die Ansicht der Hofseite:
...vielleicht wurden dabei auch die Vereinfachungen der Dächer vorgenommen.
Weitere Bilder der Häuser entlang der Bahnlinie vom April:
Dennoch vergießt der Sozialromantiker in mir eine kleine Träne, wenn man bedenkt, dass die Häusergruppe dieser Straße eigentlich mal für Arbeiterfamilien mit wenig bis gar keinen Mitteln gebaut wurde, und heute wird sie zum Objekt von Investoren und soll für 8,50€ m² kalt rausgehen.
Vielleicht gibt es eine überraschend große Anzahl von Menschen, die ein Vermögen dafür ausgeben, wenn sie vom Balkon so einen Ausblick haben können:
Ostheimstr. von der Riesaer aus gesehen:
(ja, es ist das gleiche Haus...)
...und die gegenüberliegende Ecke:
(ja, da war auch mal mehr Lametta...)
Merseburger Str. 108 Ecke Erich-Köhn-Str. wird saniert (noch nicht auf der Karte vermerkt):
Hermann-Liebmann-Str. 94
Nunja.
...und wenn man ganz vorsichtig weiter nach links in die Mariannenstraße geht, landet man direkt in Leipzigs schlimmstem Stadtviertel:
^
wie man auf dem Foto bestens sehen kann
^ + ^^
ich bin über die letzten 12 Monate immer wieder mal dort gewesen. Das ist mittlerweile ein sehr interessanter Mix aus Einwohner*innen mit Migrationshintergrund, einer links-alternativen Szene, jungen Freigeistern, sozio-kulturellen Freiräumen, LGBQT, Student*innen, und den engl./franz./span. sprechenden "Coolios" die man auch so häufig in Berlin antrifft.
Morgens gibts gefühlt an jeder Ecke einen Markt wo man alle möglichen Personen sieht. Mittags machen die kleinen try out Läden auf. Cafe's unter den herrlichen Alleen werden abends zu Bars und Kneipen mit vollen Freisitzen, einer unkonventionellen aber auch konventionellen jungen Szene.
Schade, dass man um den Thälmann-Platz zu DDR-Zeiten so viel abgerissen hat!
PS - Beobachtung: es gab auch bei den Migrant*innen stärkere Verdrängungsprozesse in dem Viertel. Mittlerweile sind in der asiatischen Community Einwohner*innen aus China und Vietnam größtenteils weggezogen. Dafür gibt es eine koreanische Community mit Läden und Gemeinde sowie japanische Kreative mit zwei/drei Einrichtungen. Die Migration aus dem Iraq und Syrien hat in den letzten Jahren mehr arabische Geschäfte und Restaurants hervorgebracht. Dafür gibt es kaum noch Personen aus der Ukraine und Russland - derer Läden sind fast alle verschwunden.
Schon interessant, was dort so passiert.
in grauen Vorzeiten bin ich dort aufgewachsen. An Literatur ist empfehlenswert: "Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Str. hieß".
Abgerissen wurde von ca. 1983 an zeilenweise, beginnend ab Idastraße. Ein Stahlseil durch den ersten Stock gelegt, Bagger zieht dran und - zack - die Kuchenbuden staubten in sich zusammen. Als Kinder großartig, heute mit Wehmut. Einzelne Häuser (Lukasstr.) stürzten einfach so in sich zusammen, da wohnte noch ein alter Opa drin. Den Frisörmeister Horn (Zollikofer / Idastr.) werden bestimmt nicht mehr viele kennen. Oder das Postamt, die Fleischerei, welche als Haus noch lange einzeln stehen blieb.
Wer Fotos hat oder finden, insbesondere von der unteren Torgauer Str., würde mich doch sehr glücklich machen. Danke
Die Ludwig- und Mariannenstr. wurden in den 80ern "saniert", die Innenhöfe baulich geleert und zu Gemeinschaftshöfen umgestaltet. Das hieß auch mal jahrelang nur Sand und Schlamm, was den Cowboy- und Indianerspielen keinen Abbruch tat. Westlich der Herrmann-Liebmann-Str. verkamen die Häuser stärker, noch Anfang der 80er Jahre wurden Wohnungen "angeboten" mit Plumpsklo auf dem Hof für alle. Der Verfall war immens. Das Rabet wurde fertig und ergab eine größere Spielplatzfläche. Ansonsten begann der Exodus der Einwohner gen Grünau. Leerziehen des Viertels und Komplettabriss.
Auf den Fotos von Rundling scheint es, dass der gesamte rückwärtige Bereich der Ostheimstraße Westseite aufgewertet wird. Zumindest an der Hausnummer 9A-B hängt eine Plane was wohl auf eine Sanierung hindeutet.
Besagtes Gebäude in der Straßenansicht:
Eigenes Bild
Mir stellt sich die Frage ob evtl. der ganze Straßenzug saniert wird (für die Nr. 7 und Nr. 11 gilt dies ja bereits). Frage an Rundling ob vor Ort evtl. dementsprechende Aktivitäten zu verzeichnen waren?
Antonienstraße 44 alt
neu (EG braucht wie immer länger)
Die Dieskaustraße 30 ist eingerüstet. Ob damit eine Sanierung einhergeht war im Vorbeifahren nicht zu erkennen.
Eisenacher Str. 62 alt
neuer
am neuesten
Dieskau- Ecke Kulkwitzer Straße alt
neu
Ein Gerüst ziert z. Zt. die Zschochersche Str. 68. Mal schauen ob es hier eine Sanierung gibt.
Momentan in Sanierung befindet sich z. Zt. die Siemensstraße 32 (auch hier eine ältere Aufnahme).
Selbiges gilt für die Markranstädter Str. 19 (bei der es allerdings erst anläuft).
Gießerstraße 73 alt
neu
Gießerstraße 25 alt
neu (auch hier fehlt noch das EG sowie die Eckbalkone)
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Gießerstraße 25 alt
Dass das noch gerettet wurde...
Dort war früher das Herz des Leipziger SCHWERMASCHINENBAUS. Ein paar Häuser weiter kann man noch erahnen, wie früher KRANTEILE gefertigt wurden.