Umgang mit Bauerbe

  • Da kommt tatsächlich Freude auf, im Osten schlummert noch so manche Perle. Hier noch mal eine Vorher-Aufnahme von dem gezeigten Eckhaus Oststraße/Albert-Schweitzer-Straße:



    Photo von mir.

  • FRIEDRICH-EBERT-STRASSE 83-85


    Neues aus dem Waldstraßenviertel >>



    Blick ins Dachgeschoss der südlichen Gebäudehälfte.



    Blick auf die Dachkonstruktion.



    Angekommen in der nördlichen Gebäudehälfte.



    Das komplette Satteldach wurde abgetragen.



    Blick in den im baubefindlichen Flur, links wird man einen Ausblick zum Garten mit Hinterhaus und rechts zur Friedrich-Ebert-Straße und Sykline von Leipzig haben.


    ... weitere Bilder auf http://www.baustelle-leipzig.de <<

  • Die bereits von Stiffler erwähnte Sanierung der Büttnerstraße 12 wird lt. Licon-Website recht aufwändig. Das spätklassizistische Gebäude wurde 1863 errichtet. Hier das Exposé dazu.



    Zwei Visualisierungen Büttnerstraße 12.




    Visualisierungen: licon AG

  • AURELIENSTRASSE 56-58


    In den letzten Wochen wurden die Satteldächer an beiden Gebäuden größenteils abgetragen. Aktuell befindet sich am östlichen Gebäude ein Gerüst.

  • Horns Erben, Arndtstraße 33

    Die Finanzierung steht: Horns Erben haben ihr Geld zusammen und wollen Mitte August mit der Rekonstruktion der Fassade in der Arndtstraße beginnen und diese zum 1.Oktober einweihen. LVZ-Artikel

  • Im Zuge des in diesem Forum schon diskutierten Neubaus eines Pflegezentrums in der Elsbethstraße wird seit heute früh der nebenan liegende und zum Projekt gehörende Altbau eingerüstet. Street-View zeigt uns sehr gern den aktuellen Zustand:
    http://maps.google.de/maps?hl=…1HHg&cbp=12,63.63,,0,-2.5
    Hier erkennt man den erbarmungswürdigen Zustand. Die Bäume, die in der Elsbethstraße noch frech aus der Baukante kragen, wichen dem schon erwähnten Neubau. Wie ich finde, ein absolut notwendige und zu preisende Aufwertung der Lindenthaler!


    Auf der Seite der Stadt Leipzig sind Karten der jeweiligen Fördergebietskataloge als PDF hinterlegt. Sehr interessant: in diesen Karten sind alle Grundstücke detailliert mit deren Zustand (saniert / unsaniert / Brache / gefährdet) eingezeichnet.
    http://www.leipzig.de/de/buerg…erdergebieten-20698.shtml


    pars pro toto Lindenau:
    http://www.leipzig.de/imperia/…ebietskatalog_2011-27.pdf

  • Arndtstraße 33

    Ergänzung zu Horns Erben: Hier kann man noch mal die Geschichte und Hintergründe zu dem Projekt nachlesen. Die bereits bekannten historischen Photos der Art Deco – Fassade sind im Großformat zu bestaunen:
    Photo 1
    Photo 2
    Sieht sehr vielversprechend aus und stellt im fertigen Zustand wirklich ein Schmuckstück dar. Bemerkenswert ist auch, daß die beteiligten Personen und Firmen ihre Arbeitsleistung größtenteils unentgeltlich anbieten, um die Rekonstruktion überhaupt erst zu ermöglichen. Vorbildlich.


  • Auf der Seite der Stadt Leipzig sind Karten der jeweiligen Fördergebietskataloge als PDF hinterlegt. Sehr interessant: in diesen Karten sind alle Grundstücke detailliert mit deren Zustand (saniert / unsaniert / Brache / gefährdet) eingezeichnet.
    http://www.leipzig.de/de/buerg…erdergebieten-20698.shtml


    pars pro toto Lindenau:
    http://www.leipzig.de/imperia/…ebietskatalog_2011-27.pdf



    Die Erfassung zeigt jedoch lediglich den Stand März 2009. In den seitdem vergangenen anderthalb Jahren hat sich hier sehr viel getan, zahlreiche Gebäude wurden bereits saniert und mehrere sind aktuell in der Sanierung, etwa in der Angerstraße, in der Roßmarktstraße oder die Merseburger Str. 64. Leider sind aber auch einige Abgänge zu verzeichnen.


    Zum Stand des Sanierungsgebietes Plagwitz-Lindenau im Dezember 2010:
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=283437#post283437


    Die GutsMuthsstr. 48 wurde mittlerweile bei der DGA versteigert und hat nun zumindest eine grüne Sicherungsplane erhalten.

  • @ epospecht: feines Arbeiten mit Ihnen! ;)
    @ LE Mon. hist.: zum Glück hat sich seit dem Erfassungsdatum viel getan! Es ist aber trotzdem eine sehr schöne Sammlung wichtiger Daten, an der man auch mit Hilfe dieses Forums den aktuellen Zustand herleiten kann. Erkennbar sind auch die Unterschiede wie zum Beispiel Waldstraßenviertel versus Volkmarsdorf, oder die ambivalente Situation der Magistralen. So leidet die Schumannstraße noch unter vielen unsanierten Bauten, während "gleich um die Ecke" in den Nebenstraßen die Sanierungsquote nahe 100% liegt.

  • RÖDELSTRASSE 24


    Endspurt im sanierten Eckhaus an der Könneritzstraße >>



    Eingang zur Rödelstraße 24 und zum Ärztehaus.




    Diese Wandseite wurde mit Holz verkleidet.



    Blick in den Flur bzw. ins Foyer.



    Blick zur Ein- und Ausgangstür.



    Drei Stufen hinunter und zurück zum Flur bzw. links zur Apotheke und rechts zum Aufzug.



    Rechts kommend vom Flur/Aufzug und links hoch zum Treppenhaus.




    Über die rote Fläche wurde noch ein Muster aufgebracht.



    Blick ins Treppenhaus.



    Ein Blick ins Eckzimmer mit Stäbchenparkett.




    Blick in den Flur.





    Irgendwie erinnert mich diese Farbe an Schokolade... :D




    In dieser Wohnung zog bereits eine Frauenärztin ein, welche ihre Räume vorher in der Nonnenstraße (Buntgarnwerke) hatte.



    Blick ins Dachgeschoss.




    Altes und neues Geländer, saniert und neulackiert.




    Blick zum Aufzug.

  • neues aus Gohlis


    ein Bild aus den Kaisergärten - mittlerweile auch mit kleinem, aber feinen Springbrunnen

    Parallel dazu laufen die Sanierungsarbeiten im Quartier "Siebengrün" auf Hochtouren. Diverse Gebäude sind eingerüstet.


    Die Schule an der Breitenfelder-/Georg-Schuhmann-Straße wird in Kürze saniert. Baucontainer (siehe links am Rand) und Straßenabsperrungen (siehe vor dem Gebäude) stehen seit ca. einer Woche bereit.


    In der Elsbethstraße wird ein in den 90ern saniertes und z.z. leerstehendes Haus erneut auf Vordermann gebracht:

    Ansicht von der Georg-Schuhmann-Straße:


    Weitere Bilder von den nun komplett eingerüsteten Häusern in der Lindenthaler Str., Ecke Elsbethstr.:

    Das Haus mit der weißen Fassade war ebenfalls in den 90ern saniert und wird nun in den Komplex mit einbezogen:

    Gegenüber wartet noch ein Gebäude auf seine Sanierung...


    In der Cöthener Str. wieder zwei Zweitsanierungen - das Gebäude Nr. 42 ist bewohnt:


    Das Gebäude Nr. 8 ist hingegen leerstehend und wird als energiesparend verkauft ... hoffentlich ohne Dämmstyroporplatten-Verschandelung der Fassade.

    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von DenkMal () aus folgendem Grund: Bild CöthnerStr8 wurde nicht hochgeladen

  • In der Karl-Liebknecht-Straße sind z.Z. die Nummern 69, 82 und 127 eingerüstet und in Sanierung befindlich.


    Das Haus neben der LVB-Hauptverwaltung hat seine Hüllen fallen lassen - allerdings wurde oberhalb des EG vom Stuck nichts wiederhergestellt, eine eher einfache, weiße Fassade, wenn ich das heute im Vorbeifahren richtig gesehen habe. Schade.

  • Schlechtes Wetter, schlechte Photos, gute Nachricht: das Eckhaus Virchowstraße/Gottschallstraße wird eingerüstet. Sicher kein wertvolles Kleinod, jedoch für die Kreuzung sehr wichtig.




    (sorry, nur mit Funktelefon photographiert)

  • Zwei städtebaulich und architektonisch besonders wertvolle Schmankerl sind gegenwärtig in der Pipeline der Investoren. Die DGG-AG plant die Sanierung der Wohnhäuser Kurt-Eisner-Straße 19 und 21.


    Das von Carl Ferdinand Neumann um die vorletzte Jahrhundertwende gebaute Wohnhaus Kurt-Eisner-Straße 21, zu DDR-Zeiten offensichtlich sehr vereinfacht hergerichtet (Streetview-Ansicht), wird äußerlich wieder dem historischen Ursprungszustand angepasst, siehe Visualisierung:



    Visualisierung: DGG AG
    Weitere Infos: Exposé



    Nicht minder hochwertig wird das Nachbarhaus Kurt-Eisner-Straße saniert (Streetview-Ansicht / Exposé).


    Weitere aktuelle Sanierungsprojekte der DGG-AG sind die Friedrich-Ebert-Straße 86 (Streetview-Ansicht / Exposé), Könneritzstraße 106 in Schleußig und die Sattelhofstraße 8 in Leutzsch.

    Einmal editiert, zuletzt von Cowboy () aus folgendem Grund: Link zur Friedrich-Ebert-Straße 86 berichtigt.

  • wunderbare nachrichten. ziemlich teure angelegenheit für anleger. aber wenn ich die historische ansicht der fassade im expose (S.44) mit der o.g. visualisierung vergleiche, wird die fassade sehr vereinfacht wieder hergestellt. schade eigentlich.

  • ^ Stimmt, an den opulenten Fassadenreichtum reicht die Visualisierung nicht ganz heran, der historische Ursprungszustand (und somit, wenn man so will, die Würde und einstige Pracht, die das Gebäude früher ausstrahlte) wird allerdings wiederhergestellt. Dasselbe gilt für das Nachbargebäude, die Nr. 19. Es könnte keinen besseren Zeitpunkt für eine Revitalisierung solcher einst prächtigen Gebäude in Leipzig geben als jetzt. Der Denkmalwert erfreut sich bei Investoren im Moment höchster Beliebtheit. Hoffen wir, dass das noch eine Weile so anhält.


    Darüberhinaus ist es ebenso erfreulich, dass bei vielen bereits in den 1990er-Jahren billig sanierten Wohnhäusern (ihr wisst schon, die mit Kratzputz, Plastikfenstern, Teppichböden und Rauhfasertapeten im Treppenhaus) eine zweite Sanierungswelle einsetzt. Vor 10 Jahren, als der Leerstand mit über 20 Prozent seinen Höchststand erreichte, was wurde da groß lamentiert, dass sich angeblich nie wieder jemand finden würde, der bereit wäre, diese Häuser ein zweites Mal zu sanieren. Tu parles!