Rund um den Potsdamer Platz

  • Fahrradparkhaus unter dem Sony-Center

    Ich habe mir kürzlich mal in Ruhe das schicke unterirdische Fahrradparkhaus zwischen Sony-Center und Bahnhofspassarelle angeschaut. Merlin hatte hier schon zwei Bilder dazu gezeigt.


    Das Ganze sieht schon recht futuristisch aus, die Lage ist m. E. allerdings eher suboptimal, da man mit dem Rad nur etwas umständlich in den Bereich kommt und dazu auch immer Treppen steigen muss, auch wenn es fürs Rad moderne Schiebehilfen gibt. Dementspechend sieht es auch nicht gerade überfüllt aus.


    Hier der Eingang vom Sony-Center/Platz unter der Kuppel:


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    Blick die Treppe hinunter, wo einen der charakteristische Fliederton erwartet:


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    Rechts die Bürstenschiene zum Hinunterschieben des Rads - neben einer Bremswirkung werden einem hier gleich die Reifen und Felgen geputzt: ;)


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    Beim Hinaufschieben wird man durch ein schmales Transportband unterstützt:


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    Der Metallbuckel unten im Bild löst das "Förderband" beim Überfahren (oder Drauftreten) aus:


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    Unten angekommen erwartet uns zunächst der höchste Komfort- und Sichterheitsstandard, die verschließbaren Fahrradboxen. Diese erinnern an klassische Schließfächer in Bahnhöfen:


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    In der Mitte stehen auch ein paar einfache, etwas niedrige Fahradbügel:


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    Eine Box ohne Ladeanschluss kostet 4 € /Tag oder 20 € / Woche, mit Ladeanschluss 6 bzw. 30 €:


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    Das ist nicht der Waffenschrank von Al Capone, vielmehr handelt es sich um vertikale Fahrradaufhängungen:


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    Je weiter man Richtung Passarelle geht, desto einfacher und kostenlos nutzbarer werden die Abstellmöglichkeiten:


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    Zum Schluss wechselt die Farbe von Flieder zu Rot-orange und es gibt auch einfache Bügel:


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    Die Treppe zur Bahnhofspassarelle, auch hier gibt es wieder Bürstenschienen und Transportband als Schiebehilfe:


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  • Der Umbau im Center am Potsdamer Platz geht weiter.


    Gastronomie


    Das KERB Berlin wird im April 2025 seine Food Hall eröffnen:


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    © Das Center am Potsdamer Platz / KERB Food Ltd.


    Büros


    10.000 Quadratmeter Bürofläche entlang der Bellevuestraße wurden renoviert bzw. modernisiert.

    Eine neugestaltete Lobby soll als Treffpunkt der Mitarbeiter dienen.

    Wie zur Zeit üblich gibt es auch hier eine Treppe zum sitzen:

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    © Das Center am Potsdamer Platz / Oxford Properties


    als weiterer Aufenthaltsort ist eine Dachterrasse mit Blick

    auf die Philharmonie geplant:


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    © Das Center am Potsdamer Platz / Oxford Properties


    Neuer Mieter der Büroflächen ist u.a. das Unternehmen HYGH AG.

    Die Mitarbeiter sind in die Bellevuestr. 3 gezogen.

    Das Geschäftsfeld der Firma HYGH ist die digitale Außenwerbung.

    Das wird man bald im Center am Potsdamer Platz sehen.


    Deutschlands größtes 3D-Display


    HYGH wird im 2. Quartal 2025 das größte 3D-Display in Deutschland im

    Center am Potsdamer Platz fertigstellen, es wird 257 Quadratmeter groß:


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    © HYGH AG


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    © HYGH AG


    Quellen:

    https://www.das-center-am-potsdamer-platz.de/

    https://www.kerbfood.com/

    https://hygh.tech/3d-display-hygh/

    https://www.tagesspiegel.de/be…t-in-berlin-12788300.html

    2 Mal editiert, zuletzt von Merlin ()

  • Das Center am Potsdamer Platz

    Umbau Sony Center


    Die Neugestaltung des ehemaligen Sony Centers geht weiter.


    Bäume und zahlreiche mobile Pflanztröge sollen die Aufenthaltsqualität verbessern.

    So sieht einer der futuristischen Pflanzentröge aus:


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    Ebenfalls neu sind LED-Lampen entworfen von "jack be nimble".

    (die Lichtdesigner aus der Köpenicker Straße in Berlin sind auch für die Beleuchtung

    im Kunsthaus Tacheles und der zukünftigen Fassade des Elements zuständig)


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    Die Lampen sollen an große Stauden erinnern.

    Die Lichtfarbe ist synchronisiert mit den Wasserspielen und der Dachbeleuchtung:


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    Lobby D


    Neu ist auch die "Lobby D".

    Die Lobby D öffnet den Gebäudeteil D (Büros) in Richtung Tiergarten.

    Sie hat eine 21 Meter hohe und 60 Meter breite Glasfassade.

    So sieht sie im Rendering aus:


    Sony-Lobby-D-querformat-3-1-scaled.webp

    © Kinzo Architekten GmbH


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    © Kinzo Architekten GmbH


    Im Vergleich Bilder von heut Nacht:


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    KERB


    Das Gastrounternehmen Kerb hat am 27. März in einer Pressemitteilung verkündet,

    dass Ihre Food Hall in Berlin im Mai eröffnet.


    Von 12- 23 Uhr gibt es zwölf unabhängige Food-Konzepte auf 2 Etagen mit 2.200 Quadratmetern.

    Zum Beispiel "Pick & Cheese" aus London, welches Käse am Fließband serviert.


    Die Food Hall ist im ehemaligen Cinestar IMAX.


    So sieht es heute aus:


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    Wenn nichts anderes angegeben,

    alle Bilder von mir © Merlin


    Quellen:

    https://www.bz-berlin.de/ich-b…food-hall-potsdamer-platz

    https://kinzo-berlin.de/projekte/center-potsdamer-platz/

    JBN | Kategorien Installation Archive | jack be nimble

  • Mit dem Kerb und dem Manifesto im Playce neben dem großen Food Court in der MOB scheint mir das Konzept Fresshalle im Umfeld Potsdamer Platz ein bisschen übergewichtet, zumindest solange ansonsten kein wirklicher Anker erkennbar ist.

  • Der Platz im Sony Center wirkt trostlos und steril, insb. wenn die Wasserfontänen nicht laufen.

    Wir waren da. Er hat keine Aufenthaltsqualität.


    Aufgrund des Mikroklimas umgeben von Gebäuden und unter einem Dach wäre es beispielsweise schön, ein Anziehungsort und thematisch interessant gewesen, ggf. in Hochbeeten einen japanischen Garten anzupflanzen.

  • Ob der Aufethaltsqualität würd ich schon noch abwarten. Mit dem Lichtspiel im Himmelszelt könnte das ganz reizvoll werden.

    Was mir bitter aufstößt, sind die plumpen Anbauten am Kerb. Diese fetten Rahmen sind schrecklich. Das hat nichts zu tun mit Helmut Jahns Filigranität.

  • Um den sterilen Platz im Sony Center zu retten, könnte ich mir nur noch eine Art Eco-Futurismus vorstellen, bei dem die gesamte Fläche wie in einem Gewächshaus dicht bepflanzt wird. Tolle Vorbilder haben wir bereits mit dem Changi Airport und dem Marina One, beide in Singapur. Ich fände diese Idee sogar richtig klasse, da der Ort ein Alleinstellungsmerkmal erhalten würde, welches auch dem bereits kritisierten Konsum-Überangebot etwas entgegensetzen würde.