Wenn ich mir das Grundstück am Kaiserlei ansehe, komme ich immer mehr zur Überzeugung, das es der ideale Platz dafür ist. Die S-Bahn Station Kaiserlei ist nur 300m weiter weg, vielleicht kommt ja sogar noch eine Station zwischen Kaiserlei und Mühlberg.
Die Autobahn ist auch nur 400m weit weg, das heisst An- und Abfahrt kann recht einfach geregelt werden, zumal die Strahlenbergerstraße schon 4-spurig ist.
Das Gelände ist nach allen Seiten sehr offen, auch von der Autobahn gut sehen und so kann ein Namenssponser der Halle sich gut in Szene setzen. Das scheint ja auch wichtig zu sein, um eine entsprechende Summe einsammeln zu können.
In wieweit eine Eishockeytrainingshalle notwendig ist, kann ich im Moment nicht sehen. Eishockey ist ja noch viertklassig und da sollte die Eissporthalle doch ausreichen. Sollte Eishockey mittelfristig wieder zweite Liga oder sogar DEL spielen, dann kann man doch so einen Trainingshalle nachträglich dazu bauen, sie scheint ja nicht integraler Bestandteil der Halle zu sein.
Würde denn durch den Bau der Halle die bestehende Eissporthalle am Ratsweg obsolet werden? Wenn nicht, muss doch auch dort investiert werden, wegen Brandschutz, wenn ich mich recht entsinne.
Das die Halle in Offenbacher Gemarkung steht, stört mich persönlich überhaupt nicht, gerade wenn es ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Städte wird. Andererseits kann das auch zu einem Kompetenzgerangel führen. Wer ist für was verantwortlich, Sportamt Frankfurt oder Stadt Offenbach. Wer ist Weisungsbefugt gegenüber einem privaten Betreiber.
Wollen wir hoffen, das der Konjunkturaufschwung die Investoren ihr Geldbörse aufmachen lässt.