Museumsinsel und Erweiterungsbauten (James-Simon-Galerie)

  • Auch in der New York Times hat man den Aufbau des Neuen Museums mit einem Artikel gewürdigt. (falls link nicht geht: http://www.nytimes.com und nach For Berlin Museum, a Modern Makeover That Doesn’t Deny the Wounds of War suchen). An Bord ist auch eine gute Bildergalerie.


    Am besten man liest den Artikel selber, aber bevor mich jetzt der braun-rote Bannstrahl trifft sage ich, dass der Autor alle Positionen wiedergibt, aber selber doch den 3/4 Aufbau bevorzugt. Es ist der selbe Autor, der das Sadtschloss nicht mag.

  • #567


    Schau mal, was ich auf http://www.skyscrapercity.com in einer Galerie über Padua bei einem klassizistischen Haus entdeckt habe:


    http://i27.tinypic.com/j5crnp.jpg


    Das bedeutet wohl, dass es sich nicht um ägyptische Skulpturen handelt. Außerdem sind die Figuren des neuen Museums wohl nur Kopien...



    (Die Moderation möge mir bitte den zitierten Beitrag erlauben, weil man so die Bilder besser vergleichen kann)


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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddateien wurde in Links geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Zum einen fehlt die Quellenangabe mit Verweis auf Nutzungserlaubnis der Bilder. Zum anderen kann man auch trotz Popup die Bilder sicherlich gut miteinander vergleichen weswegen das Bildzitat unnötig ist. Vielen Dank.

  • Neues von der Insel:


    Vor dem Neuen Museum entsteht die Baugrube für die James Simon Galerie.


    Beim gegenüberliegende Bauwerk werden die Lücken verfugt, leider nur mit guten Wünschen.


    Das Pergamon ist fast völlig eingerüstet, der Fortschritt scheint aber gering.



    Entgegen aller Gerüchte steht der Dom noch.




    (eigene Bilder)

  • Die Vorgangsweise in Berlin ist und bleibt mir immer wieder ein Rätsel.:confused: Da werden Gebäude lange, lange Zeit eingerüstet (Wie viele Jahre ist das Kronprinzenpalais eigentlich schon eingerüstet?) und wenn dann endlich mal die Hüllen fallen, ist nur ein Teil der Fassade saniert und der Flickenteppischlook sieht schlimmer denn je aus (wie bei Staatsbibliothek, Neuer Marstall und nun das Pergamonmuseum). Wenn in London und Paris Fassaden saniert werden, dann kommen beim lüften der Planen strahlend weiße Schönheiten zum Vorschein, als wären diese Gebäude gerade erst erichtet worden. Fehlt in Berlin mittendrin immer das Geld oder wird da anderweitig falsch kalkuliert?
    Bin ja mal zu gespannt wie die Alte Bibliothek am Bebelplatz aussieht, wenn die Planen mal fallen, wenn sie denn überhaupt mal wieder fallen.


    Ansonsten vielen lieben Dank für deine Bildupdates, Paderwan! :)

  • Wenn man genau hinguckt, dann entdeckt man etwas merkwürdiges beim Pergamonmuseum. Die großen dunklen Flächen entstehen durch ein schwarzes Maschengewebe, welches vor die Fassade gespannt wurde, insbesondere über den Fenstern und rechts im Bild. Den Sinn kann ich auch nicht nachvollziehen, vielleicht kann man Teile herunterfahren und sie dienen zum verdunkeln der Räume oder sind Teil der Sanierung?

  • Oh ja, jetzt wo du es sagst! Hat man da also doch die ganze Fassade gereinigt?
    Kannst du vielleicht etwas dazu sagen, ob man größere Einschusslöcher geflickt hat? Da fehlten nämlich teils richtig dicke Brocken in der Fassade (besonders an den Portiken der Seitenflügel). Die sollten zumindest mal mit einer Sanierung verschwinden.

  • Auf dem Areal der zukünftigen Museumshöfe tut sich etwas. Die Parkplätze sind verschwunden, der Boden aufgerissen.
    Ein Bauschild oder ähnliches habe ich aber leider nicht vorgefunden.



  • Leider wird das ganze wieder eine Ausgeburt an Langeweile.
    Wie die Visualisierungen zeigen lässt sich die Monotonität kaum übertreffen:
    #1 #2 #3.


    Was befindet sich eigtl. in dem großen Altbau an der Spree? Das habe ich mich schon oft gefragt. Leider macht ihn seine rote Pyramide auf dem Eckturm ein klein wenig lächerlich - wäre sie nicht, würde das ganze einen sehr schönen Eindruck machen!

  • Danke brako für die Bilder. Es scheint fast wirklich so, als würde man das Baufeld für den 1. Abschnitt vorbereiten. Bekanntlich soll der ja bis 2011 fertig sein. Schenkt man der Hoffnung von Gisela Holan im damaligen Mopo-Artikel Glauben, dann könnte noch Ende 2009 Baubeginn sein.
    Bis dahin sind jedoch noch einige Vorarbeiten zu leisten. Dazu gehört m.W. ja auch der Abriss der Nachkriegsbauten entlang der Straße "Am Kupfergraben". Konntest du beobachten, ob sich da schon etwas tut?


    @Andi
    Guckst du hier (alternativ). Es handelt sich um die ehemalige Friedrich-Engels-Kaserne.

  • Die Gebäude der Friedrich-Engels-Kaserne sind doch nach meines Wissens Bestandteile des Pergamon-Palais! Wiso will man die denn abreissen?

  • Wie kommst du denn darauf? Das Pergamon-Palais soll auf der anderen Seite der Bahntrasse entstehen und hängt mit der Kaserne nicht zusammen.


    Dem Lageplan auf der BBR-Seite zufolge wird wohl zunächst der Gebäudeteil zwischen Haus 1 (hautfarben) und Kaserne (rot) abgerissen. M.E. ist es eher unwahrscheinlich, dass man zuerst den Neubau errichtet und dann die Nachkriegsbauten abreisst (zumindest das besagte Zwischengebäude); zumal man ja wenn möglich eine Beschädigung des Neubaus durch Abbrucharbeiten vermeiden will.

  • Oh da habe ich mich wohl vertan. Sorry! Aber wiso möchte man den solch einen schönen architektonischen Altbau beseitigen um dann einen "Neubauklotz" wie man ihn schon auf den Bildern sehen konnte zu erichten?

  • Naja, architektonisch wird das ja leider wieder nichts... Wenn man sich da die Alternativentwürfe auf der Seite des BBR anschaut, war das Besseres dabei!- Gerade auch die Blickachsen zur Kuppel des Bode-Museums haben andere Architekten besser gelöst.
    Bei rumsuchen auf der Internetseite ist mir auch was Interessantes aufgefallen: Der, in meinen Augen sehr schöne, architektonisch stimmige Pei-Anbau ans DHM hat nur 53Mio gekostet, während uns die zweifelhafte Simon-Galerie 20Mio mehr kosten wird!! Hätte man hier nicht Pei nochmal zu Rate ziehen können?!

  • Skylinefreak
    Du irrst auch hier wieder. Das Kasernengebäude an sich im Stil der Neorenaissance bleibt ja erhalten bzw. wurde bereits saniert. Abgerissen werden dagegen die Gebäudeteile (auf dem Lageplan u.a. Haus 1 + Haus 2b) am Kupfergraben (ggü. Bodemuseum). Sooo besonders erhaltenswert find ich die nun nicht. Und für die Institutionen die man hier ansiedeln möchte, sind diese Gebäude eben viel zu klein.

  • Gabs für das Gebiet nicht mal einen ganz anderen Plan? Also jedenfalls was die Gebäude 1 und 2b angeht? Ich erinner mich daran, dass um das Haus 4 ein quadratischer Platz entstehen sollte...

  • Was denn für ein anderer Plan? Das städtebauliche Konzept (Auer + Weber) mit dem quadratischen Stadtplatz besteht seit Ende 2005 und den Wettbewerbssieger für den 1. Bauabschnitt (Harris + Kurrle) kennen wir seit März 2007.


    Einfach mal lesen was in diesem Thread steht.

  • Richtig, der Auer und Weber Bau ist dabei nur ein Gebäude, das diese Gegend prägen wird. Noch zu entscheiden ist, wie die restliche Umgebung gestaltet wird.

  • Noch mal:


    Der 1. städtebauliche Ideenwettbewerb von 2005 definiert die räumliche Aufteilung des Areals Museumshöfe sowie die Kubatur des geplanten Galerie-Gebäudes auf dem südlichen Bauabschnitt. Damaliger Sieger: Auer+Weber.


    Es folgte in 2007 der Realisierungswettbewerb für das Kompetenzzentrum der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz. Damaliger Sieger: Harris + Kurrle.


    Bisher gab es keine Gestaltungs-/Realisierungswettbewerbe für das geplante Galerie-Gebäude auf dem südlichen Teil des Areals (der Auer+Weber-Entwurf aus dem 2005-Wettbewerb ist nur eine Raumstudie für selbigen) sowie für die Platzgestaltung an sich (Pflasterung, Begrünung,...). D.h. letztlich, dass bis dieses Galerie-Gebäude überhaupt irgendwann einmal steht noch einige Jahre ins Land ziehen werden.