Quartier Central (ehemals Güterbahnhof Derendorf)

  • Bei den beiden weiteren Wohnhochhäusern gibt es mindestens einen Baubeginn: Dort sind Baumaschinen aufgefahren und es haben großflächige Erdarbeiten begonnen. Auf mich wirkt es eher wie der Baubeginn von Pandion LeGrand, da nah an der Zoobrücke.

  • Okzitan

    Wie im Bautagebuch berichtet wurde, am Südende der Toulouser Allee ruhen die Arbeiten sein einigen Wochen - seitdem die Baugrube ausgehoben wurde. Das Deal Magazin berichtete heute, dass der Investor einen Generalunternehmer für weitere Arbeiten verpflichtete - mit dem Rohbau soll es "Ende September / Anfang Oktober" weiter gehen (eher Oktober, Ende September sah ich nix). Für Anfang November ist die festliche Grundsteinlegung geplant. Im vierten Quartal 2015 soll alles fertig sein.

  • le flair blanc

    Ich glaube, was wir im Bautagebuch als 4. BA von LeFlair bezeichnen, wird im Deal Magazin als zweiter Teil des 3. BA begriffen - die 77 ETWs auf dem Feld 8c sollen bis Ende 2015 fertig sein. Insgesamt soll es auf den Feldern 8a,b,c 156 WE geben, von den 109 (ca. 70%) bereits verkauft wurden. Die 115 WE auf den Feldern 8d/e werden bereits in den nächsten Tagen zum Verkauf angeboten.


    Von den 7 Gewerbelokalen in der Quartiersmitte (u.a. im EG des Hochhauses) seien der Meldung nach 5 vermietet.

  • Verein Deutscher Zementwerke

    Die WAZ berichtete gestern über den geplanten Neubau des Vereins Deutscher Zementwerke auf einem 5600 Qm großen Grundstück an der Toulouser Allee, der bis 2017 entstehen soll. Der Artikel bietet eine Visualisierung - etwas besonderes sehe ich da nicht gerade. Wie viel auch manchmal für Architekturwettbewerbe geschwärmt wird, dieser vom Berliner Büro Barkow Leibinger gewonnene Realisierungswettbewerb brachte keinen Leuchtturm heraus.

  • @VDZ-Neubau

    Das sieht ja aus als ob man die Fassade vom aktuellen Gebäude an der Tannenstraße abbauen und hier weiterverwenden will :nono:

  • Das sieht ja aus als ob man die Fassade vom aktuellen Gebäude an der Tannenstraße abbauen und hier weiterverwenden will :nono:


    Gar nicht so falsch gedacht.


    Das bisherige Bürohaus des Deutschen Zementverbandes an der Tannenstraße, von Ernst Neufert in den 50er Jahren erbaut, ist ein interessanter Bau seiner Zeit.
    Das Thema Beton und die Möglichkeiten des Materials wurden hier deutlich visualisiert. Das Gebäude selber diente eben auch der Vermarktung des Betons.


    Der Entwurf von Barkow Leibinger arbeitet, soweit aus der Visualisierung zu erkennen ist, ebenso mit der Thematik Beton –
    spielerisch wird die wohl aus Sichtbeton bestehende Fassade geformt; ich erkenne hier in Ansätzen einen Faltenwurf-Motiv.


    Insgesamt ein gelungener Entwurf auf dem sehr beschränkten Grundstück!

  • OKZITAN

    Das Deal Magazin berichtete heute über die gestrige feierliche Grundsteinlegung des Projekts OKZITAN mit dem B&B-Hotel und Büros. An neuen Infos erfuhr ich, dass der Entwurf von Rübsamen + Partner ist. Es ist auch vom hoch über dem Straßenniveau liegenden Vorplatz die Rede, die hohe Mauer auf der Visualisierung wird also nur von der Straße aus gesehen hoch sein - eine Terrasse halt. Dass diese aber einen besonderen Blick auf das neue Stadtquartier ermöglichen sollte, ist bei wenigen Metern Vorsprung mächtig übertrieben. Dafür hätte man eine Dachterrasse bauen müssen - was übrigens keine schlechte Idee wäre. Auf der Visualisierung scheint mir, dass es auf dem Verbindungsstück in der Mitte eine kleine Terrasse mit Schirmen gibt. Im Quartier mit Hochhäusern wird selbst diese keinen wesentlich landläufigeren Blick bieten - sollte anstelle von LesHalles ein Hotelhochhaus errichtet werden, könnte vielleicht dieses eine Dachterrasse haben?


    Das Richtfest soll im Frühjahr 2015 folgen.


    BTW Hotelhochhaus - als Inspiration - in Wien wurde kürzlich ein Motel One im 60 Meter hohem Hochhaus eröffnet. Dies erwähne ich als Beleg, dass es selbst im Low-Budget-Segment geht, also ein Hotelhochhaus anstelle von LesHalles müsste realistisch sein.

  • Ciel et Terre zu über 50% vermarktet

    Während die Ciel-et-Terre-Baustelle gerade eben das Straßenniveau erreicht, meldete das Deal Magazin am 21.11, 83 der 156 Wohnungen seien bereits verkauft. Auf 5.800 Qm Grundstück entstehen 26.870 Qm BGF. Die Fertigstellung sei für August 2016 geplant (dieses Datum nennt auch Immobilienscout, wie an anderer Stelle berichtet).


    Kein Wunder, dass inzwischen mit dem Bau des dritten Hochhauses begonnen wurde. Sind die Zahlen gut genug, um weitere Wohnhochhaus-Projekte in der Stadt zu planen?

  • Sind die Zahlen gut genug, um weitere Wohnhochhaus-Projekte in der Stadt zu planen?


    Wirklich beurteilen kann man das erst, wenn da wirklich mal Menschen drin wohnen. Die Quote für Ciel et Terre wurde weitgehend über einen einzelnen Investor erreicht: http://www.haufe.de/immobilien…-et-terre_254_211560.html und gebaut wird halt, wenn die Bank, die den Bau vorfinanziert, eine ausreichende Vermarktungquote vorfindet. (Diese Tricks wenden auch andere an - das DreiEins hat nach langer Verzögerung des Baustarts ja dann auch einen der 2 Bauträger als Hauptmieter präsentiert...)


    Noch fehlt der Nachweis, dass die Hochhaus-Wohnungen (relativ hochpreisig, z.T. ungeschützt an einer Einfallstraße und Bahnlinien gelegen, Eingang im "Hinterhof" von Hotels/Bürokomplexen) auch ausreichend viele Mieter anziehen. Eigennutzer ziehen diese Gebäude eher nicht an (ich kenne einige Eigentümer in den Interboden-Komplexen und auch dem Eck-Komplex bem Olio, aber niemanden, den es ins Pandion D'or gezogen hat).


    Generell sollte es die Optimisten stutzig machen, daß das Hochhaus Pandion D'or nicht fertig werden will - ursprünglich war die Fertigstellung fürs 3. Quartal 2014 angekündigt, derzeit wird März 2015 genannt. Bauaktivität ist dabei nicht (oder nur geringem Maße) erkennbar. Die (fertig aussehenden) Nebengebäude scheinen auch nur eine sehr(!) überschaubare Anzahl an Bewohnern vorzuweisen. Zumindest einige Wohnungen scheinen aber bewohnt zu sein, so weit man das von der Straße aus beurteilen kann.


    Sucht man bei Immobilienscout24 nach Eigentum oder Mietwohnungen in Pempelfort, erhält man denn auch so einige Angebote zum Pandion D'or. Nachdenklich sollte es hier dann machen, dass diese Angebote auf der Karte u.a. auch schön über das Gebiet le flair verteilt sind (also von den Vermarktern mit der Marc-Chagall-Straße die falsche Adresse eingegeben wurde)...


    Mein Bauchgefühl ist, dass die Vermarktung von Pandion D'or nicht so toll läuft, sonst würde man solche Tricks (die faktisch kein Versehen sein können) nicht anwenden. Auch drohen einem Bauträger Kosten, wenn er die dem Eigentümer zugesagten Einzugstermine nicht einhält. Mit dem halben Jahr Verzögerung ist Pandion D'or sehr wahrscheinlich schon über der ursprünglichen Kulanzzeit - das macht man in nur, wenn entweder die Bauabwicklung wirklich schlecht läuft (dann sollten da aber mehr Bauarbeiter zu sehen sein) oder man niemandem etwas erstatten muss. Und für die Vermarktung eines Neubaus ist es von Vorteil, wenn er noch nicht fertiggestellt ist...

  • ^ Dass D'Or merkwürdig lange verputzt wird, habe ich mich bereits im Bautagebuch gewundert.


    z.T. ungeschützt an einer Einfallstraße und Bahnlinien gelegen, Eingang im "Hinterhof" von Hotels/Bürokomplexen


    Auf dem schmalen Bürgersteig entlang dieser Straße zum Eingang zu laufen, ist auch kein Vergnügen. Man müsste nicht auf viel Wohnfläche verzichten, hätte jedes Hochhaus einen weiteren Eingang vom Westen, vom Park. Dieser könnte dann von einem Gehweg am Ostrand des Parks (der Wiese) erschlossen werden - Hundebesitzer u.a. haben dort ohnehin einen Pfad eingetrampelt.


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    Ich verlinke hier eine Auskunft zum Bauverzögerung-Thema, da ich bei der Frage auch d'Or im Hinterkopf hatte:


    Es gibt bei der Finanzierung durch Banken eine Vorvertriebsquote, die erreicht werden muss, bevor mit dem Bau begonnen werden kann.


    Bei d'Or begann das Zögern erst als der Rohbau bereits stand und nur noch die Verputzung sowie der Innenausbau blieben - also lange nach dem Baubeginn. In diesem Fall verstehe ich erst recht nicht, was der Bauherr davon hat?

    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr ()

  • ^ Auf dem schmalen Bürgersteig entlang dieser Straße zum Eingang zu laufen, ist auch kein Vergnügen. Man müsste nicht auf viel Wohnfläche verzichten, hätte jedes Hochhaus einen weiteren Eingang vom Westen, vom Park. Dieser könnte dann von einem Gehweg am Ostrand des Parks (der Wiese) erschlossen werden - Hundebesitzer u.a. haben dort ohnehin einen Pfad eingetrampelt.


    In einigen ursprünglichen Visualisierungen gab es den Gehweg am Ostrand des Parks, der auch eine schöne Achse mit dem Gehweg am Westrand des Maurice-Ravel-Parks gebildet hätte (siehe z.B. diesen meiner Ansicht nach gelungenen Entwurf hier: http://luetzow7.de/index.cfm?i…&pk=675&fk=1547&se=6&s2=4).


    Der Gehweg hätte nach dieser Visualisierung auch Gastronomie geboten. Leider hat man diese Pläne nicht weiter verfolgt - der Park hätte mehr Aufenthaltsqualität gehabt. Statt dessen hat man mit der Schließung des Les Halles dem Park eher noch ein wenig Attraktivität genommen und ihn eher zur Durchgangsachse degradiert. Verdient hat das der Park bei dieser eigentlich schönen Lage inmitten moderner Architektur nicht!

  • # 631: Die Vermutungen sind mir überwiegend viel zu weit hergeholt: Es kann unzählige technische oder organisatorische Gründe dafür geben, dass sich die Fertigstellung des Pandion d'Or verzögert. Dass man die Fertigstellung herauszögert, um die Vermarktung zu beschleunigen (?!), erscheint mir nicht eben plausibel. Der Verfasser dieser Zeilen etwa gibt eher Geld für eine Wohnung aus, die es gibt, als für eine solche, die es nicht gibt.


    Wenn sowohl Ara Ubiorum als auch Pandion neue Hochhausprojekte realisieren und bei Ciel et Terre direkt ein Großinvestor einen Großteil der Wohnungen erwirbt, dann deutet das nicht darauf hin, dass die Lage nicht funktioniert. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, kennt das Geschäft (und die Banken dahinter ebenso). Es ist sicher richtig, dass sich hier Großinvestoren strategisch mit Düsseldorfer Wohnungen eindecken, um sie dann weiterzuvermarkten, nur: das ist gut so. Düsseldorf braucht solche Investoren. Und die Investoren brauchen Projekte....


    Der Park wird nach meiner Beobachtung übrigens ganz gut angenommen von Sportlern, Radfahrern, Hundehaltern usw. Die Toulouser Allee wird zunehmend vom Durchgangsverkehr befahren - viele Navis kennen mittlerweile die Straße.


    Insgesamt sehe ich wenig Grund zur Panik. Das QC entwickelt sich rasend schnell.

  • LeFlair

    Was ich in Baustellenberichten als LeFlair IV bezeichne (mittlerweile wird dort an Staffelgeschossen gebaut), ist in dieser gestrigen Meldung im Deal Magazin der zweite von drei Teilen des dritten Bauabschnitts mit insgesamt 271 WE. 40% davon gehören zum nächsten Teil, der ab dem dritten Quartal 2015 gebaut werden soll. Die Fassaden werden unter dem Stichwort Klassische Moderne – Moderne Klassik von sieben verschiedenen Architekturbüros entworfen.


    Weiter nördlich soll es noch einen vierten BA mit 155 WE in 3-6-geschossigen Häusern geben - wenn es erfolgreich ist, hätte die Geschossigkeit (auf vielleicht max. 7-8) und die WE-Anzahl etwas erhöht werden können.

  • 25hours

    Auf der Internetseite des AGHZ gibt es einen Artikel zu neuen 25hours-Hotel in Düsseldorf mit Visualisierungen des Eingangsbereichs und der Dachterrasse.


    Auf der Dachterrasse ist eine Bar und ein Restaurant geplant. Das Objekt mit 18 Stockwerke wird wohl von einem Investor errichtet werden, da 25hours nur Mieter sein wird.

  • ^ Damit bestätigt sich meine Vermutung, dass das 5. Hochhaus im QC mit diesem Entwurf passé ist.


    Interessant ist übrigens, dass man auf dem zweiten Bild (Schrägluftperspektive) den bisher noch nicht veröffentlichten Entwurf für das 25 hours Hotel sieht.

  • ^^ Auf der zweiten Visualisierung hebt sich die nordöstliche Ecke etwas ab, scheint minimal höher zu sein. Hätte sie noch 1-2 Staffelgeschosse bekommen, wären aus 30 Metern 35-40 - eine kleine Dominante ähnlicher Höhe wie das Hochhaus in LeFlair. Der Gesamtwirkung würde es gut tun, da der Entwurf eher langweilig wirkt - LeCube plus ein paar Fensterversetzungen, von den wir bereits einige Millionen gesehen haben. (Zum Vergleich und möglicherweise Nachahmung - richtig interessantes Büroensemble in der Londoner City.)