aurelis hat neuerdings ein kleines Promotionvideo zum Quartier Central im Netz, bei dem neben einer (wohl eher noch stark fiktiven) Bürobebauung auch das "Le Flair" visualisiert ist:
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Quartier Central (ehemals Güterbahnhof Derendorf)
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Mehr Wohnungen, weniger Büros
Es gibt laut RP Überlegungen, im Quartier Central mehr Wohnungen und weniger Büros zu bauen:
http://lokale-wirtschaft.rp-on…-weniger-Bueros-106094749Die Vergrößerung des Wohnraums zielt wohl auf Gebiet "MK2" des Bebauungsplans. Von den im Artikel ewähnten 160000qm Büroflächen würden dann wohl bis zu 30000qm in Wohnflächen gewandelt (zumindest sind die 30000qm in der Begründung des Bebauungsplans als Maximalgröße für Wohnraum in MK2 festgelegt) .
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Von den Gewerbe- und Bürobaugrundstücken entlang der neuen Entlastungsstraße ist ja auch allem Anschein nach noch nichts verkauft.
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Heute scheint großer Quartier Central Info-Tag zu sein.
Es gibt was "offizielles": http://www.duesseldorf.de/top/…erschliessung/index.shtml, wobei in der Gebietsübersicht verwirrenderweise mal komplett andere Bezeichnungen und Aufteilungen für die Baugebiete dargestellt sind als im Bebauungsplan...
Die WZ hat einen informativen Beitrag: http://www.wz-newsline.de/?redid=917383.
Interessant (weil auch mal Streitpunkte erwähnt werden) wäre aber auch noch der Beitrag hier: http://www.derwesten.de/staedt…n-Top-Lage-id3579009.html.
Übrigens: In jedem der 3 Beiträge bekommt man unterschiedliche Informationen, wie viel Bäume, Sträucher und Blumen in welchem Gebiet entstehen werden - scheint eine Textaufgabe zu sein...
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Ich hoffe allerdings sehr, dass entlang der Toulouser Allee die Hochhäuser wie in den Renderings zu sehen sind, gebaut werden. Hier bestünde eventuell auch die Möglichkeit Wohnen in Hochhäusern unter zu bringen...
In dem WZ Artikel ist die Rede von einem ähnlichen Projekt in Flingern? Das einzige Projekt, das ich kenne und dem Quartier Central ähnelt, dürfte die Bebauung in Oberkassel sein.... Wer weiß mehr?
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Schmitz baut doch in der Lindenstraße ("Unter den Linden") und/bzw. am ehemaligen Bunker in Flingern.
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Dus-Int: Ich glaube es geht um dieses Areal. Die WZ spricht ja auch von Metro-Nähe.
Die zwei Häuschen von Schmitz sind ja wohl kaum mit dem Quartier Central vergleichbar.
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LOL, dachte nicht in der Kategorie Größenordnung, sondern Pseudo-Klassizismus ...
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Im südlichen Teil des Quartiers - direkt an der zukünftigen Toulooser Allee - sind nun auch mal 2 Baufelder verkauft worden, siehe hier:
http://www.propercity-duesseld…rfer-baufelder-28976.html
bzw.
http://duesseldorf.business-on…rundstuecke-_id20069.htmlDamit steigen wohl die Chancen, dass die bisher gebauten Häuser doch noch in absehbarer Zeit die gewünschte Abschottung von der Straße/Bahn bekommen. In dem Bereich der genannten Baufelder wird auch schon seit einiger Zeit fleißig gebuddelt - aber derzeit ist weder bei Aurelis noch bei dem Käufer Pandion AG irgend etwas näheres zu der geplanten Bebauung zu finden.
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Besonders hervorzuheben ist folgendes Zitat vom Vorstand der Pandion AG:
"[...]Wohnhochhäuser mit einmaligen Blickbeziehungen auf die Innenstadt von Düsseldorf zu entwickeln."Es scheint, als hätte der Schritt, weg von ausnahmsloser Gewerbebebauung auf den benannten Baufeldern Früchte getragen!
Ich denke, Pandion hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie gute und hochwertige Projekte verwirklichen können, ich bin sehr gespannt!
Endlich geht es los mit Wohnhochhäusern, jetzt muss nur noch der Fishmantower im kommenden Jahr verwirklicht werden! -
Aber wieder nur Wohnungen für die Elite ...
Das Wohnen wird zum künftigen Berty-Albrecht-Park orientiert sein. Das Investment pro Baufeld (knapp 6000 m²) liegt bei 57 Millionen Euro.
Baubeginn soll Ende 2011 sein. Über Preise wurde noch nicht gesprochen, aber werden wohl, ähnlich wie im Kölner Rheinauhafen, jenseits der 4000 Euro/m² liegen.
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Was man immer auch beachten muss, wenn man darüber mäkelt, dass Wohnraum für "die Elite" (wer immer das sei) geschaffen wird, ist:
Im selben Maße, wie diese Menschen ihre neuen, schicken und sicherlich für Hartz 4-Empfänger kaum realisierbaren Objekte beziehen, geben sie natürlich auch Wohnraumkapazität frei, die dann "nach unten" weitergereicht wird.
Insofern ist es für ALLE Düsseldorfer Mieter von Vorteil, wenn die Qualität des Wohnungsbestandes INSGESAMT steigt. Baut man explizit für die Unterschicht, entsteht sowas wie Garath: Niemand will drin wohnen.
Außerdem können die Filetstücke einer Stadt nicht für weniger betuchte Bürger freigehalten werden, das würde schlicht dem marktwirtschaftlichen Prinzip widersprechen. Wofür soll ich noch mehr verdienen als der andere, wenn die Stadt mir nicht ermöglicht, für dieses Geld auch ansprechend zu wohnen?
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^ Es gibt doch noch etwas zwischen HartzIV und Elite. Ich kann das Projekt jetzt inhaltlich nicht beurteilen, aber Reichenghettos leiden oft unter ähnlichen Urbbanitäts- und Lebhaftigkeitsmängelnd wie rein mit Sozialwohnungen gebaute Gebiete. Eine gewisse Durchmischung hat noch keinem Quartier geschadet.
Abgesehen davon fallen wir noch zwei, drei andere Dinge ein, die ich mit einem Mehrverdienst anstellen kann...