Ist doch bei fast jedem Projekt in dieser Stadt so....

Pinakotheken und Kunstareal
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Pressemeldung zur Sanierung der Glyptothek
Zitat von Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und VerkehrBauministerin Schreyer: "Neuer Glanz für die Antike am Königsplatz" - Sanierung des Portikus abgeschlossen
Ziemlich genau 200 Jahre nach ihrer Erbauung strahlt die Glyptothek am Münchner Königsplatz wieder wie neu. Nach dem Abbau des Gerüsts am Portikus ist wieder ein unverstellter Blick auf die sanierte Fassade des Eingangsbereichs möglich. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer: „Nach der Sanierung strahlt der südliche Portikus wieder wie ein antiker griechischer Tempel. Die Staatsbauverwaltung setzt mit dem raschen Fortschritt ein Zeichen für Kunst und Kultur, das Mut macht – gerade in Zeiten von Corona.“
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Die Fassaden, die in der Nachkriegszeit nur notdürftig repariert worden waren, werden gemäß den Originalplänen saniert, um die klassizistische Architektur wieder zur Geltung zu bringen. Die Treppe zum Haupteingang an der Südseite wurde zurückgebaut und nach griechischem Vorbild schmaler wiederhergestellt. Außerdem bekommt die Glyptothek einen barrierefreien Zugang über den historischen „Königseingang“ an der Nordseite. Innen werden die Sanitäranlagen, die Garderoben, die Haustechnik und die Beleuchtung erneuert. Das Museum soll bereits im Frühjahr 2021 wiedereröffnen, die Arbeiten an den restlichen Fassaden und den Freianlagen noch bis Sommer 2021 weitergehen.
Aktueller Stand:
Bildquelle: StMB
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Ich habe dieses wunderschöne Gebäude das letzte mal vor einigen Jahren gesehen. Es freut mich, dass großer Wert auf der Instandhaltung gelegt wird. Einfach wunderbar
Weißt du zufälligerweise wann die Sanierung voraussichtlich zu Ende sein werden?
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Wiedereröffnung ist im Frühjahr 2021, bis zum Sommer sollen dann alle Restarbeiten abgeschlossen sein.
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Karolinenplatz 3: Amerikahaus
Vor knapp einem Jahr wurde das Amerikahaus nach 4,5 jähriger Sanierung wiedereröffnet. Träger ist die 2014 gegründete "Stiftung Bayerisches Amerikahaus", deren alleiniger Gesellschafter der Freistaat ist. Neben Konzerten, Theateraufführungen, Kunstaustellungen (aktuell läuft eine zum Thema 60 Jahre Marvel Comics) und Vortragsreihen (alles im Sinne des "interkulturellen Austauschs" mit den USA
), haben auch Mitarbeiter der Sicherheitskonferenz Büroräumlichkeiten erhalten.
Erbaut wurde es zwischen 1955 und 1957 von den Architekten Karl Fischer und Franz Simm. Die nun 27 Millionen Euro teure Sanierung umfasste hauptsächlich die vollständige Erneuerung der Haustechnik und des Veranstaltungssaals.
Mehr zur Geschichte und den Aufgaben des Amerikahauses: https://www.amerikahaus.de/ueber-uns/geschichte/
Ein paar Ansichten vom 03.06.2021:
Nur von Weitem sichtbar ist die kupferne Rotunde mit Glasdach (hier von Innen zu sehen)
Mit auf dem Grundstück steht das erhaltene Gartenhaus, des 1810 von Karl von Fischer errichteten und im Krieg zerstörten Palais Asbeck (später Lotzbeck Galerie), dahinter das NS-Dokumentationszentrum:
Quasi gegenüber, Karolinenplatz 5a, ein neben seinem großen Nachbarn Nr. 5, unscheinbares und halb hinter Bäumen verstecktes Palais Freyberg (1902, Wiederaufbau 1949).
Eigene Aufnahmen
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Ich bin eigentlich kein großer Fan von 50er Jahre Architektur, aber das Amerikahaus ist nach der Sanierung wirklich schön geworden. Wer mit dem Vorzustand vergleicht, bemerkt die nun roten Fensterrahmungen, zuvor blau, und den helleren Anstrich der z.T. mit Putz gestalteten Fassade. Das Haus wirkt dadurch insgesamt freundlicher und einladender als zuvor.
Weiß ggf. hier jemand etwas über die Skulptur im Garten?
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wahrscheinlich ein Kühlkörper für das NSA Equipment