EZB-Neubauten: Architekturwettbewerb bis Optimierungsphase

  • als solitär würde mir der zukünftige EZB Turm gut gefallen.
    Höchstens am Honsell Dreieck könnte man noch eine weitere Hochhausbebauung zulassen.

  • ja genau Honsell Dreieck. Da sollte unbedingt was hohes hin dann entsteht mit EZB und dem Haus an der Hanauer das grade renoviert wird ein Cluster. Ansonsten sollte man aber bitte beim Hochhausrahmenplan bleiben....

  • Zitat von fmj_mainhattan

    ja genau Honsell Dreieck. Da sollte unbedingt was hohes hin dann entsteht mit EZB und dem Haus an der Hanauer das grade renoviert wird ein Cluster. Ansonsten sollte man aber bitte beim Hochhausrahmenplan bleiben....


    Nunja ich weiß nicht ob das gut ist - denn der Platz der dort geschaffen wird, der wird andernorts ja nicht mehr benötigt. Ich fände es besser die Hochhausentwicklung auf das Bankenviertel zu konzentrieren.

  • Aber eine, ich sage jetzt einfach mal, 250 Meter hohe EZB ganz alleine macht sich auch nicht so gut.

  • Zitat von dele439

    Aber eine, ich sage jetzt einfach mal, 250 Meter hohe EZB ganz alleine macht sich auch nicht so gut.


    Wer hatte überhaupt die blöde Idee dass die EZB dort gebaut wird und nicht im Bankenviertel???

  • Zitat von Jai-C

    Wer hatte überhaupt die blöde Idee dass die EZB dort gebaut wird und nicht im Bankenviertel???


    Soll wahrscheinlich die Unabhängigkeit von den Finanzinstituten symbolisieren

  • Gute Frage. Ich denke, der Wunsch kam auch mehr von der EZB. Um nicht einer von vielen zu sein, was bei den Diven im Bankenviertel zwangsläufig so gewesen wäre. Mir wäre es am liebsten gewesen, sie hätten den Millenium Tower in ein architektonisches Meisterwerk umgewandelt und dann wären sie da eingezogen.

  • Zitat von wend

    Soll wahrscheinlich die Unabhängigkeit von den Finanzinstituten symbolisieren


    Da ist echt eine große Chance vertan worden - stellt euch nur mal einen schlanken 300m-Turm im Bankenviertel vor :)

  • Zitat von dele439

    Vielleicht ensteht dort ein weiterer Cluster. Aber eine durchgehende Skyline wird es nie geben. Das wäre ja eine Wand, die sich durch ganz Frankfurt zieht.

    Man kann auch an der Altstadt vorbei. Die Zeil zieht sich Richtung Osten und könnte einige Hochäuser aufnehmen. Das Zeil Projekt ist ein Beispiel dafür dazu das Honsell Dreieck ein abgerissenes und dafür höher neu erbautes Schwesternhochhaus - da geht noch was. Aber richtig schliessen wird man es natürlich nie und eine völlig verbaute Altstadt sehe ich auch eher als Alptraum an.

  • Zitat von tigi01

    Man kann auch an der Altstadt vorbei. Die Zeil zieht sich Richtung Osten und könnte einige Hochäuser aufnehmen. Das Zeil Projekt ist ein Beispiel dafür.


    Wie weit ist es denn ungefähr von der zukünftigen EZB bis zum Bankenviertel?

  • Zitat von Jai-C

    Wie weit ist es denn ungefähr von der zukünftigen EZB bis zum Bankenviertel?


    Von der Gallusanlage bis zur EZB Luftlinie 2km, vom Anfang der Zeil (Karstadt) etwas über 1km Luftlinie. Frankfurt ist klein...

  • Man könnte ja auch den Grüngürtel um die Innenstadt als Grenze sehen. Im Inneren Teil die Innenstadt und drumherum Hochhäuser. So das die Innenstadt von einer Wand von Hochhäusern umzingelt wird. Was meint Ihr?

  • man hat sich für die grossmarkthalle entschieden, weil man dort mehr expansionsmöglichkeiten hat.
    am honsell-dreieck ist ürbigens nur ein 49m hohes gebäude geplant. aber in der gegend wird auch mal das stadtwerk-hotelhochhaus stehen, und der "neue" lighttower. noch zwei türmchen mehr und die gegend um die ezb wird zum nächsten cluster.

  • Die Frankfurter Skyline bezieht ihren Reiz ja aus der Auseinandergerissenheit. Wenn man auf dem Bahnhosvorplatz steht hat es einen sehr urbanen Effekt in jeder Richtung Hochhäuser zu sehen. Die Innenstadt wird so nicht nur optisch erweitert. Ich denke man sollte diese Entwicklung weiter verfolgen, indem man kleine Cluster zulässt, die über Hochhausreihen miteinander verbunden sind, wie Messe und Bankenviertel und die Mainfront (Westhafen).
    Die EZB soll nur ruhig hoch bauen, HH am Opernplatz und Zeilprojekt werden den Anfang einer Hochhausreihe zum neuen Cluster bilden. Die Gegend hat genug Entwicklungspotential.


    Ich bin richtig froh, dass in Frankfurt kein einzelnes Riesencluster entsteht, denn das wäre so belebt wie die Bürostadt Nierderrad. Lieber gut durchmische, kleine (Anzahl, nicht Höhe), lose miteinander verknüpfte Cluster.
    Ein richtig hohes HH kann wie der Messeturm (ok, Marriot war schon da, aber trotzdem) einen Anfang bilden.

  • Zitat von Münster

    200m wären gut, 300m besser :D


    Seh ich genauso :D !


    Für ein Gebäude von dieser Wichtigkeit (Zentralbank für den ganzen Kontinent, Wächter über die neue Weltwährung) müsste meiner Meinung nach wirklich ein richtiger Riese von Hochhaus her, der europäische Rekord ist da Pflicht.

  • Zitat von mik

    Die Frankfurter Skyline bezieht ihren Reiz ja aus der Auseinandergerissenheit.


    Das sehe ich anders - nicht umsonst wird die Skyline immer wieder aus der selben Perspektive gezeigt. Die Hochhäuser stehen jetzt schon zu weit auseinander und die EZB macht alles nur noch schlimmer. :nono:

  • Zitat von tomneubi

    Man könnte ja auch den Grüngürtel um die Innenstadt als Grenze sehen. Im Inneren Teil die Innenstadt und drumherum Hochhäuser. So das die Innenstadt von einer Wand von Hochhäusern umzingelt wird. Was meint Ihr?


    Mit "Grüngürtel" wirst du wohl den Anlagenring meinen, entstanden nach dem Abriss der historischen Wallanlagen. Ein solcher Grundsatz wäre sinnlos, denn innerhalb des Anlagenrings stehen bereits viele Hochhäuser, weitere sollen entstehen. Ein Teil des Anlagenrings ist die Taunus- und Gallusanlage; alles was von dort aus gesehen Richtung Altstadt steht, liegt bereits innerhalb des Rings: Alte und neue Commerzbank, Eurotower, Maintower, Garden Tower, K26, Eurotheum, Japantower und so weiter.


    Schlagt mich, aber ich halte den Hochhaus-Rahmenplan für eine sehr gute Planung. Jedenfalls solange man nicht sklavisch daran festhält und auch sinnvolle Ausnahmen zulässt, so wie eben die EZB im Ostend.


    Meiner Ansicht nach sollte der Schwerpunkt für eine künftige Entwicklung südöstlich der Messe (Vivico-Gelände, hinter dem ehemaligen Polizeipräsidium, Güterplatz) und im Bankenviertel (Standort der Projekte Metzler, FraSpa / Württemb. Hyp, Max, Kaiserkarree etc.) liegen. Würde alles, was der Hochhaus-Rahmenplan zulässt, im Laufe der nächsten - sagen wir mal - 15 Jahre verwirklicht, wäre das schon eine fantastische Entwicklung der Stadt. Auf ein paar 75m-Häuschen an der Hanauer kann ich dagegen gut verzichten.

  • Der "Hauptcluster" ist in der Neuen Mainzer Straße und da halte ich ihn auch für sehr gut plaziert. Wenn dort noch Metzlerturm, Fraspa und Max in der Nähe kommen, wäre das an dieser Stelle mehr als genug. Und dann hätten wir ja noch das Kaiserkarree. An der Messe könnte durchaus noch was geschehen. Da wäre Tower 1 ein guter Fortschritt. Wenn man momentan vom Flughafen mit der S-Bahn kommt, steht der Messeturm als absolute Diva alleine da rum. Kastor & Pollux sowie das Plaza Büro Center nimmt da ja kaum einer wahr. Der Messeturm könnte ruhig etwas "Konkurrenz" vertragen.

  • Wohl war nur bis MetzlerTurm, FraSpa und vor allem MAX kommen werden, wird leider wohl noch ein bisserl Wasser den Main runterlaufen *snief*

  • Bei der Fraspa bin ich mir da nicht so sicher. Es gingen ja mal Gerüchte um, dass die in nicht allzu ferner Zukunft bauen wollen. Und gerade die wäre eine absolute Bereicherung, ähnlich wie der Tishman Speyer Turm. Aber positive Signale aus der Wirtschaft müssen da sein. Ohne die geht bestimmt nichts Neues in Bau.