Rund um die Reeperbahn

  • Meldung der Finanzbehörde:


    Die Senatskommission für öffentliche Unternehmen hat in dieser Woche den Weg für Hamburgs erstes Azubi-Wohnheim der Stadtwirtschaft freigemacht. Auf einem freien städtischen Liegenschaftsgrundstück neben den St. Pauli-Musikclubs „Gruenspan“ und „Indra“ in der Großen Freiheit soll in den nächsten Jahren ein Azubi-Wohnheim für die Nachwuchskräfte von Hamburger öffentlichen Unternehmen entstehen.


    Im Auftrag der Finanzbehörde soll die Immobilientochter der Hochbahn, die HSG, ein entsprechendes Gebäude mit einer Kapazität von 100-150 Plätzen mit Einzelappartements und 4er Wohngemeinschaften konkret planen, bauen und betreiben.


    Die Kosten für das Wohnheim werden in einer Größenordnung von bis zu 20 Mio. Euro liegen und insbesondere durch Finanzierungsbeiträge der beteiligten öffentlichen Unternehmen erbracht werden.


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    Bild: Finanzbehörde

  • Ich muss zugeben, dass ich von dieser Thematik nicht viel verstehe, aber wie kann es angehen, dass man so ein Goldstück an Grund für ein Azubi-Wohnheim nutzt? Für Menschen, die sich vom Nachtleben angezogen fühlen und gerne mittendrin wohnen, ist das eine absolute Highlight-Adresse.

    Da hätte man richtig viel Geld für verlangen können.

    Ich finde die Idee eines Azubi-Wohnheim super. Beim Staat verdient man als Azubi wirklich nicht schlecht, vor allem als Beamter auf Widerruf in den

    Besoldungsgruppen des Mittleren Dienstes (also Ausbildung und der entsprechende Sold), es reicht aber nicht mehr um zuverlässig Wohnraum zu finden

    und alle Städte/Gemeinden/... ringen um qualifizierten Nachwuchs, auch aus Niedersachsen, SH und co, da ist so ein Heim schon ein tolles Argument.


    Den Standort verstehe ich aber nicht so ganz. Anscheinend gibt es keine anderen geeigneten anderen Flächen oder man müsste sie teuer einkaufen(?).

  • Weil die Stadt massiven Personalmangel in Zukunft haben wird (sowie defacto alle kommunalen Arbeitgeber)


    Man versucht hier effektiv und langfristig Azubis zu binden.

    Je attraktiver das Projekt, desto eher kann man eben auch Leute von weiter her anziehen

  • Das Gerüst am Paulihaus ist vollständig abgebaut. Die Fenster im EG fehlen straßenseitig noch. Im 2./3. OG war die Beleuchtung einiger Räume in den letzen Tagen dauerhaft oder gleichbleibend Morgens und Abends eingeschaltet.


    Für mich keine Schönheit, aber auch nicht der auf Textil verkündete 5-geschossige Büroklotz.