Kann man das Ergebnis dieses Wettberwerbes, das ja angeblich veröffentlicht wurde, irgendwo einsehen?????
Da es sich hier um ein Verhandlungsverfahren für die Ermittlung der jeweiligen Generalplaner handelte, gibt es natürlich noch keine Ergebnisse.
Aus einer Pressemitteilung habe ich mal die einzelnen Abschnitte - hoffentlich etwas übersichtlicher - dargestellt. Es gibt auch eine recht schöne Übersichtsgrafik, auf diese habe ich im Moment aber keinen Zugriff.
Alles anzeigenPlanungspaket A
Zur Anbindung des Flughafens an den Schienenverkehr aus Richtung Norden und Nordosten soll
- in LOS 1 die Strecke zwischen Freising und Neufahrn viergleisig ausgebaut werden,
- in LOS 2 eine zweigleisige Neufahrner Gegenkurve die Verbindung Richtung Flughafen herstellen und
- in LOS 3 im westlichen Bereich des Flughafens den bestehenden S-Bahnhof anbinden.
Planungspaket B
Zur Anbindung des Flughafens an den Schienenverkehr aus Richtung Südosten soll
- in LOS 1 der S-Bahnhof Flughafen nach Osten hinaus geöffnet und ausgebaut werden,
- in LOS 2 der eigentliche "Erdinger Ringschluss", eine zweigleisige, elektrifizierte Neubaustrecke über Schwaigerloh nach Erding hergestellt werden. Darin eingeschlossen ist ein lang gehegter Wunsch der Stadt Erding nach einem Regionalhalt. Geplant ist ein neuer Bahnhof am Rande des Fliegerhorstes, der S-Bahn- und Regional-bahn-Halt zugleich sein wird.
- in LOS 3 wird die sog. Walpertskirchner Spange, eine eingleisige, elektrifizierte Neubaustrecke Erding mit Mühldorf und weiter nach Südosten Richtung Salzburg verbinden.
Planungspaket C
Zur Anpassung der Strecke an die verkehrlichen Bedürfnisse müssen
- in LOS 1 die Gleise der derzeitigen S 2 zwischen Erding und Markt Schwaben zumindest abschnittweise zweigleisig ausgebaut werden,
- in LOS 2 zwischen Markt Schwaben und München Riem West für die S-Bahn eigene Gleise errichtet werden. Nötig ist also in diesem Abschnitt ein viergleisiger Ausbau, der auch eine direkte Anbindung der Messe an den Flughafen möglich macht. Dieser viergleisige Ausbau verbessert gleichzeitig die Güterverkehrsanbindung des Chemiedreiecks um Burghausen und ist Teil der Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing/Salzburg (ABS 38). Als Teil des Transeuropäischen Magistrale von Paris über Stuttgart, München Wien nach Budapest kommt er wesentlich auch dem Regional- und Fernverkehr zugute.