Zeremonienräume des Wissens - Lüders-Haus

  • Zeremonienräume des Wissens

    Zeremonienräume des Wissens


    Die Bundestagsbibliothek hat eine neue Heimat: im frisch fertiggestellten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus


    Nikolaus Bernau, Berliner Zeitung


    Ein solches Architekturbild sucht seinesgleichen: Von der zarten Brücke, die das Paul-Löbe-Haus am westlichen Ufer der Spree mit dem jetzt fertiggestellten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus an ihrem östlichen verbindet, sieht man auf kräftige Rotunden und weite Mondtore, auf strenge Kuben und die Kais mit ihren Stufenkaskaden. Glaswände öffnen sich zum Panorama und werden zugleich durch Wandscheiben verstellt oder mit Lamellen verschattet, schlanke Stützen tragen weit auskragende Dächer, deren Kanten die Flussufer nachformen.
    Die Spree, sonst meist zum Rinnsal oder Kanal degradiert, ist von dem Münchner Architekten Stefan Braunfels mit diesen beiden Parlamentsbauten zu einem wahrhaft städtischen Fluss gemacht worden. Hier auf der Brücke wird deutlich, was in Berlin so oft fehlt: das Gefühl für Rhythmus, für die Staffelung von Baukörpern, die hinleiten zum monumentalen Reichstag. Eine breiter werdende Treppe führt hinauf zu einer Terrasse, auf der unter einer Dachscheibe eine dramatisch sich reckende Skulptur von Marino Marini steht. Das hat selbst im Berliner Dezembergrau etwas von der Lichtsehnsucht antiker Tempelanlagen - im Sommer wird hier eine beliebte Sonnenterrasse entstehen. Denn wie die Brücke sind auch der Spreeweg, die Terrassen und Plätze offen für das Volk.


    Selbst die aufgeregten Spreefronten der Abgeordnetenhäuser an der Dorotheenstraße erhalten mit dem Lüders-Haus einen beruhigenden Anker. Man vergleiche diese spannungsgeladene Komposition mit den banal aufgereihten neuen Blöcken gegenüber dem Berliner Dom, um zu sehen, welches Stadt-Kunstwerk hier entstand. Dabei ist das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, benannt nach einer der Mütter des Grundgesetzes, eigentlich nur die östliche Erweiterung des Paul-Löbe-Hauses. Dieses ist mit Sitzungsälen und Abgeordnetenbüros die Arbeitsmaschine des Bundestages. Das Lüders-Haus hingegen ist das künftige Gedächtnis und die Beratungsstelle der Abgeordneten. Nicht zufällig sind in seinen Sockelgeschossen sehr wirkungsvoll, wenn auch etwas mausoleumshaft, in einem Rundraum Reste der Mauer als Gedenkstätte eingebaut. Auch der mit hell gebeizten Buchenholzmöbeln ausgestattete runde Anhörungsaal befindet sich im bisher östlichsten Teil des Bundesbandes. Hier suchen die Abgeordneten Rat mit symbolträchtigem Ausblick auf den Lehrter Bahnhof, die Parlamentsbauten und die Reichstagskuppel bis zum Brandenburger Tor.


    Vor allem aber ist das Lüders-Haus für die Archive des Bundestages, seinen wissenschaftlichen Dienst und die Bundestagsbibliothek gedacht. Mit 1,25 Millionen Bänden ist sie die drittgrößte Parlamentsbibliothek der Welt. Doch die hierfür nötige Raummasse wird von Braunfels geradezu unsichtbar verpackt. Denn die Depots und Magazine kamen in die Sockelgeschosse unter der hoch gelegten Halle, dem Herz des Hauses. Sie ist eher ein Platz, dessen fast archaische Heiterkeit kaum ein Foto transportieren kann. Die Seitenfronten werden geprägt von kräftigen "Bibliothekarshäusern" mit schlanken Betonprofilen, großen Fenstern und je einer Dachterrasse. Der Beton badet geradezu im Licht, das durch die tiefen Kassetten des Daches einfällt. Er ist im Lüders-Bau zart weißgrau lasiert, so, wie es Braunfels auch für den Löbe-Bau wünscht und wie es dort bis heute unsinniger Weise verweigert wird. Es war die noch schlechtere Ausführungsqualität des Lüders-Baus, die diesem zu der besseren Oberfläche verhalf: Sogar die Bundesbaugesellschaft musste hier der Lasierung zustimmen. Nicht immer war die Verwaltung so klug: So wurde etwa aquariumsgrünes Glas statt des von Braunfels gewünschten Weißglases in die Fenster einsetzt. Was durchsichtig sein könnte, verschwimmt nun grün vor den Augen des Publikums.


    Beherrscht wird die Platz-Halle von der gewaltigen, wegen der hier geschlossenen Kassettendecke verschatteten Betonrotunde der Bibliothek. Sie steht in einem zur Spree hin gerichteten Würfel aus Glaslamellen, das Licht umstrahlt also von hinten den Rundkörper. In der Bibliothek staffeln sich halbrunde Emporen übereinander, matt schimmern die Regalwände aus hellem Holz. Braunfels schuf hier eine Idealbibliothek für den Privatgelehrten - und tatsächlich ist ja die Bundestagsbibliothek nicht öffentlich zugänglich.


    Die Strenge der Halle vor ihr wirkt gegen diese Intimität durchaus ein wenig einschüchternd. Ein Raum, der zum selbstbewusst geraden Rücken herausfordert. Diese Komposition erinnert mit ihrer achsensymmetrischen Komposition von Kuben und Zylindern an eine um 1450 wohl von Piero della Francesca gemalte "Città ideale" im Museum von Urbino. Überhaupt nimmt Braunfels mit den hellen Grautönen und der Geometrielust nicht nur Anregungen des von ihm hoch verehrten modernen Architekten Louis Kahn und seines Konkurrenten Axel Schultes auf, sondern bezieht sich auch auf die florentinische Frührenaissance. Im 19. Jahrhundert war die italienische Stadtrepublik gerühmt worden als Modell einer bürgerlichen Demokratie, in welcher Freiheit und Kunst regieren. Dies Bild ist von Historikern längst demontiert worden, aber es hat offensichtlich immer noch idealistische Strahlkraft in einer Zeit, die nach Orientierung sucht zwischen Modernismus und Fassadenrekonstruktion.


    Kaum sichtbar sind die schlanken Brücken, welche vor der östlichen Glaswand der Halle die Seitenflügel verbinden. Nicht zuletzt deswegen übersieht man sie, weil der Blick hier wie in einem weiteren Panoramagemälde auf die berühmteste Platte Berlins geht. Dieser Wohnungsbau soll nun abgerissen werden, damit das Lüders-Haus an die Luisenstraße erweitert werden kann. Hier wird die letztlich antiurbane Stoßkraft des "Bundesbandes" deutlich, das nach dem Idealplan von Schultes sogar bis zur Friedrichstraße in das städtische Fleisch Berlins vordringen soll. Besser wäre es, wenn wieder Wohnbauten an der Luisenstraße entstünden, zwischen denen sich ein Vorplatz zum Lüders-Haus öffnet. Denn sonst vertreibt der Bundestag das Leben aus der Stadt, statt zu seinem Teil zu werden.


    Doch wahrscheinlich setzen sich das Ideal-Konzept von Schultes und die Platznot des Bundestages durch. Leider. Denn nur diese Aussicht trübt das Vergnügen an einem Bau, der dem Wissen in der Politik eine zeremonielle Würde zurückerobert hat, die kein anderer politischer Raum Berlins bietet.

  • :D In der Printausgabe ist ein Bild der Zentralhalle des Hauses, welche an die florentinische Renaissance erinnern soll. Sieht aber auch nicht unbedingt danach aus.

  • Ich war im PL-Haus drin...Tja, "Außen (aus der Nähe) Pfui, innen Hui!" kann ich da nur sagen. Beim EL-Haus wird es bestimmt nicht viel anders sein! Diese Treppen zum Wasser runter sind aber schon toll!
    Die Platte kann man ja ruhig abreißen, aber das EL dann noch erweitern?! Will man im Nachhinein die zweitgrößte Bibliothek bauen?! Vielleicht wird man ja, des Kontrstes wegen, eine "historische" Fassade an die Straße bauen ;) !

  • Klasse, wie man diesen Komplex verbunden hat ohne dabei die Spree zu "verbauen".
    An die Architektur des neuen Marie-Elisabeth-Lüders hauses muss ich mich erst noch gewöhnen, aber als Gesamtkomplex gefällt mir das "Band des Bundes" sehr gut.

  • Die Lasur die beim Lueders-Haus erwaehnt wird, verhindert sie diese haesslichen Flecken die man oefters beim Paul-Loebe-Haus sieht?!? Waer zu wuenschen, weil durch diese Flecken sieht das ganze manchmal ein bisschen gammlig aus.


    Abgesehen davon find ich das Band des Bundes sehr gelungen!!!!

  • Jetzt muss man nur noch um den Lehrter Bhf. etwas bauen. In der FAZ war ein Artikel über die Leere und ich selber war auch ein wenig geschockt, als ich aus der S-Bahn stieg. Rund um den Bhf ist eigentlich gar nichts.


    Das Paul Löbe Haus scheint von Innen ganz nett zu sein, von Außen ist es aber, gelinde gesagt, langweilig. In spätestens 20 Jahren ist diese Architektur überholt. Die westliche Glasfassade sieht eh aus, als ob sie aus dem PdR geklaut wurde.


    Gerade in der Nähe des Reichstags hätte man doch historisierende Architektur miteinbeziehen können/sollen.

  • Die Architekur von Braunfelsmis ist sehr gelungen, wird auf jeden Fall ein Wahrzeichen des neuen Berlins, hoffe nur dass das neue Gebaüde bis an die Luisenstraße gezogen wird. Es kann nicht sein, das derart großartige Architektur im Hinterhof eines geschmacklosen Plattenbaus endet. Dies würde auch der ursprünglichen Idee von Schultes nahekommen, durch das Band Ost und West miteinander zu verbinden. Noch sieht der Teil des Bandes im Osten etwas klein geraten aus und die große Geste stellt sich nicht vollkommen ein.

  • Ich persönlich empfinde das Lüders-Haus als sehr gelungen.
    Besonders innen ist das Gebäude wirklich mehr beeindruckend.
    Hoffe allerdings, dass das Haus nach Osten wirklich noch erweitert wird, es sieht einfach zu abgeschnitten aus, der Plattenbau passt einfach nicht mehr in diese Gegend.
    Die geplante symbolische Ost-West-Achse kommt so einfach kaum zur Geltung.
    Bin sowieso mehr als gespannt, wie sich die Gegend rund um den neuen
    Lehrter Bahnhof entwickelt.
    Ich denke aber, dass die Erschließung des Quatiers schneller vorangehen wird, als wir es sonst von Berlin gewohnt sind.
    Die Lage am meistfrequentierten Bahnhof der Republik dürfte einfach zu atraktiv für den Einzelhandel sein, als dass dort lange Zeit eine Brache herrschen kann.

  • Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

    ok, wie wäre es mit folgendem deal: ich liefere eine "pressemappe" zum haus und einer unser profi fotografen schießt die bilder?! (und vom rest bitte: architekturkritik!)

  • O.K. Aber erst die Mappe!!:D
    Nein, Scherz bei Seite, leider habe ich keine Zeit - jedenfalls nicht bei Tageslicht - für ein Fotoshooting.

  • ich mach mal einen anfang...
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    Berliner Zeitung - Lokales (10-12-2003 - 17:57 Uhr)
    Thierse erhält Schlüssel für Lüders-Haus
    Vorläufiger Abschluss der Bundesbauten an der Spree
    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/299814.html



    Berliner Zeitung - Kultur (05-12-2003 - 17:57 Uhr)
    Zeremonienräume des Wissens
    Die Bundestagsbibliothek hat eine neue Heimat: im frisch fertiggestellten Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    http://www.berlinonline.de/ber…ng/feuilleton/298524.html




    TAZ - Verschiedenes (04-12-2003 - 21:56 Uhr)
    Betreten verboten!
    Wenn Architekten bei der Vorstellung ihrer Gebäude große Vorbilder der Kunst- und Architekturgeschichte zitieren, schimmert hinter dem Eigenlob oft das Bemühen einer Aufwertung hindurch. Stephan Braunfels, Architekt des nun fertigen...
    http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0186.nf/text.ges,1




    TAZ - Verschiedenes (04-12-2003 - 21:54 Uhr)
    besitzansprüche
    Der Bund hat zwar nun die drittgrößte Parlamentsbibliothek der Welt. Das Grundstück aber soll an die Wertheim-Erben zurückgegeben werden. Dagegen klagt der Bund. In ähnlichen Fällen hat er die Klagen aber zurückgezogen. Erfolgt dies auch beim...
    http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0184.nf/text.ges,1



    Berliner Morgenpost - Kultur (09-12-2003)
    Maßgeschneidertes für Kreisleser
    Korrespondenz in alle Richtungen: Die Kunst ist eingezogen ins Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    Nur Treffer aus dieser Quelle
    http://morgenpost.berlin1.de/i…uilleton/story646603.html




    Berliner Morgenpost - Kultur (05-12-2003 - 20:31 Uhr)
    Sprung über die Spree
    Das gelungene Marie-Elisabeth-Lüders-Haus von Stephan Braunfels vollendet das "Band des Bundes" in Berlin
    http://morgenpost.berlin1.de/i…uilleton/story645924.html





    Berliner Morgenpost - Lokales (05-12-2003)
    Bundestagsumzug ist vollendet
    Am 10. Dezember zieht die Parlamentsbibliothek in das neue Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story645782.html




    Berliner Zeitung - (10-12-2003 - 17:23 Uhr)
    Das Vermächtnis
    Zwölf Erben der jüdischen Familie Wertheim sind nach Berlin gekommen. Sie fordern Entschädigung. Und lernen ihre Verwandtschaft kennen
    http://www.berlinonline.de/ber…itung/seite_3/299738.html



    Berliner Zeitung - Lokales (10-12-2003 - 06:55 Uhr)
    Eine Bibliothek mit Sauna
    Heute wird der letzte Neubau für den Bundestag eröffnet - es ist ein ganz besonderes Gebäude
    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/299578.html

  • und weiter gehts!
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    Berliner Zeitung - Lokales (09-12-2003 - 17:09 Uhr)
    Der Umzug der Ministerien steht noch aus
    Heute ist ein guter Tag für Berlin, weil der Bundestag mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus den letzten Neubau in der Hauptstadt eröffnet. Zwar wird es noch bis ins nächste Jahr dauern, bis alle Bücher von Bonn nach Berlin verlagert sind, aber dann...
    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/299570.html



    Berliner Zeitung - Lokales (04-12-2003 - 06:56 Uhr)
    Bundestag auf fremdem Terrain
    Die neue Parlaments-Bibliothek steht auf einem Grundstück, das dem Bund offenbar nicht gehört
    http://www.berlinonline.de/ber…eitung/berlin/297954.html



    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Der letzte Stein im Band des Bundes
    - Der Deutsche Bundestag schließt heute mit der Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses seinen Umzug von Bonn nach Berlin offiziell ab. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse erhält die Schlüssel zum letzten großen Parlamentsneubau nach dem...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/titel/story646836.html



    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Letzter Baustein eingefügt
    Das "Band des Bundes" im Berliner Regierungsviertel ist vorläufig fertiggestellt - es wird noch lange ein Torso bleiben
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/politik/story646644.html



    Westdeutsche Allgemeine - Verschiedenes (10-12-2003)
    Wo Politiker lesen und der Souverän flaniert
    Schlüssel und Hausrecht bekommt Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), doch die Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses am Mittwoch in Berlin ist ganz die Stunde des Architekten: Stephan Braunfels führt mit heiterem Stolz durch sein...
    http://www.waz.de/waz/waz.poli…gorie=HGR&region=National

  • diesmal beginne ich mit unseren drei großen ;)
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    sueddeutsche.de
    Die neue Mitte
    06.12.2003 ,Die neue Mitte ,Mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus wird in Berlin das architektonische...
    http://www.sueddeutsche.de/sz/feuilleton/red-artikel1901/


    faz.net (Preis 1,50 €!!!)
    10. Dezember 2003
    Bundestagsumzug abgeschlossen
    mk. BERLIN, 10. Dezember. Am Mittwoch ist der letzte Neubau des Bundestags in Berlin dem Bundestag übergeben worden. Bundestagspräsident Thierse sagte, damit finde "das Großprojekt Parlamentsumzug endlich seinen Abschluß". Nun sei der Bundestag in Berlin angekommen.
    http://www.faz.net/p/Rub867F03…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    tagesspiegel.de
    Der letzte Bundestags-Bau ist eröffnet (11.12.2003)
    l der Bau zwischen Löbe-Haus und Kanzleramt fehlt. Die Demokratie als Bauherr habe...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/11.12.2003/884286.asp


    Berliner Morgenpost - Politik (10-12-2003)
    Ein großer Tag für Berlin
    Von Jochim Stoltenberg
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/politik/story646634.html


    Berliner Morgenpost - Lokales (09-12-2003)
    Thierse lädt Wertheim-Erben nachträglich ein
    Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat zur morgigen feierlichen Eröffnung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses jetzt auch die in Berlin weilenden Familienmitglieder der Erbengemeinschaft Wertheim offiziell eingeladen. Thierse hatte aus der...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story646547.html


    Berliner Morgenpost - Politik (06-12-2003 - 21:54 Uhr)
    Wertheim-Familie verlangt Entschädigung
    - Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wird am Mittwoch das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus eröffnen. Zu dem Termin reisen Mitglieder der Wertheim-Familie aus New Jersey, Chicago, San Francisco, London und Amsterdam an. Keiner von ihnen ist zur...
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/titel/story646267.html


    Berliner Morgenpost - (06-12-2003 - 21:40 Uhr)
    Ungebetener Besuch
    Wertheim-Erben kommen zur Eröffnung der Bundestagsbibliothek und fordern Entschädigung für das enteignete Grundstück
    http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/bezirke/story646194.html



    Mitteldeutsche Zeitung - Politik (04-12-2003 - 09:28 Uhr)
    Berlins Mitte hat ein neues Gesicht
    Am 10. Dezember wird symbolisch letzter Baustein gesetzt
    http://www.mz-web.de/servlet/C…4320&listid=1018881578370

  • so... nun ist aber gut, ich glaube mich hat der teufel geritten, was mache ich hier eigentlich? hmm, das nächste mal ordne ich die artikel chronologisch ;)
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    spiegel.de
    Bundestags-Bibliothek: Eröffnung auf enteignetem Terrain
    Mit einer Schlüsselübergabe wird heute die neue Bibliothek des Bundestags eröffnet. Hinter den Kulissen aber gibt es Streit ums Geld. Die einst enteigneten jüdischen Alteigentümer fühlen sich vom Bund betrogen. Sie monieren, dass sie mit einem niedrigen Preis für das Filet-Grundstück abgespeist werden sollen.
    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,277553,00.html



    und nochmal ne ladung tagesspiegel:


    Demokratie mit Geschmack (10.12.2003)
    nun die perfekte Rotunde – was ähnlich zu denken gibt wie Nannuccis Neon-Satz....
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.12.2003/883035.asp



    Schöner Schwitzen am Spreeufer (10.12.2003)
    witzen kommen – nicht im Untersuchungsausschuss, sondern in der...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.12.2003/882871.asp



    6 Lüders-Haus (08.12.2003)
    Welt. Bislang hatte sie in Bonn auch kein eigenes Haus, sondern verteilte sich auf...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.12.2003/879886.asp



    Das Band des Bundes ist fertig – aber nicht komplett 3 4 5 6 1 2 (08.12.2003)
    iche Bankhaus Sommer restauriert und in die Neubaublöcke integriert worden. Jakob-...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.12.2003/879910.asp



    Der Sprung über die Spree (06.12.2003)
    ndet – und macht den Betrachter staunen. Berlin ist um ein urbanes Glanzlicht...
    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.12.2003/875676.asp

  • FINALEMENT! Soeben wurde in der Abendschau, Liveaufnahmen inklusive, vom Abriß des "Luisenblocks" berichtet, jenem Plattenbau, der das Vordringen des "Bundesbandes" bis zur Luisenstraße bis jetzt verhinderte. Die letzten Mieter sind rausgeekelt, jetzt soll der gesamte Komplex bis April rückgebaut werden. Geplant ist eine representative Vollendung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses bzw. Eingang zum Bundesareal.