City West Ansichten/Update

  • @ Bikinihaus

    BAUBEGINN frühestens Winter 2006, definitiv nicht vor der WM 2006. Gebaut wird allerdings erst, wenn ein Betreiber für das Hotel gefunden ist ( was ja bekanntlich dauern kann, siehe Zoo-Fenster). Der Investor kann sich zudem vorstellen einen neuen Eingang für den Zoo in der Mitte des
    Bikini-Hauses einzurichten. Nach dem Umbau des Bikini-Hauses, will man sich mit dem Zoo-Palast befassen, wobei noch keine konkreten Planungen bestehen.
    Berliner Morgenpost; 29.01.05 http://morgenpost.berlin1.de/c…/01/29/bezirke/index.html


    Na ja, der Mensch sagt ja eigentlich nichts konkretes. Ich hoffe nur, dass der Zoo-Palast ab 2008 dann ( super, ist ja schon so bald :nono: ) weitesgehend neu gestaltet wird, und dass das Bikini-Haus richtig schön saniert wird, i
    ich finde die Idee der Anbindung des Hauses an den Breitscheidplatz durch die Tunnel-Zuschüttung sehr gelungen. Ich hoffe, dass auf die Worte auch Taten folgen, ein Themenhotel Zoo würde ich sehr gut finden. Wäre mal was anderes.

  • Zitat von BMXican

    der fehlende grünstreifen macht den neugestalteten platz aber nicht wirklich einladender...


    na ja, in berlin gibt's eher zu viel grün als zu wenig. teilweise denkt man, man steht im wald und nicht im zentrum der stadt. der ganze tauentzien/kudamm ist von billigen platanen geradezu zugesc*issen. und ich hasse diese simplen grünstreifen zwischen den fahrbahnen. in berlin enden sie zwangsläüfig als ausgefranste trampelpfade. hoffentlich wird dem rendering entsprechend geplastert.
    ginge es nach mir, würde der ramponierte mittelstreifen am tauentzien/kudamm komplett gepflastert. :o

  • Um diesen Grünstreifen ist es nicht sonderlich schade...Der war ja nur ein Schallschutz gg. den Tunnelverkehr. Allerdings könnte man ein Paar weitere Bäume auf diese Seite der Kirche auf den Bürgersteig sellen! Und die Straße an sich lässt sich immer noch noch nicht viel besser überqueren...Weiß nicht ganz, was das soll :???:...


    nikos
    Wovon redest du? Ja, Berlin hat viele Straßenbäum, aber das macht die Straßen im Sommer, wenn alles grün ist und zu Weihnachten, wenn die leeren Äste mit Lichterketten behangen sind, auch so einladend! Der Mittelstreifen am Ku'damm ist auch rel. aufwändig gestaltet, mit Granit-Einfassung, regelmäßigen Fußgängerdurchgängen etc. und nicht nur eine einfach ausgesähte Rasenfläche. Nur die Beton-Blumentöpfe, die an den Kreuzung stehen könnten mal ausgewechselt und durch etw. hochwertigeres ersetzt werden. Naja, vielleicht zum 300 Geburtstag Charlottenburgs dieses Jahr...


    Und auch der einfachere Grünstreifen (auf dem keine Platanen stehen) am Tauentzien ist in einem guten Zustand, und ist nicht nur eine Barriere zw. den beiden Strßaßenseiten, sondern kann durch den mittigen Weg auch zum Spazieren genutzt werden, ist mit kleinen Geländern eigefasst und in regelmäßigen Abständen mit runden Blumenbeten bestückt.


    http://www.berlin-info.de/deutsch/sights/big/s_03_a.jpg


    Hast du schon Mal den Mittelstreifen an der Potsdamer Str. zw. Sony-Center und Daimler-Areal gesehen? DAS ist ein Trampelpfad! Das Gras hatte nicht mal die Möglichkeit, richtig anzuwachsen...Da sollte man wirklich was machen!

  • Also ich finds schade um die Bänke am Grünstreifen. Da habe ich immer gern gesessen, und gemütlich wars. Hoffentlich wirds da einen adäquaten Ersatz geben. In der Simulation ist erstmal nichts dergleichen zu sehen.

  • Habe ich irgendwie den tieferen Sinn der Maßnahme nicht verstanden? Dass durch die Schließung eines Tunnels und der Entfernung des Grünstreifens mehr Aufenthaltsqualität entsteht kann ich mir jedenfalls gar nicht vorstellen.
    Der Platz wird um ein paar Quadratmeter größer und die Sicht wird nicht mehr durch Bäume "gestört", aber größere positive Effekte hat das Ganze doch nicht?

  • Also dem Investor des Zoobogens ( der ja mehr als die Hälfte der Tunnenschließung bezahlt) hat, denke ich ein Interesse daran, dass das Bikinihaus "näher an der Breitscheidplatz rückt". Durch den Straßentunnel war ja eine Barriere da, jetzt soll man das Bikini-Haus sozusagen als Teil des Breitscheidplatzes warnehmen.
    Hab jetzt leider keine Quelle, aber in etwa so war glaub ich die Argumentation des Investors.

  • Ja, das klingt logisch.
    Wobei damit nur eine optische Barriere gemeint sein kann. Die Straße bleibt ja weiterhin quasi unüberquerbar sodass jetzt sicherlich kaum mehr Leute spontan auf die andere Straßenseite bummeln werden.

  • Ja, es geht, denke ich mal, hauptsächlich um die Wahrnehmung der Menschen, steht ja auch so in der Broschüre " als einen Stadtraum wahrnehmen".
    Eigentlich rückt das Haus ja auch ein Stück weiter weg, da noch eine züsatzliche Spur geschaffen wird. allerdings war der Tunnel ein Grund warum dem Bikini-Haus Attraktivität fehlt.
    Allerdings wird es dort glaub ich nicht, zu einem ähnlichem "flanieren" kommen wie auf der überliegenden Seite kommen (so rede nicht ich, sonder die Junge-Reyer in der Info-Broschüre), denn das Bikini-Haus besticht ja auch noch mit dem Säulendurchgang, der irgendwie nicht sehr anziehen auf mich wirkt, würde mir wünschen, dass dort beim Umbau auch etwas in Sachen beleuchtung und Attraktivität gemacht wird, bin ich mir aber eigentlich sicher, dass die sich da was einfallen lassen. Müssen sie ja geradezu.

  • Zitat von Ben

    ...sondern kann durch den mittigen Weg auch zum Spazieren genutzt werden, ist mit kleinen Geländern eigefasst und in regelmäßigen Abständen mit runden Blumenbeten bestückt...


    ganz entzückend.


    ich widerspreche deiner beschreibung nicht mal.


    das resultat ist ne katastrophe und eines der vielen manifestierten exempel berliner kleinbürgerlichkeit und provinzialität auf der gestalterischen höhe der 70er. konzeptionell ist die gestaltung völlig von der architektur der umgebung losgelöst (auch wenn sie historisch wahrscheinlich nie viel anders ausgesehen hat).


    Zitat von Ben


    Hast du schon Mal den Mittelstreifen an der Potsdamer Str. ... Da sollte man wirklich was machen!


    da läuft doch glaub ich ne ausschreibung, mit dem ziel der gestalterischen annäherung an den mittelstreifen unter den linden. auch udl konnte man mal wieder nicht auf den restanteil grünstreifen verzichten.
    aber dieser bodenbelag unter den linden würde sich auch perfekt für den tauentzien eignen.
    nicht das ich die geringste hoffnung hätte, das da in den nächsten 20 jahren was passiert. im gegenteil, eher macht man wahrscheinlich die fahrbahnen schmaler, um einen zusätzlichen grünstreifen zu "gewinnen". :o oder man fängt an die aufenthaltsqualität der friedrichstadt durch wuchernde platanen "menschenfreundlicher" zu machen. :guns:

  • Zitat von sebastian c

    Ja, das klingt logisch.
    Wobei damit nur eine optische Barriere gemeint sein kann. Die Straße bleibt ja weiterhin quasi unüberquerbar sodass jetzt sicherlich kaum mehr Leute spontan auf die andere Straßenseite bummeln werden.


    Das Problem in diesem Fall sind die beiden Tunnelrampen, die einerseits natürlich optisch, andererseits aber auch faktisch eine Barriere darstellen. Schau dir mal die Simulation an, eine Rampe hat eine geschätzte Länge von 200m. Durch die Beseitigung der Rampen besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit der Schaffung neuer Fußgängerüberwege.

  • Was aber anscheinend nicht geplant ist und wahrscheinlich auf einem so kurzen Stück den Verkehr sehr stark aufhalten würde.
    Aber naja, die Berliner werden hoffentlich wissen was sie tun. ;)

  • Zitat von rec

    Durch die Beseitigung der Rampen besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit der Schaffung neuer Fußgängerüberwege.


    Das wird tatsächlich auch praktisch umgesetzt.
    Habe eben einen Artikel gelesen (Tagesspiegel vom 17.02.05 http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.02.2005/1652270.asp)
    , in dem Junge-Reyer zitiert wird, dass das überqueren der Straße in Zukunft ja auch einfacher sei, da es dann drei statt wie bisher zwei Fußgänger Übergänge gäbe.
    Gemeint ist der Bereich in welchem sich jetzt noch der Tunnel befindet.
    Zudem berichtet der Artikel über das Zoo-Fensterprojekt, sowie über das Schimmelpfennighaus Nachfolgeprojekt, wobei er mit dem charmant umschriebenen Satz:
    "Auch für dieses Projekt dauert die Mietersuche allerdings noch an." abschließt...


    Ja, das wird in der Tat noch etwas andauern, beste Realisierungschancen sehe ich momentan nur für das Bikini-Hausprojekt, da ein Themenhotel "Zoo" eine gute, vor allem Innovative Idee ist, für die sich ein Investor finden lassen sollte.
    :Koenig:

  • Natürlich unnatürlich

    Zitat von Dr. Udo Scheffel aus Jo-Kings Morgenpost-link, posting#233, über die Kosten (angeblich 1,1 mio) für die Zuschüttung des Tunnels:


    Wir als Bayerische Immobilien Gruppe partizipieren natürlich am meisten davon,..


    Tip von ir.Glas: ausdrucken und einrahmen.


    ...Richtig schön wird es aber erst, wenn die unnatürliche Zerschneidung von Platz und Budapester Straße beseitigt ist.


    Gut getroffene Argumentation für eine Grünstreifenbeseitigung.


    Ich finde nicht, dass das Gebiet großartig von diesem Maßnahme partizipiert, der LKW Verkehr schon gar nicht. Die Kosten für die Zuschüttung werden -wie immer- höher sein. Mit blick auf dem marodem Zustand des Berliner Straßennetzes, sollte die Stadt nicht finanziell an diesem Projekt profitieren.

  • Ich hab gestern mal ein paar Bilder von der aktuellen Bausituation am Kudamm gemacht, hat ein bißchen geschneit, hoffe es stört nicht weiter...:


    Die Baustelle am Stiller-Haus:
    Sieht man jetzt nicht viel von, aber das Haus steht nur noch im groben, es wird ganz schön viel entkernt.


    Was ich mich gefragt habe ist, warum sie Fassadenarbeiten am Schimmelpfennighaus beginnen:


    Die schöne Fassade des neuen Gebäudes gegenüber vom Swiss-Hotel:
    1.


    2.


    3. Unten werden glaub ich, zweigeschossige Geschäfte Einzug erhalten, was dann hoffentlich die etwas unbelebte Ecke belebt:



    4. Die wunderschöne Ansicht beider, sich ergänzender Häuser:

  • wow.
    stellvertretend für die ganzen updates ein großes dankeschön. sehr produktiver tag für dieses forum.


    das concorde sieht super aus.


    schön zu sehen, dass sich am tauentzien so einiges tut.


    btw, sieht man veränderungen am salamander-haus? das soll doch auch ne völlig neue fassadenstruktur bekommen.


    cheers.

  • Das Hochhaus an der Joachimsthaler gefällt mir richtig gut, insbesondere der gestaffelte Baukörper. Es erinnert mich etwas an die funktionalistische Bauweise der 30er Jahre, insbesondere an das Shellhaus.


    Steinerne Hochhäuser haben was und eventuell entwickelt Berlin damit ja einen eigenen Stil.


    Was soll denn anstelle des Stillerhauses gebaut werden?