Schöneberg-Nord (nördl. Hohenstaufen-, Pallas- u. Goebenstraße)

  • Früheres Commerzbank-Areal / Bülowstraße u.a.

    Zuletzt: https://www.deutsches-architek…hp?p=618229&postcount=432


    Sony Music verlegt seine Zentrale von München nach Schöneberg - ins BV "IM WIRTSCHAFTSWUNDER": https://www.konii.de/news/sony…-nach-berlin-201903127876
    https://m.tagesspiegel.de/berl…schoeneberg/24093114.html
    Für das Bürogebäude „ZENTRALE“ (an der Bülowstraße 80, Ecke Steinmetzstraße) habe Sony Music Entertainment Germany einen langfristigen Mietvertrag über rund 8.200 Quadratmeter abgeschlossen; der Hauptsitz von Sony Music Continental Europe & Africa (schon in Berlin, Schlegelstraße und Rosenthaler Straße) werde ebenfalls im neuen Bürogebäude vereint - rund 300 Personen ziehen somit voraussichtlich im Sommer 2020 nach Schöneberg um.


    Für Sony Music sei es eine Rückkehr nach Berlin: bis 2004 hatte es seinen Sitz im Sony-Center am Potsdamer Platz; der Standort in München solle dennoch erhalten bleiben.



    Bereits im vergangenen Herbst habe man mit der KWS SAAT das Nachbargebäude „KONTOR“ (an der Bülowstraße 78) vollvermietet. Zusammen mit dem dritten Gebäude „FORUM“ (an der Potsdamer Straße 125) entstehen insgesamt rund 27.000 Quadratmeter moderne Büroflächen sowie rund 3.000 Quadratmeter Einzelhandels- und Gastronomieflächen.
    Q: https://www.morgenpost.de/bezi…bau-an-der-Potsdamer.html
    http://www.abendblatt-berlin.d…an-der-potsdamer-strasse/

  • Kurfürstenstraße142 / Ecke Frobenstraße

    Zuletzt hier


    Update zum Baufortschritt. Auf dem Eckgrundstück selbst tut sich weiterhin nichts, der Neubau in der Frobenstraße wird aber langsam:


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    Blick nach Norden. Im Hintergrund ist das BV "Schönegärten" erkennbar.


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  • Neubau Eisenacher Str. Ecke Luitpoldstr.


    An der Ecke Eisenacher Str. / Luitpoldstr. hat man sich entschieden, direkt vor die Fenster und Balkone eines Bestandsgebäudes einen Neubau zu kleben. Den alten Zustand kann man hier sehen. Anders als das Gerüst vermuten lässt, ist der Neubau kein Anbau, sondern ein freistehendes Gebäude. (Alle Bilder von mir und gemeinfrei.)


    Direkt hinter dem Treppenaufgang des Gerüstes befinden sich Balkone des Bestandsbaus. Zwischen Balkonen und Neubau besteht ein Abstand von vielleicht 1,5 m.

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    Den schlichten Eindruck, den diese Seitenansicht bietet, kann man vielleicht damit erklären, dass sich hier später einmal ein weiteres Haus anschließen können soll.

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    Auch die Rückfassade zeigt eine gewisse ... Schlichtheit. Die schräg zulaufende Fläche des Balkons ist wohl eher schwer zu nutzen, denn selbst (niedrigere) Pflanzen wird man aufgrund der Betonbrüstung und der nach Norden führenden Seite schwer in der spitzen Ecke platzieren können.

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    Da die Etagen des Bestandsgebäudes etwas höher liegen als die des Neubaus, hat man vom bestehenden Gebäude beste Sicht auf den Balkon und in das dahinterliegende Zimmer des Neubaus. Immerhin wird man hier auch bei möglichen künftigen Pandemien den aktuell angeratenen Mindestabstand von 1,5 m gut einhalten können.

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    Hier kann man erahnen, wie dicht die Gebäude aneinander stehen. In dem roten Kreis erkennt man die untere Ecke eines Balkons des Bestandsgebäudes.

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    Der Zugang zum Haus erfolgt über den Durchgang hier. Der Fahrstuhl und die EG-Wohnung (die selbstverständlich eine offene Küche hat) werden nicht über das Treppenhaus, sondern direkt von außen betreten. Möglicherweise wird hier aber noch ein kleiner Vorbau z.B. aus Metall und Glas drangesetzt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Llewelyn () aus folgendem Grund: Bild korrigiert und korrespondierenden Text angepasst.

  • Kurfürstenstraße142 / Ecke Frobenstraße

    Zuletzt hier


    Update 5 in diesem Thread.


    Das Neubauvorhaben an der Ecke nennt sich kufu.berlin (Baugruppe Kurfürstenstraße 142)


    Hier hat der Hochbau begonnen und man ist auch schon gut vorangekommen (links der Neubau aus dem Beitrag zuvor):


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  • Neubauvorhaben Hohenstaufenstr. 9


    ... heute auf dem Weg zum Schneider, plötzlich ein Bauschild. Deswegen die Qualität. Aber ich wollte Euch teilhaben lassen. Hier zwischen Eisenacherstr. und Habsburgerstr. war jahrzehntelang ein Gebrauchtwagenplatz. Das Grundstück ist nicht sehr tief und das BV wird wohl direkt an die Brandwand anschliessen. Somit müssen sich wohl alle Wohnungen zur Straßenseite hin orientieren. Vielleicht gibts einen U- förmigen Hof, das wäre eigentlich typisch für den Kiez aber wie gesagt, die Tiefe fehlt.

    Fotos von mir.


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    die Lage bei Google:


    https://model2.de/light/11473/img_11315lkzf.png

  • Der Neubau in der Luitpoldstr. Ecke Eisenacher Str. steht inzwischen weitgehend frei. Davon erst einmal drei Ansichten, der interessante Part kommt weiter unten. (Alle Bilder von mir und gemeinfrei.)


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    ↓ Ansicht vom Hof. Die schmalem Lichtschlitze führen nicht, wie ich anfangs vermutete, zum Bad der Wohnungen, sondern zum Treppenhaus. Die Balkone links daneben sind nur Austritte vom Treppenhaus und vom Fahrstuhl.

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    Der Witz: In jeder Etage werden kleine Brücken / Stege von diesen Austritten direkt auf die Balkone des Nachbarhauses gelegt. Dieses hat vermutlich keinen oder keinen angemessen großen Fahrstuhl. Die Balkone, auf die die Stege führen, gehören zu einzelnen Wohnungen und nicht zu einem Treppenhaus. So soll wohl ein Teil der Wohnungen des bestehenden Gebäudes besonders alters- oder behindertengerecht gemacht werden. Wenn man das zweite Bild von oben betrachtet, erkennt man links von dem noch stehenden Gerüst bereits zwei der Übergänge, im dritten Bild kann man sie nur schemenhaft erkennen. Dazu nun weitere Ansichten:


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  • Wirtschaftswunder Berlin (früheres Commerzbank-Areal)

    Zuletzt hier


    Update. Der umgebaute und neu gestaltete Eckbau Bülowstraße/Potsdamer Straße ist inzwischen fast fertig:


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    Bülowstraße, der östliche Nachbar:


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    Der Neubau an der Nordwestecke Bülowstraße/Steinmetzstraße:


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    Bülowstraße:


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    Bülowstraße/Steinmetzstraße, der Bestandsbau an der Nordostseite der Kreuzung wurde nur etwas aufgehübscht, die ehemalige "Brücke" über die Steinmetzstraße wurde entfernt:


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    Der alte Vorzustand aus Google "Historic" Street View:


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    Der Neubau an der Nordwestecke Bülowstraße/Steinmetzstraße:


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  • Wirklich gelungenes Projekt. Der Neubau setzt Akzente; die umgebauten Bestandsbauten wurden abwechslungsreich gestaltet. Das Entfernen der Brücke über die Steinmetzstraße tut dem Straßenbild insgesamt gut.

  • Bülowstraße/Steinmetzstraße, der Bestandsbau an der Nordostseite der Kreuzung wurde nur etwas aufgehübscht, ...

    Dieser Bestandsbau hat eine gewisse Klasse. Würde mich nicht wundern, wenn dieser aus dem Zeitalter der Postmoderne (zweite Hälfte der 1980er bis Anfang 1990er Jahre) stammt. Sieht jedenfalls sehr postmodern aus.

  • Das Wirtschaftswunder ist vollbracht schätze ich und das großartige Wetter lässt es noch wunderbarer erscheinen.


    Zur besseren Übersicht: Letzter Beitrag hier


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    Den Teil hat man vielleicht stehen gelassen, weil sonst niemand glaubt wie das mal ausgesehen hat, hm


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    Besonders fasziniert mich diese Eckfassade, die eine ganz eigene räumliche Wirkung erzielt


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    Hier im Innenhof sieht man noch die ursprüngliche Commerzbank so wie ich sie kannte als ich das letzte Mal vor Jahren dort zu tun hatte.




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    Gegenüber der renovierte Sonyteil

    Als ich im Innenhof war kam gleich ganz bedrohlich ein Security Mann auf mich zu und raunzte mich an

    Konnte gerade noch sagen 'Wenn Sie mir was tun, dann sag ich's Bato und lief davon.


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    Schon wirklich sehr gelungen


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    Und dazu noch vor einer der schönsten U Bahnstationen von Berlin!


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  • Beitrag thematisch gesplittet und auf 2 Threads verteilt.


    Schräg vis à vis der recht originelle Glasbau der in seiner Wirkung durch den Kontrast mit seinem wuchtigen Nachbarn profitiert.

    Das Gegenlicht war gnadenlos.....


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    Das Nachbargebäude ist ja schon ein Weilchen fertig. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.




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    Eines steht jedenfalls fest. Der Charakter der Kurfürstenstraße verändert sich gerade rasant und viele der ohnehin verloren wirkenden Gestalten wirken noch verlorener angesichts der sich wandelnden Umgebung.

    Egal wie man zur Prostitution und den damit verbundenen Begleiterscheinungen steht, Veränderungen wie hier treffen halt auch viele Menschen, die wirkliche Außenseiter der Gesellschaft sind und absolut keine Lobby haben und nun wirklich am meisten von den Veränderungen betroffen sind.


    Beitrag hierher verschoben.

  • Das Kommerzbankgebäude hat sich wirklich sehr zum positiven entwickelt - die von mir auch sehr geschätzte, typisch gruselig geratene Ubahnstation von Bruno Möhring hat leider im realen Leben wenig Fans -und wird leider in Richtung Kirche eher riechbar überwiegend als öffentliches Klo und Mülleimer gebraucht, zusammen mit dem üblichen Vandalismus ist der Zustand schon sehr bedauerlich.


    Den Ziegelverkleideten Neubau neben der Betonfassade hätte man ruhig in hellrotem Ton ausführen können, so hat man leider drei dunkel wirkende Gebäude nebeneinander die sich anfangen zu beißen, die braunen Balkone, waren wahrscheinlich in dem Farbton im Angebot - es ist mir echt ein Rätsel wie man zu so einer Farbe kommt ansonsten leider ziemlich kontrastarm das ganze.


    An den Pseudo 50er Jahrelook mit diesem unsortierten Fensterfasching werd ich mich wohl nie gewöhnen, von dem was man hier intus hatte lässt man dann wohl besser die Finger.


    Solange die dunklen Gestalten an der Ecke zur Potsdamer keine lukrativere Ausweichecke für Ihre Damen bestimmen wird sich dieses harte Millieu noch eine ganze Weile halten- die blieben selbst von Kindergarten und Kirche relativ unbeeindruckt.


    Möglicherweise würden die zukünftigen neuen Anwohner hier rechtlich wirksame Maßnahmen durchsetzen wollen, in wie weit das erfolgreich wäre wage ich zu bezweifeln. Entgegenkommend hatte von Dassel ja schon mal geplant Toilettenhäuschen und Spasskabinen für die Sexarbeiter aufzustellen.🤔

  • Hatten wir eigentlich schon diesen Neubau der Architekten Eichner & Bastian gleich ums Eck vom Nolli in der Maienstraße 1 Ecke K.-H.-Ulrichs-Straße 7? Er hat aus der Ferne etwas angenehm Italienisches.


  • Kurfürstenstraße 142 / Ecke Frobenstraße

    Zuletzt hier (Gab es da nicht schon aktuellere Bilder? Ah hier, im „falschen“ Thread, ich habe den Beitrag mal in diesen verschoben: Klick)


    Last but not least auch zu diesem BV ein kurzes Update:


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  • Endlich tut sich etwas am Nollendorfplatz und die grässliche Spielothek neben dem Metropol-Theater soll verschwinden. Für das Grundstück hat der Immobilienentwickler Bauwens gemeinsam mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein Gutachterverfahren durchgeführt, um den besten Entwurf für ein Nullemissionsgebäude mit Büronutzung zu finden. Gewonnen hat HENN mit einem sehr eleganten Entwurf. Der Entwurf der Zweitplatzierten (ACME) mit seinen skulpturalen Stützen gefällt mir aber auch sehr gut. Ich wünsche mir eine solche hohe architektonische Qualität auch an zentraleren Orten der Stadt. Auf Baunetz kann man die Entwürfe einsehen.