Benko hat Geld auf kriminelle Art und Weise in seine Familienstiftungen verschoben. Wie sollen Kühne, andere Finanzierer oder die Stadt Hamburg als Verkäufer / Genehmiger dies bemerken?
Das ganze Beteiligungsgeflecht in Benko’schen Unternehmen dient ja u.a. auch der Verschleierung. Anscheinend wurden nicht ausreichend Sicherungsmechanismen getroffen damit das Kapital, auch das von Benko, sofern er denn überhaupt genügend zur Verfügung gestellt hat, bei der Elbtower Immobilien GmbH & Co. KG über den Projektzeitraum von Jahren zur Verfügung steht um das Bauvorhaben planmäßig abzuschließen.
Benko hat die anderen Projektbeteiligten über sein kriminelles Agieren vorab nicht informiert, also das er ein Ponzi Scheme am laufen hat.
Das die Stadt Hamburg einen B-Plan für den möglichen Bau eines HH erstellt hat, hat mit dem kriminellen Agieren von Benko nichts zu tun.
Der Investor ist in der Verantwortung zu prüfen ob er ein Bauvorhaben wirtschaftlich errichten und betreiben kann. Die Finanzierer haben ein Eigeninteresse das dem so ist, sonst müssen sie einen Verlust realisieren.
Die Stadt als Verkäufer des Baugrundes ist doch nicht verpflichtet eine Wirtschaftlichkeitsberechnung stellvertretend für den Investor durchzuführen und obendrein das wirtschaftliche Risiko zu übernehmen falls es schief geht, also 'betreutes Unternehmertun' für Vollkaufleute. Oder hält die Stadt zurzeit Anteile am Projekt?
In ein paar Monaten wird evtl. der Insolvenzverwalter die Immobilien mangels Alternative für einen symbolischen Betrag verkaufen um nicht noch den Rückbau zu finanzieren zu müssen. Um den Status quo aufzulösen könnte die Stadt möglicherweise Zugeständnisse bei der Baugenehmigung bedingt durch Umplanungen durch den neuen Investor machen. Bspw. könnte der Elbtower nicht mehr die geplante Endhöhe haben.
Nicht der große Wurf jedoch pragmatisch zum Ende gekommen.