Die Keimzelle der Stadt Bückeburg ist eine Burg, die Anfang des 14. Jahrhunderts durch Graf Adolf VI. von Schauenburg angelegt wurde. Der Ort sollte in der Folge zur Hauptresidenz der Grafschaft aufsteigen. Zunächst hatten die Grafen ihren Stammsitz in der östlich von Rinteln liegenden Schauenburg, die im 12. Jahrhundert als Höhenburg im Weserbergland errichtet worden war. Danach folgte das nahe gelegene Stadthagen als Hauptresidenz.
Die Blütezeit Bückeburgs ist das frühe 17. Jahrhundert, als die Stadt unter Graf (ab 1619 Fürst) Ernst zur Residenzstadt ausgebaut wurde und 1609 Stadtrechte erhielt. Die zu jener Zeit errichteten Bauten prägen noch heute das Gesicht der Straßenzüge. Mit dem Dreißigjährigen Krieg und dem Aussterben der Schauenburgischen Dynastie 1640 setzte eine Stagnation in der Entwicklung der Stadt ein.
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Galerie:
Schlossvorhof
Parkansicht des Schlosses
Schlosskapelle
Schlosstor mit Hofkammer und Alter Kammerkasse
Stadtkirche
Stadtkirche