Ich persönlich würde diese strukturelle Veränderung begrüßen.
Die Selbstherrlichkeit, die die Denkmalschutzbehörde oftmals an den Tag gelegt hat im Wissen ihres quasi unantastbarem Status empfinde ich schon als problematisch. Wie oft ist sie erst im letzten Moment dazwischen gegrätscht und hat Projekte verhindert. Besonders geärgert habe ich mich über den Erhalt des für mich banalen Hutmacherhauses,
und der Verhinderung eines überragenden Entwurfes. Ebenso damals mehr oder weniger wochenlange öffentliche Wasserstandsmeldungen wie das Pendel beim Schimmelpfenghaus ausfallen wird.
Mir geht es jetzt nicht so sehr um einzelne Entscheidungen, sondern eher um das Prinzip, wer bei umstrittenen Projekten entscheidet.
Die Befürchtung, dass alles abgerissen wird, ist absolut unberechtigt, es geht um eine leichte Korrektur bei Projekten, worüber die Kommission selber uneins ist, je nachdem wie man die Richtlinien interpretiert.
Der Denkmalschutz in Deutschland ist dermassen umfassend, dass ich keinen relevanten, kulturellen Verlust erkennen könnte, auch wenn das bestimmt wieder beschwört wird.