Band des Bundes, Spreebogenpark und Reichstag

  • Es wird jedem klar sein, dass man explizit geplante Anschläge nicht 100%ig verhindern kann. Da wird auch viel mehr über Geheimdienstaktivitäten erreicht, als durch die unmittelbare Verhinderung, indem eine Person oder ein Fahrzeug an einer Sperre gestoppt wird.


    Daraus zu folgern, dass Sperren nicht sinnvoll oder gar lächerlich sind, ist aber m.E. falsch.


    Allerdings halte ich die Absperrung auf dem Breitscheidplatz schon für eine Form von Aktionismus.

  • Ebertplatz

    Man kann nicht nur wieder über den Ebertplatz gehen, obwohl dort jeweils nur zwei Öffnungen in der Absperrung vorhanden sind, sondern auch bis an den östlichen Eingang des Reichstagsgebäudes herantreten und dies völlig unbehelligt.



    (Bild von mir)


    Das östliche Portal hat was monumentales und unter den Bögen wirkt es eher düster. Aber nachdem es einige Jahre so genau nicht zu sehen war, ist es eine Bereicherung eines jeden Stadtrundgangs.

  • Erweiterungsbau Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

    Zuletzt 2018


    Gemäß einer PM vom 25.09.2019 ist die Sanierung der Bodenplatte im 2. Untergeschoss des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses erfolgreich abgeschlossen worden. Die bauliche Fertigstellung inklusive Vervollständigung des Innenausbaus in den Obergeschossen sei nach derzeitiger Planung weiterhin bis zum III. Quartal 2021 vorgesehen.
    Nach der Feststellung der Mängel ergaben demnach Untersuchungen ein "komplexes, heterogenes Schadensbild"; das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) habe in 2015 ein selbstständiges - im Übrigen noch nicht abgeschlossenes - Beweisverfahren beim Landgericht Berlin beantragt. Zu Projektbeginn sei eine "Multi-Risk-Versicherung" abgeschlossen, die Schäden entsprechend angezeigt worden.



    Siehe auch: https://www.rbb24.de/politik/b…us-anbau-fortschritt.html

  • Die Fußgänger-Diagonale östlich von der Schweizer Botschaft, der kürzeste Weg von der Gustav-Heinemann-Brücke zum Paul-Löbe-Haus, ist noch abgesperrt, sieht aber ziemlich fertiggestellt aus:


  • Danke für dieses Update! Dieser Nicht-Ort in der Regierungsmitte hat schon eine umwerfende Symbolik: eine anti-repräsentative Vorstadt-Idylle, eine Topographie des Neutrums. Ein Staat, der eben keinerlei 'Staat' machen will (oder kann?) und daher lieber verwaltet als (nur noch ein bisschen) gestaltet. Denn eine jede Gestaltung oder Gesinnung könnte anecken, polarisieren, Diskussion entfachen oder gar Minderheiten in Bedrängnis bringen. So wird das respolplattenglatte 'Neutrum' zum Imperativ des Handelns auserkoren, mit entsprechenden Folgen für die Psychologie.

  • Mir ist das städtebauliche Konzept des Spreebogens bis heute ein Rätsel geblieben. Für einen Stadtpark ist das ganze viel zu kläglich und unurban. Irgendwie ist das Ganze eine Wüste in Grün, wenn es sowas denn gibt.


    Ich weiß ja nicht, ob man sich das gesamte Areal für weitere Regierungsneubauten (evt. nach einem Komplettumzug von Bonn nach Berlin) offen hält oder für Erweiterungen des Bandes des Bundes oder des Kanzleramtes, aber irgendwie ist der jetzige Status extrem unbefriedigend.


    Ich könnte mir prinzipiell eine Bebauung zumindest von Teilen des Spreebogens sehr gut vorstellen, wenn auch nicht unter dem aktuellen Senat, denn Berlin braucht nichts weniger als ein Bahnhofsviertel reloaded. Aber perspektivisch bietet der Spreebogen an sich ein extrem tolles Setting, um ein tolles Stadtquartier zu schaffen.


    Denn denken wir zurück, es waren die Nazis, die hier ein ganzen Stadtquartier platt gemacht haben. Eine Neubebauung mit Augenmaß und dem Willen, an diesem durch die Natur extrem gut geformten Ort etwas Besonderes zu gestalten, hätte durchaus viel Potential.


    Denn diese Einöde ist sicher nicht das letzte Wort, was hier gesprochen wurde, gerade weil der Spreebogen auch eine wichtige Gelenkfunktion zwischen dem Hbf und der historischen Mitte hat. Ich bin sehr gespannt wie dieses Areal in 25 Jahren aussieht.

  • ^ und ^^: Ich kann verstehen, dass dieses Arreal Bebauungsphantasien anregt und sicherlich bietet – da gebe ich Odysseus recht – der Spreebogen tolle architektonische und stadtebauliche Möglichkeiten – gute Architekten, Städteplaner und Politiker vorausgesetzt.


    Ich wehre mich nur gegen die so harsche Abwertung des Ist-Zustands. Er ist in der Tat nicht ganz befriedigend, aber ich finde, er wird hier zu schlecht gemacht. Ich finde die unbebaute Weite und der dadurch erweiterte Horizont immer wieder auch erhebend und beglückend. Je mehr die Stadt wiederbebaut und verdichtet wird, gerade auch um den Bahnhof herum, (was mich natürlich freut), um so wertvoller werden auch diese großzügigen, frei gehalteten und grünen Arreale. Menschen, die das erste Mal hier Berlin betreten, werden mit einer grünen, generösen Weite und luftigen Leichtigkeit empfangen – genau dort, wo das Zentrum der politischen Macht liegt. Und das hat grundsätzlich etwas Schönes.

  • ^^ Bundesbauten werden nicht vom Senat geplant oder gebaut...


    Ansonsten ist es so als Freifläche geplant worden, warum auch nicht. Besser gestalten sollte man sie dennoch, da die im Sommer trockene Wiese (in diesem Jahr weniger als im Jahr davor) nicht sehr einladend ist.


    Andererseits sind die Blickbeziehungen zwischen den verschiedenen Gebäuden so besonders, dass sie erhalten und nicht durch Bürogebäude verstellt werden sollten.

    Einmal editiert, zuletzt von Baukörper ()

  • .. Dieser Nicht-Ort in der Regierungsmitte ..


    Bis 2018 war es definitiv ein "Nicht-Ort", nämlich eine breite Straße:
    Fotos vom Ursprungszustand und Fotos von der Neugestaltung


    ElleDeBEs Foto zeigt den Blick durch ein Absperrgitter und insofern auf ein noch unbenutztes, menschenleeres Areal - und das ist auch gut so, ebenfalls hinsichtlich der Grünanlage war der Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude bis vor kurzem abgesperrt - macht ihn das zum "Nicht-Ort"?



    ..
    Ich weiß ja nicht, ob man sich das gesamte Areal für weitere Regierungsneubauten (evt. nach einem Komplettumzug von Bonn nach Berlin) offen hält oder für Erweiterungen des Bandes des Bundes oder des Kanzleramtes, ..


    Im Zuge der Erweiterung des Bandes des Bundes - das nicht dort, sondern südlich davon verläuft, wie ein kurzer Blick auf eine Karte gezeigt hätte - wird das Kanzleramt bekanntlich bis 2027 auf der anderen Spree-Seite erweitert; in entgegengesetzter Richtung, also ostwärts wird das Band des Bundes im Luisenblock Ost erweitert - nicht mehr, nicht weniger.



    Wann wart ihr das letzte Mal im Spreebogen, Hand aufs Herz?
    Flaniert einfach mal im Frühjahr 2020 an der Spree entlang, und ihr werdet euch wundern, wie stark bevölkert das Regierungsviertel, insbesondere der Spreebogenpark ist!

  • Wann wart ihr das letzte Mal im Spreebogen, Hand aufs Herz?
    Flaniert einfach mal im Frühjahr 2020 an der Spree entlang, und ihr werdet euch wundern, wie stark bevölkert das Regierungsviertel, insbesondere der Spreebogenpark ist!


    Wenn du es genau wissen willst erst vor kurzem. Ich neige dazu mich meistens nur zu Orten zu äußern an denen ich schon war. Denn Fotoeindrücke und reale Situation sind meist nicht das gleiche.


    Ich finde es auf der einen Seite so interessant, dass hier eine städtebauliche Leere verteidigt wird, die auf das Betreiben der Nazis zurück geht. Sonst ist man grade in Berlin da nicht so gnädig. Aber seis drum, es würde eh nur in ideologische Diskussionen abschweifen.


    Was mich aber seit Jahrzehnten stört, ist die städtebauliche Idee, aus Städten halbe Naherholungsgebiete machen zu wollen. Ich fand schon die Idee der Gartenstadt und alle Manahmen der Auflösung des Blockrandes zugunsten aufgelockerter Strukturen einen Irrweg der städtischen Entwicklung. Und auch wenn der Zeitgeist grade ein anderer ist, ist für mich eine Stadt zunächst mal eine Stadt. Und die wird nunmal von Bauten bestimmt und nicht von einem Maximum an Grünflächen.


    Natürlich ist auch Stadtökologie wichtig und schöne Alleen, kleine Stadtparks, schön gestaltete Plätze etc, all das macht auch eine Stadt aus. Aber ich halte wenig von Grünflächen als Selbstzweck. Sondern wenn man sich für eine Grünfläche entscheidet, dann muss das Hand und Fuß haben. So wie z.B. beim Lustgarten oder dem Tiergarten.


    Was mir persönlich aber nicht gefällt, sind solche diffusen Platzanlagen wie der Spreebogen oder das ME-Forum. Mir erschließt sich die Konzeption dieser Anlagen nicht, es gibt keine wirklich logische Struktur. Gerade beim Spreebogen wirkt vieles zufällig und wie ein aufgehübschtes Provisorium. Durch die frei stehende Schweizer Botschaft bekommt das Ganze bei schlechte Wetter sogar etwas leicht Gespenstisches, als betrachte man die Überbleibsel einer großen Explosion.


    Wie gesagt, es mag Leute geben, die mit anderen Prioritäten an solche Flächen gehen. Ich finde, wenn man sich in einer Stadt befindet, sollte Stadt auch nach Stadt aussehen. Mir ist diese ganze Gegend zu wenig urban und viel zu verfranst. Es fehlen die Haltepunkte und die Unterfütterung für die Großbauten in diesem Gebiet. So wirkt die Gegend völlig unmaßstablich und ähnlich wie am Kulturforum ist mir das alles überhaupt nicht in sich stimmig.

  • Zitat von querbalken

    eine Topographie des Neutrums. Ein Staat, der eben keinerlei 'Staat' machen will (oder kann?) und daher lieber verwaltet als (nur noch ein bisschen) gestaltet. Denn eine jede Gestaltung oder Gesinnung könnte anecken, polarisieren, Diskussion entfachen oder gar Minderheiten in Bedrängnis bringen. So wird das respolplattenglatte 'Neutrum' zum Imperativ des Handelns auserkoren, mit entsprechenden Folgen für die Psychologie.


    Oh Mann, man muss ja hier so einiges lesen, aber das hier ist fuer mich nicht mehr nachvollziehbar um mal hoeflich zu bleiben.


    Ich weiss nicht was für eine Symbolik du hier sehen willst. Ich denke die Gestaltung des Regierungsviertels ist für mich bestens gelungen.
    Wir leben in einer Demokratie, die Gestaltung ist danach ausgerichtet, Die Gebaeude stehen fuer die staatlichen Institutionen Reichstag und Kanzleramt sind in ihrer Architektur Ausdruck von Macht, die Umgebung ist bewusst nicht geordnet sondern offen, zugaenglich, keine beschnittenen Baeume in Reih und Glied, keine Wege und Strassen im rechten Winkel, keine abgesperrten Flächen. Das soll hier nicht einschuechternd wirken sondern offen für jeden. Das Regierungsviertel ist ein Gluecksfall. Und die Gestaltung hat glaube ich einen ziemlich positven Einfluss auf die Psychologie, auf meine jedenfalls. ich bin immer beschwingt wenn ich hier durchradel. Ich fuehle mich nicht als Untertan sondern als Buerger in einer solch gestalteten Umgebung. Aber das empfindet wohl jeder anders.


    Du suggerierst, dass die deiner Meinung nach bewusste Nichtgestaltung ein Spiegelbild mangelnden staatlichen Handels darstellt weil man Angst habe, Menschen vor dem Kopf zu stossen und Minderheiten in Bedrängnis bringen könnte. Das heisst im Umkehrschluss, du würdest es begrüssen, Menschen zu verunsichern und Minderheiten in Angst versetzen? Schon mal einen Blick in unser Grundgesetz geworfen? Wäre vielleicht hilfreich.

  • ^^ Dass du dort "schon [mal] warst", glaube ich dir gerne; dass du dort "erst vor kurzem" warst (wo sind denn Fotos davon?), allerdings nicht - oder wie kommt es zu obigen Äußerungen, die von Unkenntnis sogar mehrfach Zeugnis ablegen?


    Also ich neige dazu, mich nur zu Orten zu äußern, an denen ich erst vor kurzem war, immer wieder mal bin, und mit denen ich mich auch näher - eben durch Recherche etc. - befasst habe.

  • Ich finde es auf der einen Seite so interessant, dass hier eine städtebauliche Leere verteidigt wird, die auf das Betreiben der Nazis zurück geht. Sonst ist man grade in Berlin da nicht so gnädig.


    Niemand hat hier die Freifläche deswegen "verteidigt", weil sie von den Nazis stammt. Abgesehen davon, dass die Nazis diese Fläche ja gerade nicht als Freifläche erhalten, sondern sie nur anders bebauen wollten, so dass das Pseudoargument sofort auf Dich und Deine Aufbauwünsche zurückfallen würde, nähme man es ernst, was ich aber nicht tue. Es ging hier auch gar nicht um "verteidigen" (das Regierungsviertel steht nicht auf der Anklagebank), sondern einfach darum, eigene Eindrücke zu schildern. Und wie ich explizit gelten ließ, dass dieser Ort Phantasien zur Bebauung anregt, so wäre es schön, wenn Du andere Eindrücke und Erfahrungen, hinnehmen könntest oder wenigestens nicht mit solchen abwegigen Scheinargumenten abzuwerten versuchen würdest.


    Was mich aber seit Jahrzehnten stört, ist die städtebauliche Idee, aus Städten halbe Naherholungsgebiete machen zu wollen. (...) Und auch wenn der Zeitgeist grade ein anderer ist, ist für mich eine Stadt zunächst mal eine Stadt. Und die wird nunmal von Bauten bestimmt und nicht von einem Maximum an Grünflächen.


    Dieses Argument ist so krass aus der Zeit gefallen, dass es klingt, als hättest Du die letzten 30 Jahre in einem anderen Planeten, aber jedenfalls nicht in Berlin gelebt. 2019 in Berlin die idee der Gartenstadt und der aufgelockerten Strukturen bekämpfen, really? Ist die ebenso intensive wie stetige Verdichtung Berlins wirklich so spurlos an Dir vorbeigegangen, dass Du denkst, Du müsstest noch heute Gespenster von vorgestern jagen?

    Einmal editiert, zuletzt von ElleDeBE ()

  • Sehr wortgewaltige Kommentare für ein bisschen Grünzeug... Ich persönlich finde ebenfalls die Weite an dieser Stelle beruhigend mit den sehr gross dimensionierten Bauten drumherum. Zur Spree hin gibt es im Übrigen kleinteiliger bepflanzte Bereiche die ebenfalls von vielen Besuchern dort aufgesucht werden und die zum Verweilen einladen.


    Es ist ja auch nicht so dass dies die einzige Parkfläche weit und breit ist, immerhin geht das Ganze direkt in den üppig begrünt und bepflanzen Tiergarten über!


    Und nach wie vor präsentiert sich die Bundesrepublik sehr schön in der Sound and Light Show, mehr braucht es da für meinen Geschmack gar nicht.


    Austrocknen tut der Rasen an dieser Stelle auch kaum, er erfreut sich zusammen mit dem Pariser Platz und Bellevue Pflegestufe 1 a, dort gab es auch in diesem Sommer keinen verdörrten Rasen...

  • Und auch wenn der Zeitgeist grade ein anderer ist, ist für mich eine Stadt zunächst mal eine Stadt. Und die wird nunmal von Bauten bestimmt und nicht von einem Maximum an Grünflächen.


    Natürlich ist auch Stadtökologie wichtig und schöne Alleen, kleine Stadtparks, schön gestaltete Plätze etc, all das macht auch eine Stadt aus. Aber ich halte wenig von Grünflächen als Selbstzweck.


    Öh, nee, das ist kein Zeitgeist das ist real verändertes Klima in der Grossstadt.
    Real sind es 5 bis 7 Grad Unterschied von Mitte bis in die Peripherie.


    Jede Rasenfläche ist willkommener Beitrag zum Stadtklima, oder meinst Du Städte wie London oder Singapur begrünen jetzt auf Teufel komm raus nur des Zeitgeistes wegen??

  • Erweiterung des Kanzleramts

    Zuletzt ab da


    Der Bebauungsplan 1-106 "Erweiterung des Bundeskanzleramts auf dem Moabiter Werder" liegt demnach noch bis 18.10.2019 im Zuge einer frühzeitigen Beteiligung aus.


    Gemäß dort abrufbaren Dokumenten soll im Geltungsbereich des Bebauungsplans II-200g („Moabiter Werder Nord“) ein ca. 0,6 ha großes allgemeines Wohngebiet zugunsten eines Post- und Logistikbereichs (neben dem "Zollpackhof") überplant werden; seitens des Bundes sollen hierfür Ersatzflächen im innenstadtnahen Bereich gesichert werden.

  • Gemäß dort abrufbaren Dokumenten soll im Geltungsbereich des Bebauungsplans II-200g („Moabiter Werder Nord“) ein ca. 0,6 ha großes allgemeines Wohngebiet zugunsten eines Post- und Logistikbereichs (neben dem "Zollpackhof") überplant werden; seitens des Bundes sollen hierfür Ersatzflächen im innenstadtnahen Bereich gesichert werden.


    Auch wenn es so klingt, bedeutet das nicht, dass dort Wohngebäude abgerissen werden müssen. Die Fläche ist laut Google Maps unbebaut (Bäume und Parkplatz der Polizeidirektion 3). Satelitenbild


    Für die dort mögliche Bebauung von ca. 110 Wohneinheiten, sind die besagten Erstazflächen vorgesehen Quelle, S.63.

  • Interessant, was sich hier in diesem noch nach der Wende sehr ungegliederten Bereich inzwischen getan hat und mit dem Innenministerium und der nun anstehenden Kanzleramtserweiterung einen würdigen Abschluss findet.


    Ich finde es allerdings schade dass auf der Fläche im Bereich des Zollpackhofs nun solch ein eher unauffälliges Logistik- und Postzentrum vorgesehen ist.
    Leider löst man sich hier ein weiteres mal vom Planwerk Innenstadt (inzwischen Planwerk Innere Stadt), der hier eine städtebaulich etwas großmaßstablichere Bebauung vorsah, was den dortigen Randlagen-Eindruck etwas aufgewertet hätte.
    Andererseits bekommt man mit dem Kanzleramts-Erweiterungsbau auch wieder weitere bauliche Dichte. Vielleicht hätte es hier einer kreativeren Lösung bedurft.


    Auch den auf dem Lageplan ersichtlichen geplanten Parkplatz nördlich davon sehe ich nicht gerade als gestalterisch schöne Lösung an.
    Scheinbar will man hier insgesamt auch den Park-ähnlichen Charakter erhalten, was natürlich auch wiederum Vorteile hat.

    Einmal editiert, zuletzt von a57046d ()

  • ^ Die Feuerwache Tiergarten (neben der Polizeidirektion 3 - Abschnitt 34) "darf" ihren schmalen Parkplatz "behalten", der größere "Zollpackhof-Kundenparkplatz" soll wiederum mit jenem Post- und Logistikbereich des Kanzleramts bebaut werden.


    Im Übrigen bekommt man nicht nur mit dem Kanzleramts-Erweiterungsbau weitere bauliche Dichte, sondern auch mit der geplanten Erweiterung des BMI, die in Fom eines 13-Geschossers bereits bis 2024 errichtet werden soll.


    Beide Neubauten sind im Planwerk Innere Stadt (vgl. hier bzw. da) NICHT enthalten.