City & Wallring | Abriss/Neubau Westfalenforum

  • Sanierung Westfalenforum

    Noch in diesem Jahr sollen laut der zuständigen Immobilienverwaltung umfangreiche Sanierungsarbeiten am Westfalenforum stattfinden. So sollen


    • die Eingangsbereiche, die Landenflächen und die Fassaden neu gestaltet sowie
    • Öffnungen zum RWE-Tower sowie zur Hansastraße geschaffen und das Westfalenforum so ingesamt zu einer Passage umgestaltet werden.


    Quelle: http://www.derwesten.de/staedt…alenforum-id11656544.html

  • Umbau Westfalenforum?


    Derzeit gibt es zumindest Überlegungen, das Westfalenforum umzubauen. Keine Ahnung, wie konkret das Bauvorhaben ist, bei Petersen Architekten wird das Projekt aber unter der Rubrik "in Arbeit" geführt. Entstehen könnte ein Hybridgebäude mit Gastronomie und Einzelhandel im Erdgeschoss sowie Wohn- und wohl auch Büroflächen in den darüberliegenden Stockwerken. Der Entwurf sieht zudem vor, den mittleren Bereich des ehemaligen Horten-Kaufhauses aufzubrechen. Ich bin auf jeden Fall mehr als nur positiv überrascht.


    Visualisierungen: http://petersenarchitekten.de/#/projekte/gesamt/58

  • Das wäre wahrscheinlich die Rettung für das Gebäude. Wäre eine richtig tolle Entwicklung. Aber bei dem Eigentümer muss man ganz vorsichtig sein was irgendwelche Pläne angeht.

  • Interessanter Fund. Mir war gar nicht bewusst, was alles zum Westfalenforum gehört.


    Aber wie schon erwähnt wurde - bei dem Besitzer bin ich mehr als skeptisch. Es gab ja schon einige Sanierungsanläufe.

  • Ja, den Eigentümer/Investor des Westfalenforums habe ich schon an anderer Stelle - glaube es war im Stadtgespräch - als Heuschrecke tituliert. Intown sollte man aber in diesem ganz speziellen Fall zugutehalten, dass für die Studie/Entwurfsplanung bereits Geld in die Hand genommen wurde.


    Interessant an dem Entwurf ist übrigens der augenscheinlich hohe Wohnanteil und natürlich auch die angedachte "Durchlässigkeit" beziehungsweise die Gassen. Aber gut, mal sehen, ob und wenn ja wie es hier überhaupt weitergeht. Die Schaffung weiteren Wohnraums innerhalb des Wallrings halte ich jedoch für absolut erstrebenswert.

  • Intown sollte man aber in diesem ganz speziellen Fall zugutehalten, dass für die Studie/Entwurfsplanung bereits Geld in die Hand genommen wurde.

    Das ist der einzige positive Gedanke daran. Wahrscheinlich im Rahmen einer Machbarkeitsstudie.


    Es dürfte aber nicht nur dem Komplex, sondern auch den Plätzen helfen. Gerade die Westseite zum RWE-Tower hin ist furchtbar.

  • Wow, sehr intelligenter Entwurf. Ich bin richtig begeistert, auch wenn man beim Westfalenforum immer vorsichtig sein sollte. Die kleinen Schönheitskorrekturen der letzten Jahre hatten einfach aus bekannten Gründen keinen Effekt, jetzt alles drastisch zu ändern finde ich mutig und innovativ.

  • Kann es sein, dass die Visualisierung schon älter ist und der Gedanke bereits wieder verworfen wurde?

    Immerhin wird das Gebäude seit einiger Zeit ziemlich schleppend und dazu kostengünstig aufgehübscht (Lichtband, neue Farbe, neuer Eingang zur Kampstr)

  • Nein, glaube ich eher nicht, Bibinje. Das Projekt findet sich nämlich erst seit ganz wenigen Tagen auf der Webseite des Architekten. Außerdem dürften bis zu einer möglichen Umsetzung eh noch Jahre ins Land ziehen (Planungsphase, Bauantrag, Ausschreibungen, Baugenehmigung usw. usf.).

  • Mit einer schnellen Verwirklichung solcher Pläne ist mit Sicherheit nicht zu rechnen. Und solange der Besitzer nicht wechselt bin ich auch mehr als skeptisch, dass die Pläne mehr als eine Machbarkeitsstudie sind. Denn der derzeitige Besitzer führt zwar seit gut einem Jahr ein paar Verbesserungen am Gebäude durch, lässt sich dabei aber Ewigkeiten Zeit.
    Man hat die Eingangssitution zur Kampstraße geändert, die Filiale der Postbank angesiedelt und ist dabei den Eingang Richtung RWE-Tower/Platz von Amiens nicht nur neu zu gestalten, sondern auch direkt mit der Passage, also ohne Umweg durch ein Ladenlokal, anzulegen. Aber das Ganze geschieht in einer solchen Langsamkeit und mit sowenig Bauarbeitern, dass man das Gefühl hat es werden nur dann mal wieder ein paar Tausend Euro ausgegeben, wenn die Einnahmen von den noch vorhandenen Mietern mal so gerade Gewinne abwerfen.

    Das verwundert einen bei den niedrigen Zinsen derzeit schon etwas. Ich bezweifle zwar, dass man mit dem derzeitigem Gebäudebestand eine Vollvermietung erreichen kann, aber nur mit benutzbarer Durchwegung wird man überhaupt die Chance haben ein paar Ladenlokale zu vermieten, die sollten die Einnahmesituation trotzdem verbessern.

    Vielleicht trödelt man allerdings auch rum, weil man nicht fertig werden will, bevor der Umbau der Fußgängeranlage Königswall/Ausbau Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof, die Neugestaltung der Kampstraße und der Neubau des BaseCamps abgeschlossen ist. Dadurch sollte sich die Passantenfrequenz im Westfalenforum erhöhen. Wäre man beim Westfalenforum jetzt schon fertig müssten potentielle Mieter wohl weitere zwei Jahre Durststrecke hinlegen bevor mehr Kundschaft auf dem Weg hin oder von der Innenstadt durchs Gebäude laufen. Landenbetreiber die nach zwei Jahren aber schon wieder aufgeben, dürften potentielle weitere Mieter abschrecken.


    Inwieweit die Besitzer den Gedanken verfolgen das Gebäude anders zu nutzen und es selbst komplett umzubauen oder ob die Studie eher dazu dienen soll potentiellen Investoren/Käufern die Immobilie schmackhaft zu machen, wird man weiter abwarten und verfolgen müssen, alles was jedenfalls zu einer Änderung führt, kann man aber praktisch als Verbesserung ansehen. Das Gebäude für Wohnungen zu nutzen erscheint jedenfalls sinnvoller als für Ladenfläche. Von der hat man nach massiver Expansion in den 90ern und 00ern in der Innenstadt von Dortmund ja mehr als genug übrig, weil der Bedarf hierfür durch den Onlinehandel weiter schrumpft. Der Entwurf selbst bietet die derzeit so beliebte Verschachtelung. In guten Materialoberflächen ausgeführt und wenn die Wohnungen zu mehr Belebung führen aber völlig ok.

  • Heute hat die RN (€) das Thema aufgegriffen. Die Pläne für den Neubau des Westfalenforums wurden schon im letzten Jahr dem Gestaltungsbeirat vorgelegt. Laut Eigentümer geht es dabei nur um Ideensammlung, nicht um konkrete Pläne. Aus „dem Umfeld des Gestaltungsbeirats“ heißt es wohl, dass die Pläne aus finanziellen Gründen eher nicht verwirklicht werden.
    Aktuell wird noch am neuen nördlichen Ausgang gearbeitet, der bald eröffnet werden soll und es wird wohl gemunkelt ein Lebensmitteleinzelhändler könnte dort einziehen.

  • Westfalenforum

    Überraschenderweise läuft wohl alles auf eine Neukonzeptionierung bzw. Abriss und Neubau des Westfalenforum hinaus. Aktuelle Pläne für ein Qualifizierungsverfahren wurde seitens Stadt Dortmund nun veröffentlicht. Dazu gab es vor einem Jahr bereits einen ersten Entwurf von PETERSEN ARCHITEKTEN mit 6 neuen Gebäuden. Nun soll ein Werkstattverfahren (1. Stufe konkurrierend - 2. Stufe kooperierend mit drei der teilnehmenden Büros) mit 5 Büros durchgeführt werden, wie diese Gebäude aussehen sollen. Ergebnisse sollen Final im Sommer 2021 vorliegen.


    Es soll dabei ebenfalls die Neugestaltung des Platz von Amiens mitbedacht werden.


    Die 5 Büros sind:

    - Laux Architekten GmbH

    - GATERMANN + SCHOSSIG Architekten GmbH

    - drp BAUKUNST

    - BWM Architekten und Partner ZT GmbH

    - Schulz und Schulz Architekten GmbH


    Federführend fürs gesamte Verfahren bleiben PETERSEN ARCHITEKTEN.


    Als Ausloberin wird DGC Commercial Center Dortmund GmbH genannt. Wurde das Gebäude möglichweise verkauft? Die Verflechtungen sind da ja nicht immer so eindeutig.


    Tolles Projekt. Schade wäre es allerdings um die Diskothek Nightrooms. Bezüglich Kultur und Nachtleben ist die Stadt Dortmund nicht gesegnet.


    PS DGC Commercial gehört zum Firmengeflecht Lianeo. Hat sich also nichts geändert. Mal sehen ob sie eventuell verkaufen nach dem Wettbewerb.

  • Offenbar scheint der Eigentümer mittlerweile eingesehen zu haben, dass man das Westfalenforum in seiner derzeitigen Form mit der viel zu dunklen Passage und abseits des Westenhellwegs nicht mehr mit Leben füllen kann.


    Daher sind es sehr gute Nachrichten. Mit dem angedachten Nutzungsmix aus Büro, Wohnen und kleinteiligen wird das sehr Zentral liegende Viertel zwischen RWE Tower, Hansa- und Kampstraße mit der kleinteiligeren Bebauung enorm aufgewertet.


    Man darf gespannt sein, welche Ideen und Entwürfe die fünf Architekturbüros liefern werden.

  • Westfalenforum

    Passend zu den obigen Infos aus 2020 hat die Ruhr Nachrichten heute mal nachgehakt was nun mit diesem Projekt ist.

    Wie man fast schon ahnen konnte hat sich seitdem (bis jetzt) genau gar nichts getan. Leider wechselt der Eigentümer auch nicht, so dass man tatsächlich einen Fortschritt erwarten könnte.

  • Mit den steigenden Zinsen und Baukosten ist mit schnellen Änderungen nun wohl erst recht nicht mehr zu rechnen. Zumal ja vielleicht noch der ganze Gebäudeblock von Karstadt in der City auch noch auf den Markt kommt.

    Wer will sich da solch ein Projekt wie das Westfalenforum derzeit ans Bein binden. Solange wenigstens ein paar Mieter die Kosten für die Gebäudeunterhaltung decken, kann der derzeitige Besitzer wohl bis zum nächstem Bauboom mit einem Verkauf ausharren. Immerhin schaut das Gebäude von den wichtigsten Seiten halbwegs ordentlich aus und der Leerstand fällt nicht ganz so auf. Nur der Teil des Platzes von Amiens, der den Hinterhof des Gebäudes bildet, ist halt eine einzige Trostlosigkeit.


    Immerhin hat man trotz des derzeitigen Stillstandes immer noch die Möglichkeit mit einem Neubau fertig zu werden, bevor die Stadt Dortmund ihren Boulevard Kampstraße komplett ausgebaut hat. ;)

  • Westfalenforum bleibt erhalten - Neue Nutzer gesucht


    Inzwischen ist es keine große Überraschung mehr. Angesichts der Stark gestiegenen Zinsen und enorm gestiegenen Baukosten verzichtet man auf die Realisierung der Neubaupläne. Stattdessen soll das bestehende Gebäude erhalten werden. Für die leerstehenden Flächen wird nun nach neuen Nutzern gesucht.


    https://www.ruhrnachrichten.de…eW66WMKQt120IR_emvs-C2VWQ

  • Appelrath & Cüpper zieht ein und bietet die Chance für eine Neubelebung.


    Lieber Eigentümer, bitte das Wohlbefinden entsprechend steigern durch mehr Aufenthaltsqualität, sprich Sitzgelegenheiten und Pflanzen.