Die Bestandsbauten sind Geschichte- was bleibt ist eine plane Fläche.
Der hintere Bagger planiert die Fläche mit einem Stahlträger.
Blick auf die Kirchtürme von St. Katharinen (links) und St. Nikolai (rechts)
Die Bestandsbauten sind Geschichte- was bleibt ist eine plane Fläche.
Der hintere Bagger planiert die Fläche mit einem Stahlträger.
Blick auf die Kirchtürme von St. Katharinen (links) und St. Nikolai (rechts)
Ich habe inzwischen wirklich Sorgen, dass dies das nächste Pleiteprojekt wird, bei dem ein Gebäude unwiderruflich abgerissen worden ist
Das Projekt wurde an Bilton verkauft, die dort lieber Hotel und Wohnungen haben wollen.
Wie das sich ein immer weiterer Verkauf und eine ausufernde Preisspirale entwickeln kann, sieht man am Holstenareal
Wenn man sich ein bisschen mit der Historie des Entwicklers beschäftigt, halte ich deine Sorge für sehr unbegründet.
Immerhin ist in direkter Nachbarschaft durch den gleichen Entwickler erst vor kurzem ein Quartier fertiggestellt worden. Wie der Zufall so will, war hier die vorherige Entwicklung durch Commerz Real auch ins Stocken geraten.
Man wird sich hier sicher sehr genau überlegt haben, ob man das Grundstück entwickeln möchte oder nicht.
Abgesehen davon war die Ursache der meisten Projektpleiten der Zinsanstieg und die gesunkenen Verkaufsfaktoren. Insofern ist sicherlich auch das aktuelle Marktumfeld in der Kalkulation bereits berücksichtigt.
Zwischennutzung: Sichtbar vom Großen Burstah wurde in den vergangenen beiden Wochen am Neß eine Ausstellungshalle aufgebaut. Im Internet finden sich Hinweise auf eine kommende Titanic-Ausstellung, Dauer unbekannt.
Eilig hat man es mit einer dauerhaften Neubebauung nicht.
Nach der Deutschlandpremiere in Köln kommt die Ausstellung vom 17. April bis 14. September 2025 nach Hamburg.
Bin heute daran vorbei gefahren und habe die Halle gesehen. Sind nicht gerade beruhigende Vorzeichen , dass bis SEPTEMBER 25 nicht gebaut wird
Und so sieht das Provisorium aus...
Echt ein Albtraum, wenn man sich Bilder von vorher anguckt! Makaber auch, dass dort eine Ausstellung mit der untergegangenen Titanic stattfindet wobei hier doch ein noch älteres Denkmal untergegangen ist.
Nur war das hier kein Unglück sondern bewusst geplant! Einfach unglaublich!
Ich fordere den Rücktritt vom Oberbaudirektor Franz-Josef Höing zumal er schon wieder den gleichen Fehler am "Hamburger Hof" macht! Abriss der letzten wenigen Gründerzeithäuser zugunsten einer austauschbaren Investorenarchitektur!
Übrigens wurde der Bau von Martin Haller (Hamburger Architekt: Rathaus, Kontorhäuser, Alstervillen, ehem. Alsterpavillion etc.) für die 1870 in Hamburg gegründete Commerz- und Disconto-Bank entworfen. Der Bau wurde von der Bank 1874 bezogen! Also das Bankgebäude war mehr als 150 Jahre alt als es abgerissen wurde und es war auch stilprägend für die ersten großen Bankgebäude im Hochindustriezeitalter.
Warum so ein Gebäude trotzdem nicht unter Denkmalschutz stand ist einfach unbegreiflich. Das ewige Argument, dass an der Orignalsubtanz nach dem Krieg Veränderungen vorgenommen worden sind, ist doch einfach nur lächerlich. (Die Cityhochhäuser, die ja unter Denkmalschutz standen wurden doch auch mit Eternit-Platten verkleidet und total verändert).
Und umso älter ein Haus um so mehr wurde doch verändert. Im Umkehrschluss könnte man dann ja nur noch Häuser unter Denkmalschutz stellen, die noch relativ jung sind.