Verfallene Häuser an der Alexanderstraße
Die Häuser werden abgerissen, um Platz für Neubauten zu schaffen. Es soll unter anderem eine Kita und eine Schule für Gesundheitsberufe entstehen.
Anbei Bilder vom Abriss:
Verfallene Häuser an der Alexanderstraße
Die Häuser werden abgerissen, um Platz für Neubauten zu schaffen. Es soll unter anderem eine Kita und eine Schule für Gesundheitsberufe entstehen.
Anbei Bilder vom Abriss:
Das Projekt steht vor der Vollendung und die Eigentumswohnungen werden schon vermarktet. Das Projekt hat auch eine eigene Projektseite unter One Lindemann.
Lindemannstraße 1
Die Ruhr Nachrichten berichtet nun auch über das markante Eckhaus Lindemannstraße 1. So erfahren wir über den mittlerweile barrierefreien Gründerzeitler, dass er zwar nicht unter Denkmalschutz steht, die Sanierung aber wegen der historischen Bausubstanz eng mit den städtischen Denkmalschützern abgestimmt wurde. Zudem wird im Erdgeschoss höchstwahrscheinlich Gastronomie einziehen.
Zeit für ein Fazit: Ich habe tatsächlich ganz wenig auszusetzen. Wenn mich etwas stört, sind es die Fenster. Hier hätten Holzsprossenfenster den tollen Gesamteindruck abgerundet. Die verbauten Fenster sind dennoch hochwertig und entsprechen wohl auch denen aus der bekannten Visualisierung.
Quelle: https://www.one-lindemann.de/
Vor rund zwei Jahren sah die Lindemannstraße 1 noch so aus:
Foto: eigene Aufnahme
Kreuzviertel - Weiteres Casa Sogno Projekt
Casa Sogno hat sich mittlerweile den Ruf erarbeitet, hochwertige Wohnbauprojekte zu realisieren. Nun hat der Immobilienwickler abermals im Kreuzviertel zugeschlagen. Ein aktuell noch von 27 Studierenden bewohnter Jugendstilbau soll aufwendig saniert werden. Bereits jetzt steht schon fest, dass der Altbau nach dem Umbau weit weniger Bewohnerinnen und Bewohner beherbergen wird - es sollen vier großzügige Wohneinheiten entstehen.
Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de…luxus-w981731-2001512283/
Leierweg 27
Es muss nicht immer gleich eine Luxussanierung sein. Anders als das Projekt im vorherigen Beitrag, wird mit dem Wohnbauvorhaben Leierkasten 27 ein anderer Ansatz verfolgt. Der Gründerzeitler mit seinen insgesamt sieben Wohnungen wurde zwar ebenfalls mit dem Ziel einer umfassenden Sanierung erworben, er soll jedoch langfristig in eine Genossenschaft überführt werden. Allerdings besteht auch hier die Möglichkeit, Wohnraum zusammenzulegen und somit die Anzahl der Wohneinheiten zu reduzieren.
Kreuzviertel - Poppelsdorfer Straße 3-5
Anbei eine Pressemitteiling der Essener Greyfield Group zur geplanten Sanierung der Poppelsdorfer Straße 3-5:
Greyfield Group erwirbt vom Erzbistum Paderborn Studierendenwohnheim in Dortmund
Sanierung und Erweiterung soll langfristig bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende im Kreuzviertel sichern
Die Greyfield Group hat das sanierungsbedürftige Studierendenwohnheim in der Poppelsdorfer Straße 3-5 in Dortmund vom Erzbistum Paderborn erworben. Der Verkauf markiert einen wichtigen Schritt zur langfristigen Entwicklung des Standorts mit dem Ziel, dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende und Studierende zu schaffen.
Das Ensemble der Gebäude wurde in den 1920er Jahren errichtet und Ende der 1960er Jahre erweitert. Mittlerweile befindet sich das Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Die Greyfield Group plant daher eine umfassende Sanierung und Modernisierung der vorhandenen Bausubstanz. Dabei liegt der Fokus darauf, die Gebäude zu erhalten sowie nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, um zeitgemäßen Anforderungen an studentisches und auszubildendes Wohnen gerecht zu werden. Gleichzeitig ist geplant, auf dem unbebauten Grundstücksteil eine sinnvolle Erweiterung des Studierendenwohnheims vorzunehmen. Die Liegenschaft erstreckt sich über eine Grundstücksfläche von insgesamt 1.633 m². In den Bestandsgebäuden befinden sich aktuell rund 70 Wohnungen. Die gesamte Nutzfläche der Bestandsgebäude beläuft sich auf circa 1.670 m².
Quelle: Greyfield Group
Das Erzbistum Paderborn betont bei der Veräußerung die Bedeutung, auch zukünftig bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildene an diesem Standort bereitzustellen. Wolfgang Mönnikes als Teamleiter des Teams Baufinanzierung / Liegenschaften zentrale Einrichtungen im Erzbischöflichen Generalvikariat zu dieser Transaktion: „Wir haben die Immobilie mit der Zielsetzung verkauft, eine Sanierung im Einklang mit den Wohnraumförderungskriterien des Landes Nordrhein-Westfalen zu realisieren. Ziel ist es, nach Abschluss der Planungen und Arbeiten Wohnheimplätze zu bezahlbaren Konditionen anbieten zu können.“
Langfristige Perspektive für den Standort
Mit der Übernahme des Gebäudes verfolgt die Greyfield Group ihr Ziel, Bestandsimmobilien nachhaltig zu entwickeln und für soziale Zwecke zu sichern. „Wir freuen uns, dieses Projekt zu übernehmen und gleichzeitig einen ökologischen und sozialen Beitrag zur Sicherung von günstigem Wohnraum für Auszubildende und Studierende zu leisten“, sagt Michel Konkol, Prokurist bei der Greyfield Group. Das Objekt wird im Rahmen eines umfassenden Entwicklungsprojekts in eine öffentlich geförderte Wohnanlage mit rund 100 Wohneinheiten transformiert. Mit einer geplanten Gesamtwohnfläche von circa 2.500 m² entstehen Wohnungen unterschiedlicher Größen, die auf die vielfältigen Anforderungen von Auszubildenen und Studierenden zugeschnitten sind.
Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf der Umsetzung von Nachhaltigkeits-Maßnahmen. Neben dem Erhalt von möglichst viel wertvoller Bausubstanz sind unter anderem umfangreiche energetische Verbesserungen, die Förderung moderner Mobilitätskonzepte sowie die Realisierung barrierefreier Wohnungen vorgesehen. Darüber hinaus werden Gemeinschaftsflächen geschaffen, die aktiv ein nachbarschaftliches Zusammenleben fördern sollen. „Wir sehen in der Greyfield Group einen zuverlässigen Partner, der sowohl die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Bestand als auch die sozialen Anforderungen erfüllen kann“, führt Mönnikes abschließend aus.
hier ein Bild des fast fertigen Neubaus aus dem Beitrag von FanDerModerne.
Irgenwie gefällt mir der Neubau nicht, er ist langweillig und hat eine schlechte Fensteraufteilung.
Quelle: Eigenes Bild
^ Sicherlich keine architektonische Perle, aber durch die Fassade und den hoch- beziehungsweise höherwertigen Fenster auch kein Totalausfall. Habe auf jeden Fall schon weitaus schlimmer gestaltete Kindertagesstätten der "neuesten Generation" gesehen.