Friesenplatz ("Haus Friesenplatz", "Central Cross")

  • Die Visualisierung von der Friesenwallseite war mir unbekannt und macht mich etwas sprachlos. Der Übergang vom Turm zum niedrigen Teil wirkt auf mich sehr unglücklich gequetscht, nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Sieht ein wenig nach Auffahrunfall aus. Die blinden Seiten zur Magnusstraße sind nicht nur optisch ein Problem, sondern werden nachts auch die Partygänger zum Blasenentleeren anlocken. Vielleicht sollte man gleich eine Rinne und eine Wasserspülung einplanen.


    Colonia Wie heißt die Quelle der Visus, gibt es da mehr Infos?


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    Die Visus hatte ich in Google auf den Seiten von Quantum gefunden. Ich weiß jedoch nicht mehr, was ich als Suchbegriffe eingegeben hatte. Ich kann das Ergebnis nicht reproduzieren. Ich hatte Kontakt zu einem Mitglied des Stadtentwicklungsausschuss, der beim Stadtentwicklungsdezernenten Greitemann nachgefragt hatte, beide kannten den Entwurf nicht. Das finde ich höchst erschreckend, wenn selbst der Baudezernent nicht weiß, was an einer der prominentesten Stellen der Stadt geplant wird. 👎


    Vielleicht werden wir ja noch von einem neuen Entwurf überrascht.

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Heftig: Der Baudezernent muss sich hier im Forum darüber informieren, was in seiner Stadt so gebaut wird - das lässt ja tief blicken.


    Die Entkernung des Gebäudes läuft ja schon eine ganze Weile, da denkt man doch als neutraler Beobachter, dass das Baudezernat mal nachfragt, was da so geplant ist. Offenbar gab es keinen Wettbewerb, sondern nur zwei interne Vorschläge.


    Ich hoffe, dass Du recht hast und der Entwurf nochmal überarbeitet wird.

  • Danke für die Infos und Bilder Colonia. Ok, das mit dem Anbau ist echt seltsam. Wirkt gequetscht und irgendwie unstimmig. Aber auch krass, dass die Stadt nix weiß. Aber die Architekten werden in allen Artikeln erwähnt, also denke ich, das dieser Entwurf gebaut wird.

  • Auf der Internetseite von studio grüngrau gibt es eine Dachaufsicht samt weiterer Informationen zur geplanten Nutzung der Dachflächen als Dachterrassen. Die Dachebene zu den Ringen ist nicht genauer dargestellt.

    Leider wird dort kadawittfeld als Architekt genannt, was man auch an der Dachaufsicht erkennen kann...

  • Das DEAL-Magazine berichtet, dass die Baugenehmigung erteilt wurde und die Revitalisierung des Hochhauses, unter Nutzung von rund 70% der vorhandenen Bausubstanz, in 2026 abgeschlossen sein soll. Es entstehen 17.000m² auf 12 Geschossen. Der Entwurf von kadawittfeld aus 2020, welcher ja bereits gezeigt wurde, wird umgesetzt.

  • Sind die oberen Fenster versetzt? Man erkennt das sehr schlecht.... Die Zierstreben sind zum Glück nicht mehr so rotstichig!

  • CENTRAL CROSS - Stand der Abrissarbeiten

    Wie Citysurfer bereits berichtete, sind die Abrissarbeiten beim Revitalisierungsvorhaben 'Central Cross' begonnen worden. Betroffen vom Abriss sind die niedrigeren Bauten entlang des Friesenwalls und der Magnusstraße. Die bisherigen, zweigeschossigen und stadträumlich sehr unbefriedigenden Anbauten weichen einem vier- bis sechsgeschossigen Neubau. Dieser wird sich ebenfalls durch eine geschlossene Fassade von der Magnusstraße abgrenzen, durch eine gestaffelte Ausgestaltung jedoch angenehmer auf den Außenraum reagieren.


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    Die Eckbebauung an der Kreuzung Magnusstraße / Friesenwall hat man bereits komplett entfernt. Man arbeitet sich in Richtung Süden zur Cinebar vor.


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.12.2023 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

  • Der Kölner Stadt Anzeiger berichtet, dass das Central Cross vollständig vermietet ist.

    Einziger Mieter für die gesamte Bürofläche von 11.400 qm² ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte.

    Die Fertigstellung des 42 Meter hohen Gebäudes ist für das erste Quartal 2027 geplant.

    Im Sockelgeschoss sollen Handel und Gastronomie einziehen.

    Einmal editiert, zuletzt von tieko ()

  • Beim Projekt Central Cross, entwickelt durch das JV aus Quantum und Proximus, konnte inzwischen der Abschluss der Baugrube verzeichnet werden. Dies betrifft konkret den Neubau an der Ecke Magnusstraße / Friesenwall. Auf dem 4. Foto kann man die Tiefe des Untergeschosses erahnen, wobei die Baugrube massiv ausgesteift werden musste. Die Rohbauarbeiten scheinen anzulaufen.


    Am eigentlichen Hochhaus, bei dem im Rahmen der Revitalisierung rund 70 Prozent der Bausubstanz erhalten bleiben sollen, hat sich bislang äußerlich noch nicht viel getan. Da das Projekt erst in knapp zwei Jahren fertiggestellt werden soll, bleibt noch genügend Zeit.


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    Abschließend noch ein Blick aus dem Friesenwall:


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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 23.03.2025 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.