Wäre das dann aber nicht eher für 'die nie gebaute Hafencity'? Wenn ich es richtig sehe dann wird es ja nicht KBNK? Und: gibt es überhaupt ein Wohnhaus? Da war doch diese komische Sache mit dem angeblichen Elektrosmog?!
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Die nie gebaute Hafencity (zweitplatzierte Entwürfe etc.)
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können es ja zurück verschieben, sollte es anders kommen
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Baufeld 83c am Baakenhafen: Der zweite Platz wurde damals von Raumwerk Architekten belegt.
Bild: Raumwerk Architekten
Bild: Raumwerk Architekten
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Das Architekturbuero Martin Hecht hat 2001 einen Vorschlag zum Umbau des 'Kaispeichers A' gemacht auf dem heute bekanntermassen die Elbphilharmonie steht.
So sollte das ganze aussehen:
BIld: Architekturbuero Martin Hecht
BIld: Architekturbuero Martin Hecht
BIld: Architekturbuero Martin Hecht
BIld: Architekturbuero Martin Hecht
BIld: Architekturbuero Martin Hecht
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^^ Benthem Crouwel wollten an selbe Stelle den Media City Port bauen.
Bild: Benthem Crouwel
Bild: Benthem Crouwel
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Also da hat die Elphi meiner Meinung nach zurecht gewonnen.
Die turmlosen Visionen wirken ein bisschen beliebig auf mich, der schiefe Turm hingegen regelrecht irritierend/ falsch proportioniert.
Güttner-Arbchitekten ist sehr "gimmicky" und scheint bis auf den funktionslosen (?) Käfig der alten Situation nur halbherzig etwas hinzufügen zu wollen.
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Also da hat die Elphi meiner Meinung nach zurecht gewonnen.
So war es aber nicht. Der Wettbewerb war nicht zwischen Media-City-Port und Elbphilharmonie. Der Wettbewerb war nur für Entwürfe zum Media City Port. Gewonnen hat IIRC Bentheim Crouwel.
Den Media City Port hat dann in den frühen 2000ern das Platzen der Dot-Com-Blase dahingerafft. Damit wurde der Weg frei für die Elbphilharmonie, für die es keinen Wettbewerb gab. HDM waren von Beginn an involviert und gesetzt.
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Der Blauraum-Entwurf fuer die Wasserhaueser im Baakenhafen wird nicht gebaut:
Bild: Blauraum Architekten
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Für das Baufeld 63 hat die Bauherrin PATRIZIA AG im Einvernehmen mit MSH Medical School Hamburg und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der HafenCity Hamburg GmbH einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem sechs Architekturbüros aus dem In- und Ausland eingeladen waren.
Der siegreiche Entwurf stammt vom Architekturbüro C.F. Møller in Berlin und wurde auf der Pressekonferenz am 20. Januar 2022 präsentiert.
Hier im Thread 'Die nie gebaute Hafencity (zweitplatzierte Entwürfe etc.)' mochte ich daher nocheinmal die unterlegenden Entwuerfe zeigen die NICHT realisiert werden:
Rechts (oestlich) in dern Renderings jeweils angeschnitten das Kreuzfahrt-Terminal, links (westlich - vereinfacht dargestellt als bessere Baumasse) der Neubau on Baufeld 61.
Zweiter Platz: Behnisch Architekten
Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts: „Positiv und richtig ist [...] die Offenheit von Erd- und Zwischengeschoss und die sich in die Obergeschosse öffnenden Foyerzonen bzw. Freiluft-Seminarräume. Hiermit zeigt sich der studentische Hochschulbetrieb gut und deutlich und wirkt in den Außenraum."
Bild: Behnisch Architekten
Dritter Platz: gernot schulz architektur
Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts: „Die Arbeit [...] schafft es, den öffentlichen Raum insbesondere von der Platzseite aus großzügig in das Gebäude hinein zu führen und im Erdgeschoss eine einladende Atmosphäre zur Elbseite zu entwickeln."
Bild: gernot schulz architektur
Anerkennung: Brandlhuber+ Muck Petzet
Bild: Brandlhuber+ Muck Petzet
2. Rundgang: HPP Architekten
Bild: HPP Architekten
2. Rundgang: Allmann Sattler Wappner
Bild: Allmann Sattler Wappner
noch einmal zur Erinnerung: in diesem Thread soll nur als Bild eingebunden werden, was NICHT gebaut wird - alles andere bitte nur als Link.
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Am Baufeld 108 neben dem EDGE Hafencity ging der erste Preis bekanntlich an Kim Nalleweg mit diesem Entwurf.
Dieses waren die weiteren Platzierungen. Statt eines zweiten Preises gab es zwei dritte Preise:
Einen davon gewann Schaltraum Architekten:
Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts: „Das Nachhaltigkeitskonzept ist plausibel und umfasst die Bereiche Konstruktion und Betriebt. Im Bereich der Konstruktion wird die Fassade hervorgehoben. Der Einsatz von Rezyklaten im Tragwerk und der Fassade wird von der Jury begrüßt. Das Konzept zum Gebäudebetrieb erscheint plausibel und verfolgt durch den Anteil an erneuerbaren Energien und der erzielten Effizienz die Ziele der Bauherrenschaft."
Bild: Schaltraum Architekten
Den anderen dritten Platz gewannen LH Architekten Architekten:
Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts: „Die Entwurfsverfasser versuchen durch eine Fülle unterschiedlicher Materialien, Farbigkeiten und Applikationen die Baumasse zu gliedern und zu strukturieren, interessant und vielleicht auch markant und ungewöhnlich zu machen. Interessant könnte im Haus 2 das Angebot an schlanken Räumen in den Erd-geschossen sein, die von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzt werden können und die zugleich auch einen direkten Weg aus dem Entschließungskern in den gemeinschaftlichen Hof ermöglichen."
Bild: LH Architekten Architekten
EIne Anerkennung gab es fuer FAR Architekten und diesen Entwurf:
Bild: FAR Architekten
Franz & Sue Architekten hingegen schafften es mit diesem Entwurf (nur) in den zweiten Rundgang:
Bild: Franz & Sue Architekten
Ich muss sagen: Ausser Schaltraum gefallen mir alle Entwuerfe sehr gut, auch der Sieger. Sogar der fast-Brutalismus von FAR gefaellt mir an dieser Stelle. Beim Sieger habe ich - obwohl das Ergebnis sehr gut aussieht - so meine Zweifel ob diese offene Balkongestaltung in der Praxis funktioniert.
Die rotbraune Farbe ist uebrigens kein Zufall, sondern eine Vorgabe, aehnlcih wie beim EDGE Elbside, EDGE Hafencity und einigen weiteren Hochpunkten am oestlichen Ende des Baakenhafens.