Am Spreebord (ehem. WerkbundStadt-Areal) und BV Aera | Charlottenburg
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BV Bürogebäude Aera
Die BZ berichtet heute über die Bepflanzung auf dem Dach des Bürogebäudes Aera.
Heute wurde eine zwölf Meter hohe und vier Tonnen schwere Kiefer mit dem Kran hochgehoben.
Insgesamt werden 30 Kiefern, Eichen, Ahorn und Kirschen auf dem Dach gepflanzt.
Bilder dazu im Artikel:
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^ BV Aera
Vom Goslarer Ufer aus sind die neuen Bäume auf dem Dach des Aera gut zu sehen, auch wenn diese (bis auf die Kiefer) jahreszeitlich bedingt etwas kahl sind:
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BV Aera ( ^ & ^^ )
Nun sind die kompletten Fassaden eingesetzt.
Ich finde das das Gebäude von der Form & Farbe her sehr gelungen sind. Heute Mittag war Stille auf der Baustelle. Ob es Seit längeren so ist ? 🤔
Fortschritt war bei den Fassaden & Bäumen auf den Dach ( ^ )
© Johannes_9065
Blick von etwas hinten ⬇️
Treppen ⬇️
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& Komplett fertigen Fassaden.⬇️⬆️
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^ Aera
Ergänzend hier noch drei weitere Perspektiven:
Die Nordwestseite mit dem Anschluss an das benachbarte Bestandsgebäude:
Zum Schluss noch ein Blick vom Siemenssteg auf das benachbarte Areal des geplanten Quartiers „Am Spreebord“ (zuletzt hier), wo der Startschuss immer noch auf sich warten lässt:
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^ Aera
Durch die inzwischen voll im Saft stehende Vegetation sieht das dachbegrünte Area schon ganz nett aus:
Davor das Baufeld des künftigen Stadtquartiers „Am Spreebord“, zuletzt hier:
Auch auf der seitlichen Treppe wurden und werden recht große Bäume gepflanzt:
„Untenrum“ wird bereits der Gehweg wieder hergestellt:
Blick von der Quedlinburger Straße über das Baufeld des Stadtquartiers „Am Spreebord“:
Nochmal das Baufeld, vom Spreebord aus gesehen:
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Eine vergleichbarer Begrünung kenne ich in Berlin nicht. Diese Bäume sind tatsächlich sehr beeindruckend. Tolles Projekt!
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Ich wollte gerade bemerken, dass dies das einzige Projekt bisher ist, wo tatsächlich ganze Büsche und Bäume auf den Dächern und Terrassen wachsen, wie es Renderings immer wieder behaupten...und dann war doch alles nur greenwashing.
Hut ab! Geht also doch. -
...obendrein, das hat wohl der grüne Baustadtrat Schruoffenger durchgesetzt, ist die Terrasse zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich. Schon was Besonderes für Berlin.
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Fertigstellung BV AERA
Das BV AERA ist nun fertiggestellt und wird an den Eigentümer übergeben.
© BAUWENS Development Berlin GmbH
Für das Gebäude mit 15.000 qm Bruttogeschossfläche werden noch Mieter gesucht.
BAUWENS hat auch das Areal der ursprünglichen "Werkbundstadt" nebenan erworben
und will dort Wohnungen bauen. Voraussichtlich nach Entwürfen des
Architekturbüros Grüntuch Ernst.
Der Dachgarten des AERA Gebäudes wird für die Öffentlichkeit zugänglich, allerdings mit
Öffnungszeiten (im Sommer länger im Winter kürzer). Die Besucher, die mit einem
eigenen Fahrstuhl hochfahren, werden gezählt, da die Anzahl der Personen begrenzt wird.
Bilder des Dachgartens:
© BAUWENS Development Berlin GmbH
© BAUWENS Development Berlin GmbH
© BAUWENS Development Berlin GmbH
Quellen:
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AERA
^Zur Fertigstellung des Büroneubaues nochmals ein paar spätsommerliche Eindrücke.
Projektentwickler Bauwens hat das ansprechende, noch leerstehende Gebäude mittlerweile an den Immobilienfondsdienstleister der BayernLB Real I.S. aus München verkauft, wie in einer Pressemitteilung vom 20.08.2024 zu lesen ist.
[Alle Bilder © bauhelmchen 2024]
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BAUWENS hat auch das Areal der ursprünglichen "Werkbundstadt" nebenan erworben
und will dort Wohnungen bauen. Voraussichtlich nach Entwürfen des
Architekturbüros Grüntuch Ernst.
auf dem 3ha grossen grundstück plant die BAUWENS ein urbanes quartier mit büros, gewerbeeinheiten, kita und 160 wohnungen. ebenfalls sind öffentliche grossflächige grün- und spielplatzflächen geplant.
im architekturwettbewerb durchgesetzt hat sich aber das büro STEPHAN HÖHNE GESELLSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBH.
da das architekturbüro jetzt mit der konkretisierung beauftragt wurde, werden wohl zeitnah einige visualisierungen folgen. aktuell gibt es nur eine
copyright by BAUWENS
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Weiß eigentlich jemand, wie das so in der Architekten- und Bauherrenzunft sozial anerkannt ist, wenn auf Visualiserungen die Umgebung der Projekte entgegen der Realität dargestellt wird?
Konkret meine ich im von Betonkopf dankenswerterweise bereitgestellten Bild die Sitztreppe zum Ufer. Die gibt es so dort aktuell nicht und ich habe auch noch nicht von derartigen Plänen gehört (vielleicht bin ich auch nur ignorant). Ich meine es schon häufiger gesehen zu haben, gerade bei Gebäuden am Wasser, dass Visualiserungen fiktive - deutlich attraktivere - Umgebungen beinhalten.Ist das üblich? Wird da einfach unbefangen ins blaue Hinein phantasiert für das Marketing? Werden da vielleicht einmal informell angesprochene Ideen aus der Branche aufgegriffen? Gibt es da Backlash, wenn das am Ende nicht der Realität entspricht?
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In Anbetracht des Portfolios von Stephan Höhne Architekten werden die obigen Visualisierungen nicht mehr aktuell sein. Das Büro orientiert sich eher an klassischen Architektursprachen und Stadtkonzepten. Ich hoffe daher auch sehr, dass das Büro noch urbane Qualitäten aus dem großen Grundstück herausholen kann und nicht - wie in den anderen Plänen vorgesehen - den Charakter einer Gated Community in aufgelockerter Bauweise aufgreifen wird.
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Oh, Stephan Höhne hat sich durchgesetzt? Das klingt auf jeden Fall schon mal vielversprechend. Ich würde in Berlin gerne wieder etwas mehr Gestaltung als nur mit Raster, versetzten Klötzchen und Fassadengrün sehen.