Die Kreuzung wird künftig deutlich urbaner wirken, mal sehen was aus den Grundstücken auf der anderen Seite neben dem Max.life wird.
https://www.iq-projektentwickl…ximilianstrasse-nuernberg
So in etwa könnte die Südwestecke aussehen. Vielleicht hat Project das Grundstück
schon erworben nachdem schon 80% der Wohnungen von Maxlife verkauft sind. Aber das ist Spekulation.

Nbger Westen: Himpfelshof, Kleinweidemühle, Eberhardshof, Muggenhof, Schniegling
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Wettbewerbsentscheidung
Gestern war auf NN/NZ-Online zu lesen, dass ein Architektenwettbewerb für die Bebauung des Areals der ehemaligen Lederer-Kulturbrauerei durchgeführt wird:
https://www.nordbayern.de/regi…-lederer-areal-1.11700071
Auch wenn es sich primär um ein weiteres Nachverdichtungs-Wohnbau-Vorhaben handelt, bin ich hier gespannt und ein kleinwenig optimistisch. Dass der ehemalige Biergarten zumindest als grüne Oase bestehen bleibt, ist erfreulich. Dass hier überhaupt ein Architektenwettbewerb stattfindet und nicht einfach nach dem Minimax-Prinzip vorgegangen wird, ist erfreulich. Dass der Aldi offenbar in die Neubauten integriert wird und dadurch auch sein aus der Zeit gefallener Riesenparkplatz zumindest unter die Erde verschwinden dürfte, ist ebenfalls eine gute Aussicht. Ich hoffe auch, dass die Investoren und die beteiligten Architekten etwas damit anzufangen wissen, dass es sich hier um ein Grundstück in nahezu unverbaubarer Lage hin zu den Pegnitzauen handelt. Auch wenn es nur die Nordseite ist: Dass man so ein Grundstück bisher an einen Discounter verschwendet hat, ist eigentlich zum Kopfschütteln.
(c) Bayern Atlas, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Die Neubebauung bietet eine echte Chance, aus der ohnehin ansehnlichen Sielstraße etwas wirklich Gutes zu machen, wenn sich die Neubauten stimmig einfügen und das Parkplatzflair im nördlichen Grundstücksteil verschwindet (leider wohl auch mit einigen der doritgen kleinen Bestandsbäume). Die beiden stattlichen denkmalgeschützten Gebäude des Dürer-Gymnasiums und des Sonderpädagogischen Förderzentrums auf der anderen Straßenseite wie auch das weitere Umfeld mit Justizpalast inkl. Saal 600 und der Alte Jüdische Friedhof verlangen das im Grunde auch. Obwohl ich inzwischen überwiegend in München lebe, ist mir nicht geläufig, ob die Eigentümer-Familie Inselkammer eher für qualitätsvolle Immobilien steht oder für Profitoptimierung. Vielleicht kann ja ein gelegentlich mitlesender Münchner Kollege wie MiaSanMia hier mal einen Fingerzeig geben.
Platz 1: AllesWirdGut Architektur
Platz 2: Auer Weber
Platz 3: Baumschlager Eberle (leider nur ein Bild verfügbar)
https://www.competitionline.co…gebnis-wohnen-454292.html
Den ersten Platz finde ich ausgesprochen gelungen, er ist abwechslungsreich in der Fassade, dabei wirkt er hochwertig und freundlich
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Danke MiaSanMia für das interessante Update!
Wahnsinn was da geplant ist, ganz schön mächtig vor allem wenn man den jetzigen Zustand des Geländes kennt! Eine massive Nachverdichtung, aber finde ich gut, endlich wird mal mehr Wohnraum geschaffen und nicht so popelige Reihenhäuser, wie ich es schön öfters bemägelt habe, gebaut. Die Fläche in attraktiver Lage wird so sehr gut genutzt und der wertvolle Baumbestand im südlichen Teil bleibt als Park erhalten. Top!
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Da stimme ich sofort in allem zu. Dass das Brau-Gebäude samt Braukessel verschwindet, ist natürlich ein bisschen schade, aber wer einen polierten Braukessel sehen will. kann natürlich zum ehem. Tucherbrauhaus an der Schillerstraße fahren.
Dass der Park erhalten bleibt, ist wohl ein Verdienst der Stadt, nachdem wie das einst diskutiert wurde - immerhin. Aber leider verschwindet die weitläufige Bewirtschaftung - und damit einer der wenigen traditionellen Biergärten in der Stadt, die diese Bezeichnung überhaupt verdienen.
Immerhin verschwinden die Parkplätze vor der Wirtschaft, für Leute. die selbst in einen Biergarten in der Stadt unbedingt mit dem Auto pilgern mussten. statt das Rad oder oder die nahe U-Bahn zu nutzen. und auch der flächenfressende Flach-Aldi verschwindet - auch samt Parkplatz. Warum fährt man zum Discounter mit der Karre? Wenn der Laden zu weit zum Laufen ist, gibt es bestimmt einen näheren in der eigenen Gegend - und wenn man in der Nähe wohnt, braucht man nicht fahren. Außerdem steht vorne an der Willstraße eine Norma-Filiale (nicht ganz so flach aber auch ein Riesenparkplatz davor). Gottseidank wird dieser unzeitgemäße Unsinn weniger und weniger.
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Toll! Auf den ersten Blick hatte mir zwar auch der zweitplatzierte Entwurf sehr gut gefallen, der die Form des großen Dachstuhls des Dürer-Gymnasiums aufgenommen hat, aber der Siegerentwurf ist in der Tat freundlicher und etabliert in Nürnberg endlich einmal Stilmittel, die es so bisher sonst nicht gibt in der jüngeren Architektur: schräge Winkel, großflächige Fensterfronten, Gesimse und den guten alten Erker. Mir gefällt das auch sehr gut. Im Neubau-Wohnungsbau-Segment definitiv ein Sprung nach vorne. Und damit auch ein Konzept, das der Premium-Lage direkt am Pegnitzgrund gerecht wird. Nochmal: toll!
(Und wenn sich am Ende tatsächlich auch der Dürerhase im Innenhof ansiedelt, ist alles endgültig perfekt.
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Der erste Platz erinnert mich etwas an sozialistischen Klassizismus. Oder das liegt daran dass sich gerade Kiew Bilder so stark in meinen Kopf eingebrannt haben dass ich sie nicht mehr raus bekomm. Der Innenhof ist konstruktivistischer, da könnte man vielleicht mit anderer Möblierung und wuchernderem Grün mehr reissen. Aber insgesamt fügt der sich sehr gut ein.
Der zweite Platz hingegen erinnert mich eher an die FH. An für sich nicht so schlecht, aber so etwas grobschlächtig.
Der erste ist klar mein Favorit.
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Ich verstehe deine Assoziation, die habe ich auch, einen gewissen postmodernen, osteuropäischen Eindruck macht diese Gestaltung schon. Ich verbuche das aber mal unter Internationalismus, und mir gefällt es. Ich finde dass man den Richtigen Vorschlag zu Platz 1 gekührt hat. Er hat in der Gestaltung etwas Ruhiges, Klassisches, Vertrautes. Platz 2 von Auer/Weber dagegen finde ich etwas irritierend. Diese Architektur kenne ich auch Sci-Fi-Serien der 1990'er Jahre, die hat etwas Bunkerartiges und Abweisendes.
Kein einziger Beitrag liefert einen Entwurf, der klar Nürnberger Traditionen aufgreift. Gut, das muss man hier vielleicht auch nicht, selbst das wunderbare Albrecht-Dürer-Gymnasium ist ja schon um 1920 herum nicht in Nürnberger Lokalkolorit gestaltet worden. Aber bevor es sich in Nürnberg durchsetzt, die weiße Schuhschachtelarchitektur als Lokalen Baustil hinzunehmen, sind mir alle diese Entwürfe, und ganz besonders Platz 1 von AllesWirdGut Architektur sehr willkommen.
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Nothor und auch arc_bn haben 2013 und 2014 von der Sanierung der Schnieglinger Mühle hier im Thread berichtet. Inzwischen hat sich drumherum an der Weihergartenstraße eine Menge getan
Neben dem sanierten Gebäude hat man ja nicht nur einen Neubau auf die grüne Wiese gestellt
auch nördlich davon kam ein weiterer Bau an der Wahlerstraße auch auf diese Wiese
ein dreiteiliges neues Ensemble
die rechte Häuserzeile steht nicht auf dieser ehemaligen Wiese, sondern auf einem Bauernhof, den man halb abgerissen hat
Nur ein Teil des Hofes blieb erhalten und wurde als einzelnes Bauernhaus endlich fertig saniert
Das rechte Gebäude auf dem Bild war übrigens einst recht schäbig und wurde inzwischen auch aufgepeppt
Links hinter dem Bauernhaus schaut das sanierte Mühlengebäude raus
Das Bauernhaus von der Seite
Man kann sich darüber streiten, ob das graugestrichene Fachwerkholz schöner ist, als das normale braune
Das erwähnte aufgepeppte Gebäude im Jetzt-Zustand von aus Westen gesehen:
Nördlich gegenüber hat man zwei vermeintliche (fast fertige) Holzhäuser hingesetzt
Sie sind aber nur mit Holz verkleidet
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Mit diesem Stil der fast willkürlich angeordneten Schlitz-Fenster kann ich mich bei den Neubauten nicht anfreunden. Die Sanierung des alten Bauernhofes ist schon besser, aber trotzdem gräulich eintönig. Da war vorher mehr Leben dran. Das gilt auch für die Begründung. Schade, dass die eigentich schon recht stattlcihen Bäume (Robinien?) weichen mussten. Aber als Ersatz wurden ja Parkplätze geschaffen. Jeder redet vom Klimawandel, und dann...
Am besten gefallen mir noch die holzverkleideten Häuser. Die sehen zwar schlicht, aber doch zumindest nicht so abgeschottet und insgesamt viel lichtdurchlässiger und naturnaher aus. Holz kommt in Nürnberg als Baumaterial auch erst sehr selten zum Einsatz.
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In der Maximilianstraße werden scheinbar wirklich 3 Projekte gleichzeitig realisiert:
1. Max.life Appartments von Project Immobilien: UG in Bau
2. EcoLoft X4 Wohngebäude: Baugrube ausgehoben
3. Studentenappartments GBI: Bohrgerät ist dabei den Verbau zu erstellen
eigene Fotos.
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...Alles anzeigen
© Steimle Architekten
Weitere Visualisierungen und ein Lageplan sind auf der Projektseite des Architekturbüros verfügbar.
Das Gebäude ergänzt in puncto Hochschulnutzung die schon von der Ohm-Hochschule und von der FAU genutzten ehem. AEG-Gebäude entlang der Fürther Straße. Wie in einem Beitrag in den Nürnberger Nachrichten letztes Jahr zu lesen war, soll das neue Technikum 2024 fertig sein. Dann wird´s jetzt auch Zeit, mit dem Bau zu beginnen.
Auch meinerseits hier mal ein Baustellen-Update: Für das Technikum der Ohm-Hochschule auf dem AEG-Nord-Areal wurde vor ein paar Wochen der Grundstein gelegt. Die Dimensionen des Gebäudes, das ich mir nicht so groß vorgestellt hätten, erschließen sich aber erst beim Blick in die Baugrube so richtig.
Blick von westlich der Baugrube nach Nordosten:
Blick nach Südosten, rechts im Hintergrund das Areal "Auf AEG":
(Aufnahmen von vor ca. zwei Wochen)
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Wow - da muss ich so bald wie möglich hin, um das zu sehen. Ich hatte nicht damit gerechnet , dass es jetzt so schnell losgeht.
um das richtig zu verstehen: Das obere Bild zeigt im Hintergrund die Ringbahn-Baumreihe. Somit sind beide Bilder aus den zwei verschiedenen Enden des bisher U-förmigen Brachgeländes. Ist das eine einzige große Baustelle und in der Mitte des Hufeinens wurde auch die kleine Straßenbahnersiedlung plattgemacht?
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SteffenSetzer : Beide Photos sind vom fast gleichen Standort aufgenommen, ziemlich genau von einem kleinen Wärterhäuschen aus, das mittlerweile offenbar als Kunstatelier genutzt wird.
Die Siedlung aus den 1930er Jahren bleibt meines Wissens komplett unangetastet. Auf den Übersichtsplänen des Areals ist sie jedenfalls verzeichnet und sie sieht auch vor Ort unverändert bewohnt aus. Eine kleine grüne Idylle. Allerdings wird sie über die Jahre ringförmig im Westen, Norden und Osten komplett umbaut werden.
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Alte Strukturen zu integrieren stellt für die Planer immer eine Herausforderung dar - eine sehr ähnliche Situation wie zum Beispiel aktuell am August-Meyer-Heim.
Ich stelle mir das aus der Perspektive der Bewohner sehr "interessant" vor, wenn sie eine Weile in innerhalb einer Kraterlandschaft wohnen, aus der dann lauter schicke Neubauten herauswachsen. Hinterher fühlen sie sich wie in einem Museumsdorf.
Aber trotzdem auf jeden Fall eine gute Nachricht, wenn das erhalten bleibt. Früher war sie als Siedlung für die Straßenbahner gebaut worden, die damals nebenan in der Hauptwerkstatt Muggenhof (heute die Tramlofts) oder bei der Straßenbahn arbeiteten. Das dürfte zwar vielen schon bekannt sein, aber für einige vielleicht doch interessant.
Straßenbahnsymbol über einigen Türstöcken;
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So, ich war bei dem grauen Wetter vor Ort heute.
Die Baustelle ist zwar schon sehr groß, nimmt aber dennoch insgesamt, wenn man das ganze Hufeisen berücksichtigt, vielleicht ein Drittel oder ein Viertel ein (je nachdem ob man diese Gewerbegrundstücke (https://www.google.de/maps/@49…9.34t/data=!3m1!1e3?hl=de) dazurechnen darf. Die Westteil ist noch völlig unangetastet. Im Moment ist die Siedlung daher noch nicht von der Baustelle umrahmt, sondern nur an der Ostseite touchiert.
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Das Tramliving Projekt hat auch eine Baustellenkamera.
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Gutes und nicht ganz so Gutes aus dem Stadtteil Bärenschanze:
In der Volprechtstraße 18 sind die bisherigen Einscheibenfenster durch denkmaladäquate Exemplare ersetzt worden. Ist schön geworden! Diese Straße gehört mittlerweile ohnehin zu den attraktivsten im Viertel.
(Vorzustand nach Google-Straßenschau)
Beim Eckgebäude Feuerleinstraße 22, einem Bau aus der Zwischenkriegszeit, wird eine Fassadendämmung angebracht.Schade, auch wenn das Gebäude kein Hingucker war, hätte es das Stadtbild bei einer sensiblen Wiederherstellung des Ursprungszustands schon bereichert.
(Vorzustand nach Google-Straßenschau)
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Zur Feuerleinstraße 22: Das Ensemble gehört einer Wohnungsbaugenossenschaft, und die müssen natürlich politisch korrekt die Vorgaben übererfüllen. D.h. alles originale abschlagen und Dämmung drauf. Wenn man rund um das Ensemble geht sieht man schon sein Längerem fertige Gebäudeteile. Sie sind nicht ganz ungestaltet, aber dann doch verunstaltet. Ich hab leider kein Bild gemacht von der Plastikorgie, aber das kann man ja jederzeit nachholen.