Ich hatte ehrlich gesagt weniger auf Spekulationen gehofft sondern vielmehr darauf, dass Mitstreiter hier im Forum vielleicht ECHTE Informationen zum eigentlichen Projekt der Deutschen Bahn haben? Der Bahnhof Mitte war auch hier schon mehrfach Thema. Eine Investition in dieser Größenordnung könnte zu einer ECHTEN Aufwertung des Areals führen.
Dresden: Friedrichstadt
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Ohne zu wissen, ob mglw. schon gezeigt, kann ich folgende Präsentation vom Oktober anbieten: https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=573550&type=do
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Auch wenn die Präsentation vor allem auf die Kostenbeteiligung der Stadt abzielt - cool, vielen Dank! Das lässt ja zumindest erahnen, was dort einmal passieren könnte. Nun können wir nur hoffen, dass das ganze vor 2030 eingeplant ist bzw. realisiert wird.
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Altbauten Berliner Strasse 10+12 - in Sanierung, es sind zwei schmale Häuser, Vorzustand streetview
Viele Altbauten der Berliner Strasse sind sanierungsbedürftig, ihr Zustand ist noch jener der DDR-Erstsanierung, viele Häuser gehören mE (leider) der Vonovia.
und die Hofseite:
Bonusbild: Rückseite Erlweinhaus. Es war wohl diese "Vergewaltigung" des Denkmals hintenraus, welche zum jahrelangen Verzögern geführt hat.
Am Ende ist die Denkmalbehörde wohl doch eingeknickt. Auch höhenbezüglich passt sich der Aufbau nun nicht so in die umgebenden Gebäudehöhen ein.
fotos elli kny
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Ooch, eine Anpassung an den Plattenbestand ist durchaus wahrnehmbar.
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Das Relief am Parkhaus wird doch hoffentlich noch verfugt, oder?
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neue "Grüne Mitte Friedrichstadt" fertig, hinter dem Quartier "Friedrichstädter Tor", 1500 m², PM der Stadt
Wegen der Dürre bietet sich leider nur wenig "Grün". Da muß man in grüneren Zeiten nochamls vorbeikommen.
^ ganz rechts: leider ein Parkplatz gen Seminarstraße, immerhin mit Bäumen. Aber diesen Parkplatz könnte man langfristig noch mit zur Grünfläche zuschlagen.
Ausgänge nach Nord über künftige Allee, sowie gen Osten durch Durchgang
alle fotos elli kny
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Beim Lyra-Quartier zwischen Schäfer- und Berliner Straße wird gerade die Fassade gedämmt (zuletzt #1.647)
In der Berliner Straße ist der Rohbau im Dachgeschoss angelangt:
Das künftige Prizeotel vorn an der Weißeritzstraße (zuletzt ebenfalls #1.647). Da wird der Koreanische Platz überhaupt erstmal als Platz erlebbar. Der Neubau sieht bislang ganz annehmbar aus.
Und noch ein Abstecher zur Fröbelstraße 6+8 (bevor es fürs Fotografieren zu dunkel wurde). Hier wird gerade das Erdgeschoss hochgezogen:
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Altbauten Berliner Strasse 10+12 - tja, doch nicht in Sanierung, typisch Vonovia! Augenscheinlichl nur Dachrinnen und Fallrohre erneuert. Schade! zuletzt #1664
Mömax-Möbelbude, Hamburger Strasse - update, zuletzt ^^ kürzlich, Solch ein hübscher Stäbchenwald, lässt keinen wahren Baufreak kalt!
fotos elli kny
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Löbtauer Str. 2, "Erlweinhaus"
Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, was ich davon halten soll.
Die Gerüste sind ja vor einem Jahr gefallen, aber vermietet ist m.E. bis jetzt nicht. Es scheint mir auch immer noch nicht fertig zu sein.
Interessehalber habe ich mir mal die Erdgeschosszone angesehen. Hier gibt es ja neben dem hinreichend bekannten Atlanten nebst Laterne und der Kartusche in der Mitte noch weitere Kunst am Bau; und hier lässt sich auch einiges zur bisherigen Sanierung ablesen.
Detail 1:
Die Schlusssteine der Fenstergewölbe sind ebenfalls verziert; hier die Seite rechts der Tür:
ganz rechts:
mittig:
(der Schlussstein des linken der drei Fenster entspricht wieder dem rechten und ist in ähnlicher Qualität)
Auf der linken Seite sieht es dann weniger gut aus:
Man erkennt schon hier den großen Spalt zwischen Fenster und Mauerwerk.
Ähnlich hier:
Die in der Gegend herumhängenden Abdichtungen wirken auf mich nicht gerade vertrauenserweckend. Ich bin nun kein Fachmann für die Planung von Bauabläufen - aber würde man nicht im Regelfall erst die Fenstereinfassungen fertigmachen und dann die Fenster einbauen? Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das so bleiben soll.
Andererseits: Wenn die Fassade im Erdgeschoss letztlich noch nicht fertig wäre, warum wurde dann bereits die Laterne installiert?
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Falls nicht allgemein bekannt: Die starken Abplatzungen und die roten Verfärbung des Sandsteins sind sehr deutliche Spuren eines Feuers. Ich vermute, dass man sich bewusst dafür entschieden hat, diese Spuren der Zerstörung zu belassen. Natürlich ist in Dresden insgesamt der Krieg erkennbar, an Hochbauten aber eigentlich gar nicht so oft. Ich kann es also gut nachvollziehen, wenn das so bleiben soll.
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Mich wundert in diesem Zusammenhang dann eher, dass man (mutmaßlich) keine Konservierung/Sicherung dieses Zustands vorgenommen hat und dass man die Fenster so eingebaut hat, als wäre da alles in Ordnung. Es gibt eine ganze Reihe Stellen, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass die Kombination Feuchtigkeit+Frost über kurz oder lang zu weiterem Substanzverlust führen wird.
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Es gibt 14 Wohnungen und im EG sind 2 Gewerbeeinheiten. Stehen aktuell bei Immoscout drin.
https://www.immobilienscout24.…tm_content=expose_toolbar
Ich denke auch, dass die Schäden mit Absicht erhalten blieben.
Schade das man das Dresdenwappen nicht restauriert hat, bisschen Blattgold würde dem guttun.In dem Artikel soll auch was zur Vermietung stehen, wenn jemand einen Zugang hat.
https://www.saechsische.de/dre…saniert-5690149-plus.html -
In dem Artikel soll auch was zur Vermietung stehen, wenn jemand einen Zugang hat.
Wann werden die Wohnungen vermietet, und was kosten sie? Für die Dachgeschosswohnungen seien die Mietverträge bereits unterzeichnet, so Fissan. Dort können die neuen Bewohner im Juni einziehen. Danach folgen die unteren Wohnungen. Noch sind die Bauarbeiten aber nicht abgeschlossen.
Ja, das sieht in der Tat noch nicht wie "abgeschlossen" aus: https://www.immobilienscout24.de/expose/132979662#/
Und hier eine der Dachgeschosswohnungen: https://www.immobilienscout24.de/expose/134124071#/
Wie gesagt: So richtig werde ich aus der Situation nicht schlau. Zitat:
Ziel dieser Sanierung war es, so viel Erlwein wie möglich am und im Gebäude zu erhalten. Dafür wurden originale Klinken, Holztüren, Treppengeländer und Einbauschränke aufgearbeitet.
Bei den Bildern auf immobilienscout ist davon aber nicht viel zu sehen (zur Klarstellung: bei den Dachgeschosswohnungen wäre das auch nicht möglich, weil das früher kein Wohnraum war. Beim Rest aber schon.).
So richtig will sich mir auch nicht erschließen, weshalb man die Wohnungen (und Büros: die 1. Etage werden als Büros/Praxen beworben, obwohl auf dem Grundriss noch "Wohneinheit 1" bzw. 2 steht) in diesem Zustand inseriert - denn ein "Alleinstellungsmerkmal" wären für mich eben diese (fehlenden) Originalteile.
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Und noch was: Aus den Tiefen meiner Festplatte habe ich ein (qualitativ nicht besonders hochwertiges) Foto von 2006 zu Tage gefördert. Trotz der geringen Auflösung des Ausschnitts ist erkennbar, dass die Schlusssteine der Fenstergewölbe links der Eingangstür zu diesem Zeitpunkt noch intakt waren:
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Dein Archiv Bild ist vermutlich älter als das Bild bei Wikipedia
https://de.m.wikipedia.org/wik…s_Friedrichstadt_2011.JPG
Hier sieht man schon die Brandschäden an den linken Schlusssteinen. Vermutlich haben da mal die Werbetafeln unten drunter gebrannt. Der Schlussstein über der Tür war schon damals unkenntlich. Er war mal ein Esel oder Pferd.
Habe gerade im Forum noch den Beitrag gefunden mit ganz alten Bildern da sieht man auch das das Laternenhaus wieder wie das Original aussieht. Früher wurden sogar Bäume davor gepflanzt.
Ich habe heute beim Vorbeifahren gesehen, dass die Löwen vor dem Krankenhaus an der Friedrichstraße eingehaust wurden und nun endlich saniert werden.