"...mmmhh, vielleicht ist HerTie Reko und Berolina etwas viel des zumutbar Guten"
Wie kommst Du denn darauf???
Die Berolina hat ihren angestammten Platz am Alex und das HerTie war das schönste Haus am Platz, das je (!) dort gestanden hat!
"...mmmhh, vielleicht ist HerTie Reko und Berolina etwas viel des zumutbar Guten"
Wie kommst Du denn darauf???
Die Berolina hat ihren angestammten Platz am Alex und das HerTie war das schönste Haus am Platz, das je (!) dort gestanden hat!
Je länger ich die Hochhäuser die aus Sockelblöcken herausragen betrachte, desto merkwürdiger finde ich diese Form. Ich kenne diese Kombination nur aus Planungen für Berlin basierend auf den Plänen der 90er Jahre. Gebaut habe ich solch eine Kombination noch nie gesehen. Ist es nicht ein wenig ein überholtes Konzept? Und besonders schön finde ich solch eine Kombination auch nicht.
PS. Gerade fällt mir das Ku-Damm Karree ein, den Turm sieht man von überall her, doch je näher man kommt desto mehr verschwindet der Turm. Das hat mich schon immer geärgert.
^^Das ist ja das Wesen der Kollhoffschen Planung, die er immer heftigst verteidigt hat, aber dazu führte, dass bisher nicht gebaut wird, weil vorher alles abgerissen werden muss. Und Hines hat das ja auch umgangen (mit Saturn und angrenzendem geplanten Gehry), was Kollhoff ja auch heftig kritisiert hat. Nun soll er ja überarbeiten. Bin gespannt, wie weit er sich biegt.
ReinhardR: Seh ich ja auch so (daher Smiley), aber wir sind (noch) in der Minderheit hier, da ist Demut angesagt Leider hat das HerTie keine historische Verbindung zum angrenzendem Kaufhof, sondern zu Karstadt, sonst hätte man evtl. bereits einen Investor. So bliebe die überaus rentable Karstadt-Premium-Group (u.a. KaDeWe, Alsterhaus, etc.) mit der Signa-Holding als neue Besitzer (nebst dem israelischen Diamanthändler Steinmetz) von Karstadt. Da das eine Immobilienholding ist, wär es vielleicht gar nicht so weit weg. Interessant ist auch der Untergrund des Baufeldes: Da die Ubahn um HerTie als U um das Baufeld errichtet wurde, würde es glatt auch im Untergrund direkte Zugänge und Verbindungen zum U-Bahnhof ermöglichen. Für einen Einkaufstempel am Alex unglaublich. Und zusätzlich: die brachiale Wucht des Kaufhofes würde dem Platz genommen.
Der Savignyplatz ist aber kein Ort an dem täglich Tausende von Menschen entlangströmen (Shopping, ÖPNV).
Ich bleib dabei, die Größe erscheint mir schon recht passend für Umfeld (mit Hochhäusern im Hintergrund) und Passantenfrequenz - also pro Kollhoff-Platzfassung. Kann mich noch an den Wettbewerb von 93 erinnern. Einige Teilnehmer wurden ausgesiebt weil sie vor dem Kaufhof ein Gebäude planten. War für die Jury ein no go.
#Straßenbahn würde um Berolina fahren
Na ob das der Senat mittragen würde? Es ist so schon ein Wagnis die Straßenbahn über diesen verkehrsberuhigten und stark frequentierten Platz fahren zu lassen. Mit der Umfahrung der Berolina - die für Touris sicherlich ein hübsches Postkartenmotiv wäre - käme nochmal ein Hindernis hinzu.
^^Na aber eben in dieser Größe hat der Alex historisch seine Bedeutung erst erlangt und auch zuvor viele (noch mehr?) Touristen- und Einkaufs-Ströme plus Verkehr verkraftet, der jetzt wegfällt. Imho also nicht wirklich ein überzeugendes Argument aus meiner Sicht. Der Alex ist doch heute (auch Kraft fehlender Einfassung) eine große weite Betonfläche... Ein Stadtplatz - was er zweifelsohne war (und wahrscheinlich der bedeutendste in Berlin) - ist aber aus meiner Sicht keine große Weite sondern eine belebte Enge, die dann dennoch relativ groß ist (daher Vergleich Savigny, um mal ne Relation zu bekommen, von was für Größen wir reden). Aber ich seh schon, da kommen wir kaum zusammen...
Das mit dem NoGo der Jury wußte ich nicht, interessant. 20 Jahre später mit anderer Besetzung vielleicht anders? #Straßenbahn: Ja, das wird der Senat und BVG wohl nicht machen (wollen). Andererseits fährt die Tram da eh wirklich (Kinder)-Schritt, wäre auch egal, ob nu im Bogen oder gerade. Aber Berolina (am angestammten Platz) gibt es nur so leider. Also entweder, oder.
#HausdesReisens: Du (Bato) würdest also das HdR so stehen lassen oder abreissen für HH und Blockrand?
^ Sollten am Alex einige Hochhäuser gebaut werden, werden die Dimensionen als passender wahrgenommen - die zentrale Platte der Pariser La Defense hat noch größere Dimensionen. Ich glaube auch nicht, dass Berlin ohne große Not Strab-Linien verschieben sollte - falls Geld da ist, sollte man lieber das Netz ausbauen.
Viel problematischer sehe ich etwa die Insellage - gleich hinter dem Haus des Lehrers (und sündhaft breiten, verkehrsreichen Straßen) beginnt eine vorstädtische Siedlung, die genausogut in Pankow stehen könnte. Die darüber angesprochenen Passantenströme können kaum Richtung Osten passieren, nach Norden ebensowenig attraktiv - man kann nur mit der U-Bahn kommen, im Kreis um den Platz laufen, ins Alexa gehen oder mit viel Ausdauer Richtung Schloss/UdL latschen.
Besonders wichtig wäre, dass die EGs der Sockelbauten Handel/Gastronomie aufnehmen, damit wenigstens auf der Insel möglichst viel Leben herrscht.
^^Sorry aber La Defense ist wohl null mit Alex zu vergleichen. Wir befinden uns hier seit dem 13. Jahrhundert am Tor zur mittelalterlichen Stadtmauer und sodann seit 1650 am Festungsgraben Berlin. Und auch nicht angrenzend zur nächsten historischen Stadtbegrenzung ab 1734 der Akzise-Mauer wie z.B. ein Washington-, Europa- oder Potsdamer Platz, aber schon mal gar nicht in der weiteren Vorstadt-Peripherie, La Defense wäre vielleicht Ernst Reuter oder Frankfurter Tor..... nur mal um zu zitieren:
Zitat von Wikipedia"Da La Défense etwas außerhalb liegt, ist es auf vielen Stadtplänen nicht mehr drauf".
Quelle: Wikipedia, Creative Common, gemeinfrei
Die Insellage wird nur genommen, wenn man die Straßen Karl-Liebknecht (zum Münzviertel), Alexander(plan)straße Richtung Osten (inkl. Durchlässe TLG-Riegel) und Otto-Braun soweit als möglich (noch viel) enger und überbrückbarer macht. Letzteres ist in Anbetracht des Tunnels und dem Bestand (Haus des Lehrers, Alexa, BCC) am wenigsten möglich.
Ich bleibe dabei und bin da Bato's Meinung. Die Größe des Platzes ist durchaus angebracht. Ich finde der Alex ist nicht mehr der richtige Ort für Rekonstruktionen und Wiederherstellung alter Stadtstrukturen, dafür ist dort schon zu viel passiert. Vor dem Roten Rathaus kann durchaus ein kleinerer Stadtplatz entstehen.
Der Alex hingegen ist im Sommer an schönen Tagen meist recht voll und lebt, hat aber (gerade dank seiner Größe) immer noch Luft zum Atmen.
^^Okay unabhängig davon, hab nochmal recherchiert. Die Berolina stand in der Tat nicht mittig im Platz, sondern vor dem Kaufhaus HerTie! Da ja auch der neue Standort Weltzeituhr (im Strang Zukunft des Rathhausforums) auf Kritik gestoßen ist, hier ein Vorschlag, der die Tram-Schienen da läßt wo sie sind (bewertet nicht die Grünanlagen
Copyright: Andreas Eßer/libero, alle Rechte vorbehalten, Kartenbasis Überlagerungsplan DDR/Bestand, Programm Sketchup, Grau=Bestand, Orange=Planung/Baurecht, Rot=Planung mit Abriss, Rose=Planung ohne Abriss, Lila=Reko/Vollreko
Copyright: Andreas Eßer/libero, alle Rechte vorbehalten, Kartenbasis Überlagerungsplan DDR/Bestand, Programm Sketchup, Grau=Bestand, Orange=Planung/Baurecht, Rot=Planung mit Abriss, Rose=Planung ohne Abriss, Lila=Reko/Vollreko
PS: Weltzeituhr könnt aber auch genau da stehen bleiben wo sie jetzt ist.
Copyright: Andreas Eßer/libero, alle Rechte vorbehalten, Kartenbasis Überlagerungsplan DDR/Bestand, Programm Sketchup, Grau=Bestand, Orange=Planung/Baurecht, Rot=Planung mit Abriss, Rose=Planung ohne Abriss, Lila=Reko/Vollreko
Copyright: Andreas Eßer/libero, alle Rechte vorbehalten, Kartenbasis Überlagerungsplan DDR/Bestand, Programm Sketchup, Grau=Bestand, Orange=Planung/Baurecht, Rot=Planung mit Abriss, Rose=Planung ohne Abriss, Lila=Reko/Vollreko
Weltzeituhr könnt aber auch genau da stehen bleiben wo sie jetzt ist.
Dass jemand diese verschieben wird, glaube ich nicht, die ist inzwischen zu verwurzelt. (Dazu die Kostenfrage).
Wenn ich richtig verstehe, noch im 17. Jh. reichte die Stadt in etwa bis zu den Bahngleisen - wie wichtig etwas mehr erlebbarer Altstadt östlich davon ist (s. MEF-Thread), am Alex würde ich nicht auf barocke Symmetrieachsen usw. hoffen. Das kleine Hertie-Kaufhaus wurde vor etwa 100 Jahren gebaut? Weder sind Bauten aus dieser Zeit besonders selten noch macht eine einzige Rekonstruktion am Platz wirklich Sinn. Besser möglichst kompromisslose Altstadt am Nikolaiviertel und geschäftsmässige Neu-Stadt am Alex.
An den Rosa-Anbau am Alexanderhaus glaube ich ebensowenig - das Ding steht ja wohl unter Denkmalschutz, obwohl mit neuen Fensterscheiben, Dachgärten und neuer Inneneinrichtung gewissen Kriterien nach als Fake bezeichnet werden müsste.
Das Haus des Lehrers alleine wäre kein Hindernis, wenn es dahinter eine interessante Geschäftsstraße gäbe. Etwa in Frankfurt wird recht viel zwischen der Altstadt und dem HBf gelaufen, obwohl es dazwischen die Hochhäuser der Taunusanlage gibt - von den in manchen belebende Zusatznutzungen durchgesetzt wurden, aber in manchen nicht. Einzelne unzugängliche Bauten kann die Stadtlebendigkeit verkraften, ganze Reihen nicht. Hast Du Vorschläge für die HdL-Umgebung?
^^Ach Gott, was alles auf dem Board als barockal durchgeht - nu der symmetrische Alex.... Der Platz entspräche den Planung aus 1928 (bis auf abgeflachte Flanken statt Halbrund). Das Hertie wäre ein Gründerzeithaus, dass rekonstruiert würde. In der Altstadt werden es ganz sicher keine, sondern Einzelhäuser aus Barock, Klassizismus und vielleicht noch ein Tick Gothik am Kloster (zu Rekonstruktions-fähigen und -würdigen Parzellen in der Altstadt kann Konstantin mehr sagen). Aber ich seh da null Rekonstruktionen aus der Gründerzeit, höchstens Zitate, Paschkes und kritische. Und da der Alex wenn nicht der Gründerzeit- und Kaufhausplatz Berlins ist.... Aber es ist alles gesagt, steht ja auch gerade 2:3 oder 4 gegen Bebauung
^^Okay unabhängig davon, hab nochmal recherchiert. Die Berolina stand in der Tat nicht mittig im Platz, sondern vor dem Kaufhaus HerTie! Da ja auch der neue Standort Weltzeituhr (im Strang Zukunft des Rathhausforums) auf Kritik gestoßen ist, hier ein Vorschlag, der die Tram-Schienen da läßt wo sie sind (bewertet nicht die Grünanlagen
Copyright: Andreas Eßer/libero, alle Rechte vorbehalten, Kartenbasis Überlagerungsplan DDR/Bestand, Programm Sketchup, Grau=Bestand, Orange=Planung/Baurecht, Rot=Planung mit Abriss, Rose=Planung ohne Abriss, Lila=Reko/Vollreko
Danke für deine Arbeit. Das sieht schon mal wesentlich stimmiger aus. Und ich muß jetzt auch zugeben, daß die Brunnengegend doch schon ein bißchen asi ist. Ich finde den Ansatz einer Einzelrekonstruktion durchaus reizvoll, um dem Alex wieder ein bißchen mehr Identität zu verleihen. Ich muß sagen, das spricht mich richtig an. Denn der Platz wäre zwar formal verkleinert, vom Gefühl her ginge er aber hinter dem Hertie weiter. Das Hertie wäre nur eine Art Hymne auf den alten Alex.
Die Weltzeituhr ist wie gesagt sehr wichtig. Mir war auch so, daß die Berlin-Tante rechts neben den Gleisen stand. Für mich wäre das schon sehr verführerisch, weil doch der nördliche Teil des Alex ein bißchen Sibirien ist. Ich unterstütze diesen Entwurf!
Die Komplementarität von Weltzeituhr und Berolina ist wirklich sehr sehr effektvoll und vielsagend. Man muß eben tatsächlch auch die ganze Dramatik der Entwicklung des letzten Jahrhunderts nach Möglichkeit inszenieren. "Inszenierung" wäre wohl auch noch ein wichtiger Begriff, den man den Modernisten nahelegen sollte.
Es hätte schon etwas geiles Weltstädtisches mit dem alten Hertie. Und der Platz ginge dahinter quasi weiter, in die zweite Runde. Mann, Mann, Mann. Wie schön wäre es doch, wenn die Berliner wieder die Liebe zu ihrer Vergangenheit entdecken würden. Man kann fast die modernistische Kastration der Mitte Ostberlins als eine Form von Selbsthaß und Selbstverleugnung beschreiben.
Dieses Duo von Berolina und Weltzeituhr ist wirklich geil. Besser geht's nicht. Eine sehr starke Symbolik. Den Anbau an das Alexanderhaus halte ich auch für falsch, zumal gerade dieser Teil des Hauses recht cool und weltstädtisch aussieht, das Problem ist der Gruner-Tunnel.
Dieser Entwurf ist wirklich ein toller Ausblick für die Zukunft. Ich bin jetzt zu dem Eindruck gelangt, daß das Hertie doch funktionieren würde, wohl auch deshalb, weil der Alex heute eine Fußgängerzone ist. Und weil der Platz doch ein bißchen zugig ist, mal abgesehen von dem versifften Brunnen. Vor dem Hintergrund des barocken Hertie , würde wohl auch die Ausstrahlung von Kaufhof und Behrensbauten zunehmen. Mannomenter.
Ich fürchte aber, daß die Stadt noch nicht reif ist für diesen epochalen Schritt. Da muß wohl erst das Schloß stehen. Und die Lüscher gehen.
^^Anbau Rücken Alexanderhaus nehm ich natürlich raus! Wenn der Grunertunnel irgendwann mal rückgebaut werden sollte, dann kommt es wieder hoch, eventuell auch ein HH-standort im übrigen. Ansonsten 3:3 bzw. 4 Und im übrigen: Die Bebauung läuft uns zum Glück nicht weg. Da können wir ganz in Ruhe auslüschern lassen, ohne dass die Stadt sich was versemmelt, wie z.B. an der Ecke Moll/Braun wie ich finde.
Ich finde auch, dass der Alex was piccadillyeskes oder timesquareskes verträgt. Und da wäre das Kaufhaus Tietz mit der Uhr samt Weltkugel auf dem Dach wirklich ein wiedergewonnenes (zusätzliches) weltstädtisches Signal.
Hier der Standort der Berolina vor Bau des HerTie 1904. Sagt mal, ist das im Hintergrund das Grandhotel?
Quelle: Wikipedia, Creative Common, gemeinfrei
Vor allem die letzten Sätze sind (leider!) richtig:
"...daß die Stadt noch nicht reif ist für diesen epochalen Schritt. Da muß wohl erst das Schloß stehen. Und die Lüscher gehen."
Echter Berliner, ich staune und freue mich über Dich!
Aber Du bist das beste Beispiel bezüglich des Wandels bei Stimmung und Wahrnehmung in der Stadt.
Mitte der 90er war die Gesellschaft historisches Berlin eine Versammlung von Aliens, Freaks, kaum wahr- oder ernstgenommen.
Heute sind viele Standpunkte von damals (ich erinnere mich besonders an den Streit um die Lustgartengestaltung) unstrittiges Gemeingut.
Und wer die Bombenstimmung am Tag der offenen Tür im Humboldtforum erlebt hat, der weiß, wie erstaunlich viele Berliner mittlerweile genügend Phantasie besitzen, sich dieses Betonmonster mit den fertigen Schloss-Fassaden vor zu stellen.
Döblins Alexanderplatz sollte ein Kleinwenig mehr spürbar werden als es heute der Fall ist.
Berolina und HerTie-Fassade wären ein guter Schritt dorthin!
#HausdesReisens: Du (Bato) würdest also das HdR so stehen lassen oder abreissen für HH und Blockrand?
Richtig.
Imho also nicht wirklich ein überzeugendes Argument aus meiner Sicht.
Ich werd's jetzt auch nicht mehr weiter bringen, denn...
Aber ich seh schon, da kommen wir kaum zusammen...
Richtig.
Der letzte Standort der Berolina war übrigens vor dem Alexanderhaus:
Quelle Bundesarchiv @ Wiki
Sagt mal, ist das im Hintergrund das Grandhotel?
Ja, ist es.
^^Der Standort der Berolina war 32 Jahre lang vor dem Kaufhaus Tietz an der Nordseite des Platzes und nach Einlagerung für den Bau der Ubahn und einer Posse um einen anderen Standort ab 1933 bis zur Einschmelzung 1942 in der Tat am jetzigen Ca-Standort der Weltzeituhr wie von Bato gezeigt.Quelle.
^ Am Standort des Hertie-Hauses steht jetzt ein Brunnen, der laut Wikipedia als "Nuttenbrosche" bezeichnet werden soll - eine denkmalgeschützte auch noch. Was sollte damit geschehen? An sonnigen Tagen sorgen öffentliche Brunnen für ein besseres Klima.
Wenn der Grunertunnel irgendwann mal rückgebaut werden sollte
Wieso nicht die Straße darüber, was einen besseren Durchgang Alex-Alexa schaffen würde? Das Alexanderhaus hat übrigens Fenster gen Osten, da kann man nicht einfach etwas anbauen. Direkt an die Alexa mit dem großen EKZ-Logo kann man auch nicht anbauen - die relativ schmale Lücke zwischen der Alexa und dem Alexanderhaus über der Straße (bzw. der Tunnelrampe) ist wirtschaftlich nicht nutzbar.
^^Dieses Ding (Brunnen der Völkerfreundschaft) ist genauso attraktiv und erhaltenswürdig wie sein Pendant Weltkugelbrunnen. Konzeptionell wäre der Brunnen der Völkerfreundschaft spontan auf dem Platz der Vereinten Nationen am besten aufgehoben... Ansonsten: es kann doch nicht sein, dass Stadtplanung und Stadtreparatur an Brunnenanlagen hängenbleiben, jedenfalls nicht aus meiner Sicht (womit ich mir hier ganz sicher keine Freunde mache).
Dieser Brunnen ist bestimmt mal wieder emotional so aufgeladen (vor allem ideologisch) dass da mit reichlich Protest zu rechnen ist. Aber nüchtern und objektiv betrachtet, ghört der nicht ins Zenrtum einer Hauptstadt bzw. an so einen prominenten Platz. Der ist künstlerisch nicht wertvoll und zudem meiner Meinung nach ur-häßlich. Wenn es wenigstens ein Wasserspiel wäre, dass im Sommer einladen würde die füße reinbaummeln zu lassen - aber das ist er schon einmal gar nicht. Einen neuen Standort sollte man sich aber überlegen.
^ Warum ideologisch aufgeladen? Dieser Brunnen ist ein Treffpunkt für viele Menschen. Die lassen auch, im leider nicht immer sauberen Wasser, die Füße baumeln.
Ich glaube auch, dass der von W.Womacka gestaltete Brunnen durchaus künstlerisch wertvoll ist. Was Sie "ur.häßlich" finden, spielt da zum Glück keine Rolle.