Ein Bildchen zum Baufortschritt Blick nicht alltäglich , mein Standort Strahlenberger Weg
Alle Bilder sind mein Eigentum
Ein Bildchen zum Baufortschritt Blick nicht alltäglich , mein Standort Strahlenberger Weg
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Na also, wenn der Spezial-Meißelbagger mit den Spinnenbeinen richtig loslegen darf, dann gibt es endlich wieder einmal sichtbare Fortschritte. Gestern hat er immerhin ein Viertel des Kranzes weggemeißelt. Bei den überstehenden Metallteilen (eins rot) handelt es sich um die "Spinnenbeine". Wie auf den folgenden Fotos zu sehen ist, handelt es sich bei dem "Fassboden" keineswegs um eine massive Scheibe, sondern lediglich um Streben, die sich relativ leicht abtrennen lassen.
Stand der Abrissarbeiten von heute
Ein ganz kleiner Teil des "Fassbodens" hängt noch. Bin mal gespannt, ob danach der Abriss schneller vorankommt.
Wer vermutet hatte, dass die Abrissgeschwindigkeit nach Verschwinden des Fasses samt Stiel steigen würde, der wird nun enttäuscht. Naja, mit einer Handvoll Arbeiter und einem Mini-Meißelbagger geht das halt nicht schneller. Sollte es beim gegenwärtigen Schneckentempo bleiben, wird der Henninger Turm pro Woche drei Meter kürzer. Wann er in diesem Fall vollständig abgerissen sein wird, kann sich jeder selbst ausrechnen. (Dieses Jahr hat nur noch 19 Wochen.)
Könnte man nicht das Gebäude einfach sprengen lassen? Wäre das nicht einfacher und kostengünstiger?
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Das mit dem Sprengen lassen wir mal. Warum das nicht ging, wurde weiter oben schon hinreichend beschrieben.
^^
Beim Abrisstempo darf man aber nicht vergessen, dass immer noch nicht die Silozellen erreicht sind, sondern man sich jetzt noch im Bereich Restaurant befindet und danach noch die beiden Schalt- und Verteilerstockwerke abgebrochen werden müssen. Bei den Silozellen, die ja keine Zwischendecken mehr haben, wird es dann deutlich schneller gehen.
Auch ich muss allerdings zugeben, dass sich das Ganze bis jetzt zwischen Schneckentempo und Stillstand abgespielt hat und wohl auch nicht so geplant war.
Die Website des Abbruchunternehmens gibt als Bauzeitende immer noch Juli 2013 an. Der ist bekanntlich Vergangenheit.
Von den ursprünglichen 120m sind jetzt gut 20m erledigt.
Ab einer Resthöhe von ca. 40m wird man wohl anfangen, vom Boden aus mit Großgerät zu arbeiten, was dann bis Bodenniveau in ein, zwei Wochen erledigt sein sollte.
Die Frage ist, warum das im Moment noch so langsam geht - ist das Material stabiler als erwartet oder muss mangels Stabilität besonders vorsichtig garbeitet werden?
Da ich sehe, dass der kleine Bagger immer wieder angeseilt ist und der Mann mit der Fernbedienung gebührenden Abstand hält, tippe ich auf letzteres - Deckendurchbrüche dienen zwar auch dem Abriss, sollten aber wohl mit der Meißelspitze und nicht mit dem Heck des Baggers erfolgen.
Wenn man sich die Bilder der Webcam genau ansieht, erkennt man, dass durch die Fenster der noch erhaltenen Etagen und des Treppenhauses Sonnenlicht dringt. Offenbar werden jetzt die Decken entfernt und der Rand bleibt als Windschutz stehen.
Jetzt sind die Außenwände des obersten Geschosses dran, und endlich sind auch wieder Fortschritte erkennbar (bzw. Rückschritte, denn es geht ja abwärts). Während man sich bisher quälend langsam nach unten gearbeitet hat, geht's jetzt ganz anders zur Sache. Es wird kräftig gemeißelt, und der Abbruch fällt einfach außen runter. Abends werden dann noch alle Brocken abgetrennt, die wegen des Bewehrungsstahles in der Luft hängen geblieben sind.
Hier mal ein Foto von heute früh (sorry für die Qualität):
Bild: von mir
Mäßige Bildqualität, aber topaktuell.
Der Raupenkran legt sich nach getaner Arbeit gerade nieder. Da der Hainer Weg im Bereich Henninger Turm morgen gesperrt ist, vermute ich, dass der Kran verladen wird und die Baustelle verlässt. Entbehrlich scheint er mir noch nicht, denn er hat ja ständig das Abbruchgerät umgesetzt. Aber vielleicht ist jetzt eine Höhe erreicht, die mit Autokran erreichbar ist."]
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Bild: von mir
Entbehrlich scheint er mir noch nicht, denn er hat ja ständig das Abbruchgerät umgesetzt.
Er ist auch noch da, es wurden nur Teile des Auslegers ausgebaut, da die extreme Höhe nicht mehr gebraucht wird.
Das ist er in voller Größe, der Bagger mit den verlängerbaren Spinnenbeinen.
Hm, nur eine Vermutung (Hoffnung): Die Beinverlängerungen des Baggers wurden abgenommen, so als würde er nicht mehr gebraucht. Der Ausleger des Raupenkrans wurde um ca. 40 - 45 Meter verkürzt. Könnte das nicht auf den Einsatz einer Abrisskugel (-birne) hindeuten? Das würde dem Abriss-Schleichtempo bestimmt ein Ende bereiten.
Das ist er in voller Größe, der Bagger mit den verlängerbaren Spinnenbeinen.
Genau. Das ist aber nicht der, den Du auf deinen Fotos oben auf der Seite gezeigt hast. Der hier ist deutlich größer und hat einen gelben Arm, der auf deinen Bildern oben hat einen schwarzen Arm.
Ich schätze mal, dass wir hier den großen Bruder des bisherigen Spielzeugbaggers sehen, der jetzt erst mit der Arbeit beginnen darf.
Der kürzere Arm des Raupenkrans deutet auf größere Lasten hin, die er bei der jetzt erreichten Höhe endlich da hoch schaffen kann.
Wird Zeit für den Cargolifter-Ballonkran.
Dadurch, dass die einzelnen Hohlräume jetzt größer sind, kann ein größerer Bagger eingesetzt werden. Dies wird die Arbeiten schon deutlich schneller machen.
Zum Umbau des Kranes. Der Umbau steigert die Arbeitsgeschwindigkeit und die Traglast. Es könnte also auch durch aus sein, dass hier das Arbeitstempo eine große Rolle spielt. Solch ein Raupenkran kann übrigens nicht mit einer Abrissbirne ausgerüstet werden. Dazu müssen Seilbagger her. Dies hat mit der Stabilität von Drehkranz und Ausleger zu tun. Außerdem hat ein Seilbagger eine andere Windentechnik (kann zum Beispiel die Last "fallen" lassen).
Verbesserung: In diesem Fall geht es aber wohl doch nur um die Traglast. Die Flasche vom Kran wurde nun mehrfach eingeschert, was eine deutliche Traglaststeigerung bedeutet.
Heute konnte man sehen, dass Beggis "Model" noch unten in der Sonne saß, während sein kleiner Bruder weiter fleißig am Beton herumklöppelte.
Entweder die restliche Reichweite des Raupenkrans reicht noch nicht oder die Etage mit den großen Fenstern muss aus statischen Gründen noch weg, bevor der größere Bagger rauf kann.
Hier nur mal ein Schnappschuss von heute.
Kurzer was nun
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^^
Xalinai, der "Große" war schon oben und hat auch gleich ordentlich was weggeknabbert. Er wurde aber zwischenzeitlich wieder runtergehoben. Aktuell (also 4.9., 7:30 Uhr) sieht es so aus, als ob beide oben stehen.