Laut FR vom 10.06.22 ist sich das Statdparlament bzw. die Römer-Koalition einig, dass für Frankfurts Plätze ein Flächen-Entsiegelungs-Konzept erarbeitet werden soll.
Welche Plätze wann und zu welchem Preis entsiegelt werden sollen und in welcher Reihenfolge bedarf weiterer Klärung durch den Magistrat. Klar ist nur, dass jährlich zwei Plätze entsiegelt werden können. Ziel soll es zudem sein, die Hälfte der städtischen Plätze zu entsiegeln oder zu begrünen.Auf regelmäßige Veranstaltungen und Märkte soll Rücksicht genommen werden (wie am Beispiel Riedberg).
Hiervon betroffen ist nicht nur die Innenstadt, sondern auch Stadtteile wie Preungesheim, Riedberg oder Seckbach. Auch versiegelte Schulhöfe kommen auf den Prüfstand.
Als Begründung für die Flächenentsiegelung werden die folgenden Punkte aufgeführt:
- Fehlende Versickerungsflächen und -möglichkeiten
- Massives Aufheizen von Plätzen im Sommer
- Zu wenig Schatten an vielen Plätzen (und grelle Reflektion)
Meine Hoffnung ist, dass die bereits geplanten / bekannten Umbauten der Hauptwache, des Riedbergplatzes oder des Paul-Arnsberg Platzes (Ostend) nicht als der Hauptteil der Initiative gelten, sondern wirklich neue Flächen angegangen werden, wie bspw. die dunkelgraue (!!) Pflasterplatte Goetheplatz/Rossmarkt, der unwirtliche Martin Elsässer Platz oder auch der in die Jahre gekommene Merianplatz (zu viel Werbung, hässlicher Brunnen, wenig Raum zum Verweilen).