Sowas gehört an die Autobahn!
An den Autobahnausfahrten haben sich aber schon Ikea (MA-Sandhofen), Mann Mobilia (MA-Käfertal) und Höffner (MA-Rheinau) festgefressen, jeweils gepaart mit einem Real in Original-70er-Hypermarkt-Architektur.
Sowas gehört an die Autobahn!
An den Autobahnausfahrten haben sich aber schon Ikea (MA-Sandhofen), Mann Mobilia (MA-Käfertal) und Höffner (MA-Rheinau) festgefressen, jeweils gepaart mit einem Real in Original-70er-Hypermarkt-Architektur.
Eiskorn, RMA, Johnny
Danke für euer feedback
DaseBLN
Danke. Ich bin ebenfalls Ortsfremder, mein Wissen über die Stadt hält sich in engen Grenzen. Ich hatte gehofft das die Locals einschreiten und Details liefern, danke somit kato2k8 das du dir die Mühe gemacht hast die Posts näher zu erläutern. Einige Schokoladen seiten (wie das Schloss) kommen noch, ich habe noch ein paar Bilder auf Lager. Darunter auch einige Schokoladenseiten vom Bereich der Kurpfalzbrücke, und den sensationellen Hochbauten dort, wahrscheinlich werde ich wohl aber alleine mit meiner Einstufung als Schokoladenseite dort stehen.
@Alle
Grundsätzlich tue ich mir bis heute schwer ein Urteil zu fällen über die Stadt. Der erste Eindruck an dem Tag war super. Wenn man über die A6 von Osten her in die Stadt einfährt macht es durchaus was her, SAP-Arena, dann Planetarium etc. dann die Augustaanlage. An der Augustaanlage habe ich dann auch geparkt und bin losgewandert. Ich muss auch sagen das die Bebauung innerhalb des Rings, also die Quadrate, wirklich ein 50er Freiluft-Museum ist das nur schwer zu ertragen ist. Man sollte die Innenstadt räumen, der Luftwaffe für Übeungszwecke überlassen, und dann auf ein Neues! Ausserhalb des Rings weiss die Stadt zu gefallen, v.a. die angesprochene Oststadt macht einen sehr guten Eindruck. Grundsätzlich ist die Stadt schöner ausserhalb des Rings, bis auf wenige Ausnahmen. In Mannheim war ich zuvor schon einige Male, allerdings immer nur zwecks umsteigen vom einen in den anderen ICE, hatte immer nur kurzen Aufenthalt und bin nicht weit über den Hauptbahnhof raus gekommen.
Meine Tour diesmal begann dann natürlich am Friedrichplatz samt Wasserturm in schöner Grünanlage, und sehr schöner Bebauung um den Platz herum. Der erste Eindruck wahr somit wirklich sehr schön, zumal ich zunächst blauen Himmel und Sonnenschein hatte. In den Quadraten dann, naja... Es zogen dann Wolken auf. Dazu war noch Feiertag, alle Geschäfte zu, und somit eher Sonntagsbetrieb. Ich kam ja aus Frankfurt, war auch in Mainz und Wiesbaden, Mannheim ist völlig anders, ganz individuell, ein Urteil kann ich trotzdem so schnell nicht treffen über Mannheim. Idylle trifft teils Tristesse, und Urbanität trifft Gemütlichkeit. Der gesamte Rhein-Neckar-Raum interessiert mich seit langem schon sehr. Zuletzt war ich jedoch meist nur in Heidelberg, hatte dort leider immer übelstes Dreckswetter, so das an gute Fotos gar nicht zu denken war.
Ursprünglich wollte ich auch noch nach Ludwigshafen. Medial kommt die Stadt ja in den letzten Jahren extrem schlecht davon. Ich persönlich glaube dennoch, das die Stadt nicht annähernd so schlecht ist wie sie oftmals dargestellt wird, eine Perle sicherlich aber auch nicht. Nun stand ich dann auf der Konrad-Adenauer-Brücke und blickte auf/nach Ludwigshafen. Ja und was soll ich sagen, einladend ist was anderes, meine Motivation sackte dann auf Null und ich blieb in Baden-Württemberg.
Erläuternd zum Schloss:
Es handelt sich - nach Versailles - um die zweitgrößte barocke Schloßanlage Europas. Dabei wurde beim Bau 1720-1760 darauf geachtet, dass es exakt ein Fenster mehr hat als Versailles.
Das Schloss wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, und zwischen 1947 und 2007 (m.M.n. durchaus gelungen) vollständig restauriert. Dabei wurde zuletzt der - in den Bildern nicht zu sehende - Schneckenhof-Südflügel entkernt und im Inneren neu gestaltet, sowie der in den ersten paar Bildern zu sehende Ehrenhof wieder seiner gepflasterten Fassung der Kurfürstlichen Zeit zugeführt (was etwas umstritten war). Nächstes Entkernungsprojekt - ab etwa 2014 - ist der vor allem in den beiden Bildern mit den Wiese zu sehende Westflügel.
Das Schloss wurde in der Nachkriegszeit seiner heutigen Nutzung für die Mannheimer Universität zugeführt. Dabei sind in den verschiedenen Flügeln des Schlosses hauptsächlich Vorlesungs- und Seminarräume sowie mehrere Bibliotheken, der Großteil der Büros der Fakultät BWL und einige Repräsentativverwaltungsbüros wie die "Abteilung Kommunikation und Fundraising" (formerly known as Pressestelle) und das Rektorat untergebracht.
Die touristische Nutzung des Schlosses ist sehr untergeordnet. Im Mittelbau - der Teil mit der badischen Flagge - ist im Erdgeschoss ein durch die SSG betriebenes Schlossmuseum untergebracht, zu dem einige restaurierte historische Räume gehören, sowie einige durch Externe für Veranstaltungen mietbare Säle (u.a. Gartensaal).
An das Schloss, am Westflügel, baulich angeschlossen - nicht in den Bildern zu sehen - aber nicht integriert ist als weitere Nutzung das Mannheimer Amtsgericht.
Erläuternd zur Bildstrecke "Hauptbahnhof" -
Gezeigt wird in Post #26:
- Bild 1-2: Friedrichsring mit Haltestelle "Kunsthalle" (vorgesehen zur Neugestaltung)
- Bild 3-4: Westliches Vorfeld Hauptbahnhof (wird bis 2015 umgestaltet)
- Bild 5: EuroCityCenter West aus Richtung Westen (Rückseite)
- Bild 6-8: Quadrat L15 aus Blickrichtung Westsüdwest
Das hintere, ältere Hochhaus von ca 1964 gehört übrigens der Universität Mannheim.
Post #27:
- Bild 1-3: Haltestelle Hauptbahnhof
- Bild 4-5: Quadrat L15 aus Blickrichtung Südsüdost
- Bild 6-8: Gebäude Hauptbahnhof (saniert 1999-2001)
- Bild 9: Taxiplatz und Hauptpost Mannheim
Post #28
- Bild 1: Haltestelle Hauptbahnhof
- Bild 2: Quadrat L15 aus Blickrichtung Südost
- Bild 3-4: Gebäude Hauptbahnhof
- Bild 5: Victoria-Turm
- Bild 6-7: Quadrat L15 aus Blickrichtung Südost
- Bild 8-9: Gebäude Hauptbahnhof / Victoria-Turm
Post #29
- Bild 1-9: Victoria-Turm
Allein in der Garage der Neckarpromenade ("Neckarufer-Bebauung Nord"), die untersten zwei Stockwerke hinter den Terrassenwohnungen den kompletten Komplex entlang, kann man sich schon ganz gut verirren - ob mit Auto oder ohne
Beim Collini-Center... man merkt halt doch jedesmal wenn man drauf guckt, dass da eigentlich 50 Meter fehlen. Die aus statischen Gründen vom urssprünglichen Entwurf runter mussten.
Übrigens ist der gezeigte Aalschokker nicht das eigentliche Museumsschiff. Das liegt unten im Neckar, ein Schaufelraddampfer der im Gegensatz zu dem oben auch betreten werden darf.
Nun stand ich dann auf der Konrad-Adenauer-Brücke und blickte auf/nach Ludwigshafen. Ja und was soll ich sagen, einladend ist was anderes
Meiner Meinung nach sollte man die Ludwigshafener Innenstadt einfach zwischen den Hochstraßen um etwa 15 Meter Höhe aufschütten. Vorher die Straßenbahnstrecken und ein paar Straßen als künftige Tunnel einhausen. Die Aufschüttung erreicht man dann, indem man einfach gewisse Wohnhochhäuser in dem Carre sprengt. Genauso hat man schließlich schon vor 60 Jahren den ehemaligen Hafen aufgefüllt.
Ludwigshafen muss man sich über den Rhein nachts anschauen, z.B. vom Rheinufer auf der Friesenheimer Insel oder von der A6. Der Blick auf die fast 15 km lange hell erleuchtete BASF-"Stadt" am Rhein ist bei Dunkelheit einfach genial.
Ich liebe mein Mannheim. Die Gegensätze liegen hier so nah beieinander...
Man hat Barock neben 70er-Jahre Trümmern und Jugendstil.